News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf
Mai 30, 2008
++ World Games 2013: Düsseldorf steht weiter zu seinen Zusagen ++
Die Stadt Düsseldorf steht weiterhin zu ihrer Zusage der finanziellen Unterstützung für die 2013 in Duisburg und Düsseldorf geplanten World Games. Stadtdirektor Helmut Rattenhuber: “In allen
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++ Gleisbauarbeiten “Am Wehrhahn” ++
Im Rahmen der Bauarbeiten zur Wehrhahn-Linie laufen von Montag, 26. Mai, bis Montag, 2. Juni, auf der Straße “Am Wehrhahn” zwischen Hausnummer 13 und Kölner Straße Gleisbauarbeiten,
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++ Düsseldorf blüht auf ++
Gartenamt pflanzt 350.000 Sommerblumen in 450 verschiedenen Sorten und Arten Blumenschmuck genießt in Düsseldorf einen hohen Stellenwert. Nicht nur in historischen Parkanlagen sind Wechselbeete zu
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++ Blumige Botschafter im VHS-Biogarten ++
Mit einer Roadshow quer durch alle Stadtteile wird derzeit in Düsseldorf für den Bundeswettbewerb Entente Florale geworben. Das Entente-Florale-Mobil, das mit Abbildungen des Düsseldorfer
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++ Mit dem Förster durch den Grafenberger Wald ++
Eine naturkundliche Wanderung durch den Grafenberger Wald bietet das Gartenamt der Stadt im Zuge seiner Reihe Führungen durch Parks und Landschaft an. Los geht es am Mittwoch, 4. Juni, 18 Uhr.
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++ Sanierungsarbeiten im Rheinalleetunnel ++
Im Rheinalleetunnel startet das Amt für Verkehrsmanagement ab Montag, 2. Juni, mit den Arbeiten für die Betonsanierung sowie für die Erneuerung der Energieversorgung und der Sicherheitseinrichtungen
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++ Neue Fahrbahn für die Geibelstraße ++
Ab Montag, 2. Juni, wird die Fahrbahn der Geibelstraße von der Graf-Recke-Straße bis zur Vautierstraße und von der Schubertstraße bis zur Grafenberger Allee erneuert. Nach Mitteilung de Amtes für
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++ 4. Musikschulsommer bei “Clara” ++
31. Mai bis 15. Juni/Über 900 Mitwirkende/Auftakt mit dem Gerd-Högener-Wettbewerb Über 900 Mitwirkende – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – beteiligen sich am 4. Musikschulsommer der Clara-Schumann
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++ Bau und Instandsetzung von Tageseinrichtungen für Kinder ++
Der Jugendhilfeausschuss tagt am Dienstag, 3. Juni, im Rathaus, Marktplatz 2. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Berichte über Bau, Einrichtung und Instandsetzung von Tageseinrichtungen für
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++ Fahrradstation, ÖPNV-Beschleunigung und Sanierung der
++ Hochwasserschutzanlage ++
Der Bauausschuss tagt am Dienstag, 3. Juni, im Rathaus, Marktplatz 1. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Errichtung einer Fahrradstation am Bertha-von-Suttner-Platz, die ÖPNV-
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++ Autodisplay Biotech GmbH eigenständig am freien Markt aktiv ++
Soeben wurde mit der Autodisplay Biotech GmbH ein neues “spin-off” (Ausgründung) aus den Hochschulgefilden der Heinrich-Heine-Universität ins Wirtschaftsleben entlassen und muss ab sofort seine
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++ “FacettenReich” – Lioba Winterhalders Entwürfe für das europäische
++ Theater ++
Ausstellung im Theatermuseum vom 1. Juni bis 14. September Lioba Winterhalder hat in ihrer beruflichen Karriere nicht nur mit vielen Großen des deutschen Theaters – zum Beispiel Peter Zadek, Jürgen
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++ Sonntagsfrühstück im Salzmannbau ++
Das Bürgerhaus Bilk und die Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. laden am 1. Juni, ab 10.30 Uhr, wieder zum monatlichen Sonntagsfrühstück in den Salzmannbau, Himmelgeister Straße 107 h, ein.
