News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf

Juli 11, 2013

++ Kunst im öffentlichen Raum: Die neue Wehrhahn-Linie mit künstlerisch gestalteten Stationen: Oberbürgermeister Dirk Elbers verschafft sich vor Ort einen Eindruck von der Gestaltung der Station am Graf-Adolf-Platz. Weiterlesen

++ Stadt informiert umfassend über Risiken und weiteres Vorgehen: Landeshauptstadt trifft Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt/Stufenweises Vorgehen geplant. Weiterlesen

++ Kirmes: Großeinsatz für die Verkehrsüberwachung: Bis zu 40 Kräfte sind in zwei Schichten im Einsatz. Weiterlesen

++ Kriminalpräventiver Rat warnt vor K.O.-Tropfen: Vorsicht ist auch auf der Düsseldorfer Kirmes geboten. Weiterlesen

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“Düsseldorfer Aufklärungsdienst” hinterfragt Religion im Zakk

April 17, 2011

Fragen über Fragen: Was hat Religion eigentlich mit Bildung zu tun? Warum gibt es Religionsunterricht? Warum gibt es in NRW noch Konfessionsschulen? Was macht die Bildungspolitik und wie meldet man sich vom Religionsunterricht ab? Warum bekommen unsere Kinder die spannendsten Fragen des Lebens von Religionen mit Wahrheitsanspruch beantwortet? Wie finden wir diese religiösen Antworten? Wer will den „bekenntnisorientierten Islamunterricht“? Kommen die wahrhaft spannenden Fragen der Naturwissenschaft in der Grundschule zu kurz? Finden wir es noch zeitgemäß, dass die neugierigen Kleinen zwar so manche Story aus der Bibel aber noch lange nichts von der Evolution erfahren?

Antworten will der Düsseldorfer Aufklärungsdienst liefern, der am Dienstag, dem 3. Mai (20 Uhr), zu Vortrag und Diskussion zum Thema: “Religion ist kein Unterricht!” einlädt. Der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ ist eine neue Veranstaltungsreihe und versteht sich als säkulare Variante des „Gottesdienstes“, als “Feier für Vernünftige”, oder einfach nur erste, verlässlich säkulare Institution der Stadt Düsseldorf ” mit immerhin 46% konfessionsfreien Einwohnern”.

Bei der Veranstaltung kooperieren zakk und die Giordano-Bruno-Stiftung, in der Künstler Jacques Tilly und seine Frau Ricarda Heinz führend engagiert sind.  Giordano-Bruno (Zeichnung) war ein italienischer Priester und Philosoph, den die katholische Kirche im 16. Jahrhundert auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Eine intelligente Darlegung der Thesen der Stiftung sehen Sie hier, kurz und knapp, in diesem Video.

Armin Laschet: Eine kleine Bilanz der Regierungsarbeit des Mannes, der Jürgen Rüttgers als Parteichef der CDU in Nordrhein-Westfalen folgen möchte

August 8, 2010

Armin Laschet, der als Integrationsminister vielerlei Fehleinschätzungen unterlag und Integration überwiegend als Aufgabe der Aufnahmegesellschaft sah, will nun Jürgen Rüttgers als Chef der CDU in NRW nachfolgen. In der letzten Woche warf er seinen Hut in den Ring und düpierte damit den Umweltminister Norbert Röttgen, der sich gleichfalls Chancen auf das Amt ausrechnet. Hier ein kleiner Rückblick auf zwei Jahre Regierungsarbeit Laschets, der sich in diesen Tagen mit konservativen Äußerungen zu Wort meldet – ein Novum.

Am 7.1.2008 berichtet die Rheinische Post über eine Pannenserie Laschets, der in einem autorisierten Interview die Städte Bedburg-Hau und Neukirchen-Vluyn ebenso verwechselte wie eine offene Jugendhilfeeinrichtung mit einem Erziehungscamp.

Am 30. 1.2008 berichtet die FAZ über einen von Armin Laschet initiierten Offenen Brief, mit dem der NRW-Integrationsminister Roland Koch in den Rücken fällt. Tenor: Die Einbindung von Einwanderern sei “so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zu einem schnellebigen Wahlkampfthema degradiert werden” dürfe. Laschet unterschrieb in feiner Gesellschaft: Unter den 17 Unterzeichnern: Ruprecht Polenz (kämpft verbissen für einen Türkei-Beitritt der EU), der damalige Kölner OB Fritz Schramma (islamophil, hält öffentlich Händchen mit DITIB-Funktionär Yildirim) und die Parteilinke Rita Süßmuth.

