RDM-Chef Jörg Schnorrenberger: Immobilienpreise in Düsseldorf steigen – Trend “Zurück in die Stadt”

November 30, 2007

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Jörg Schnorrenberger, RDM-Chef Düsseldorf

Besonders große Nachfrage nach hochwertigen Immobilien sieht Jörg Schnorrenberger, Vorsitzender des Rings Deutscher Makler, in Düsseldorf: “Es wird entschieden zu wenig gebaut, die Nachfrage ist größer als das Angebot.” In Düsseldorf seien insgesamt steigende Immobilienpreise zu verzeichnen, sagte er heute bei einer Pressekonferenz. Im Ballungszentrum Düsseldorf koste ein freistehendes Einfamilienhaus in gefragter Lage um 620.000 Euro, in Ratingen liege der Preis bei 440.000 Euro, in besseren Lagen darüber.

Im Segment Eigentumswohnungen hat der RDM ermittelt, dass die Preise in Düsseldorf deutlich anziehen. Schnorrenberger macht dafür hauptsächlich den Trend “Zurück in die Stadt” verantwortlich. Der Bezirksverband des Rings Deutscher Makler bietet allen Interessenten den aktuellen Preisspiegel an – Telefon: 0211-5805050.

Düsseldorf Headlines, Freitag, 30. November

November 30, 2007

BILD: 12000 Fälle pro Jahr – BILD verrät, wie Sie sich schützen können – NAVI-MAFIA RÄUMT DÜSSELDORFS AUTOS LEER!

EXPRESS: Düsseldorf ganz im Zeichen des Bambi-Fiebers – ZWEI KÖNIGINNEN IM RATHAUS

NRZ: AUF WIEDERSEHEN! Spektakel. Kehrt Bambi zurück? Nachtflugverpot stoppte Superstar Tom Cruise: Er musste noch eine Nacht in Düsseldorf bleiben.

RHEINISCHE POST: DIE STADT IM BAMBI-GLANZ – Vor der großen Gala in der Stadthalle präsentierte sich die Düsseldorfer Prominenz auf dem Roten Teppich. In eleganten Roben zeigten sich die Damen der Gesellschaft gern den Fotografen und genossen das Blitzlichtgewitter.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: DIESE WG IST GANZ ANDERS – Wohnen. Düsseldorf ist Durchgangsstation. Für hochmobile Menschen gibt’s spezielle Wohnungen. Der WG-Markt boomt.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien.

Bambi – tierisch gut für Düsseldorf

November 29, 2007

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Bambi für “Courage”: Tom Cruise – mit Ehefrau Katie Holmes

Zu Ehren des güldenen Paarhufers aus dem Hause Burda heute mal Glamour-Klatsch auf dem Blog.

Harald Schmidt, Düsseldorf eng verbunden, eröffnete die Bambi-Show mit schönen und zugleich witzigen Bildern vom Rhein – gut für Düsseldorf. Dann sein Willkommen “in dieser schuldenfreien Stadt” – gut für Düsseldorf. Die Begrüßung von OB Joachim Erwin “als Oberbürgermeister dieser Party-Metropole” – gut für Düsseldorf. Die Bambi-Verleihung, das größte Staraufgebot, das diese Stadt je gesehen hat – gut für Düsseldorf. Die Show mit Bomben-Einschaltquote rechtfertigt jeden Euro, den die Stadt in die Bambi-Mania-Werbung investiert hat. Das war beste Stadtwerbung zur besten Sendezeit.
Ein Megaflop leider der “rote Rhein”, der einfach nicht rot werden wollte. Da hat ein Aktionskünstler den Mund zu voll genommen und sich damit selbst der Unprofessionalität überführt. Wer ankündigt, den Rhein über 6,4 km zu illuminieren, sollte es können.

Die Show heute Abend – ein Erlebnis mit Highlights am laufenden Band. Aber: Bei allem Respekt vor Harald Schmidt und seiner Kunst. Ein Kai Pflaume, eloquent, elegant, emotional, hätte es mit diesen Eigenschaften geschafft, einen roten Faden durch die Show zu ziehen. Selbst einer Carmen Nebel wäre das gelungen. Der ansonsten sehr geschätzte Harald Schmidt war eine Fehlbesetzung, sorry, Dirty Harry.

