Kölner Moschee-Streit schlägt weiter Wellen – Spiegel Online: “Pinguine, Burkas und der Nazi-Vorwurf”
Mai 24, 2007
Ralph Giordano, Schriftsteller, TV, Autor, Nazi-Verfolgter, Bundesverdienstkreuzträger – wenn so einer etwas gegen den Islam sagt, wie geht man damit um? Giordano passt in keine gängige Schublade, so dass sich die reflexartige Kritik der Grünen und sonstiger Gutmenschen schlicht verbietet. Selbst Claudia Roth meldet sich nicht zu Wort, was ja wirklich was heißen will. Spiegel Online über die Verwirrung im Koordinatensystem der notorischen Kritiker, die bei politisch Inkorrektem gerne geifern.
Nachtrag, Freitag, 25. Mai: Die Diskussion geht weiter
Frankfurter Rundschau: “Giordanos Islam-Kritik löst Verärgerung aus“
Süddeutsche Zeitung: “Koran und Hakenkreuz“
Welt Online: “Streit um Moscheebau eskaliert“
Factum: “Moschee-Streit: Drohung gegen Giordano“
Schnüffelstaat?
Mai 23, 2007

Aufruf zur “Party” anlässlich des G8-Meetings
Bei der Razzia gegen G8-Gegner am 5. Mai wurden von fünf schwer Verdächtigen so genannte Geruchsproben genommen. Damit können Hunde die potenziellen Rechtsbrecher erkennen, Straftaten könnten unter Umständen nachgewiesen werden. Kritiker sprechen prompt vom Schnüffelstaat, obwohl faktisch eine für Hundenasen unverwechselbare Geruchsprobe genauso zu behandeln ist wie ein Fingerabdruck. Die Methode, Duftproben zu nehmen, gab es in Deutschland schon zu Kaisers Zeiten. Aber: Viele Ossis wie Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse fühlen sich an die Stasi erinnert. Was sie vergessen: Die Methoden der Stasi dienten dazu, einen totalitären Staat zu schützen, wenn jetzt solche Proben genommen werden, zeigt sich damit ein demokratischer Staat wehrhaft gegen Gegner. Die trainieren derweil in einem regelrechten Ausbildungscamp.
Die Polizei schreibt G8-Gegnern bereits 200 Straftaten zu, darunter allein 30 Brandanschläge in jüngster Zeit. Nach dem Brandanschlag auf das Auto des Bild-Chefredakteurs Kai Diekmann in der Nacht zum Dienstag ging heute ein Bekennerschreiben ein – von einer militanten Gruppe, die BILD vorwirft, “eine bedeutende Säule für den Erhalt des kapitalistischen Systems” zu sein.
Die Gutmenschen lernen es nicht: Der Linksextremismus ist wieder da.
Dirk Krüssenberg trifft Sepp Maier
Mai 23, 2007

Einst Kontrahenten und Freunde: Sepp Maier, Dirk Krüssenberg – Foto: Johannes Galert
Die “Gofus”, die Organisation der Golf spielenden Fußballer, sammelt Geld zugunsten karitativer Einrichtungen. So auch gestern Abend nach einem Golfwochenende im Kesselhaus der Böhlerwerke. Jörg Wontorra moderierte und viele Rasen-Cracks feierten – die gute Sache, sich und alte Zeiten. So auch Sepp Maier, der seinen alten Kontrahenten Dirk Krüssenberg wiedertraf. Der Ex-Fortuna-Torwart, heute Unternehmensberater und Präsident des Marketing Club Düsseldorf, schwelgte mit Sepp in Erinnerungen. Fortuna Düsseldorf, wo Dirk das Tor hütete, hat auch schon bessere Zeiten gesehen als heute. Gestern u.a. dabei: Rolli Rüssmann, Siggi Held, Rainer Bonhof, Rüdiger Abramczik, die Kremers-Zwillinge und Holger Hieronymus. Die Spende dieses Gofus-Wochenendes ging zur karitativen Verwendung an Uwe Seeler, der live zugeschaltet war.
“Die Linke läuft Amok”
Mai 23, 2007

