PSD Baugeld

“Der Osten ist überdüngt”

November 30, 2006

Gespräch mit Manfred Kurz, Leiter der imponierenden Berliner Würth-Residenz auf Schwanenwerder, anlässlich eines Kuratorenabends mit Justus Frantz. Kurz berichtet über Mißtöne in einem Gespräch mit Angela Merkel, der er eine “Überdungung des Ostens” demonstriert habe. Er habe ausgerechnet: Pro Einwohner unserer neuen Bundesländer – bitte auf der Zunge zergehen lassen – seien seit dem Mauerfall 1,84 Millionen Euro von West nach Ost gewandert. Hätte man jedem Bewohner der Ex-DDR das Geld in die Hand gedrückt, wären alle im Osten glücklich.

Apropos Justus Frantz: Schnell ein Ticket besorgen für das Neujahrskonzert (Tschaikowski) mit der Philharmonie der Nationen am 6. Januar in der Tonhalle, auf das wir schon mal hingewiesen haben. Nachtrag dazu: Am Nachmittag gibt’s Klassik für Kids und Kinder zahlen nur 10 Euro Eintritt!

Londoner Agentenmord: Russischer Ex-Premier vergiftet – radioaktive Spuren in Flugzeugen – vielleicht auch auf Flügen nach Düsseldorf

November 30, 2006

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Vergiftet: Yegor Gaidar

Nach der Ermordung des russischen Putin-Gegners und Ex-KGB-Agenten Alexander Litvinenko mit dem radioaktiven Stoff Polonium-210 behandeln Ärzte jetzt den früheren russischen Premierminister Yegor Gaidar wegen einer mysteriösen Vergiftung, mit der er bei einer Konferenz in Irland am letzten Freitag zusammenbrach. Gaidar soll kurzzeitig in Lebensgefahr geschwebt haben.

Die Daily Mail, die den Fall Litvinenko aufgedeckt hatte, schreibt heute online: “Die Ärzte sehen keinen natürlichen Grund für die Vergiftung and waren bislang nicht in der Lage eine ihnen bekannte Substanz” (in Gaidars) Körper zu ermitteln, sagte Gaidars Sprecher Valery Natarov, “offensichtlich reden wir über eine Vergiftung  aus nicht natürlichen Gründen”.

Gaidar, 50, war einer der Führer der liberalen Opposition und Premier unter Boris Jeltsin in den Neunzigern. Die Symptome seiner Vergiftung brachen laut Daily Mail einen Tag nach dem Tod Alexander Litvinenkos aus. Die Zeitung hat recherchiert, dass eine der Personen, die Litvinenko an dem Tag traf, an dem er vermutlich verseucht wurde, ein Ex-KGB-Mann war, der früher als Gaidars Leibwächter tätig gewesen sei. 

Anatoly Chubais, ein Politiker aus der Jeltsin-Zeit und jetzt Chef des nationalen Elektrizitätsmonopolisten, sagte gestern laut Daily Mail, er vermute eine Beziehung zwischen Litvinenkos Tod, Gaidars Krankheit und der Ermordung der investigativen Reporterin Anna Politkovskaya im letzten Monat.

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Ermordet: Anna Politkovskaya

Im Zusammenhang mit der Ermordung Litvinenkos mit dem Stoff Polonium-210 wurden Flugzeuge untersucht und an die Kette gelegt. Auf zwei Maschinen der British Airways wurden radioaktive Spuren entdeckt. Heute wurde ein weiterer Flieger, eine an Transaero, Russlands erste private Fluggesellschaft, verleaste Boeing 737 nach der Landung aus Moskau untersucht. Spuren von Polonium-210 waren an insgesamt zwölf von 24 untersuchten Objekten entdeckt worden. Diese Zahl nannte heute Home Secretary John Reid.

