Rauchverbot in NRW – Bevormunden Sie die Menschen nicht, Frau Ministerpräsidentin!

Juni 27, 2012 by  

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft,

Sie wollen noch vor der Sommerpause im Landtag über ein extrem weit reichendes Rauchverbot in NRW abstimmen lassen.

Mir kann das egal sein, da ich nur noch ganz gelegentlich mal rauche, und dies in der Regel zu Hause. Doch es regt sich in mir Widerstand gegen die Art und Weise, wie Sie die Bürger in Nordrhein-Westfalen bevormunden wollen.

Keine Raucherkneipen oder – Clubs mehr.

Keine Fluppe bei PRIVATEN Familienfeiern in Gaststätten.

Keine Qualmerei im Karneval.

Liebe Frau Kraft, ich unterstelle, dass Sie von der Absicht geleitet sind, die Gesundheit der Menschen zu schützen. Doch Sie gehen mit diesem Nichtraucherschutz entschieden zu weit. Konsequenterweise müßten Sie dann auch den Alkohol, fette Wurst und Fleisch sowie Fastfood verbieten.

Setzen Sie das Nichtrauchen in öffentlichen Gebäuden konsequent durch und sorgen Sie dafür, dass jeder, der im Restaurant rauchfrei essen und in der Kneipe ohne blauen Dunst was trinken will, dies auch kann.

Mehr nicht, niemand hat Sie gewählt, um sich von Ihnen bevormunden zu lassen!

 

Kommentare

2 Responses to “Rauchverbot in NRW – Bevormunden Sie die Menschen nicht, Frau Ministerpräsidentin!”

  1. Rouven on Juni 27th, 2012 17:33

    Sehr geehrte Frau Ministerpräsidemntin Kraft,

    wie war das vor der Wahl? NRW mit Herz? Was ist geblieben? Erste Sitzung = totales Rauchverbot für den unmündigen Bürger. Jeder mündige Bürger kann sich inzwischen informieren, dass es keine Passiv-Rauch-Schädigung gibt und dass Ganze nur ein Politikum, ausgehend von der WHO ist. Gut, damit müssen wir leben. Volksverdummung funktioniert leider meistens. In Ihrem Interesse unterstelle ich, dass Ihnen die tatsächlichen Fakten bekannt sind. Umso mehr ist nur ein Pro-Forma Nichtraucherschutz notwendig, damit die, seit Jahren bewussst beeinflussten Nichtraucher zufriedengestellt werden. Merken Sie nicht, dass die „Grünen“ allen voran Frau Steffens sich nur bei ihren Wählern profilieren wollen? Auch wenn Sie persönlich mit Zitat: Ihrem Sohn in eine Eisdiele gehen wollen, ohne in einen Raucherclub einzutreten“ aus WDR Mediathek kurz vor der Wahl, heißt das nicht, allen Menschen das Rauchen innerhalb eines Raumes zu verbieten. Davon abgesehen war ich entsetzt, als ich ihr Interview gesehen habe. in 2012 möchte ich die Eisdiele kennenlernen, die ein Raucherclub ist.
    Viele Menschen in NRW haben ihre SPD stark gemacht, damit der Schwanz Grüne nicht mit dem Hund SDP wackelt. Scheint nichts geholfen zu haben. Ob Frauenfreundschaften in der Politik so gut sind, wage ich mittlerweile zu bezweifeln.

  2. Capricorn on Juni 28th, 2012 22:36

    Schon echt armselig, wenn Leute ihre sozialen Aktivitäten wie z.B Kneipengänge am Rauchen festmachen.
    Ich verstehe auch nicht, wieso die Wirte hier so ein Aufsehen um das drohende Rauchverbot machen…In den Nachbarländern funktioniert es – in Bayern funktioniert es und trotzdem gehen die Leute noch Abends weg. Das Argument, dass die Leute fernbleiben ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten…

    Und Leute, die tatsächlich deswegen nicht mehr weggehen, sollten vielleicht mal in sich gehen und überlegen, ob Rauchen wirklich so einen hohen Stellenwert in ihrem Leben einnehmen sollte – ich finde es inzwischen ganz schön armselig…
    Die Lebensqualität nimmt ohne Zigarette in ungeahntem Maße zu. Kein Reizhusten, mehr Geschmack & Geruch, mehr Luft beim Sport, ein besseres Lebensgefühl….es gibt 1000 Gründe nicht zu rauchen, aber keinen einzigen, der Rauchen als etwas sinnvolles erachten lässt.

    Suchtkranke, denen man den Stoff wegnimmt, schlagen um sich. Nichts anderes erleben wir zur Zeit mit den Rauchern: Ihre Rückzugsgebiete sind in akuter Gefahr, und sie keifen und zetern, was das Zeug hält. Besser beraten wären sie, wenn sie ihre Sucht bekämpften.