Kann dieser Mann Jörg Immendorff helfen?

Oktober 11, 2006

meyer_futh blog.jpg

Dr. Thomas Meyer, Charité Berlin

Prof. Jörg Immendorff leidet an ALS – einer degenerativen Erkrankung, die mit einer zunehmenden Muskellähmung einhergeht. Er ist der prominenteste Patient mit diesem Krankheitsbild und engagiert sich mit einer Initiative an der Berliner Charité sehr, um die ALS, von der 3-8 von 100.000 Deutschen betroffen sind, zu erforschen. Josef Klühs “Stiftung zur Förderung der Innovation in Wissenschaft und Forschung” hilft jetzt dabei. Die Jury der Stiftung unter Vorsitz von Werbepapst Prof. Coordt von Mannstein entschied, den Förderpreis 2006 Privat-Dozent Dr. Thomas Meyer, dem Leiter der ALS-Arbeitsgruppe der Charité in Berlin zu verleihen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird am 16. November in Anwesenheit von NRW-Wissenschaftsminister Dr. Andreas Pinkwart in der Akademie-Galerie am Burgplatz verliehen. Die Klüh-Stiftung hat seit 1986 Fördermittel in Höhe von 378.000 Euro für wissenschaftliche Zwecke bereitgestellt.

Düsseldorf Headlines, Mittwoch, 11. Oktober 2006

Oktober 11, 2006

BILD: Minister Wittke will das Brummi-Überholen auf Autobahnen verbieten und die Lkw zu Mindest-Tempo 80 zwingen – WAHNSINN ELEFANTEN-RENNEN

EXPRESS: Einbrecher klauten auch eine Polizeipistole – LKA-PANNE – ALLES NOCH VIEL SCHLIMMER

NRZ Düsseldorf: KENNZEICHEN D – Verkehr. Das Nummernschild wird 100 Jahre. Düsseldorf hat derzeit rund 320.000, besonders viele mit D-TH, D-EG und D-US.

RHEINISCHE POST: AKTENSUCHE AUF AMTSBAUSTELLE – Immer mehr Leser melden sich nach dem RP-Bericht mit Klagen über die Arge: Verschwundene Papiere, eine nicht zu erreichende Service-Hotline und großes Durcheinander bei den Zuständigkeiten.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: POLIZEI NACHTS MIT HELIKOPTER AUF JAGD – Ein Polizeihubschrauber schreckte gestern halb Düsseldorf aus dem Schlaf. Er findet Flüchtige mit Hilfe von High-Tech.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Was Fjordman sagt…

Oktober 10, 2006

… können Sie auf dem neuen Blog “Acht der Schwerter” nachlesen. Fjordman ist ein anerkannter skandinavischer Blogger. Er hält sich strikt an Fakten und sein Stil ist überzeugend. Auf “Acht der Schwerter” finden sich Übersetzungen, aktuell das Thema “Warum wir uns nicht auf moderate Moslems verlassen können“.

Wo Nachtschwärmer in Düsseldorf nach Mitternacht noch was auf die Gabel kriegen

Oktober 10, 2006

Auf WZ Newsline kürzlich einen Beitrag gefunden, der eine Reihe von Restaurants und Bars aufführt, in denen man nach Mitternacht noch etwas essen kann. Empfehlen kann ich, weil mir bekannt, Lino Palmieris “La Fenice” an der Ulmenstraße, die “Bar am Kaiserteich” und die Bar “59″ im Interconti. Da ich mich der Kategorie der Nachtschwärmer entzogen habe, reichen mir einige wenige Anlaufstellen. Der “Gangelshof” an der Oberbilker Allee hört sich irgendwie interessant an. Wo Taxifahrer verkehren, stimmen die Preise und vermutlich tummelt sich hier ein interessantes Völkchen.

 

Claudio’S – neue Küche im alten Positano

Oktober 10, 2006

Claudio.jpg

Claudio Schlottmann – Chef im “Claudio’S”

