Rathaus-News
September 28, 2007
++ Alpenveilchen setzen Herbstakzente: Rund 15.000 Alpenveilchen in leuchtendem Rot und Weiß wurden in der Stadtgärtnerei seit Ende Mai kultiviert. Weiterlesen

Pflanze des Monats: Amberbaum
++ Pflanze des Monats ist der Amerikanische Amberbaum: Ein Zaubernussgewächs mit spektakulärer Herbstfärbung In Nordamerika, entlang des Mississippi-Flusses ist der Amberbaum in Mischwäldern einer der häufigsten Bäume. Weiterlesen
++ Filme in Archiven: Öffentliche Tagung am 4. Oktober. Der NRW-Arbeitskreis Filmarchivierung lädt am Donnerstag, 4. Oktober, 9 bis 17 Uhr, zu einer öffentlichen Fachtagung in die Katholische Akademie Schwerte ein. Weiterlesen
++ Universität in der Stadt: “Hirnforschung und das Bild vom Menschen”: Die Veranstaltungsreihe wird am Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr, im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, fortgesetzt. Weiterlesen
++ Tag der deutschen Einheit – Alle Museen sind geöffnet: Ein volles Programm bieten die Düsseldorfer Museen am Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)
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++ Flaggenschmuck am Tag der deutschen Einheit: Anlässlich des Tages der deutschen Einheit am Mittwoch, 3. Oktober, tragen die öffentlichen städtischen Gebäude Flaggenschmuck.
“Auschwitz-Lüge auf Türkisch”
September 28, 2007

Karl-Heinz Theisen (Heine-Kreis, rechts) besuchte Ralph Giordano in Köln – Foto: BILDZeitung, Norbert Ganser
Heute Abend erhält der streitbare 84jährige Kölner Autor Ralph Giordano vom Düsseldorfer “Freundeskreis Heinrich Heine” im Schlösschen des Regierungspräsidenten den Preis für Zivilcourage. Als Laudatorin hat Freundeskreis-Vorsitzender Karl-Heinz Theisen die Publizistin Lea Rosh gewonnen.
In einem Interview mit der Rheinischen Post aus diesem Anlass bekannte Giordano gestern, dass er in seinem Leben bereits mehr als 1300 Todesdrohungen erhalten habe. Jüngst wurde er bedroht wegen seines Eintretens gegen den Bau der Mega-Moschee in Köln. Der Rheinischen Post sagte er: “Diese Morddrohungen von islamischer Seite waren von ganz anderer Qualität. Die Anrufe waren viel bedrohlicher, waren schauerlich. Ich werde sie bis an mein Lebensende nicht vergessen.”
Im Cicero keilt Giordano gleichwohl gegen die Vorgehensweise des Islam in Deutschland und gegen die “Auschwitz-Lüge auf Türkisch“, die den Genozid an den Armeniern leugnet.
Im Interview mit BILD Düsseldorf aus Anlass der Ehrung bekennt Giordano eine frühe Affinität zu Heinrich Heine, zu seinem Humor und seinem ambivalenten Verhältnis zu Deutschland. Außerdem sagt der Schriftsteller: “Ich habe ein tiefes Verhältnis zu Düsseldorf, dort habe ich mit Karl Marx, dem Herausgeber der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung, direkt nach dem Krieg gearbeitet. Ein väterlicher Freund, der meinen Lebensweg entscheidend beeinflusst hat. Hamburg ist meine Vaterstadt, mein Wohnort Köln und Düsseldorf sind meine Schicksalsstädte.” Giordano, der Iim März seine Memoiren vorgelegt hatte, kündigt in dem Interview an, kein weiteres Buch mehr zu schreiben. Giordano: ”Ich werde aber weiter kritisch den Rechtsradikalismus und die schleichende Islamisierung beobachten und anprangern.”
Weitere Morddrohungen gegen Islam-Kritiker
Servus, Edi
September 28, 2007

Edmund Stoiber und Frau Karin privat – Foto: AFP
“Er war einer der ersten Jeans-Träger und schrieb seine juristische Abschlussarbeit 1968 über die Studentenproteste: Edmund Stoiber hat viele unentdeckte Seiten. Eine Reportage aus der bayerischen Heimat des Noch-Ministerpräsidenten.” Mariam Lau schreibt in der “Welt” ein Servus für Edmund Stoiber – “Edmund Stoiber – der Letzte seiner Art“.
Fällt Ihnen auch auf, dass jetzt wirklich alle Edmund Stoiber ganz klasse finden, dass Wehmut sich durch die Zeitungsspalten zieht, dass kaum jemand mehr sich über seine knarzigen “Äh’s” lustig macht? Er ist noch nicht ganz weg und man fängt schon an ihn zu vermissen.
Krise? Welche Krise?
September 28, 2007