British Airways konzentriert seine Untersuchung auf vier Flüge zwischen London Heathrow und Moskau im Zeitraum 25. Oktober bis 3. November. Mehr als 200 Flüge zwischen Heathrow und Barcelona, Düsseldorf, Athen, Larnaca, Stockholm, Wien, Frankfurt, Istanbul and Madrid zwischen dem 25. Oktober und dem 28. November könnten laut Daily Mail gleichfalls betroffen sein.

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Ermordet: Alexander Litvinenko

Laut der Daily Mail halten die Behörden für möglich, dass zwei Russen, die Litvinenko an dem Tag seiner Vergiftung getroffen hat, mit den nunmehr stillgelegten Flugzeugen geflogen sind. Die Ergebnisse der Untersuchung sind laut der Zeitung besonders bedeutend weil die Spur deutlich nach Moskau führen würde, falls radioaktive Spuren auf einem Flugzeug gefunden würden, das vor dem Tag der Vergiftung Litvinenkos, dem 1. November aus Moskau nach London geflogen ist.  

Gestern Abend wurden Spuren von Polonium-210 in der Down Street sowie in der Grosvenor Street in London gefunden. Daily Mail: “Die Adresse an der Grosvenor Street beherbergt das Hauptquartier der internationalen Sicherheitsfirma Erinys, die Mr. Litvinenko besuchte”. Die Adresse in der Down Street dagegen ist laut der Zeitung das Büro des im Exil lebenden Milliardärs Boris Beresovsky, eines Freundes des verstorbenen Ex-KGB-Agenten.

Lesen Sie vorherige Artikel über die Ermordung Litvinenkos HIER und HIER.

 

Onkel Oberbilks Tipps für’s Wochenende

November 30, 2006

Der Onkel braucht morgen mal nen Tag Ruhe, deshalb schon heute die Tipps für’s Wochenende! 

Microclubbing oder Charity, “verrückte Kölner Hühner in Neuss” oder “Liebe zu Berlin”, dieses Wochenende ist eine Menge los.

Fr. 01.12.2006 //  23:00 h // 6 € // parkhouse // rubbeldiekatz

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DJs: Don Olli (unicat), Node1 (kailash rec.), und das 304-Dj-Team M. Amen (304) und Ferhat ince (babylove)

Hier gibt es keine Superstar DJs, keine Balearic Dancers und auch keine V.I.P. Betreuung, sondern einfach nur gute Musik und ne Tasche voll Spass! Das Parkhouse, das in der malerischen Charlottenstrasse 62 in der Nähe des HBF liegt, ist wohl der kleinste Club Düsseldorfs. Die lockere Willkommen-Beschallung wird von Don Olli übernommen. Bekannter als seine Mixkünste sind Don Ollis grafische Künste, die in der gesamten Stadt zu sehen sind. Node1, das sind Olli Grunau und Jost Menke, ihre erste Single auf dem renomierten Label Boxer Recordings erntete schon Lobeshymnen in einschlägigen Szene Magazinen wie der groove, Smag oder auch de:bug. Ihre aktuelle Scheibe “Bass Fudge EP” , wurde vor kurzem auf Kailash veröffentlicht. Das dicke Ende kommt vom wahrscheinlich schmalsten DJ Team der Geschichte (zusammen ca. 100 kg). -304 Head- “Michael Amen” (hier korrekt geschrieben) und Resident “Ferhat Ince”. Für günstige 6 € Eintritt billiger als der Charity-Event im Harpünchen.

 

Fr. 01.12.2006 //  22:00 h // Eintritt mind. 12 € – Jeder kann mehr zahlen wenn er will – Alle Eintritts-Einnahmen werden gespendet! // harpune // MultiScle – Live Life to the Full! Initiative zur Unterstützung MS-Betroffener

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DJs: Mainroom: Cess (Cocoon), Andre Crom (Memo, Heimatmelodie), Lahib Alekozei (harpune) & mehr

Live: Vocals by Timsen // 2. Area: DK Pimps
 

Nacht-Leben / MultiScle ist eine Benefizveranstaltung zugunsten an Multipler Sklerose erkrankter Menschen. Alle Beteiligten des Abends, vom Initiator der Aktion Markus Pecher über das harpune-Team, viele Prominente und 6 namhafte DJs, werden zu diesem Anlass ehrenamtlich vor Ort sein und sich um das leibliche & musikalische Wohl der Gäste kümmern. Die gesamten Eintrittseinnahmen und ein großer Teil der Gastronomie-Einnahmen werden der DMSG Ortsvereinigung Düsseldorf e.V. (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) gespendet.