Die Rheinische Post interviewt am 3.5. 2008 den promovierten Islamwissenschaftler Michael Kiefer über eine “Handreichung” des Laschet-Ministeriums (link mittlerweile gelöscht!). Kiefer: “Ich halte die gesamte Handreichung aus dem Laschet-Ministerium für weit übers Ziel hinaus geschossen. Würden die Schulen den Empfehlungen folgen, würden sie doppelte Standards einführen und müssten praktisch für alle Sonderfall-Regelungen einführen. Das kann es nicht sein.”

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Ralph Giordano zur Grundsteinlegung der Kölner Moschee

November 7, 2009

Heute wurde der Grundstein zu der Megamoschee in Köln-Ehrenfeld gelegt. Der türkische Staat schickte den Arbeits- und Sozialminister Faruk Celik, dazu kam Prof. Ali Bardakoglu, Abgesandter des Religionsministeriums der Türkei, der Grüne Volker Beck, der FDP-Staatsminister Dr. Werner Hoyer, Kölns OB Jürgen Roters (“Ein guter Tag für Köln”), Ex-OB und Moschee-Polit-Pate Fritz Schramma, einige hundert türkischer Kölner und die Damen trugen fast ausnahmslos Kopftuch. Die Rechtspopulisten von Pro Köln demonstrierten gegen den Bau und viele wunderten sich, dass einer fehlte: Integrationsminister Armin Laschet (CDU) . Der Grüne Volker Beck notierte bei Twitter, das sei ja wohl peinlich. Über den wahren Grund des Fernbleibens darf man nachdenken… Ist ja nicht mehr so lang hin bis zur Wahl, die Zahl der Moschee-Fans ist überschaubar und Muslime wählen links.

Autor Ralph Giordano hatte dem Kölner Stadtanzeiger alles gesagt, was zu der Grundsteinlegung zu sagen war (gemäß Kölner Stadtanzeiger):

Giordano, einer der prominentesten Kritiker des Vorhabens, sagte, durch eine fehlgegangene Integrationspolitik stießen in Deutschland zwei Kulturkreise zusammen, die in völlig unterschiedlichen Entwicklungsstadien seien. Der Westen habe die Aufklärung bereits absolviert, der Islam noch nicht. Er sehe in dem Bau einen “Anspruch, eine Landnahme”. Der Bau einer Großmoschee sei mit dem Ziel der Integration nicht vereinbar. (…) Der Islamkritiker warf am Samstag im Deutschlandfunk der deutschen Politik eine völlig verfehlte Integrationsarbeit sowie Feigheit vor und sprach wörtlich unter anderem von “Multikulti-Illusionisten, Gutmenschen vom Dienst und Beschwichtigungs-Aposteln”. Zugleich wehrte er sich dagegen, in eine “nazistische-rassistische Ecke” gestellt zu werden.

Muslimischer Gebetsraum im Gymnasium: NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) erfreut über Gerichtsentscheidung

Oktober 1, 2009

Das Berliner Verwaltungsgericht hat diese Woche entschieden, der Klage eines 16-jährigen Gymnasiasten auf Einrichtung eines Gebetsraums in seinem Gymnasium in Wedding stattzugeben. Diese Entscheidung ist höchst umstritten.

Der SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky erklärte:

“Es steht nicht in meiner Kompetenz, ein Urteil der unabhängigen Gerichtsbarkeit zu kommentieren. In der Sache macht es die Integration nicht leichter. Das ist ein weiterer Schritt zur Verfestigung der Parallelgesellschaften und zur Spaltung der Gesellschaft. Glaubensfragen sind Privatsache. Es ist nicht Aufgabe des Staates, öffentliche Räume für religiöse Handlungen zur Verfügung zu stellen”.

BILD fragt aus diesem Anlass heute “Kuschen wir zu viel vor dem Islam?” Der jüdische Publizist Ralph Giordano erklärt in dem Artikel:

“Ich bin entsetzt. Wenn das Schule macht, müssen demnächst ganze Turnhallen dafür leer geräumt werden. Für mich ist die Nadchgiebigkeit der deutschen Justiz der eigentliche Skandal. Denn der Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat wurde hier aufgehoben.”

NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU / Foto) dagegen zeigt sich erfreut über das Urteil und outet sich damit als Vertreterin der Linie ihres Parteikollegen Armin Laschet, der Integration stets so versteht, dass die Gesellschaft Forderungen der Muslime bereitwilligst nachzukommen habe.