“Wenn Sie Spaß an gruseligen Vorhersagen haben, sind Sie derzeit gut aufgehoben. Zumindest in Finanzkreisen. Da ist von Kreditklemmen, Liquiditätskrisen, Prognoserisiken, bedrohten Aufschwüngen und drohender Rezession die Rede. Wahrscheinlich bald auch von erneuter Erderwärmung infolge von Geldmarktengpässen.” Thomas Fricke, Chefökonom der Financial Times Deutschland, bürstet in seiner Kolumne kräftig gegen den Strich.
Düsseldorf Headlines, Freitag, 28. September
September 28, 2007
BILD: PROZESS-DIETER – 1. BRIEF AUS DEM KNAST – Ich singe und lache – Ich kriege jeden Monat 330 Euro – Hier ist es komfortabel
EXPRESS: IHRE RACHE BRACHTE IHN IN DEN KNAST – Nach heftigem Streit und Trennung zeigte 34-Jährige ihren Ex-Freund wegen eines Bankraubs an
NRZ Düsseldorf: DIE WACHMÄNNER IM UNTERGRUND – Sicherheit. Der Alltag nach der Attacke gegen zwei Rheinbahn-Sheriffs. U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee ist der “Brennpunkt”
RHEINISCHE POST: “FÜR DEN KORAN WAR ES MORD” – Nach dem Tod einer 37-jährigen Mutter bei einem angeblich muslimischen Heilungsritual sind viele Fragen offen. Islam-Kenner zweifeln vor allem an den Fähigkeiten des Irakers, der sich als Gelehrter ausgegeben haben soll.
WZ Düsseldorfer Nachrichten: NÄCHSTER HALT: SAUBERKEIT? – Verkehr. Düsseldorfs S-Bahnhöfe sind in desolatem Zustand. 2009 wird vielleicht saniert. Ein Zustandsbericht.
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien.
Düsseldorf IN’s Axel Pollheim: Gruß aus China
September 27, 2007
Axel Pollheim, der rührige Veranstalter von Düsseldorf IN und Ständehaus-Treff, ist derzeit wohl der Düsseldorf Blog-Leser, der von Düsseldorf am weitesten entfernt ist. Auf einer ausgedehnten Chinareise klickte er in Kashgar, im äußersten Westen Chinas, am Airport in den Blog – gucken, was es Neues gibt. Kurios genug, um das mit den Lesern zu teilen, finde ich. Über Urumqui an der Seidenstraße fliegt Axel mit Lebensgefährtin Claudia morgen weiter nach Shanghai und am Sonntag hofft er, Düsseldorfer Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wieder zu sehen, der erst kürzlich beim Ständehaus-Treff zu Gast war. Schäuble wird beim Endspiel unserer grandiosen Fußballerinnen dabei sein.
Rathaus-News
September 27, 2007
++ Joseph Beuys, Düsseldorf: Das Stadtmuseum dokumentiert das Wirken des Jahrhundertkünstlers in der Rheinmetropole mit über 1100 Exponaten. Weiterlesen
++ Kampf dem Schimmel: Junge Unternehmerinnen im Life Science Center überprüfen Gebäude auf Schadstoffe. Weiterlesen

KÖ-Graben: Fischbestand zu groß
++ Fischer am Kö-Graben mit Zugnetz im Einsatz: Fischbestand wird zum Schutz der Tiere reduziert. Das städtische Umweltamt hat den nächsten Termin zur Abfischung für Sonntag, 30. September, angesetzt. Weiterlesen
++ Musikkabarett im Theatermuseum: “I am a stranger here myself” lautet der Titel des Musikkabaretts, das am Samstag, 29., und Sonntag, 30. September, jeweils um 19.30 Uhr, im Theatermuseum, Jägerhofstraße 1, von Antonia Schnauber und Mark Troop aufgeführt wird. Weiterlesen
Eva Herman: “Wirkliches Anliegen weniger für reißerische Schlagzeilen geeignet als für Unterstellung rechtspopulistischer Ideologien”
September 27, 2007