Folgende Freunde der harpune und Unterstützer der Aktion haben bereits zugesagt und werden an der Kasse, Türe oder Bar ihre/n Mann/Frau stehen: Mousse T (Peppermint Jam), Andreas Gursky (Fotograf), Nova Meierhenrich (WDR Vip Lounge), Tom Lembke (Fotograf), Bert Wollersheim (Szene-Wirt),  Monica Ivancan  (Schauspielerin), Rainer Wengenroth (Monkey´s), Aline Hochscheid (Schauspielerin), Andy Slawinski (Schauspieler), Martin Gerold (Carlsberg), Berni Lewkowicz (Concert Team Nrw), Uwe Hasenfuß (Prinz),  Miriam Lahnstein (Schauspielerin), Charles Bals (Parasol Island), Erik Ludwig (Tribehouse), Tom Preuß (Tribehouse), Martin Königsmann (Punx), Moguai (DJ), Ralf Richter (Bang Boom Bang), Dirk Stegenwaller (Smag), Sina Valeska-Jung (Schauspielerin) und weitere, die aber an dieser Stelle noch nicht verraten werden. 

 

Samstag 2.12.2006 // 23:00 h // 10 € // harpune // I love Berlin

DJs: Guido Schneider (Poker Flat Berlin), Sasse aka Freestyle Man (Mood Music Berlin), & Andre Crom (Heimatmelodie)
 
Guido Schneider, ein Vollblut-DJ und –Produzent, der den Dancefloor mit ebenso düsteren wie partykompatiblen Grooves gehörig durchschütteln wird. Wer daran noch Zweifel hat, sollte einfach mal Guidos letzte Veröffentlichung auf Steve Bug’s Über-Label Poker Flat checken. Kostprobe gefällig? Bitte hier klicken. Der zweite Gast aus der Stadt, in der es fast mehr Musikproduzenten als Döner-Imbisse gibt, ist Sasse aka Freestye Man. Konsequent verweigert sich dieser dem Minimal-Hype und rockt lieber mit erstklassigem Electrohouse, vornehmlich releast auf seinem eigenen Label Mood Music. Seine wirklich herausragenden Produktionen und DJ-Skills brachten dem Finnen nicht nur Residencies in zwei der coolsten Berliner Clubs – Weekend und Panorama Bar – sondern auch Gastspiele auf der ganzen Welt ein. Heute erstmalig in der harpune.Resident Andre Crom wird den Gästen einen warmen Empfang mit deeper bis rockender Minimal-Kost bieten.

 

Samstag 2.12.2006 // 23:00 h // 12 € // tribehouse // Crazy TRIBEHOUSE meets Colonia

DJs: Disco Gessner, Rutte, Rocky Grolle, Errol Flynn & Melek Yaprak

Live: Funky Chicken Club & Band

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Die verrückten Hühner

Dezember: Triste Tage, kalte Nächte, besinnliche Adventszeit! Nicht im Tribehouse. Es wird eine spezielle Deko geben (Näheres wird nicht verraten). Die Residents der „VIC Bar“, die DJs Errol Flynn und Melek Yaprak sowie die Funky Chicken Band dürften Köln imposant vertreten. Neben der Liveperformance der Band stellt außerdem noch Rocky Grolle das TRIBEHOUSE auf den Kopf.

