PSD Baugeld

Rathaus-News

September 26, 2007

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++ OSD-Mitarbeiter stellen mutmaßlichen Autodieb: Streife entdeckt 20-Jährigen mit Handschuhen und Nothammer neben aufgebrochenem Fahrzeug. Weiterlesen

++ Befragungsaktion: Wie  gefällt euch “freestyle”?: “freestyle” – das ist ein Konzept, mit dem die Düsseldorfer Stadtbüchereien optisch wie inhaltlich gezielt Jugendliche ansprechen. In Benrath und Derendorf sind diese Mediotheken bereits eingerichtet und überaus erfolgreich. Weiterlesen

++ Der mysteriöse Ort des “Wieselschnackers”: Rory Middleton mit raumfüllender Installation im Atelier am Eck „Wieselschnacker”. Weiterlesen

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Gewalt in Computerspielen: am Freitag Thema in der VHS

++ VHS-Infoabend zum Thema “Gewalt und Kriminalität in Computerspielen”: Am Freitag, 12. Oktober, 19.30 bis 21.30 Uhr, im Weiterbildungszentrum am Hauptbahnhof, Bertha-von- Suttner-Platz 1, Saal 1. Weiterlesen

++ Sitzung des Seniorenbeirats: Der Seniorenbeirat kommt am Freitag, 28. September, 10 Uhr, im Rathaus, Marktplatz 2, zur öffentlichen Sitzung zusammen. Weiterlesen

Ex-Bundespräsident Roman Herzog bekämpft EUnsinn, übt heftige Kritik an der geplanten EU-Verfassung

September 26, 2007

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Bekämpft den EUnsinn: Ex-Bundespräsident Herzog - Foto: AP

Der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog hat im Vorfeld der Verhandlungen über den europäischen Verfassungsvertrag eine Grundsatzkritik an dem damaligen Entwurf vorgelegt, der in weiten Teilen auch nach den Gipfel-Beschlüssen auf der EU-Agenda bleibt. Herzog fordert im Interview mit dem PolixeaPortal eine Neubesinnung der europäischen Politik auf die Herausforderungen der Zukunft.

Herzog kritisiert/fordert im Einzelnen:

- Massen von Rechtsvorschriften

- Das Durchdrücken von Gesetzen im eigenen Land via Brüssel

- Richtlinien statt starrer Regeln – “Europa muss beweglich bleiben”

- Man dürfe nicht darüber hinweg sehen, “dass ein islamischer Block entsteht, dass dahinter ein riesiges   Indien  wartet, dass China zur Weltmacht wird und uns herausfordert.” Dies so Herzog, seien ”Herausforderungen angesichts derer man sich nicht mit Vorschriften über die Form von Bananen beschäftigen muss.”

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Dicker als die Bibel: die geplante EU-Verfassung

Angesichts dieser Blockbildungen müsse die EU “beweglich sein und nicht 80.000 Seiten Vorschriften haben, die man jedem Staat auf den Tisch knallt.”

- Die EU müsse sich neue Partner suchen – idealerweise Lateinamerika und Schwarzafrika

- In der EU müsse der Energieverbrauch eingeschränkt werden und die EU müsse autarker werden. Herzog: “Wenn uns die Ressourceninhaber durch ständige Preiserhöhungen an die Gurgel gehen, müssen wir uns darum bemühen, dass sie nicht mehr soviel Macht über uns haben.” Einen “Batzen Geld” darauf zu verwenden, wie wir CO2 aus der Braunkohle raus bekämen, würde viel Sinn machen, außerdem die Entwicklung von Brennstoffzellen.

- Die Menschen in der EU sähen “die ungeheure Menge an Vorschriften, den Agrarhaushalt und einen Verfassungsentwurf von nahezu 500 Artikeln. Das ist ein Symbol dafür, dass es so weitergehen soll, wie bisher.”
- Zur Kompetenzverteilung: “Ich kritisiere dass es kleine klare Begrenzung der Kompetenzen gibt. In dem Moment, wo klar wird, wofür die EU zuständig ist und wofür die Mitgliedsstaaten zuständig sind, ist es doch selbstverständlich, dass die EU ihre innere Organisation selber bestimmt. Dagegen habe ich gar nichts einzuwenden – im Gegenteil. Nur: Ich möchte keine offene Kompetenzverteilung, die dazu führt, dass Brüssel immer mehr an sich ziehen kann. Ich möchte nichts einer Organisation überantworten, von der ich nicht weiß, wie sie sich entwickeln wird.”

- Zur Entmündigung der Mitgliedsstaaten: “ Schauen wir uns doch die Vorschriften des Verfassungsentwurfes für ein verstärktes Zusammengehen der einzelnen Mitgliedsstaaten an. Die dürfen nicht einfach zusammenarbeiten, sondern die brauchen in Wirklichkeit die Zustimmung des Rates, der Kommission und des Parlamentes. Da muss nur einer nein sagen, dann geht nichts mehr. Das ist unbefriedigend.”

