„Närrische Hofburg“ im Herzen der Altstadt
November 2, 2011
Mit diesem Logo, natürlich von Jacques Tilly entworfen, kann sich jetzt der “Goldene Ring” in der Altstadt schmücken
Bisher musste Düsseldorfs närrisches Volk mit wechselnden Quartieren Vorlieb nehmen, um standesgemäß feiern zu können. Wenn es nach der Privatbrauerei Frankenheim geht, hat das nun ein Ende. Mit Unterstützung des Comitees Düsseldorfer Carneval e.V. und in enger Zusammenarbeit mit dem Gastronomen Peter-Michael Halcour präsentierte sie den „Goldenen Ring“ am Burgplatz in der Altstadt erstmalig in der Geschichte des Düsseldorfer Karnevals als offizielle „Närrische Hofburg“. Damit positioniert sich Frankenheim noch stärker als die Brauerei des Brauchtums.
Unter dem Motto „Närrisch am Burgplatz“ bietet sie Karnevalsfreunden, den Ehrengarden, den Korps, den Funken, den Artillerien, den Narrenzünften, kurz mehr als sechzig Karnevalsvereinen, eine Anlaufstelle für offizielle und gesellige Anlässe, die durch ihre zentrale Lage mitten im Herzen des Düsseldorfer Brauchtums alle Voraussetzungen für eine „Närrische Hofburg“ erfüllt.
Dort werden sich in der Session 2011/12 erstmalig alle Karnevalisten und solche, die es noch werden wollen, mit Musikern wie denen von der „Band ohne Bart“, Künstlern, DJs und jeder Menge netter Menschen in närrischer Runde treffen.
Von links: Josef Hinkel, Präsident des Comitee Düsseldorfer Carneval, Stefan Kleinehr, Literat im erweiterten Vorstand, Peter-Michael Halcour (Goldener Ring) und Bernd Kretzer, (Frankenheim Marketing) präsentieren das neue Logo.
Riesenknall nach Düsseldorfer Bürokratie-Irrsinn: Kult-Kirmeswirt Peter König (“Füchschen”) bleibt weg!
Mai 25, 2011
Beliebtestes Zelt auf der Rheinkirmes – diesmal nicht dabei
Jetzt hat’s geknallt: Füchschen-Wirt Peter König dreht der Großen Kirmes in Oberkassel den Rücken. Damit reagiert er auf überdrehte Auflagen der Behörden, wonach Besucher zu zählen seien und “pro Netto-Quadratmeter” nicht mehr als drei Gäste die Zelte bevölkern sollen.
“Schlüssel”-Inhaber Karl-Heinz Gatzweiler sagte mir ein deutliches Wort dazu: “Mit dem Füchschenzelt fällt eine große Attraktion der Kirmes weg.” Zu den Auflagen sagt der Chef der Hausbrauerei: “Die Veranstaltung und der gesunde Menschenverstand bleiben auf der Strecke.”
Gatzweiler weist zu Recht außerdem darauf hin, dass etwa am Blue Monday die Gänge auf der Kirmes zum Teil eine weit höhere Besucherdichte aufwiesen als in den Bierzelten gefordert.
Wenn jetzt auch noch “Uerige” und “Schlüssel” wegblieben, wäre dies ein Fiasko für die Kirmes.
Lesen Sie dazu auch: Was haben Fukushima und AKW mit der Düsseldorfer Kirmes zu tun?
RP Online: Kritik an den hohen Auflagen
Romero Britto in Düsseldorf – Mensing-Verkaufsausstellung brachte trotz des Traumwetters Rekorderlöse
April 10, 2011
Pop Art Superstar Romero Britto, dank Radikaldiät gegenüber seinem letzten Besuch vor zwei Jahren deutlich erschlankt, hat in Düsseldorf ein
wenig gesündigt. Nach der Eröffnung seiner Jubiläumsausstellung – 10 Jahre Galerie Mensing – in der Kö-Galerie lud ich meinen berühmten Freund in die Oberkasseler Dorfstube ein (Foto), wo Romero zunächst mal für Ratlosigkeit sorgte, als er seinen Wunsch nach Würstchen äußerte.