Disco, Drama, House, Groteske. Der Funky Chicken Club mit seiner neuesten Extravaganz: der Funky Chicken Band. Die Band setzt sich aus Profimusikern und Showtalenten zusammen, die ganz in weiß, halbnackt oder ganz, auf imposanter Bühne mit ebenso imposanter Show rocken. Es spielen Lionel, George und Ben – an Keyboards, Bass und Schlagzeug. Remixed Vocals gibt es von Cybersissy, Scheff Theo, Baby Jane und den “Topless Singers”! An den Turntables stehen Disco Gessner und Rutte, die während der Live Eskapaden auch die Beats programmieren.

Euer Onkel Oberbilk

Schildbürger-Streich in Pempelfort kostet vier Parkplätze – Stadt vergeudet unsere Steuergelder!

November 30, 2006

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Feldstraße: Zwei neue “Baumbeete” behindern den Verkehr und rauben vier der ohnehin extrem knappen Parkplätze

Seit zwei Wochen hat der letzte Abschnitt der Feldstraße, in der Anwohner ohne Garage oder Besucher von Anwohnern nur mit viel Glück spontan einen freien Parkplatz finden, vier Parkplätze weniger. Sie wurden durch einen Schildbürger-Streich vernichtet. Ca. 10 Meter vor der Mündung der Einbahnstraße Feldstraße in die Jägerhofstraße wurden, siehe Foto, links und rechts “Baumbeete” angelegt. Dies soll keine Verlängerung des Hofgartens in die Feldstraße hinein sein sondern eine “Radwegebaumaßnahme”. Die Ratsvorlage Nr. 171 58/2005 listet den  Unfug als “Einzelmaßnahme Radverkehrsnetz Stadtbezirk I”.

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Nickte den Unsinn ab: Sabine Schmidt (CDU)

Was hat diese Verkehrsbehinderung und Parkplatzvernichtung mit Radfahrwegen zu tun? Man kann sich allenfalls vorstellen, dass ein Radfahrer versehentlich gegen die Umrandung fährt und sich den Hals bricht. In der Feldstraße schütteln Anwohner nur ratlos den Kopf. Da es sich um eine “Einzelmaßnahme” handelte – HIER sind die übrigen Straßen, in denen die Stadt unser Geld für weitere “Einzelmaßnahmen” ausgegeben hat. Es steht zu befürchten, dass Ähnliches dabei herumgekommen ist. Abgenickt wurden die teuren Blumenbeete in der Bezirksvertretung I unter dem Vorsitz von Sabine Schmidt (CDU).  

Düsseldorf Headlines, Donnerstag, 30. November 2006

November 30, 2006

BILD: BETTEL-ATTACKE AUF DIE ESSER-MILLIONEN / Um 9.21 Uhr endete der spektakulärste Prozess der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Minuten später riefen schon die ersten Bittsteller im Gericht an – alle wollen ihren Teil von der Geldbuße kassieren, die Esser & Co. zahlen müssen.

EXPRESS: Alarmstimmung wegen neuem Ladenschlussgesetz / BÜDCHEN-BESITZER BANGEN UM IHRE EXISTENZ / Kaufhäuser schnappen den Kiosken ihre “Flaschenkundschaft” weg.

NRZ Düsseldorf: KALTE KÜCHE / Stromausfall. Nur wenige Wirte sind für den Notfall mit eigenen Aggregaten gerüstet.

RHEINISCHE POST: BALD 600.000 EINWOHNER / Düsseldorf wächst schneller, als noch im Frühjahr vorhergesagt. Wohnungen für rund 30.000 neue Mitbürger sind entweder schon im Bau oder fest geplant. Die Stadt wäre damit nach Köln Nr. 2 in NRW.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: POLITIK KÄMPFT FÜR GERRO PLAST / Während Gerresheim noch unter dem Aus für die Glashütte leidet, kündigte die Stadt dort der Firma Gerro Plast den Mietvertrag. Doch jetzt hält die Politik dagegen.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

Antirauch-Guru Allen Carr ist tot – er starb an Lungenkrebs

November 29, 2006

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Starb mit 72: Allen Carr

Er rauchte 100 Zigaretten am Tag. Dann hörte er auf und wurde der Guru der Nichtraucher. “Endlich Nichtraucher” heißt sein Erfolgsbuch in Deutschland. Allen Carrs Nichtraucherseminare, bei denen kräftig gequalmt werden durfte, galten weltweit als erfolgreicher denn andere. Wer nach seiner Methode des langsamen Ausstiegs aufhörte, der Droge Nikotin zu frönen, wurde seltener rückfällig als andere. Vor 20 Jahren hatte Carr aufgehört zu rauchen. Als er die Diagnose “Lungenkrebs” erfuhr, sagte er: “Nun, das ist ok, wenn ich überlege, wie vielen Menschen ich habe helfen können”.