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++ Am 31. Mai und 1. Juni: Tage der Düsseldorfer Gartenkunst ++
Auf den Spuren von Weyhe, Pigage und Co. Zu einem Spaziergang der besonderen Art lädt die Stadt Düsseldorf am kommenden Wochenende: Am Samstag, 31.Mai, und Sonntag, 1.Juni, starten anlässlich der “
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++ Führungen durchs städtische Grün ++
Im Zuge der Reihe “Führungen durch Parks und Landschaften” bietet das Gartenamt am Sonntag, 1. Juni, 11 Uhr, gleich zwei Führungen an: Einen gemeinschaftlichen Spaziergang durch den Lantz’schen Park
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Die lustigste Überschrift des Tages…
Mai 30, 2008
… bietet das “Handelsblatt am Abend”: “Beck sieht die SPD auf klarem Kurs”.
Es geht um die Haltung zu einer Koalition mit der Linkspartei. Nachdem Andrea Nahles, die intellektuelle Linke und Parteivize, bei “Hartaberfair” eine Koalition mit Lafontaine & Co. ausgeschlossen hatte, sah sich Kurt “Bart” Beck genötigt, ihr zu folgen. Als “klaren Kurs” freilich erkennt das außer Kurt Beck so recht noch niemand. Andrea Nahles hat sich jetzt auf jeden Fall als eigentliche Parteichefin entpuppt.
Düsseldorf Headlines, Freitag, 30. Mai
Mai 30, 2008
BILD: Wetter-Wahnsinn im Sahara-Sommer / UM 11.10 UHR WURDE ES NACHT IN DÜSSELDORF
EXPRESS DÜSSELDORF: Abschied von OB Joachim Erwin / SEIN LETZTER WEG
NRZ DÜSSELDORF: ZUM ABSCHIED “I DID IT MY WAY” / Trauer. Tausende begleiten Joachim Erwin auf seinem letzten Weg von St. Lambertus bis auf den Nordfriedhof. Tochter Angela Erwin erhält für ihren Rückblick spontanen Applaus.
RHEINISCHE POST DÜSSELDORF: EIN WÜRDIGER ABSCHIED / Mehrere Tausend Menschen waren dabei, als Oberbürgermeister Joachim Erwin gestern auf dem Nordfriedhof zu Grabe getragen wurde. Der OB war am 20. Mai nach langem Krebsleiden gestorben. Unter den Trauergästen Vertreter der Politik, der Kultur, der Wirtschaft und des Brauchtums. Mehr als 50 Kränze verwandelten das Grab in ein Blumenmeer.
WZ DÜSSELDORFER NACHRICHTEN: Abschied. Mit ihrer offenen und rührenden Rede prägte Angela Erwin die Trauerfeier in der Tonhalle / “JETZT MÜSSEN WIR NICHT MEHR LÜGEN”
center.tv: Düsseldorf Aktuell (mit neuem Windows Media Player)
Antenne Düsseldorf 104,2: VERKAUFSOFFENER SONNTAG IN DEN “DRUPARTNER SHOPS”
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien. BILD stellt keine lokalen Nachrichten online - Überregionales auf www.bild.de
Morsals Martyrium
Mai 29, 2008
Die Welt berichtet heute groß über die Vorgeschichte des so genannten “Ehrenmordes” an Morsal O. (16), der jungen Frau afghanischer Herkunft, die von ihrem 23-jährigen Bruder in Hamburg mit 20 Messerstichen abgeschlachtet wurde. Ein Martyrium, an dem offensichtlich ihre Familie beteiligt war.
Die Welt: Details aus dem Martyrium der Morsal O. enthüllt
bild.de: Die Akte der Schande
Triumph des Täterschutzes – Kölner Koma-Schläger verläßt Gericht als freier Mann
Mai 29, 2008

Praktizierte Täterschutz: Jugendrichter Hans-Werner Riehe (55)
Lehnte sogar eine Entschuldigung ab (“Gegen meine Ehre”): Komaschläger Erdinc H. (18) – Fotos: Express
Erst vorgestern floh ein Verbrecher aus dem Düsseldorfer Landgericht, weil man darauf verzichtete, ihn in Handschellen vorzuführen.