Eva Herman – Foto: Die Welt
Auf ihrer Website nimmt die vom NDR fristlos gefeuerte Eva Herman zu dem medialen Gewitter um ihre angeblichen Äußerungen ausführlich Stellung.
Kernaussage: “Anscheinend wird mein beharrliches Eintreten für menschliche Grundwerte, die unsere Gesellschaft von Beginn an zusammengehalten haben auch von vielen als Provokation empfunden und in einigen Medien gezielt als politisch rechts gerichtete Stellungnahme dargestellt. In der Tat scheint mein wirkliches Anliegen weniger für reißerische Schlagzeilen geeignet zu sein, als für die Unterstellung rechtspopulistischer Ideologien. Trotzdem bleibe ich dabei: Tugenden wie Rücksichtnahme, Achtsamkeit und Nächstenliebe, für die uns heute kaum noch Atem bleibt, bedürfen mehr denn je der öffentlichen Fürsprache. Wenn wir der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung nicht im eigenen Interesse entgegentreten wollen oder können, sollten sie zumindest sorgfältig prüfen und hinterfragen, das schulden wir unseren Kindern allemal.”
Der Düsseldorf Blog hatte bereits letzte Woche Montag Eva Hermans tatsächliches Zitat veröffentlichte und mit dem original Soundfile belegt.
Düsseldorf Headlines, Donnerstag, 27. September
September 27, 2007
BILD: Der kleine “Teddy” (4 Monate) wollte doch nur mit Herrchen Gassigehen! / BEIß-BESTIEN ZERFETZTEN DIESEN SÜßEN WELPEN
EXPRESS: EXORZISMUS: FRAU (37) STARB IN BADEWANNE / Leila B. (37) litt an Depressionen. Die Mutter von zwei Kindern ertrank bei Teufelsaustreibung
NRZ Düsseldorf: FRAU STIRBT BEI RITUELLER WASCHUNG / Drama. Haftbefehl gegen angeblichen Geistlichen. Muslima lag stundenlang in der Wanne. Tod durch Ertrinken.
Rheinische Post Düsseldorf: FRAU STIRBT BEI HEIL-RITUAL / Wegen Depressionen suchte die Muslimin Hilfe bei einem Heiler – und ertrank in der Wohnung.
WZ Düsseldorfer Nachrichten: FRAU STIRBT BEI “GEISTHEILUNG” / Unglück. Eine 37-jährige gebürtige Marokkanerin aus Düsseldorf wollte ihre Depressionen behandeln lassen.
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien.
Myanmar: Militär stoppt Marsch der Mönche
September 26, 2007

Mit Tränengas ging das Militär gegen die Mönche vor, doch es gab auch Tote – Foto: AP
Das Militär-Regime in Myanmar, dem früheren Burma, hat die Massendemonstrationen mit Waffengewalt gestoppt. Von fünf getöteten Mönchen und zahlreichen Verhaftungen ist die Rede. Die Nachrichten kommen spärlich aus dem Land, dessen Militärjunta die 54 Millionen Burmesen unterdrückt und knallharte Zensur ausübt.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat einen Botschafter nach Myanmar geschickt. Die Chinesen, der engste Verbündete Myanmars, sind bemüht, das Regime im Nachbarland zur Mäßigung anzuhalten. Die Olympiade steht vor der Tür und schmutzige Bilder aus der Einflusszone Chinas kommen China nicht sehr gelegen.
US-Präsident George Bush hielt alle demokratischen Staaten der Welt in einer Rede vor den Vereinten Nationen dazu an, diplomatische Mittel gegen die Machthaber in Myanmar einzusetzen.
Weitere lesenswerte Berichte dazu: Financial Times Deutschland, Die Welt (mit Auszug der George Bush-Rede dazu bei den UN und vielen Fotos zum Durchklicken) und Spiegel Online.
Wenn Sie gegen die Waffengewalt der Regierung protestieren wollen, schicken Sie dem Botschafter des Landes in Berlin eine E-Mail: info@botschaft-myanmar.de. Auf der Website des Außenministeriums gibt es zu dem Konflikt natürlich keinerlei Informationen. Hier der SPIEGEL über burmesische Blogger.
“Wegschauen ist feige” – Titel des Kommentars von Martin Lohmann heute in BILD.




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