Tausendfüßler: Verleger Dr. Manfred Droste kämpft für ihn – Hamburger Gutachter: Nicht denkmalwürdig

Mai 30, 2011 by  

Ein Hamburger Gutachter hat in einer Bewertung im Auftrag der Stadt Düsseldorf den „Tausendfüßler“ als nicht erhaltenswert bewertet. Der angesehene Düsseldorfer Verleger Dr. Manfred Droste (Foto) ist engagiertester Kämpfer für den Erhalt:

„Die bewährte Hochstraße steht unter Denkmalschutz und es sieht nicht so aus, als ob der aufgehoben wird. Außerdem ist nicht nur fast die Hälfte des Stadtrats gegen den Abriss. Auch in der Bürgerschaft gruppieren sich die Gegner: die Bürgerinitiative Lott stonn, der rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Bund Deutscher Architekten oder der „Initativkreis Kultur in Düsseldorf“.

Alternativpläne für die Innenstadtgestatlung sind im Kö-Bogen-Pavillon zu besichtigen. Hauptkritikpunkte sind: Die Hofgartenteile West und Ost werden getrennt durch einen Bahnkörper für drei Straßenbahnlinien. Die Jägerhofpassage, einzige verkehrsfreie Verbindung für Fußgänger, entfällt. Die Grünfläche wird verunstaltet durch riesige Tunnelmündungen. Außerdem würde der Verzicht auf einen langen Autotunnel, der den Tausendfüßler ersetzen soll, viele Millionen Euro Steuergelder sparen.“

Kommentare

One Response to “Tausendfüßler: Verleger Dr. Manfred Droste kämpft für ihn – Hamburger Gutachter: Nicht denkmalwürdig”

  1. Udo Gerdemann on Februar 26th, 2013 16:05

    Hallo,

    habe noch einen Vorschlag zum Tausendfüßler ab zu geben. Wie wäre es denn, wenn man einen der Träger oder wie soll man sonst die Füße bezeichnen, stehen lässt oder an anderer Stelle als Kunstwerk oder als Rest des Denkmals Tausendfüßlers im Stadtgebiet aufstellt. Denn ja gerade die Füße sehen doch genauso wie der Tausendfüßler aus und man hätte eine Erinnerung an das tolle Bauwerk. Bei einigen Fotos in der Zeitung stehen diese so schlank im Bild und ich fände es toll wenn die Stadt sich wenigstens eines dieser Überbleibsel sichert und ein Gedenken an die vielen Gegenstimmen zum Abriss verewigt. Aber wie ich die engstirnige Stadtspitze kenne werden sie auch das abschmettern. Und am Geld für die Aufstellung kann es doch bei den Kosten nicht hapern denn der Pavillon war ja auch sehr preiswert. Schließlich hat man ja auch den Radschläger von der alten Stadthalle sehr dekorativ im Kreisverkehr am Flughafen platziert. Es wäre schön wenn Ihnen mein Vorschlag gefällt und eventuell auch umgesetzt wird. Oder kann das ein Sponsor für sich einen retten und auf seinem Grund aufstellen, so wie auch der Streiter von der Siemens Zentrale am Nordfriedhof ja auch umgesiedelt wurde. Denn der “ Schrottpreis“ für dieses Stück dürfte doch bestimmt nicht hoch sein und mit ein bisschen gutem Willen hätte man die Stadt ausmanövriert. Ich hoffe Sie verstehen meine Vorschläge richtig. Bin krank zu Hause und kann gerne am Telefon noch meine Meinung da zu sagen.
    Mit Düsseldorfer Grüßen:
    Udo Gerdemann 0211 4360066

    Mit freundlichen Grüßen:

    Udo Gerdemann