Erdinc H. (18), der an Weiberfastnacht in Köln einen 44-jährigen Arbeiter ins Koma geprügelt und fast getötet hat, mußte nicht fliehen: Der Kölner Jugendrichter Hans-Werner Riehe (55) schickte ihn nach Hause. Einzige Auflage: Er muss an einem Anti-Aggressionstraining teilnehmen! Ein Triumph des Täterschutzes.
Das unfassbare Urteil nahm einigen Beteiligten den Atem. „Ein Skandal“, fand Nebenklage-Anwalt Bernd Neunzig: „Ich bin entsetzt. Hier wurde nur der Täterschutz eines Jugendlichen gesehen, um die schweren Folgen für das Opfer ging’s nur am Rande.”
Kopfschütteln bei der Staatsanwaltschaft, Verwunderung sogar beim Anwalt des Angeklagten. Der hatte auf eine Bewährungsstrafe gehofft. Dass Erdinc H. nur zu einem Anti-Aggressionstraining “verurteilt” werden würde, hatte selbst er nicht für möglich gehalten. Denn der 18-Jährige ist kein unbeschriebenes Blatt: Vor der Tat war er bereits wegen eines Raubdeliktes verurteilt worden.
Das Opfer, Waldemar W. (44) ist lebenslang gezeichnet. Er hatte bei den harten Schlägen des durchtrainierten 18-Jährigen u.a. einen Schläfenbruch erlitten. Der Arbeiter ist seitdem schwerbehindert.
Der Kölner Express fragte seine Leser, wie sie das Urteil empfinden: Über 97 % von mehr als 6.000 Lesern, die abstimmten, sagen, das Urteil sei zu lasch. Die Justiz, die “Dritte Gewalt” im Staat ist unabhängig, und das ist gut so, doch ein Urteil im Namen des Volkes war dies nicht. Der Richter, bei dem man sich fragen dürfen muss, ob er die nötige Sozialkompetenz für seinen Beruf mitbringt, urteilte auf der Grundlage des Jugendstrafrechts. “Schädliche Neigungen” bei dem Angeklagten hat er offensichtlich ausgeschlossen.
Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre Haft gefordert. Sie will in Berufung gehen, man darf hoffen.
Bericht auf bild.de: Richter schickt Koma-Schläger nach Hause
Dank an Rechtsanwalt Ion Makris
Trauerfeier live auf center.tv – Bewegende und sehr persönliche Rede von Jochen Erwins Tochter Angela
Mai 29, 2008

“Stolz, dass ich mich zu seinen Freunden zählen konnte” – Bürgermeister Dirk Elbers
Wer die Trauerfeier für Jochen Erwin miterleben will, kann dies bei center.tv und auch über den Webauftritt von center.tv. Die Trauerfeier hat soeben begonnen.
Der Himmel über Düsseldorf verdüsterte sich dramatisch, als die Trauerfeier in der Tonhalle begann, es war als würde er trauern. Straßenbahnen, Autos mußten mit Licht fahren, so schwarz war es – siehe hier Fotos bei rp-online.
Bürgermeister Dirk Elbers und Stadtdirektor Helmut Rattenhuber erwiesen dem verstorbenen OB als erste die letzte Ehre, umrahmt von Musik der Düsseldorfer Symphoniker unter John Fiore. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Als sich die Nachricht von seinem Tod verbreitete, geschah etwas ganz Seltenes: Düsseldorf hielt inne. Doch in der Traurigkeit empfinden wir auch Dankbarkeit – und Trost. Das war zu hören in den Stimmen und Stimmungen der letzten Tage, in den Stimmen der Menschen, draußen auf den Straßen und Plätzen.”
Rüttgers: “Hier ist nicht nur ein Oberbürgermeister von uns gegangen, nicht nur der erste Bürger Düsseldorfs. Hier trauern die Menschen um jemanden, dem sie vertraut haben.” Der Ministerpräsident hob hervor, dass Erwin “bis zum letzten Tag” auf der Brücke gestanden habe. Damit habe er viele Menschen ermutigt.