Sommer in der Neuen Westfälischen Zeitung:

“Wir wollen es den muslimischen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihren Glauben in den Schulalltag zu integrieren. So sind die Schulen aufgefordert, die besondere Situation muslimischer Schülerinnen und Schüler zu respektieren und auch darauf einzugehen”

Sommer will sogar noch weiter gehen: Muslimische Feiertage sollen an Schulen geachtet werden, für den Schwimmunterricht habe sich mit dem Burkini (Ganzkörperanzug) eine Lösung gefunden und Prüfungstermine sollten nicht auf islamische Feiertage gelegt werden.

CDU-Mitgliedern stellt sich hier die Frage, was an Frau Sommers Haltung christdemokratisch ist. Als Demokrat muss man fragen, ob Frau Sommer anerkennt, dass dieser Staat ein säkularer Staat ist.

Barbara Sommer und Sexualaufklärung für Acht- bis Zwölfjährige

FDP Düsseldorf: Ratsfrau will Muslimas Badeanzüge kaufen: Frau Strack-Zimmermann, bitte übernehmen Sie!

Mai 27, 2009

Die Stadt Düsseldorf soll für Muslimas Badeanzüge kaufen, die den gesamten Körper vom Kopf bis zu den Waden bedecken. Das fordert ausgerechnet eine FDP-Ratsfrau. Monika Lehmhaus (Foto) setzte sich, wie die Rheinische Post heute berichtet,  am Montag bei einer Sitzung des Ausländerbeirats dafür ein, dass die Stadt per Kauf so genannter Burkinis Schülerinnen das Schwimmen ermöglicht, die bisher aus “religiösen Gründen” nicht am Schwimmunterricht teilnehmen.

So ein dummes Zeug von einem FDP-Mitglied!

  • Das Oberverwaltungsgericht Münster hat letztinstanzlich entschieden, dass Muslimas am Schwimmunterricht teilzunehmen haben. Ohne Wenn und Aber. Aktenzeichen: 19 B 1362/08. Hier Bericht dazu.
  • Auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat 2005 und zuletzt in diesem Monat entschieden, dass Muslimas am Schwimmunterricht teilnehmen müssen. Die Absurdität und Skurrilität der angeblich religiös begründeten Fitness-Verweigerung zeigt dieser Artikel auf spiegel online sehr gut auf.

Bei dem Verbot der Teilnahme am Schwimmunterricht geht es nicht um Religion sondern um [Read more]

Gefährliche “Südländer”, der Maulkorb von Ingo Wolf und ein Integrationsminister Laschet, der dazu lernt

März 10, 2009

Die Landesregierung, namentlich Innenminister Ingo Wolf, FDP (Foto), hatte sich in einem Runderlass im Dezember “mit Regelungen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Verwendung diskriminierender Minderheitenbezeichnungen durch Polizeibehörden befasst.”

Dazu gehört, knapp gesagt, dass die Nationalität von Tätern nicht mehr genannt werden darf, bzw. nur dann, “wenn sie für das Verständnis eines Sachverhalts oder für die Herstellung eines sachlichen  Bezuges zwingend erforderlich ist.”

Die politische Korrektheit und Sorge, Minderheiten zu stigmatisieren, man könnte auch sagen, die Absicht Dinge beim Namen zu nennen, führte  schon vor längerer Zeit zur Einführung des Begriffs der Südländer. Das Südland findet man nicht im Atlas, doch seine Bewohner spielen in der Kriminalstatistik eine gewichtige Rolle. In Berlin hat man die Nationalitäten von Gewalttätern erfasst, in Hamburg nicht, doch  Welt Online kümmerte sich darum.  [Read more]

DRK-Jugend wirbt für Kopftuch in der Schule – in Düsseldorfs Uni wird das “Schamtuch” Freitagnachmittag diskutiert

Januar 22, 2009

Wer gedacht hatte, Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes sei es, Blutspenden zu organisieren und soziale Dienste zu erbringen, mag sich bei diesem Motiv wundern: Das Jugendrotkreuz stellt eine Schülerin mit Kopftuch in den Mittelpunkt einer Kampagne. Details siehe hier: www.deine-staerken.org. Hier erfährt man, dass unsere ganz und gar nicht christdemokratische Familienministerin und Gender Mainstreaming-Förderin Ursula von der Leyen zu den Unterstützern gehört.

