City: Radfahrer gestern Abend schwer verletzt

November 22, 2019 by  

Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Stadtmitte wurde ein 48-jähriger Radfahrer aus Düsseldorf so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr der Radfahrer auf der Graf-Adolf-Straße in Fahrtrichtung Stresemannplatz. Dort wollte er bei „Grün“ die Berliner Allee überqueren und fuhr  in den Kreuzungsbereich hinein. Auf der Straßenmitte, so die Polizei, habe er dann vom Fußgängerweg auf die Hauptfahrbahn der Graf-Adolf-Straße gewechselt.

Rotlicht mißachtet

Beim Überqueren der zweiten Hälfte der Berliner Allee habe er wohl das Rotlicht der zweiten Fußgänger-Ampel missachtet.  Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 60-jährigen Düsseldorfers, der die Berliner Allee in Richtung Innenstadt befuhr. Der Radler wurde von dem Porsche erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei erlitt er schwere Verletzungen,

Dem Unfallopfer wünsche ich  schnelle Besserung und komplette Genesung! Dieser Unfall lenkt jedoch die Aufmerksamkeit wieder einmal auf die Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Hier sehe ich für die #Polizei allergrößten Handlungsbedarf, insbesondere bei jenen, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren. Erst gestern Abend habe ich wieder auf meiner Heimfahrt von der Kö nach Pempelfort drei Radler „ohne“ gesehen.

Kommentare

One Response to “City: Radfahrer gestern Abend schwer verletzt”

  1. JPjea on November 24th, 2019 17:27

    Es ist völlig unklar, ob die zweite Ampel wirklich rot zeigte, wenn die erste Ampel grün war. In der Regel schaltet die zweite Ampel an dieser Stelle in Fahrtrichtung des Radfahrers zuerst auf Grün und zuletzt auf Rot. Wenn sie das immer tut und nicht irgendwelchen abstrusen Rheinbahnsonderschaltungen hier etwas temporär mit Gefährdung für Radfahrer und Fußgänger ändert, dann wäre der Unfall anders als von der Polizei geschildert und die Hervorhebung: „Rotlicht mißachtet“ falsch bzw. beträfe den KFZ-Fahrer. So oder so ist der Bericht in seiner Form Victimblaming in meinen Augen:
    Der Hinweis „wieder einmal […] die Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten“ ist eine Frechheit, da hier die Ursache erstmal ungeklärt ist. Die meisten Unfälle werden durch KFZ-Fahrer verursacht und das in Zahl, Schwere und Schuld. Die Polizei sollte dringend das Rotfahren von KFZs an allen großen Kreuzungen kontrollieren, gerne dann für alle Verkehrsteilnehmer. Diese Kreuzung bietet sich an, aber auch fast jede andere große Kreuzung auf dem Lastring z.B. Oberbilker Allee/Kruppstraße, die Handyquote am Steuer beim warten auf das Rotlicht oder auch während der Fahrt kann gleich mitkontrolliert werden. Ich halte an kaum einer Ampel, an der ich nicht den nach unten geneigten Kopf und das weiße Licht des Displays hinter dem Steuer erkennen kann, gerade jetzt in der Dunkelheit ist der Wechseln vom hellen Display auf die Dunkle Straße eine zusätzliche Gefahr. Die Quote von Radfahrern, die ohne Licht fahren ist auf dem gleichen Niveau wie KFZs mit defekter Lichtanlage und der Blinker wird gleich gar nicht mehr eingesetzt. Erst gestern Abend habe ich wieder auf meiner Heimfahrt zahlreich KFZs „ohne“ gesehen.
    Es fehlt auf der Berliner Allee und der Graf-Adolf-Straße jede Infrastruktur für Radfahrer. Es gibt null Führung und dann noch den unmarkierten „Rechtsabbieger“ und man wird so leicht falsch gelenkt. Schaltungen von Ampeln müssen sicher sein, wenn sie das war, ist der Porschefahrer über rot gefahren oder die Ampelschaltung ist unsicher wie an den meisten mehrspurigen Querungen in Düsseldorf.

    Dem Unfallopfer wünsche ich ebenfalls schnelle Besserung und komplette Genesung! Uns allen wünsche ich sichere Infrastruktur.