Eine sehr menschliche Rede hielt Kölns OB Fritz Schramma, der herzlich und sehr persönlich über Gemeinsamkeiten und Rivalitäten sprach. Er erinnerte an “Zumutungen” einer Gourmet-Zeitschrift, auf einem Schiff jeweils zehn Sorgen Kölsch und Alt zu verkosten, an gemeinsame Ziele wie die Rhein City. Schramma: “Eine starke Metropole hier am Rhein, diese Idee will ich weiter voranbringen, zum Wohl der Menschen in dieser Gegend.”
Ungewöhnlicherweise gab es für eine Trauerrede Applaus - für die von Erwins Tochter Angela, die in sehr persönlichen und sehr bewegenden Worten über ihren Vater sprach. Hier die Rede, weitestgehend Originalton, mit einigen kleinen Auslassungen:
“Er hat versucht, uns Weltoffenheit und Internationalität zu vermitteln. Vor ein paar Wochen haben wir mit ihm noch Pläne geschmiedet, mit ihm nach Rügen zu fahren. Rügen wird er nun nicht mehr kennenlernen. Er war unser Vorbild, unser Freund, unser Helfer. Wenn wir früher Mist gebaut haben, kam das große Donnerwetter von Dir, Mama. Dann sind wir zum Papa gerannt, der hat immer alles geklärt, er wollte keinen Streit.
Die große Wende in unserem Leben war 1999. Gemeinsam haben wir die Entscheidung getragen, dass Papa als Oberbürgermeister kandidiert. Auf einmal änderte sich alles. Papa hatte keine Zeit mehr. Er ging jeden Morgen um sieben aus dem Haus, kam erst spät abends wieder. Wir hatten keine Zeit mehr mit ihm, unsere Sorgen auszudrücken oder ihn um Rat zu fragen. Im Laufe der Jahre haben wir uns daran gewöhnt. Ich will mich auch nicht beklagen.
Dann kam die schreckliche Nachricht: Papa hat Darmkrebs, hat nur noch zwei Jahre zu leben. Wir standen unter Schock. Das darf doch nicht wahr sein! Er hatte doch noch kurz vor der Diagnose den Marathon gelaufen. Er war so stolz, dass er es geschafft hatte. Sein Wille war damals noch unbesiegbar. Papa hat die Krankheit so behandelt wie er mit politischen Problemen umgegangen ist. Die Nebenwirkungen der Chemo waren auszuhalten. Er sagte immer nur: Wenn es denn hilft. Papa war der Macher. Seine Motto: Sich nicht beklagen, nicht palavern, handeln! Er hat die Krankheit zur Nebensache erklärt. Er hat nie über Schmerzen geklagt. Wenn er wieder im Krankenhaus war, oft in lebensbedrohlichen Situationen, hat er uns zu öffentlichen Anlässen geschickt, nach dem Motto: Wenn die Familie nicht bei ihm ist, kann es ja nichts Ernstes sein. Wie schwer das alles für uns war, kann man nicht ermessen. In den letzten fünf Jahren sind wir immer wieder an Punkte gestoßen, wo wir nicht wußten, wie es weiterging. Zwei Jahre, diese Prognose hat er weggewischt. Er hat versucht, durch sein Nichtbeachten der Krankheit uns das Leben einfacher zu machen. Wenn wir ihn im Krankenhaus besucht haben, sagte er: Habt ihr nichts besseres zu tun. In den letzten Monaten mußten wir dennoch sein Leiden erleben. Er kam immer früher nach Hause. Den gemeinsamen Weihnachtsurlaub mußten wir abbrechen.
Ich weiß nicht, was passiert ist, aber irgendetwas muss auf seiner Chinareise passiert sein. Papa war verändert, saß auf der Terrasse, freute sich auf die Natur, hatte keine Lust zu arbeiten. Er war auf einmal emotionaler, hatte auf einmal Zeit, über Gott und die Welt zu reden. Er wollte schlafen, träumen, sich ausruhen. Zum erstenmal hat er zu uns gesagt: “Ich habe in den letzten fünf Jahren keinen Tag ohne Schmerzen erlebt, ich kann nicht mehr.” Dann ins Krankenhaus. Keine Behandlung konnte mehr helfen. Wir haben zusammen geweint und gebetet. Papa, Du hast zu uns gesagt, haltet zusammen, das werden wir tun, auch in Zukunft. Es ist so schwer. Zuhause ist noch alles, wie Du es verlassen hast, ein totales Chaos in jedem Raum, in dem Du Dich aufgehalten hast. Deine tausend Krawatten auf dem Tisch, Deine Post… Dein totales Chaos in jedem Raum, in dem Du Dich aufgehalten hast.