Aber sonst: Ja, bewegend, ein Feuerwerk der Stars. Am stärksten Tom Cruise. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Mut, Zivilcourage und Einstehen für das was man glaubt. Dr. Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, war der Laudator. Das hebt – natürlich – auch den führenden Scientologen Tom Cruise in den Anerkennungs-Himmel. Gleichwohl: Auch ich bekunde Ihnen, Mr. Tom Cruise, meinen Respekt – für die Art und Weise, wie Sie mit uns, den Drehproblemen im Bendler-Block, mit unserer Gegenwart und unserer Vergangenheit umgegangen sind, Sie strahlen etwas aus, was vielen Menschen fehlt: Mut und Zuversicht.

Die bewegendste Laudatio hielt Heiner Lauterbach – auf Henry Maske – für das “Comeback des Jahres.” Henry hatte vor diesem Auftritt sicher genauso viel Schiss wie vor dem Kampf gegen Virgil Hill, den er im März entthronte.Musikalischer Dank an unseren Gentleman-Boxer: Sein Song, der absolute Superhit in Deutschland:  Andrea Boccelli und Sarah Brightman live on stage mit: “Time to say Goodbye.

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Freunde: Henry Maske, Heiner Lauterbach

Armin Mueller-Stahl, über dessen Wechsel aus der DDR in den Westen ich durch einen glücklichen Zufall als erster Journalist (für BILD) schrieb, erhielt die erste Standing Ovation des Abends und den Bambi von Filmpartnerin Veronica Ferres (die Tom Cruise sehr zu faszinieren schien). Mueller-Stahl ist ein Ausnahme-Mensch, multitalentiert, hypersensibel, bescheiden, großartig.

Die “Königin der Menschlichkeit”, Rania von Jordanien, wurde laudiert von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Als Muslimin palästinensischer Abstammung setzt sie in ihrem Land wichtige Akzente – für die Rechte jordanischer Frauen, gegen Gewalt und Kindesmißbrauch. Rania, ein Königin mit Model-Gesicht – eine brillante Botschafterin ihres Landes und gewiss im Nahen Osten eine wichtige Symbolfigur.

Ein weiteres Highlight: Der “Bambi Kultur 2007″ für Hape Kerkeling, ein Entertainment-Genie, das sich immer wieder neu erfindet, ein Kreativbündel, das – na, wo denn: in der Düsseldorfer Altstadt lebt!

Bambis, Bambis und Stars, Stars, Stars; heben wir noch Sophia Loren hervor, Mutter, Großmutter, zweifache Oscar-Preisträgerin. Sie darf mit dem heutigen Bambi für ihr Lebenswerk ihre kleine Burda-Reh-Herde auf acht erweitern.
Wen sahen und hörten wir denn noch: Eva Herzigova, John Bon Jovi, Maybrit Illner (Bambi für Information), die Weltmeisterinnen im Fußball, die Stars Rihanna,James Blunt, Ricky Martin und Eros Ramazotti, Matthias Schweighöfer (bester deutscher Schauspieler), Katja Riemann (beste Schauspielerin) und Johannes Heesters (104).
Das war ein guter Abend für TV-Deutschland, für das Image der Stadt Düsseldorf, für die Düsseldorfer Hotels und Taxifahrer (Rheintaxi war fast durchgehend belegt) und sicherlich auch für Eickhoff und weitere Edel-Boutiquen und Topfriseure der Stadt.Wollen wir auch nicht die BUNTE vergessen, die in Print und TV phantastisch punkten konnte (Patricia Riekel, die Chefredakteurin, darf sich darauf was einbilden). Auch SAT1/Pro7, ein Senderverbund, dem es finanziell derzeit dreckig geht und für den Harald Schmidt auf seltsame Art und Weise (in Verbindung mit der Ehrung der “Desperate Housewives”-Darstellerin Eva Longoria) ganz offen Werbung machte, durfte sich freuen.