Nick Cohen
Der britische Erfolgsautor Nick Cohen hat dem Kölner Stadtanzeiger ein aufsehenerregendes Interview gegeben. Cohen rechnet darin brutal mit der Linken ab.
“Übrig geblieben ist bei vielen Linken eine Position, die ursprünglich klassisch rechts war: Hass auf Amerika. Die Linke ist nicht mehr antifaschistisch. Statt zum Beispiel gegen den radikalen Islam aufzustehen, beschwichtigt sie ihn und opponiert obsessiv gegen Amerika. Für mich ist das zutiefst unmoralisch.”
“Ich fürchte vielmehr, dass es in der Linken so etwas wie klammheimliche Sympathie für islamistische Terrorgruppen gibt. Denn sie töten Amerikaner.”
“Der Islamismus widerspricht allem, woran die Linke glauben müsste. Aber die Linke läuft Amok. Nehmen sie den Irak. Wäre es heute nicht an der Zeit, dass die europäischen Regierungen, die gegen den Krieg waren, sich für das irakische Volk engagieren? Dass gerade die Linke, die doch gegen den Krieg war, sich für die Menschen im Irak einsetzt, die von Islamisten und Terroristen bedroht werden? Aber dazu sind sie nicht in der Lage, weil sie sich aus tiefstem Herzen nur eins wünschen: dass die Amerikaner scheitern.”
“Die Hamas-Charta liest sich wie ein original Nazi-Manifest. Wenn die Linke dazu nichts zu sagen hat und stattdessen Israel-Boykotte organisiert, dann überschreitet sie die Grenze zum Antisemitismus. Die Linken, die angeblich Empathie für die Palästinenser empfinden, können Ihnen doch nicht einmal sagen, wie ein palästinensischer Staat aussehen sollte.”
Tobias Kaufmann, Kölner Stadtanzeiger: Sie schreiben, dass die Linke es versäume, ihrer klassischen Aufgabe gerecht zu werden, nämlich den Unterdrückten der Welt beizustehen. Wer sind heute Unterdrückte?
COHEN: Da fallen mir zuerst die Frauen ein, vor allem in der islamischen Welt. Dann Gewerkschaften und Arbeiter in China. Und jene Menschen in Afrika, die unter korrupten, verbrecherischen Regimes leiden. Das Engagement von überzeugten Linken für diese Gruppen ist gering.
Hier das komplette Interview - Lesebefehl!
Trauer um unsere Soldaten
Mai 23, 2007

“Zu diesem Zeitpunkt brauchen wir Krankenhäuser, Strom, mehr Straßen”, sagt die afghanische Botschafterin in der Tagesschau. Ein Abzug der deutschen Soldaten hätte fatale Folgen, sagt sie. Zuvor die Bilder der Heimkehr der drei gefallenen Soldaten, Opfer eines verblendeten Selbstmordattentäters in Kunduz. Trauer. Drei Fotos mit schwarzen Trauerbinden darüber vor den Särgen. Auf den Särgen die deutsche Fahne. Und der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung spricht den Hinterbliebenen seinen Trost aus. Ein deutscher Soldat in Afghanistan sagt in die Kamera: “Schon wenige Tage danach wandelt sich bei uns die Trauer in Trotz und Entschlossenheit.” Heute sind erneut deutsche Soldaten angegriffen worden – Spiegel Online. Wir sind im Krieg und er geht weiter.
Morddrohungen gegen Ralph Giordano im Kölner Moschee-Streit: Schriftsteller sieht radikale Muslime und Rechtsextreme in einem Boot
Mai 23, 2007