Papa, wir lieben Dich, Papa wir vermissen Dich, wir werden Dich nie vergessen.”

In der ersten Reihe: Hille Erwin, Tochter Angela, Sohn Markus (von rechts), vorn: Stadtdirektor Helmut Rattenhuber
ACHTUNG: center.tv wiederholt die Livesendung aus der Tonhalle um 13:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Von 15:00 – 15:30 Uhr zeigt center.tv eine Sondersendung zu dem Requiem in St. Lambertus, der Trauerfeier in der Tonhalle und der Beerdigung von Joachim Erwin auf dem Nordfriedhof. Um 16 Uhr wird die Sondersendung wiederholt. Weitere Infos in der Live-Nachrichtensendung Düsseldorf Aktuell ab 17:00 Uhr.
rp-online über die Trauerfeier
wz-newsline über die Trauerfeier – mit den Reden als pdf
Düsseldorf Headlines, Donnerstag, 29. Mai 2008
Mai 29, 2008
BILD: JUSTIZ-SKANDAL / Brutalo-Dealer! Behörden wussten, wie gefährlich er ist. Trotzdem blieb er ungefesselt. Konnte flüchten
EXPRESS DÜSSELDORF: Riesiger Trauerzug: Weg zum Grab extra verlängert / OB ERWIN: STATIONEN DES ABSCHIEDS
NRZ DÜSSELDORF: FLUCHTHELFER IN U-HAFT / Gericht. Bruder (19) des getürmten Angeklagten (27) verhaftet. Vier weitere Komplizen? Diskussion über Sicherheit am Gericht.
RHEINISCHE POST DÜSSELDORF: TAUSENDE HEUTE BEI ERWINS LETZTEM WEG / Der Trauerzug für den verstorbenen Oberbürgermeister wird viele hundert Meter lang sein, kalkulieren die Organisatoren. Man rechnet mit mehreren tausend Teilnehmern bei der Beerdigung auf dem Nordfriedhof. Minister, Bürgermeister und Vertreter der großen Konzerne haben sich angesagt.
WZ DÜSSELDORFER NACHRICHTEN: JOACHIM ERWINS LETZTER WEG / Abschied. Viele hundert Meter lang wird der Trauerzug, der heute das verstorbene Stadtoberhaupt zur letzten Ruhe geleitet.
center.tv: Düsseldorf Aktuell (mit neuem Windows Media Player)
Antenne Düsseldorf 104,2: FORTUNA DÜSSELDOF REIST SCHON HEUTE NACH ERFURT
Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge, eigentliche Headline in Versalien. BILD stellt keine lokalen Nachrichten online - Überregionales auf www.bild.de
Linkspartei-Gysi verteidigt Stasi-Spitzeleien
Mai 28, 2008

Gregor Gysi (Foto), das Rumpelstilzchen der Linkspartei, gleicht fehlende Körpergröße durch Charme und sprühenden Intellekt aus. Der Mann hat eine gewinnende Art und ist selten um Worte verlegen.
Sogar heute, als der Bundestag seine Rolle als Stasi-Spitzel – insbesondere im Verhältnis zu Bürgerrechtler Robert Havemann - diskutierte, verschlug es dem kleinen Linken nicht die Sprache: “Vom Leben eines Anwalts in der DDR haben Sie keine Ahnung!“
Kein anderer Bundestagsabgeordneter habe so viel für Robert Havemann getan wie er, Gysi. Nun versuche die Stasi-Unterlagen-Behörde, „mich zu beschädigen, um meine Partei zu treffen.”
Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, stellt gegenüber WELT ONLINE klar:
„Aus den Unterlagen geht hervor, dass in diesem Fall willentlich und wissentlich an die Stasi berichtet worden ist, und zwar von Gregor Gysi über Robert Havemann. Deshalb geben wir diese Papiere als IM-Unterlagen heraus.“
Oskar Lafontaine hatte daraufhin die Bundeskanzlerin aufgefordert, die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen abzulösen. Angela Merkel hat dem Wunsch nicht entsprochen.