Die Möbel sind die gleichen wie im “Positano, allerdings hängt nun Kunst an den Wänden; Serigraphien von Piene und Picasso-Grafiken schmücken den gemütlichen Gastraum des “Gino’S” an der Freiligrathstraße, in dem viele Jahre das Positano von Pino Fusco zu Hause war (jetzt zusammengelegt mit dem “La Piazzetta” an der Kaiserstraße). Inhaber Claudio Schlottmann, alter Hase in der Gastronomie, führt mit dem “Claudio’S” sein erstes eigenes Restaurant, in das wir schon einmal hineingeschnuppert hatten. Bei unserem zweiten Besuch stimmten wir uns mit einem Bellini (8,50 €) auf den Abend ein. Als Vorspeise wählten wir die Velouté vom Kürbis mit gebratenen Gambas und Kerbel (8,50 €) sowie gebratene Atlantikgarnelen mit Auberginentartar und einem Bouquet aus kunstvoll aufgetürmten knackig frischem Frisée-Salat (9,50 €) – beides geschmacklich fabelhaft. Bei den Hauptgerichten entschieden wir uns für Fischvariationen auf Gemüserisotto (22,50 €) und das Steinbuttfilet. Das speziell zusammengestellte Gericht war mit Lotte, Zander, Jakobsmuscheln und Gambas variantenreich und überzeugte dadurch, dass die diversen Meerestiere in der Küche die korrekte Behandlung gemäß Konsistenz erfahren hatten. Viel Genuss bereitete das Steinbuttfilet mit Kartoffelschuppen, Artischockenragout und Zitronengrasschaum (mit 24,50 € überteuert), dem es jedoch an Präsentation mangelte. Unser einziges Dessert, das Carpaccio von Babyananas mit Quark-Mousse und geliertem Ingwertee (8,50 €) entpuppte sich als nicht so gelungenes Experiment. Der Weissburgunder 2005 von Franz Keller, den wir zum Essen genossen, war perfekt gekühlt und mit 27,50 € fair berechnet. Bemerkenswert gut gefiel uns noch das Mais-Sesambrot mit gesalzener und mit Limettensaft versetzter Butter.Fazit: Die Küche ist ambitioniert und hat den “Stil des Hauses” noch nicht so recht entwickelt, was in Anbetracht der kurzen Öffnungszeit tolerabel ist. Der Service war perfekt und freundlich. Probieren Sie’s ruhig mal aus, der Besuch wird Sie eher positiv überraschen. Restaurant Claudio’S, Freiligrathstraße 36, 40479 Düsseldorf; Tel.: 0211-4 955 955. Unverständlich: Die alten “Positano-Websites” sind immer noch im Netz und “Claudio’S” hat noch keine eigene. Wer schaut heute noch ins Telefonbuch!

EY, EY, EY – Frau Metzgerin streichelt Schwein

Oktober 10, 2006

schwein.jpg

Metzgerin streichelt Schwein – mit 7500 Euro sind Sie dabei

Die Galerie heißt EY und ist spektakulär gelegen – im Erdgeschoss des GAP 15-Gebäudes am Graf-Adolf-Platz. EY, das steht natürlich für Ernst & Young, weckt aber bei jedem Kunstsinnigen Düsseldorfs Assoziationen an die legendäre Düsseldorfer Kunstmäzenin Johanna Ey. Auf geschätzten 120 qm präsentiert sich als Erste die Düsseldorfer Meisterschülerin von Fritz Schwegler, Nele Waldert (42). Die gebürtige Düsseldorferin, Radschlägerpreis-Trägerin und Absolventin der Meisterschule für Bildhauerei in Graz, hat nach mehrjährigen Studien in München und Düsseldorf seit zwei Jahren einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Düsselorfer Kunstakademie. Sie arbeitet mit Holz und Kunststoff sowie mit Polymergips, wie bei dem abgebildeten ironischen Motiv, der Metzgerin, die ein Schwein streichelt. Die Ausstellung: sehenswert, die Galerie ein perfekter Showcase für jeden Künstler.

Christian Zeelen wird das ‘Gesicht`von CenterTV

Oktober 10, 2006

bild_christianzeelen_01_gross.jpg

Christian Zeelen (Mitte) – ab Monatsende auf centerTV – Foto: Antenne Düsseldorf

Christian Zeelen (32), den Düsseldorfern als Stimme von “Antenne Düsseldorf” (“Hallo Wach”) bekannt, wird künftig das “Gesicht” von centerTV sein, über das wir u.a. HIER schon geschrieben haben. Das Lokalfernsehen, das bereits seit geraumer Zeit ausgestrahlt wird (ish-Kabelnetz, Kanal S 18), startet zum Monatsende richtig durch. Dann will Redaktionsleiter und “Anchorman” Zeelen mit 15 Redakteuren und Video-Journalisten Düsseldorf-Fernsehen produzieren und präsentieren. Wir freuen uns drauf.