Shoppen für Nachtschwärmer

November 29, 2006

Der sechste Designer Winter Sale wird das Highlight dieses Winters. Am 9. und 10. Dezember 2006 treffen sich über 25 Top-Aussteller im Ballsaal des InterContinental Düsseldorf, mitten auf der Kö. Mit neuem Konzept macht das Einkaufen noch mehr Freude. Neben dem gewohnt exquisiten Angebot wird allen Trendbewussten von Jung bis Alt das Shoppingerlebnis durch Loungemusik und Cocktails veredelt. Als besonderes Highlight gibt es erstmalig ein Nightshopping mit Fashionshow.

Über 25 bekannte Düsseldorfer Fachgeschäfte und Designer werden am Zweiten Wochenende im Dezember für große Augen sorgen. „Extravagantes zu unverschämt günstigen Preisen“ ist das Motto am 9. und 10. Dezember 2006 im InterContinental Düsseldorf. Eine große Auswahl an Interieur, Mode, Schmuck, Lifestyle und Kinderausstattung erwartet die Besucher. Der Designer Winter Sale bietet die Gelegenheit, sich etwas Einzigartiges zu gönnen und seine gesamten Weihnachtseinkäufe an einem Wochenende zu erledigen.
Von 13:00 bis 00:00 Uhr erleben die shoppingbegeisterten Düsseldorfer ein Einkaufserlebnis der besonderen Art – Shopping bis in die Nacht. Sonntags öffnen sich die Pforten des InterContinental Düsseldorf von 11:00 bis 18:00 Uhr.

Zum Entspannen während der Schnäppchensuche lädt ein Loungebereich ein, bei Musik und einem Longdrink kann das Neuerworbene begutachtet werden. Highlight der Veranstaltung ist das Nightshopping am Samstagabend mit Fashionshow von rita lagune club couture um 21:00 Uhr. In dem Eintrittsgeld von EUR 5,- ist ein „Welcomedrink“ (Kaffee/Softdrink) für jeden Besucher inklusive.

Designer Winter Sale 2006
Samstag, 9. Dezember 2006 von 13:00 bis 00:00 Uhr
Sonntag, 10. Dezember 2006 von 11:00 bis 18:00 Uhr
Im Ballsaal des Intercontinental Düsseldorf,
Königsallee 59, 40215 Düsseldorf
Weitere Informationen auf www.rheinlust.de, Fon:0211. 86 29 87-0

 

Die 751 “No Go-Zonen” in Frankreich

November 29, 2006

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Aufruhr in Frankreich – Staat verliert Kontrolle

Wenn Sie planen, Frankreich zu besuchen – zu Weihnachten oder über Neujahr, meiden Sie vielleicht besser die folgenden Straßen – dies sind die 751 offiziellen “No Go Zones” in Frankreich – Regionen, die Sie meiden sollten. Hintergrund: Sogar die renommierte jedoch in letzter Zeit politisch mitunter blinde Agentur Reuters schreibt wie folgt: “Mit Steinen beworfen, geschlagen und beleidigt, ihre Autos von Horden feindlicher Jugendlicher angezündet, die französische Polizei steht einem städtischen Guerilla-Krieg gegenüber, wenn sie die heruntergekommenen Stadtviertel betritt, die die Außenbezirke der größten Städte bilden”. Weiter geht’s hier, leider nur auf englisch. Die “No Go Zonen” Frankreichs werden euphemistisch “Zones Urbaines Sensibles” genannt, berichtet der Blog “danielpipes.org“, (auf deutsch: “Sensible Städtische Zonen”). bei der letzten Zählung waren es 751. Es handelt sich dabei, so der gut informierte Blog, “um Orte, die der französische Staat nicht (mehr) kontrolliert. Sie reichen von zwei Zonen in der mittelalterlichen Stadt Carcassonne bis zu zwölf in der stark muslimischen Stadt Marseilles.” (Eindrucksvolle Bilder HIER von einer amerikanisch-israelischen Website).