Rathaus-News

November 29, 2007

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++ Faire Jecken: Kölner ehren Düsseldorfer: Stadtwerke der Landeshauptstadt setzen beim Rosenmontagszug auf fair gehandelte “Kamelle” – und werden ausgezeichnet. Weiterlesen

++ Gartenamt-Azubis sanieren Schmuckplatz Meliesallee: Neue Wege, neue Bäume und neue Hecken für den historischen Platz am Schlosspark Benrath. Weiterlesen

++ Gemeinsamer Infostand von Polizei, Stadt und Rheinbahn: An drei Adventswochenenden stehen sie Touristen und Düsseldorfern rund ums Thema Sicherheit als Gesprächspartner zur Verfügung. Weiterlesen

++ Wegweiser für Ältere und Junggebliebene neu aufgelegt: Was die Stadt Düsseldorf für ihre älteren Bürgerinnen und Bürger alles in petto hat, zeigt der Wegweiser für Ältere und Junggebliebene. Weiterlesen

++ Stille Schönheiten der Natur: Die Stadtbücherei Wersten, Liebfrauenstraße 1, zeigt vom 3. Dezember bis 5. Januar Ölbilder und Aquarelle von Gertrud Hoffmeister. Weiterlesen

++ Vorschau auf Gremien: In der Woche vom 3. bis 7. Dezember kommen bei der Stadt Düsseldorf folgende Gremien zusammen: Haupt- und Finanzausschuss, Frauenausschuss,[…] Weiterlesen

++ Dritte Nacht der Vereine: Das Stadtmuseum und die Düsseldorfer Vereine laden am 30. November, 20 bis 24 Uhr, zur “Nacht der Vereine im Stadtmuseum” ein. Weiterlesen

++ Café Bizarre auf der Studiobühne: “Café Bizarre” heißt der Titel einer Aufführung  des Erwachsenenkurses der Dramaschule Düsseldorf am Samstag, 1. Dezember. Weiterlesen

Mahnwachen für Marco

November 29, 2007

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Die BILD Zeitung schickte über 15.000 Unterschriften von BILD-Lesern nach Antalya, die sich für Marcos Freilassung einsetzen. Und jetzt gibt es auch Mahnwachen für den in der Türkei inhaftierten Jungen aus Uelzen. In München, Hamburg und Dortmund finden am 9. Dezember Demos für Marco statt, bei denen auch gelbe Schleifen verteilt werden sollen – das aus den USA bekannte  “Yellow Ribbon”, das an Menschen erinnert, die man vermißt. Infos hier.

Heute in der ARD: Die Bambi-Show aus Düsseldorf

November 29, 2007

Ganz Düsseldorf im Bambi-Rausch – alle Toprestaurants schon gestern ausgebucht, heute Abend Taxinotstand und gleich die Nagelprobe, ob es heute gelingt, den Rhein rot einzufärben. Wer nicht zu den 1000 Auserwählten zählt, die heute mitfeiern dürfen, kann heute Abend (ARD, 20:15 Uhr) bequem die Füße hochlegen und die Show aus dem CCH(Moderation: Harald Schmidt) mit Stargast Tom Cruise und vielen anderen Promis bequem auf dem Sofa verfolgen.

Heute auf center.TV: Interview mit “Mr. Killepitsch”

November 29, 2007

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Peter Busch (links) im Gespräch mit Wolfgang Osinski

Auf center.tv erzählt mir “Mr. Killepitsch” Peter Busch heute (“Mensch Wirtschaft”, 20:15 Uhr) alles über seinen mittlerweile weit über das Rheinland hinaus als Kultgetränk geltenden Kräuterlikör. In den USA etwa, wo man schon mal “Kill the Bitch” bestellt, ist der leckere Trunk aus dem Medienhafen stark im Vormarsch. Peter Busch erzählt die Entstehungsgeschichte des Düsseldorfer Tropfens, verrät was drin ist (aber längst nicht alles) und präsentiert die neue Killepitsch-Flasche für diese Jahreszeit, eine Sonderedition. Schauen Sie mal rein, eine spannende Unternehmensgeschichte aus dem Herzen Düsseldorfs! Am Sonntag (gleichfalls 20:15 Uhr) wird die Sendung wiederholt. Morgen, 20:15 Uhr, wird nochmals das Interview mit Josef (I.) Hinkel ausgestrahlt. Der Talk wurde aufgezeichnet im SAS Radisson im Medienhafen.