Ralph Giordano
Mit ungewohnter Klarheit hatte sich Schriftsteller Ralph Giordano (84) gegen den Bau der Kölner Groß-Moschee ausgesprochen. Wir berichteten. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp legte Giordano jetzt nach. Er betonte, es gebe «eine unheilige Allianz» radikaler muslimischer Kreise in Deutschland, die gemeinsam mit deutschen Rechtsextremisten antisemitische Propaganda verbreiteten und jüdische Menschen bedrohten oder sogar angriffen. Er selbst habe bereits eindeutig von Muslimen «telefonisch Morddrohungen erhalten».
Giordano warf der Politik vor, sie «ignoriere den Willen der Bevölkerung, die mehrheitlich gegen den Bau der Moschee ist». Es sei erschreckend, dass sich viele Menschen nicht trauten, dies öffentlich zu zeigen, «weil sie entweder Angst haben, in die rechtsextreme Ecke gestellt oder von Muslimen bedroht zu werden». Dies sei «eine höchst gefährliche Situation», warnte der Publizist.
Klartext-Interview hier im Kölner Stadtanzeiger.
Nachtrag, 24. Mai 2007: Hier ein Meinungsbeitrag von Berthold Kohler aus der FAZ von heute:
In Deutschland wird gerne in die Ecke gestellt. Nicht in irgendeine – in die „rechte“. Wenig anderes ist im öffentlichen Diskurs so wirkungsvoll wie die verbale Deportation an einen Platz, den die sonst so tolerante Gesellschaft für die von ihr Geächteten abgesteckt hat. Diese politische Todeszone ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden, denn zwischen „rechts“ und „rechtsextrem“ wird in der Debatte immer seltener unterschieden. Die Linke in diesem Lande hat es unter Ausnutzung ihrer Diskursüberlegenheit dahin gebracht, dass selbst brave CDU-Mitglieder nur dann nicht vor dem Attribut „rechts“ zurückschrecken, wenn sie die Unschuld ihrer Gesinnung durch die Beteiligung an einer der vielen Kampagnen „gegen rechts“ beweisen können.Doch was tun, wenn einer den von der Linken vorgeschriebenen Meinungskorridor verlässt, dem man nicht ganz so leicht wie Hohmann und Oettinger eine unziemliche Neigung hin zu den Unberührbaren unterstellen kann? Das erfährt gerade der Publizist Ralph Giordano am eigenen Leibe.Er hatte es gewagt, gegen den Bau einer Moschee in Köln zu sprechen und davon, dass die Integration vieler Muslime in Deutschland gescheitert sei. Rechtsradikale Anwandlungen konnte man ihm, dem vom Hitler-Regime verfolgten Juden, beim schlechtesten Willen nicht andichten. Hilfsweise wirft man ihm jetzt nicht weniger Schlimmes vor: ein nützlicher Idiot zu sein, der mit seiner Kritik einer „rechten“ Gruppierung in die Hände spiele, die gegen den Moscheebau auftritt. Hat er nicht auch noch die Würde einer Burka-Trägerin dadurch verletzt, dass er sie als menschlichen Pinguin bezeichnete? Die Würde der Nonnen, die in diesem Land schon lange mit solchen Vergleichen leben müssen, kümmerte Giordanos Ankläger noch nicht. Er wird dafür gebrandmarkt, dass er ausspricht, was viele aus Angst vor dem Brandeisen mit dem Schriftzug „rechts“ nicht mehr zu sagen wagen. In Köln haben alle Parteien, auch die CDU, für den Moschee-Bau gestimmt, obwohl das Projekt in der Bevölkerung auf erhebliche Ablehnung stößt. Wer aber spielt „den Rechten“ in die Hände? Einer, der sein Recht auf kulturelle Selbstbestimmung geltend macht, Zweifel und Sorgen äußert, die er mit vielen anderen teilt? Oder jene, die behaupten, ein guter (also nicht „rechter“) Demokrat dürfe solche Gedanken gar nicht haben, geschweige denn aussprechen?
Hier ein aktueller WELT-Artikel mit bisher 19 Seiten Kommentaren! Fast alle sind gegen die Moschee, gegen die Politiker und gegen die dummdreiste Verklärung des Islams in unserer Republik!
Und hier das vorläufig letzte Interview mit Giordano!
Terroranschlag auf Auto von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann
Mai 22, 2007


Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, rechts der Mercedes der R-Klasse der gestern Nacht in Flammen aufging – Fotos dpa, FAZ
Die linken Chaoten, für die Grünen-Chefin Claudia Roth kurz nach den Razzien so engagiert auf die Straße ging, haben sie hier zugeschlagen? In der vergangenen Nacht ist der Privatwagen von BILD-Chefredakteur Kai Diekmann an seinem Wohnort in Hamburg in Flammen aufgegangen. Der Mercedes der R-Klasse, darin Kinderwagen und drei Kindersitze, wurde durch einen Brandsatz vernichtet. Der Staatsschutz ermittelt, ein Zusammenhang mit dem bevorstehenden G8-Gipfel wird nicht ausgeschlossen. Eine Polizeisprecherin erklärte laut Agentur ddp: “Ein politischer Hintergrund ist wahrscheinlich.”
Gewaltbereiten Linken werden auch frühere Anschläge zugeschrieben. So wurden erst letzte Woche Farbbeutel und Steine auf das Haus eines Lufthansa-Managers und auf ein Luxushotel geschleudert. Ende Dezember2006 war auch das Auto des Finanzsstaatssekretärs Thomas Mirow (SPD) Ziel eines Brandanschlags geworden. In allen drei Fällen gab es in Bekennerschreiben Erwähnungen des G8-Gipfels (6.-8. Juni, Heiligendamm). Die Organisation Attac, maßgeblicher Organisator des Protestes gegen den Gipfel, versicherte unterdessen durch ihren Sprecher Werner Rätz, die Brandanschläge seien “eindeutig nicht das, wozu wir aufrufen”.
Claudia Roth hatte die kürzlichen Polizeirazzien gegen Linke in einer offiziellen Presseinfo als “unverhältnismäßig” kritisiert. In ihrem Newsletter verbreitete sie soeben im Hinblick auf den G8-Gipfel: “Während der gesamten Protestwoche werden wir Grünen bei Veranstaltungen des Alternativ-Gipfels anwesend sein und mitprotestieren.” Früher nannte man so etwas Außerparlamentarische Opposition – APO. Sehnt sich die Bundestagsabgeordnete Claudia Roth zurück auf die Straße?
Bilder aus Berlin
Mai 21, 2007
“Die Sitten sind rau geworden – nicht nur in Kreuzberg, Neukölln und Wedding. Inzwischen wissen auch die Schüler aus den bürgerlichen Gegenden der Stadt, wie es sich anfühlt, „abgezogen“ zu werden. Der Raub von MP3-Playern, teuren Turnschuhen oder Markenjacken zählt in der gesamten Stadt zum Alltag.”
Auszug aus dem Artikel “Tatort Schulweg” aus dem Berliner Tagesspiegel. Volltext HIER.
Klima-Koller: ARD-Report deckt Lügen des Weltklimarates auf
Mai 21, 2007

Prof. Björn Lomborg von der Kopenhagen Business School, ein bedeutender Klimaforscher und für das TIME Magazine vor drei Jahren eine der 100 wichtigsten Persönlichkeiten weltweit – der Weltklimarat IPCC zog ihn nicht zu Rate. Denn Lomborg will anhand von Statistiken ermittelt haben, dass sich der Zustand der Umwelt gebessert habe.


Foreign Policy-Leser wählten ihn zu den 20 wichtigsten Intellektuellen der Welt: Björn Lomborg (links) – Richard S.J. Tol (rechts): Mit Hitler verglichen
Der niederländische Klimaökonom Richard S.J. Tol, ein weltweit anerkannter Wissenschaftler mit von dem Weltklimarat abweichenden Thesen forscht an der Hamburger Uni - der Chef des Weltklimarates IPCC verglich ihn mit Hitler. Tol sagte Report für die heute Abend ausgestrahlte Sendung, es sei beabsichtigt, dass noch mehr Geld und Macht in die Klimapolitik gehen.Die Ergebnisse entsprächen politischem Willen, die Entscheider seien “Bürokraten und einige der Bürokraten sind Wissenschaftler und sie stellen sicher, dass die meisten das gleiche Lied singen.” Nigel Calder, Ex-Herausgeber der Zeitschrift New Science, sagt Report gleichfalls in die Kamera, dies alles sei doch politische Absicht gewesen: “Der Auftrag des Klimarates war zu beweisen, dass der Mensch am Klimawandel schuld ist.” Dirk Maxeiner schrieb in der ZEIT über ihn – sehr lesenswert. Der dänische Klimaforscher Henrik Svensmark vertritt die begründete These, die derzeitige Sonnenaktivität sei schuld am Klimawandel. Bert Metz, Vizechef des Weltklimarates, erklärt unverdrossen dem Report-Reporter, alle Einwände seien berücksichtigt worden.
HIER geht’s zur Lügenseite des IPCC. Und HIER finden Sie alle bisherigen Beiträge im Blog mit dem Titel Klima-Koller. Auf der Report-Website mehr über das “Denkverbot für Klimaforscher“
Helden
Mai 21, 2007
Der Düsseldorfer Fotograf Johannes Galert (Foto) reist gelegentlich in seine alte Heimat Russland. Am 1. Mai fotografierte er auf dem Roten Platz in Moskau eine Reihe von Helden des Zweiten Weltkriegs. Die eindrucksvollsten Bilder teilt er hier mit der Düsseldorf Blog community. Johannes Galert fotografiert überwiegend für den EXPRESS, engagiert sich darüber hinaus jedoch auch sehr stark in künstlerischer Fotografie.








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