Ständehaus-Treff mit Hartmut Mehdorn

November 29, 2006

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Durchweg gut gelaunt: Hartmut Mehdorn – Frank Plasberg

Fotos: Ulrich Horn

Das Politische vorweg: Die ICE- und IC-Züge der Bahn werden wegen Bauarbeiten in Köln bis zum nächsten Fahrplanwechsel der Bahn am 10. Dezember 2007 am Düsseldorfer Airport nicht halten – Punkt! Hartmut Mehdorn machte beim Ständehaus-Treff von SIGNA Property Funds und Medienhaus VVA Kommunikation deutlich, dass es dazu keine Alternative gibt. Der “Mann mit dem Vornamen Bahnchef”, wie der Harttalker Frank Plasberg ihn respektvoll nannte, enthüllte dabei Interessantes: “Aus einem Intercity steigen am Flughafen Düsseldorf im Schnitt nur 22 Menschen  aus, so katastrophal kann das nicht sein”.

Grundgehalt: 700.000 Euro

Buhmann Hartmut Mehdorn hatte bei Plasberg ein sanftes Entrée: “Ich bin kürzlich von Köln nach Bielefeld gefahren – der Zug war pünktlich. Dann von Bielefeld nach Köln – wieder pünktlich”. Mehdorn, trocken: “Das überrascht mich nicht”. Der Bahnchef präsentierte sich den 550 Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gewohnt knorrig, aber auch humorvoll und mit plakativen Bildern: “95 von 100 Zügen sind pünktlich. Wenn ich für jeden pünktlichen Zug 1 Cent bekäme und für jeden unpünktlichen 10 Cent zahlen müßte, wäre ich Millionär.” Freimütig offenbarte er sein letztes “Grundgehalt” – 700.000 Euro, was Plasberg flockig kommentierte: “Da muss Ihre Frau sicher mitarbeiten.” Mehdorn outete sich als Inhaber eines Führerscheins für Rangierloks, der gelegentlich auf der Lok mitfahre und als normaler Fahrgast wie jeder seine Bahncard vorzeige. In die Zukunft geschaut, sieht Mehdorn “in zehn bis 15 Jahren das deutsche Autobahnnetz privatisiert”. Seine eigene Arbeit beurteilt der Ex-Airbus- und “Heidelberger”-Manager frei von Selbstzweifeln: “Wir sind die einzige Bahn in Europa, die funktioniert.” Auf seine undiplomatische Direktheit angesprochen, griente Mehdorn Plasberg an: “Ich bin kein Diplomat, ich bin aber auch kein Industrieschauspieler.”
“Himmel für Manager”   