Bei feinem Grauburgunder (Alde Gott) genoss Romero dann eine deftige Wurstplatte, vorweg gab’s einen wunderbaren kleinen Salat, frisch und vielfältig, wie man Salat so sehr mag und ihn so selten erhält. Die Dessert-Auswahl war dann ebenso köstlich wie kalorienhaltig (Bei der Gelegenheit: Ein Speisekartenwechsel wäre in der Dorfstube jetzt mal angesagt).
Romeros Besuch in der Galerie Mensing sorgte trotz des wunderbaren Sonnenscheins für Rekordumsätze im höheren sechsstelligen Bereich, Galerist Harry Mensing konnte zufrieden sein, ebenso TV-Moderatorin Birgit Schrowange (RTL), die zehn Prozent der Einnahmen für karitative Zwecke erhielt. Insbesondere Romeros kleine Statuen gingen weg wie das Eis bei Pia, wo heute die Schlangenlänge links wie rechts die 10-Meter-Marke überschritt. Morgen, Montag, hat Romero einen Termin in der Galeria Kaufhof in Köln, die künftig seine “Collectibles” bundesweit verkaufen wird.
Romero ist gebürtiger Brasilianer und hat soeben eine Charity-Aktion der brasilianischen Präsidentin unterstützt. Im Rahmen seiner vielfältigen Charity-Aktivitäten hatte er auch Schwedens Königin Silvia kennengelernt, die seine Muttersprache Portugiesisch perfekt beherrscht und Hilfswerke in Brasilien unterstützt. In diesem Sommer ist Romero von Silvia eingeladen in das königliche Schloss in Stockholm. “Sie hat mir gesagt, ich solle Zeit mitbringen”, juxt Romero, “das Schloss hat nämlich 600 Zimmer”. 
Romero, der Weltbürger, ist ein Fan Düsseldorfs. Zu seinen Favoriten gehören der Carlsplatz, Oberkassel, die Monkey’s Bar am GAP 15 und die Kö. Mit unserem Lieblingskünstler Jacques Tilly, den er morgen treffen wird, hat Romero gemein, dass er ein Herz für den Karneval hat. Für den nächsten Karneval wird Romero für eine der führenden Sambaschulen Karnevalswagen entwerfen. Jacques war heute verhindert, Romero zu treffen, er hielt in der Wagenbauhalle einen Workshop ab, weshalb die beiden Kreativen sich nun morgen treffen. Was beiden Künstlern gemein ist: die Bescheidenheit.
Die Ausstellung in der Galerie Mensing ist noch bis zum 23. April zu sehen.
Narrenzank Thema bei Düsseldorf IN
April 1, 2011
Es hat schon ein bisschen was von Showdown, was sich am Dienstag bei den Führungsspitzen des Düsseldorfer Karnevals abspielen wird. Auf der
einen Seite CC-Noch-Geschäftsführer Jürgen Rieck, der nach den Angriffen anderer die Nase gestrichen voll hat. Auf der anderen Seite CC-Pressesprecher Hans-Peter Suchand, der Riecks – wie er findet – selbstherrliche Art einfach nicht länger ertragen wollte. Am Dienstag soll Tacheles geredet werden.
Am Abend vorher treffen sich die „Gladiatoren“ zum „Warmlaufen“ bei der 81. Veranstaltung der Netzwerkreihe „Düsseldorf IN“: CC-Präsident Engelbert Oxenfort, der irgendwann zum Jahresende den Platz an der Spitze für Josef Hinkel freimachen wird. CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck und sein Wunsch-Nachfolger Dino Conti-Mica, Pressesprecher Hans-Peter Suchand, dazu Hille Erwin (Karnevalsmuseum), ihre Tochter Angela (Venetien-Präsidentin) und Jacques Tilly (Foto) sowie der einflussreiche Chef des Prinzenclubs Jobsi Driessen und Ex-Prinz Rüdiger Dohmann. Falls ein Schlichter gebraucht wird, steht Polizeipräsident Herbert Schenkelberg sicher gerne zur Verfügung…
Jaques Tilly wird Jürgen Rieck vermissen, er hatte mit ihm einen kongenialen Partner, der mutig auch die “härtesten” Rosenmontagszug-Entwürfe mittrug. Es wäre fatal, wenn sich das in der Nach-Rieck-Ära ändern würde. [mehr...]