Lesen Sie dazu auch einen früheren Beitrag über Roman Herzogs äußerst kritische Haltung zur EU im Düsseldorf Blog und einen Beitrag über einen Vortrag von Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement im Düsseldorfer Industrieclub.

Düsseldorf Headlines, Mittwoch, 26. September

September 26, 2007

BILD: Schon 586 Firmen mit 7600 Arbeitsplätzen – JOB-MASCHINE MEDIENHAFEN

EXPRESS: HÜHNER-HUGO: POSSE OHNE ENDE – Seit 21 Monaten brütet Metzger Fritz an seinem Überraschungsei

NRZ Düsseldorf: IHK WARNT VOR LADENSTERBEN – Wirtschaft. Folgen der Unternehmenssteuerreform werden kleinere undn mittlere Händler in die Knie zwingen, warnen Kammer und Einzelhandelsverband. Das trübt die positive Gesamtstimmung

RHEINISCHE POST: RHEINBAHN: SCHLÄGER AUF VIDEO – Als im Heinrich-Heine-Bahnhof zwei Rheinbahner angegriffen und schwer verletzt wurden, zeichnete die Kamera das Verbrechen auf. Einer der Täter soll schon einmal mit einer Gewalttat aufgefallen sein. Opfer gestern operiert.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: ARCADEN WACHSEN RASANT – Grossprojekt Bilk. Arbeiten sind im Zeitplan. An der Bachstraße entstehen nur 18 statt 38 Wohnungen, dafür sind sie groß.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien.

Mann, bist du ein Weichei?

September 25, 2007

Wenn Frauenzeitschriften sich ins Gespräch bringen wollen, geben sie gern mal eine Umfrage in Auftrag. Die aktuellste wurde für die Zeitschrift Laura von GEWIS durchgeführt. Und Ziel war offensichtlich, den Mann aktuell zu verorten. “Wann ist der Mann ein Ma-ha-ha-hann…”

Also: Sie sind, falls männlich, nach der Umfrage ein Weichei, wenn Sie sich die Achseln rasieren (finden 31 Prozent der Befragten “lächerlich”). Für 27 Prozent der Frauen sind Sie unmännlich, wenn Sie nicht rückwärts einparken können. Und jede fünfte Frau (22 Prozent) findet, dass ein Mann keinesfalls öfter Potenzprobleme haben sollte. Ebenso viele finden es unmännnlich, wenn Sie keine Schraube in die Wand bekommen (wohl ein Effekt der OBI-Werbung). Männer mit Angst vor Spinnen dagegen werden unverständlicher Weise von nur 13 Prozent der Frauen als unmännlich angesehen.

Die 1059 befragten Frauen zwischen 18 und 65 Jahren haben die Latte für den Mann allerdings deutlich höher gelegt. Kernig sein reicht nicht: der Mann soll im Haushalt mit anpacken, sich der Familie widmen, Windeln wechseln und Wäsche waschen. Das finden Frauen “ganz normal”.

Der hybride Mann ist gefragt. 

Quelle: AP

Rathaus-News

September 25, 2007

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++ Medienhafen floriert: 586 Firmen – 7.600 Arbeitsplätze: Wirtschaftsförderung legt Untersuchung zur Branchenstruktur und Zahl der Firmen im Medienhafen vor. Weiterlesen

++ Frische Farbe für den Jan-Wellem-Saal: Der Jan-Wellem-Saal im historischen Rathaus am Marktplatz wird neu gestrichen. Der Saal, in dem der Oberbürgermeister die offiziellen Besucher der Stadt empfängt, steht in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung. Weiterlesen

++ Regine Lutz zu Gast im Theatermuseum: Sie ist Schauspielerin, Lehrerin, Autorin und in diesen Tagen auf der Bühne der Düsseldorfer “Komödie” zu erleben – als Maude in Udo Schürmers aktueller Inszenierung von “Harold und Maude”. Weiterlesen

++ Pflanzen-Tauschbörse am VHS-Biogarten: Eine Pflanzentauschbörse bietet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt gemeinsam mit dem VHS-Biogarten am Samstag, 29. September, an. Weiterlesen

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++ Volkshochschule bietet Kurs zur Höheren Mathematik: Die Angebote eignen sich auch als Vorbereitung auf ein Studium, zum Beispiel der Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften. Weiterlesen

Ahmadinedschad an der Columbia University – hier das Video

September 25, 2007

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Studierende der Columbia University kamen zu Tausenden, als Ahmadinedschad an der Uni sprach – Foto: Damon Winter, NY Times 

Dem Irren von Teheran, der seine Rede an der Columbia University den heimischen Medien als Erfolg verkauft – als habe Amerika nur auf ihn gewartet, schlug an und in der Uni kräftiger Protest entgegen. Die New York Times schreibt heute über Ahmadinedschad:

 ”Er sagte, es gebe keine Homosexuellen im Iran – nicht einen – und dass das Abschlachten von sechs Millionen Juden durch die Nazis nicht als Fakt angesehen werden sollte sondern als Theorie, die deshalb diskutiert und weiter untersucht werden müsse”.