Verlogenheit bleibt Verlogenheit.
Die “untragbaren Sauereien” des Gregor Gysi
“Brauchte keine Kontakte zur Staatssicherheit“
Tschüs, Joachim Erwin!
Mai 28, 2008
Morgen wird er in einem Ehrengrab neben seinem Amtsvorgänger Klaus Bungert († 2006) beigesetzt. Die Art und Weise, in der diese Stadt Abschied von ihrem bisherigen Stadtoberhaupt nimmt, hat bislang unbekannte Dimensionen: Flaggen auf Halbmast, große Messe in St. Lambertus mit Lautsprecher-Übertragung nach draußen, offizielle Trauerfeier in der Tonhalle… Das ist alles angemessen, wir haben dem Mann viel zu verdanken und er hat sich für die Stadt aufgeopfert.
Wir sagen tschüs, Joachim Erwin, du wirst uns fehlen.
Doch in Anbetracht dieses Abschieds, den wir unserem OB gerne und in Dankbarkeit bereiten, sieht aus der Erinnerung sehr dürftig aus, wie die Stadt ihren beliebten Ehren-OB Klaus Bungert unter die Erde brachte: Die Menschen mußten sich in der Friedhofskapelle drängen und waren draußen dem Regen ausgesetzt. Daraus sollte man lernen.
Joachim Erwin und Klaus Bungert sind auf dem Nordfriedhof jetzt Nachbarn.
Gangster von der SEK überwältigt, im Düsseldorfer Landgericht geflohen – weil man auf Handschellen verzichtete
Mai 28, 2008
![hakim_gericht[1].jpg](http://www.duesseldorf-blog.de/wp-content/uploads/hakim_gericht[1].jpg)
Gesucht: Hakim Alamrani
Er gilt als brutal, stand gestern wegen Dealerei vor dem Landgericht. Doch der 27-jährige Deutsch-Marokkaner Hakim Alamrani türmte. Der 100-Kilo-Brocken, nicht mit Handschellen gefesselt, walzte aus dem Gerichtssaal und schubste nieder, was sich ihm in den Weg stellte.
Landgerichtssprecher Klaus Schumacher laut Westdeutsche Zeitung:”Solche Vorfälle sind sehr selten”. Die letzte Flucht eines Angeklagten habe es vor 25 Jahren gegeben. Doch das stimmt nicht, wie rp-online schreibt:
13.Januar 2005: „Wo geht’s zur Toilette“, war das Letzte, das das Landgericht von einem 43-jährigen Mann zu hören bekam. Der Angeklagte hatte im Prozess wegen Unfallflucht ein gefälschtes Attest vorgelegt. Bevor der Schwindel auffiel, war er schon weg.
2.Februar 2006: Ein 24-jähriger Angeklagter bekam beim Amtsgericht wegen Beihilfe zu Kneipeneinbrüchen eine Bewährungsstrafe von fünf Monaten. Was das Gericht dabei übersah: Wegen eines (nicht rechtskräftigen) Urteils des Landgerichts Wuppertal hätte er noch fünfeinhalb Jahre in Haft bleiben müssen. Doch nach der Verurteilung zu der geringen Bewährungsstrafe durfte er einfach gehen. Der 24-Jährige nutzte seine Chance zur Flucht. Erst Tage später wurde er in Süddeutschland wieder gefasst.
Der “Brutalo-Dealer” (Bild), von einer Haftstrafe bis zu zehn Jahren bedroht, stand wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Rauschgifthandels vor Gericht. Eine Spezialeinheit hatte ihn im Oktober letzten Jahres in seiner Wohnung überwältigt – trotz heftigen Widerstands. Man fand bei ihm sechs Pistolen, eine Pump-Gun und 757 Gramm Kokain.
Jetzt muss die Polizei den Mann, der laut Polizei als gewaltbereit gilt, wieder suchen und einfangen (Hinweise an 0211-8700) – weil man im Landgericht nicht für nötig hielt, ihm Handschellen anzulegen. Wer bekennt sich verantwortlich, wenn der Mann weitere Straftaten begeht oder sogar jemanden umbringt?




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