„Düsseldorf sieht heute wie Leipzig vor 30 Jahren aus“

Dezember 13, 2013 by  

Also, ich weiß ja nicht, wann der geschätzte Henryk M. Broder das letzte Mal in Düsseldorf war. Diese Bewertung erscheint mir auf jeden Fall etwas merkwürdig, wenn man auch mit dem weiteren Inhalt des Artikels bei Welt Online weitgehend konform geht:

Düsseldorf sieht heute wie Leipzig vor 30 Jahren aus: heruntergekommen, trostlos, verschlissen. Allerdings immer noch besser als Dortmund, Duisburg, Mannheim, Stuttgart, Aachen oder Mainz, wo man sich offenbar mit der fortschreitenden Verelendung abgefunden hat.

Kommentare

3 Responses to “„Düsseldorf sieht heute wie Leipzig vor 30 Jahren aus“”

  1. Friedus on Dezember 17th, 2013 09:40

    Bin Düsseldorfer und durchaus jemand, der den provokant- ironischen Schreibstil von Broder schätzt. Doch zu D’dorf u. Mainz kann ich nur sagen: Der gute Mann hat sich in den Städten nur max. 100 m vom HBF entfernt. Denn im Vergleich zur Ruhr- gebietstristesse sind beide Städte sehr lebendig und in steter Veränderung (große Bau- tätigkeit). Düsseldorf hat sicherlich nicht so viele hochwertige Gründerzeitbauten wie Leipzig (Bomben 2. WK), hat aber dafür sehr gute „Neubauten“ (Medienhafen u. a.) und die Innen-u. Altstadt sind pulsierende Geschäfts- bzw. Vergnügungsviertel. D’dorf hat im Städteranking immer einen guten Platz erhalten. Das hier Mieten u. Eigentum recht kostspielig sind, ist auch ein Indikator der Attraktivität. Mainz ver- abschiedet sich auch von vielen Nachkriegssünden und hat schöne Altstadtviertel. Doch der Rest des Artikels ist leider nicht falsch !

  2. schabernack on Januar 1st, 2014 16:55

    Bestätige das Urteil des Hern M Broder, Hofgarten ,Rheinufer Promenade,Strassen ausserhalb der Innenstadt verschmuzt, teiweise monatelang nicht gereinigt, Laternen ,die nicht brennen.sowie die verdreckten Haltestellen der Rheinbahn. Es ist keine gute Vistenkarte für Düsseldorf

  3. lulu on Januar 20th, 2014 15:14

    Möchte mich dem Vorschreiber gern anschließen. Düsseldorf besteht nicht nur aus der KÖ,, dem Kö-Bogen und den Vorzeigeobjekten, die der überreizte und gern angeberische OB vorstellt, sondern die KÖ ist auch schon vom Publikum runtergekommen d.h. die elegante Dame, der elegante Herr ist hier nicht mehr zu finden, sondern Massenware und das daraus resulierende Publikum beherrschen die KÖ. Düsseldorf hat viele verrotze Ecken und Ellendsviertel. Garath, Teilweise Benrath,Holthausen. Eller und vor allen Dingen die Kölner Strasse, die leider nicht mehr in Deutscher Hand ist. Man kann dort nur mit dem Stahlhelm durchfahren. Die Altstadt ist für Menschen mittleren Alters eine Gefahrenzone, die gern immer runtergespielt wird.Polizeipräsens ok. aber die Gangster werden ja nicht bestraft. Wo sind eigentlich die eleganten Geschäfte geblieben, die wir als Düsseldorfer so gern aufgesucht haben und unser Geld gern dorthin getragen haben?Alles verkommt nach Amerikanischer Manier. Bravo und nochmals bravo für diese saumäßige Leistung.