Die New York Times schätzt, dass 70 Prozent der Studenten kontra Ahmadinedschad waren. Hier das Video von der Website der New York Times, die seit einigen Tagen kostenlos zu besuchen ist. Weitere Videos und Fotos hier bei CBS News. Heute spricht der Staatsterrorist, dessen geschätzter größter Handelspartner wir sind (Business beats Politics) vor den Vereinten Nationen. Und hier eine kleine Auswahl von Protestäußerungen gegen Mahmoud Ahmadinedschad.

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Nachtrag, 25.9.: Gudrun Eussner hier zum gleichen Thema.

Osten trauert DDR hinterher

September 25, 2007

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Auch diese Umfrage belegte die Unzufriedenheit in den neuen Bundesländern 

Seit dem Mauerfall haben wir (Deutsche West) für jeden in den neuen Bundesländern lebenden Mitbürger 1,84 Mio Euro überwiesen.

Eine neue Umfrage in Sachsen-Anhalt ergibt nun, dass sich ein Viertel der Bevölkerung die DDR zurückwünscht. Der ARD-Deutschlandtrend August belegte gleichfalls höchste Unzufriedenheit.

Unser Geld ist angekommen, der Transfer in den Köpfen hat noch nicht stattgefunden.

Düsseldorf Headlines, Dienstag, 25. September

September 25, 2007

BILD: 96 Tage nach dem Feuer mit 5 Mio Euro Schaden – SIE BAUEN ST. PETER WIEDER AUF

EXPRESS: Sicherheitskräfte foprdern mehr Hilfe im Einsatz gegen U-Bahn-Randalierer – ALLEIN GEGEN DIE PRÜGELBANDEN

NRZ Düsseldorf: LUXUS-APPARTMENTS IM GEFÄNGNIS – Planung. Ulmer Höh’ wird 2010 geräumt. Stadt und Politik prüfen Möglichkeiten, Teile der Haftanstalt für Wohnungen zu nutzen.

RHEINISCHE POST: WESTLB: DRUCK AUF RÜTTGERS – Erst sprachen die LBBW und die WestLB miteinander, dann die WestLB und die BayernLB, jetzt die LBBW und die BayernLB. Das Fusionskarussell dreht sich munter weiter. Vieles scheint dem politischen Kalkül geschuldet.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: DER STANDORT DÜSSELDORF IST IN GEFAHR – Wirtschaft. Die IKB, WestLB und Metro sind in der Krise. Möglich sind ein Verkauf oder die Zerschlagung, auch könnten Vorstände abgezogen werden.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien.

Klimakatastrophe? Cool it!

September 24, 2007

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Cool: Björn Lomborg - Foto: Axel Martens

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist derzeit als amtierende EU-Ratspräsidentin und Bundeskanzlerin gewissermaßen als Handelsreisende in Sachen Klimaschutz unterwegs. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist voll an ihrer Seite, während hierzulande Öko-Aktivisten wie der Düsseldorfer Michael Müller, Staatssekretär im Umweltministerium, am liebsten künftig unter Strafe stellen wollen, unsere Verantwortung für den Klimawandel zu leugnen.

Ganz andere Töne schlägt da der Däne Björn Lomborg an. Lomborg, laut TIME Magazine, einer der einflussreichsten Menschen der Welt, hat mit 40 weltweit bedeutenden Wirtschaftswissenschaftlern, darunter vier Nobelpreisträger, nachgedacht, was wirklich wichtig ist in der Welt. Er rät zu einem gelassenen Umgang mit dem Thema Klima. Sein neues Buch heißt “Cool It”. Hier Bericht der WELTWOCHE.

Und hier der link zu allem, was wir bislang zum Thema Klimakoller im Blog veröffentlicht haben. Wenn wir ein wenig Skepsis säen können, ist das schon etwas. Motto: Kritisch hinterfragen statt blind zu glauben.

Frankreichs Premierminister: “Mein Land ist bankrott”

September 24, 2007

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Offene Worte: Premierminister Francois Fillon

Verblüffte korsische Bauern hörten es live aus seinem Mund: Frankreichs Premierminister Francois Fillon erklärte ihnen, die mehr staatliche Unterstützung forderten: “Ich stehe an der Spitze eines Staates, der bankrott ist. Ich stehe an der Spitze eines Staates, der seit 15 Jahren chronisch defizitär ist. Ich stehe an der Spitze eines Staates, der nicht einmal in 25 Jahren ein ausgeglichenes Budget präsentiert hat. So kann das nicht weitergehen.”

Offene Worte, notiert im “Daily Telegraph

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