„Aufklären statt verschleiern – Islam in Deutschland – Kopftuchfreie Schulen, auch für Schülerinnen”, das ist das Motto einer großen Podiumsdiskussion, die am Freitag, dem 30. Januar, 16 Uhr,  in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hörsaal 3E Gebäude 23.21 über die Bühne geht.

Veranstalter sind: der Zentralrat der Ex-Muslime, Kritische Islamkonferenz, Hintergrund-Verlag, Children First Now, I.so.L.De

Die prominenten Diskutanten:

  • Mina Ahadi, die exil-iranische Menschenrechts-Aktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, den sie gegründet hat
  • Autor Ralph Giordano
  • Emel Zeynelabidin (hat nach 30 Jahren das Kopftuch abgelegt)
  • Gabi Schmid, Sozialpädagogin in der Lern- und Sprachförderun (ging wegen der Untersagung des Kopftuchverbots an der Düsseldorfer Anne-Frank-Realschule mit einer Petition an den Landtag)
  • Sonja Fatma Bläser (Autorin von Hennamond, in der Migrantenberatung tätig)
  • Collin Schubert, Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V.

Die Tänzerin Parvaneh Hamidi, gebürtige Perserin, einst Schah-Gegnerin, nach Deutschland geflohen und jetzt hierzulande als Kabarettistin unterwegs, setzt das Thema Kopftuch künstlerisch um. Dr. Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) moderiert. Der Eintritt kostet 10 Euro.

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Heine-Kreis-Preisträger Giordano kontra Mega-Moschee

Oktober 24, 2008

Am Wochenende wird in unserer Nachbarstadt Duisburg die bislang größte Moschee Deutschlands (Foto) mit Platz für 1200 Menschen eröffnet.

Schriftsteller Ralph Giordano, im Februar vom Düsseldorfer Heine-Kreis um Karl-Heinz Theisen mit dem Preis für Zivilcourage bedacht, ruft in einem Beitrag für die Welt aus Anlass der Eröffnung der Mega-Moschee in Duisburg-Marxloh zum “öffentlichen Widerstand” gegen Moscheebauten auf. Die monströsen Bauten dokumentierten den “Anspruch einer Minderheit auf Macht und Einfluss”. [Read more]

Mutiger Schulleiter: Rüffel im Kopftuchstreit

Oktober 13, 2008

Bernd Hinke, Leiter der Anne-Frank-Realschule an der Ackerstraße, hat sich – wir haben berichtet – gegen Kopftücher an seiner Schule ausgesprochen. Begründung: Wir lebten “in einem Land, das an christlichen und demokratischen Werten orientiert ist. Das Kopftuch wird von uns als Symbol der Unterdrückung der Frau und fehlender Gleichberechtigung betrachtet. Es widerspricht somit nicht nur den entsprechenden Bestimmungen des Grundgesetzes, sondern auch den Werten, die wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln wollen.”

Jetzt hat die Bezirksregierung den Schulleiter dafür gerüffelt. Hinke kündigte in BILD heute eine Erklärung an, man darf gespannt sein. Der engagierte Pädagoge hatte kürzlich eine verbindliche Schulkleidung (siehe Foto) eingeführt, für die sich bereits rund 350 von 500 Schülern entschieden. Als Kopfbedeckungen gibt’s Baseball Caps und Ohrwärmer, Kopftücher sind nicht dabei. [Read more]

Claudia Roth: Wahrnehmungsdefizite

Februar 17, 2008

Die Grüne Claudia Roth hat ganz offensichtliche Wahrnehmungsdefizite. Erdogans “bemerkenswerter Besuch” habe dazu beigetragen, “negative Emotionen zu mindern”, verbreitet sie auf ihrer Homepage. Außerdem habe er “als erster türkischer Ministerpräsident so klar dazu aufgerufen, sich zu integrieren”.

Erdogans nationalistischen Auftritt hatten parteiübergreifend Politiker abgelehnt. Hier die schreckliche Rede, von der WELT im Wortlaut dokumentiert und auf Korrektheit geprüft.

Claudia Roth ist nicht nur beeindruckt von Erdogan, sie liebt auch die Türkei von Herzen, wie dieses Video demonstriert.

Hier ein Offener Brief von Schriftsteller Dr. Ralph Giordano an Kölns OB Fritz Schramma aus Anlass der Rede Erdogans.