Sollte er noch mal zur Welt kommen und erneut Bahnchef werden sollen, so Mehdorn, werde er lieber Wolfgang Tiefensee (Bundesverkehrsminister) empfehlen. Als Michelin-Tester würde er im Hinblick auf die Linie lieber nicht arbeiten wollen. Doch als Plasberg ihm die Option eines Jobtausches mit Porsche-Boss Wendelin Wedeking anbot, verklärte sich sein Gesicht: “Das würde ich sofort machen, das muss der Himmel für Manager sein.” Der Mann mit dem Vornamen “Bahnchef” hinterließ einen Top-Eindruck und kam sicher manchem im Saal so umwerfend symphatisch rüber, weil “Klartext” heute gegenüber schwiemeligem Wortsalat meist zurückstehen muss. Das Menü rund um die Gans genossen u.a. Gabriele Henkel, die spät kam und früh ging und länger mit Mehdorn plauderte. Die Blumen, die Josef Klüh, als Mitgastgeber des Abends, dem Bahnchef reichte, durfte sie mit nach Hause nehmen. Weitere Gäste, die den turbulenten Talk und die rasanten Ausschnitte aus dem Bochumer “Starlight Express” genossen: Clemens Bauer (Vors. der Geschäftsführung Rheinische Post), Flughafen-Chef Christoph Blume (Mehdorn: “Der hat mich eben auf Betriebstemperatur gebracht”), Jörg T. Böckeler, frischgebackener Intercontinental-Chef, Matthias Böning (Vorstandssprecher mfi AG); US-Generalkonsul Matthew G. Boyse, Manni Breuckmann, Kirmeskönig Oscar Bruch, Regierungspräsident Jürgen Büssow, Hille Erwin, Toyota-Deutschland-Chef Lothara Feuser, Landtag-Vizepräsidentin Angela Freimuth, Michael Garvens, Kölns Airport-Chef, RP-Chefredakteur Sven Gösmann sowie Vorgänger Ulrich Reitz (jetzt WAZ), Hilmar Guckert (Düsseldorf Congress), Ingo Hecke, Generalbevollmächtigter Rheinmetall AG, Mettmanns Landrat Thomas Hendele, Karnevalsprinz Udo Heinrich, Burkhard Hirsch (Ex-Bundestags-Vizepräsident), Bürgermeisterin Gudrun Hock, Ulrich Jansen (Provinzial Rheinland-Vorstand), Klaus Jonas (Prinzengarde Blau-Weiß), Ex-Schwimmweltmeister Christian Keller (Weber Bank), Richard Kiessler (Chefredakteur NRZ), Innenminister Ingo Wolf, Dirk Krüssenberg (Präsident Marketing-Club Düsseldorf), Harald Müsse (Vors. der Geschäftsführung Handelsblatt-Verlag), Ex-Olympiasieger Rolf Milser (Landhaus Milser), BBDO-CEO Dickjan Popema, TV-Dino Jean Pütz mit Frau Pina, Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, Stadtwerke-Vorstand Uwe Schöneberg, Jürgen Tauscher (Niederlassungsleiter DaimlerChrysler), Express-Vizechefredakteur Berndt Thiel, Alarik Graf Wachtmeister (Holiday Inn-Chef), “Teekanne”-Geschäftsführer Rainer Verstynen, Peter Wolf (Vors. der Geschäftsführung Karstadt) und AZ-Media-Chef André Zalbertus.

 

 

Düsseldorf Headlines, Mittwoch, 29. November 2006

November 29, 2006

BILD: PLAKETTEN-WUT IN DÜSSELDORF / Wirbel um das geplante City-Verbot für ältere Autos! Jetzt geht der ADAC auf die Behörden los.

EXPRESS: Krach am Flughafen / BAHNCHEF UNTER BESCHUSS / Geschäftsschädigend! Lufthansa, LTU und Air Berlin wehren sich gegen Streichung der Fernzüge.

NRZ Düsseldorf: DEUTSCH MACHT SINN / Werbung. Konzerne setzen bei Reklamesprüchen vermehrt auf die Landessprache. Englische Texte sind oft unverständlich.

RHEINISCHE POST:NICHT GEBAUT, SCHON VERKAUFT / Am Bilker Bahnhof sind die Abrissbagger am Werk, doch die Arcaden haben bereits den Besitzer gewechselt und gehören dem kanadischen Investor Ivanhoe Cambridge. Politiker fürchten, dass die Karten neu gemischt werden.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: JEDE WOCHE 17 NEUE JOBS AM FLUGHAFEN / Die neue Betriebsgenehmigung hat sich laut einer Studie der Uni Köln ausgezahlt. Fast 900 Arbeitsplätze wurden geschaffen, vor allem bei den Fluggesellschaften.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge – eigentliche Headline in Versalien.

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