Muhabbet-Skandal: FAZ gibt ARD-Journalistin Esther Schapira Forum für Kritik an Vizekanzler Steinmeier

November 29, 2007

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Esther Schapira

Die couragierte ARD-Journalistin Esther Schapira buchstabiert den FAZ-Lesern heute ihre Wut auf Vizekanzler Frank Walter Steinmeier, über die Art und Weise, wie er im Skandal um den Hass-Rapper Muhabbet agierte. Die FAZ druckte das lange Stück der Autorin des Films “Der Tag, an dem Theo van Gogh” ermordet wurde heute in ihrem Feuilleton.

Textprobe Schapira: “Es mangelt mir zunehmend an jener Gelassenheit, die der Außenminister einfordert, wenn er verlangt, “unaufgeregt” damit umzugehen, dass sein Gesangspartner Muhabbet den brutalen Mord am niederländischen Filmemacher Theo van Gogh gebilligt hat. Ich rege mich auf. Ich werde die Bilder dieser hinterhältigen Schlachtung einfach nicht los. Theo van Gogh wurde am helllichten Tag auf offener Straße massakriert. Er radelte ahnungslos in sein Büro, als der Täter aus nächster Nähe auf ihn schoss, ihm dann mit einer Machete die Kehle durchschnitt und ihm am Ende mit einem Filetiermesser einen Brief in die Brust rammte: eine Kriegserklärung an den Westen, den Geist der Aufklärung, an uns alle.” Volltext hier

Und hier alle Düsseldorf Blog-Berichte über Frank Walter Steinmeiers Lieblingssänger Muhabbet.

Junge Menschen auf der Verliererstraße

November 29, 2007

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Junge Arbeitnehmer – schlecht bezahlt 

Der zur Koalitionshalbzeit vielbesungene Aufschwung ist offensichtlich so richtig nicht überall angekommen. Der DGB sorgte jetzt für einen Mißklang. Eine repräsentative Studie belegt laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine starke Benachteiligungen der unter 30-Jährigen in der Arbeitswelt. “Obwohl sie besser ausgebildet sind als Ältere, gehören sie zu den Verlierern auf dem Arbeitsmarkt”, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock. Der DGB hatte 1.000 Arbeitnehmer unter 30 und 5.000 Arbeitnehmer über 30 in Betrieben zu ihren Arbeitsbedingungen befragt.

Die Ergebnisse finden die Gewerkschaften alarmierend: Junge landen eher auf befristeten Stellen, in Zeitarbeit oder müssen unfreiwillig Teilzeitstellen annehmen. Während über die Hälfte der unter 30-jährigen schon mal einen befristeten Arbeitsvertrag hatte, gilt das bei den Älteren nur für ein Drittel – obwohl sie länger im Berufsleben stehen. Ähnlich sieht es bei Zeitarbeitsverträgen aus: 15 Prozent der unter 30-jährigen haben schon mal einen unterschrieben, aber nur 8 Prozent der Älteren.

Außerdem werden die Jungen schlechter bezahlt. Bei fast 40 Prozent steht ein Bruttogehalt von unter 1.500 Euro auf dem Gehaltszettel. Ein Drittel der Befragten bezeichnen ihre Arbeitsplätze als “schlecht”, gut die Hälfte fühlt sich am Feierabend “leer und ausgebrannt”. Entsprechend würde ein Drittel der unter 30-Jährigen sofort den Job wechseln – wenn es denn eine Alternative gäbe. “Junge Leute, die bei der hohen Arbeitslosigkeit einen Job ergattert haben, lassen sich von den Arbeitgebern viel gefallen”, sagt Sehrbrock.

Immer mehr junge Menschen ziehen die Konsequenzen. Im Jahr 2001 wanderten laut Statistischem Bundesamt gut 78.000 Deutsche unter 35 Jahren in andere Länder aus. 2006 waren es gut 103.000 – das ist ein Anstieg von 22 Prozent.

Gefühltes Düsseldorf

November 29, 2007

Düsseldorf-Blog-Leserin Julia Franken studiert an der Fachhochschule Düsseldorf und bereitet ihre Diplomarbeit zum Thema “gefühlte Stadt – Düsseldorf” vor. Sie bittet die Blogleser um Unterstützung und hat hier einen Fragebogen hinterlegt. Nehmen Sie sich doch einfach die fünf Minuten…

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