Zensur bei der Zeit: Offener Brief Ralph Giordanos an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma gelöscht

Februar 16, 2008

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Dr. Ralph Giordano (links) bei der Entgegennahme des Heine-Preises mit dem Heine-Kreis-Vorsitzenden Karl-Heinz Theisen – Foto: Johannes Galert

Offensichtlich politisch nicht genehm kam der Online-Redaktion der Wochenzeitung “Die Zeit” (Chefredakteur: Giovanni di Lorenzo) ein Offener Brief des streitbaren Schriftstellers Ralph Giordano an Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma. In dem Schreiben kritisiert der in Köln lebende Giordano erneut den Moscheebau.

Ein Leser der Zeit Online hatte den Brief als Leserbrief eingestellt. Er wurde – eine offensichtlich absurde Begründung – mit dem Vermerk gelöscht, die Regeln zum Urheberrecht müßten beachtet werden. Nicht nur Zeit Online-Leser Dr. Al Wittine Mancunia aus Lagos weiß, dass dies Unsinn ist: “Ein Offener Brief verzichtet meines Erachtens auf das Urheberrecht. Er möchte möglichst weite Verbreitung finden.”

Nachtrag: Irgendwie scheint das Thema Giordano die ZEIT-Online-Leser doch zu interessieren. Aktuell (Sonntag, 17.2.) gibt es 85 Kommentare dazu). Allerhand, wenn man bedenkt, dass der Beitrag, auf den sie sich beziehen, entfernt wurde.

Deutschland kapituliert vor der “Tagesschau”

Dezember 12, 2007

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Das Info-Sturmgeschütz der ARD, die “Tagesschau”, ist ein Rohrkrepierer. Was unsereiner sich schon lange dachte und mit dieser Einstellung nicht allein war, hat jetzt eine von der Fernsehzeitschrift TV DIGITAL durchgeführte Umfrage belegt: Deutschlands Fernsehzuschauer kapieren die “Tagesschau” nicht.

Man könnte es auch anders formulieren: Die Tagesschau-Redaktion ist zu blöd, Inhalte so zu vermitteln, dass sie beim Zuschauer ankommen. Mit in der “Tagesschau” häufig verwendeten Begriffen wie “Vorteilsabschöpfung”, “Koalitionsfreiheit”, “Schutzschrift” und “Pflegestützpunkt” können die Zuschauer nichts anfangen. ARD Aktuell Chefredakteur Dr. Kai Gniffke zu TV DIGITAL über die hohe Schule der Informationsvermittlung: ”Gelegentlich gibt es bei uns starken Zeitdruck. Es würde die 15-minütige ‘Tagesschau’ überfordern, wenn sie sich wie die Volkshochschule der Nation aufführte.”

Deutschlands Herz-Chirurg Nr. 1, Ralph Giordano, Mäzen Udo van Meteren – Heine-Kreis nimmt 37 “Neue” auf

Dezember 6, 2007

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Im Heine-Saal des Steigenberger: Heine-Kreis feierte Jahresabschluss

Der Düsseldorfer Heine-Kreis ist ein interessanter Zirkel, gegründet und ebenso souverän wie launig geführt von Karl-Heinz Theisen. Der machte auch gestern im Heine-Saal des Düsseldorfer Parkhotels seinem Ruf mit Bonmots und kleinen, heiteren Verbal-Entgleisungen alle Ehre.

Die Vereinigung angesehener Düsseldorfer hielt gestern in Steigenbergers guter Stube an der Königsallee seine Jahresversammlung ab. Im Mittelpunkt stand die Aufnahme 37 neuer Mitglieder, denen Theisen die Heine-Nadel ans Revers heftete.

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“Heine-Freund” Giordano (bei der Preisverleihung) mit Heine-Kreis-Chef Karl-Heinz Theisen (rechts) – Foto: Johannes Galert

Unter den “Neuen” auch Dr. phil. H.c. Ralph Giordano (fehlte wegen Erkrankung, schickte ein Grußwort), diesjähriger Preisträger der vom Heine-Kreis verliehenen Auszeichnung für Zivilcourage 2007 und der genialste Herzspezialist Deutschlands, Prof. Dr. Dr. h.c. Reiner Körfer (Bad Oeynhausen) – keiner hat mehr Herzen verpflanzt und Bypässe gesetzt als er. Der Herzchirurg brachte aus Westfalen für jeden Anwesenden (175 Gäste) Schaumgummi-Herzen mit – Aufschrift: “Wieder in Takt kommen”.

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Brachte 175 Herzen aus Bad Oeynhausen mit: Prof. Koerfer

Auch ein Mensch, der sehr viel für Düsseldorf getan hat, sich aber selten im Rampenlicht sehen läßt, wurde in den Heine-Kreis aufgenommen: der Düsseldorfer Ehrenbürger und Kunstmäzen Udo van Meteren (“Nutze dein Leben, das Gute zu tun”).