Düsseldorf Headlines – Dienstag, 10. Oktober 2006

Oktober 10, 2006

BILD: “PROZESS-DIETER” LACHT DIE JUSTIZ AUS / Er soll für 1 Jahr ins Gefängnis, höhnt aber schon: “Die kriegen mich nie in den Knast!” Was ihn so sicher macht, lesen sie hier

EXPRESS: DÜSSELDORF IM UMBRUCH / Rheinmetall baut für 210 Mio € einen eigenen Stadtteil

NRZ Düsseldorf: BLAUMANN-JOBS WERDEN MANGELWARE / Arbeitsplätze. Seit den 80er-Jahren hat sich die Zahl der Mitarbeiter im produzierenden Gewerbe halbiert.

RHEINISCHE POST:  NEUE PLÄNE FÜR ALTE BRACHE / Auf dem ehemaligen Produktionsgelände der Firma Rheinmetall in Derendorf entstehen in den kommenden fünf Jahren moderne Gewerbeimmobilien und mehr als 150 Wohnungen. Investitionsvolumen: 210 Millionen Euro.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: RHEINMETALL GIBT GELÄNDE FÜR NEUEN STADTTEIL / Wo früher Waffen produziert wurden, entstehen heute Gebäude fürs Leben und Arbeiten. Die “Unternehmer-Stadt” hat Platz für 150 Wonungen, Lofts und Büros.

Die zehn reichsten Düsseldorfer

Oktober 9, 2006

Das aktuelle manager magazin listet – wieder einmal – die reichsten Deutschen auf, 300 an der Zahl. Die Vermögensangaben beziehen sich laut mm auf Recherchen, konservative Bewertungen von Vermögenswerten und – letztendlich – Schätzungen.

Dies sind laut manager magazin die zehn reichsten Düsseldorfer bzw. Inhaber/Erben  Düsseldorfer Unternehmen:

  • Familie Henkel: 4,45 Mrd. Euro – Platz 16
  • Otto Beisheim, Metro Düsseldorf (lebt am Tegernsee, in Florida und sonstwo): 4,15 Mrd. Euro – Platz 19
  • Michael und Reiner Schmidt-Ruthenbeck, Metro, Düsseldorf (leben in der Schweiz): 3,2 Mrd. Euro – Platz 31
  • Christoph Henkel, Henkel: 0,75 Mrd. Euro – Platz 128
  • Erich Kellerhals, Media Markt, Düsseldorf: 0,75 Mrd. Euro – Platz 128
  • Familie Manchot, Henkel, Düsseldorf: 0,65 Mrd. Euro – Platz 155
  • Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege, Droege & Comp., DIC, Düsseldorf: 0,60 Mrd. Euro – Platz 161
  • Paul-Otto Faßbender, ARAG-Gruppe, Düsseldorf: 0,55 Mrd. Euro – Platz 174
  • Walter Gunz, vorm. Media Markt, Düsseldorf: 0,55 Mrd. Euro – Platz 174
  • Heinrich Thorbecke, Henkel, Düsseldorf: 0,50 Mrd. Euro – Platz 190

 

Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag, Tsunejiro Takagi

Oktober 9, 2006

Tsunejiro Takagi.jpg

Leidenschaftlicher Golfer: Tsunejiro Takagi – Foto: www.hsbuehler.com

Er stammt aus Fukuoka im Süden Japans, aber hier in Düsseldorf ist er zu Hause. Tsunejiro Takagi kam 1964 nach Deutschland und begann von Hamburg aus einen Kurierdienst für seine japanischen Landsleute zu organisieren. Hamburg war damals das, was Düsseldorf heute darstellt: die größte japanische “Kolonie”. Doch schon sechs Jahre später zog es den ”ersten Japaner Düsseldorfs” an den Rhein. Hier baute er seinen Presseimport und seinen Kurierdienst aus, eröffnete eine Buchhandlung an der Immermannstraße. Er ist ein Netzwerker und die Tatsache, dass wir heute für Japaner die Erste Adresse sind, ist ihm in hohem Maße zu verdanken. Tsunejiro Takagi ist begeisterter Golfer und Mitgründer des Golfclubs Kosaido.  Heute Abend feiert er seinen “70.” im Industrieclub. Dabei: Weggefährten der letzten 40 Jahre, “zu 70 Prozent Golfer und Golffreunde”, verriet er der Rheinischen Post heute. Herzlichen Glückwunsch!

 

« Vorherige SeiteNächste Seite »