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Jetzt ein “Heine-Freund”: Udo van Meteren – Foto: www.hsbuehler.com

Auch WDR-Legende Jean Pütz (kam im Trachtenjanker) und zwei Bürgermeister – Dieter Spindler (Meerbusch) und Günter Scheib (Hilden) wurden in den Kreis aufgenommen. Weiterhin: Ronald Buchholz, Unternehmer (BlueLine); Prof. Dr. Dr. Heinz-Gerhard Bull, Chefarzt St. Josef-Hospital in Krefeld; Uwe Busch, Sprecher der Geschäftsführung (Dresdner Bank); Joachim H. Conrad, Architekt / Künstler; Lutz Dresen, Unternehmer; Prof. Dr. Joachim F. Erckenbrecht, Chefarzt Kaiserswerther Diakonie; Edgar K. Geffroy, Unternehmer (Business Akademie); Maurizio Giangreco, Ratsherr der Stadt Düsseldorf; Jörg Hakendahl, Kulturchef BILD Düsseldorf; Rolf Huck, Unternehmer (World Medical Center); Dr. Gerd-Ulrich Kapteina, Vorsitzender Richter beim Verwaltungsgericht Düsseldorf; Prof. Dr. Rolf Michael Klein, Chefarzt Augusta-Krankenhaus; Dr. Hans-Ulrich Klose, 1. Stellv. Landrat in Korschenbroich und vorm. Landtagsvizepräsident; Prof. Dr. Axel Kollar, Unternehmensberater und Vorsitzender „Freundeskreis Schauspielhaus“; Prof. Dr. Ralf Kolvenbach, Chefarzt Augusta-Krankenhaus; Detlef Krebs, (Bildhauer); Martin Lohmann, Journalist und Buchautor; Bernd J. Meloch; Agenturchef, Dr. Joachim H. Nern, Unternehmer; Pantomime Wolfgang Neuhausen (NEMO); Ramon O. Ohmes, Niederlassungsleiter (Bankhaus Julius Bär); Gunther Philipps, Verlagsberater und Ratsherr der Stadt Düsseldorf; Dr. Thomas Plückebaum, Unternehmer; Peter Preuß, Rechtsanwalt und Mitglied des Landtags, Karl-Heinz Schmäke, Unternehmer (Kunstgießerei); Ralf Schmitz (Luxusimmobilien, Düsseldorf, Kempen, Berlin), Jörg Schnorrenberger, (RDM Düsseldorf-Vorsitzender); Jens Vogel (General Manager des neu eröffneten Maritim Hotel, Düsseldorf); Henning Thomas Graf von Schwerin (General Manager Steigenberger Parkhotel), Peter Weisheit, Bandleader und der Stellvertretende Bezirksvorsteher Dieter Ziob.

Die Stadt Düsseldorf vertrat Bürgermeister Dirk Elbers, der dem Ehrentisch mit dem Neusser Bürgermeister Herbert Napp, US Generalkonsul Matthew G. Boyse und Prof. Reiner Körfer vorsaß. Musikalische Akzente auf dem Piano setzte gestern Abend das russische Geschwisterpaar Ekaterina und Alexander Kolodochka. Schauspieler Rainer Goernemann (“Hinter Gittern”), rezitierte Heine.

Und dann gab es – eine Gans.

Türkeistudien mit viel Alkohol

November 21, 2007

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Im Visier des Rechnungshofs: Faruk Sen 

Faruk Sen, Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen, steht schwer im Feuer. Der lebenslustige Türke, ein häufiger Gast in Düsseldorf, verblüffte den Rechnungshof mit spektakulären Bewirtungsrechnungen, wobei der Alkoholkonsum besondere Aufmerksamkeit erregte. Auch seine persönlichen Bezüge – mehr als 8000 Euro im Monat, Dienstwagen, fette Pensionsansprüche von 60.000 Euro jährlich – gruben den Rechnungsprüfern Sorgenfalten in die Stirn. Hier eine Zusammenstellung von Artikeln über den Sachverhalt. Hier Beiträge im Düsseldorf Blog über das Institut:

Institut für Türkeistudien will stärkeren Islam in Deutschland – Ratsmodell soll’s regeln

Deutsch-Türken unter uns sehen “Kampf der Kulturen”

Ralph Giordano: Koran ist “Lektüre des Schreckens”

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