Rosenmontag Düsseldorf 2011: Hier kommentiert Jacques Tilly persönlich seine heftig diskutierten Wagen
März 9, 2011
Hunderttausende genießen Rosenmontag in Düsseldorf – Tilly setzt die Themen: Guttenberg, Sarrazin, Ahmadinedschad, Kirche und ESC – hier die ersten Bilder
März 7, 2011
Traumwetter, Traumwagen, ein Traum-Rosenmontagszug in Düsseldorf!
Während der närrische Lindwurm sich durch die Altstadt wühlt, zeigen wir Ihnen hier bereits die ersten Bilder. Im WDR (das steht für Kölner Rundfunk) sieht man den Zoch aus der Domstadt, unser Düsseldorfer Sender center.tv darf keine Bilder senden, weil der WDR für die späte Ausstrahlung Geld bezahlt. Da kann man schon sauer werden. Ein Anruf beim WDR um 15:35 mit der Frage, wann denn der Zoch in Düsseldorf gezeigt würde, ergab die Auskunft: “Sobald der Zoch in Köln beendet ist, das dauert aber nicht mehr lange.”
Für Hunderttausende in Düsseldorf ist der Zoch in unserer Lifestyle-Metropole am Rhein auf jeden Fall wieder erste Sahne – Jacques Tilly, unser intellektueller Wagenbau-Künstler und wohl künftiger Kunstprofessor, setzt wie jedes Jahr die Themen und würzt den Zug mit Hot Chili.
Im Werbewagen Rio dabei: Roberto Blanco mit Wolfram Kons (RTL), auf dem ESC-Wagen sollten Journalisten aus ganz Europa mitfahren.
Wie ein Rhönrad im Hakenkreuz-Format: Ahmadinedschad flüchtet vor der Revolutionswelle, die den Maghreb und die arabische Welt erfasst hat
“Merkels 11. September” – die freche Umsetzung des Rücktritts von Karl Theodor zu Guttenberg – Absturz im Jet – direkt ins Kanzleramt
Tillys Diskriminierung der Diskriminierung – die Entpersönlichung der Frau, die schlimmstenfalls sogar im verschnürten Sack endet – Ehrenmord oder Steinigung
Die Verfehlungen der katholischen Kirche – für Tilly ein selbstverständliches Thema – wäre in Köln wieder nicht durchgegangen…
Gaddafi, der Wüstendiktator – von den Weltmächten bislang hofiert – trotz terroristischer Akte (Lockerbie, La Belle-Discothek, Berlin und Unterstützung für zahlreiche Terrororganisationen)
Dr. Thilo Sarrazin mit seiner Attacke gegen nicht integrierte Muslime, die über ihre Gebärfreudigkeit mehr Bedeutung erlangen
“Pänz en de Bütt” – Initiative für den Nachwuchs im Karneval, losgetreten von Barbara Oxenfort und Josef Hinkel
Roberto Blanco auf dem Rio-Wagen – hinter ihm verdeckt: Wolfram Kons von RTL
Der ESC-Wagen mit Journalisten aus ganz Europa an Bord – so war’s zumindest geplant
Rosenmontag: Petrus ist jeck und schickt Sonne
März 7, 2011
Brasilianischer Karneval gestern auf der Kö – heißer Trommelsound
Sonne satt beim Kö-Treiben gestern, das wieder Zehntausende mobilisierte. Petrus ist jeck drauf in diesem Jahr, auch heute beschert er Düsseldorf ein Kaiserwetter. Ab 12:30 Uhr rollt der Zoch, in dem die Mottowagen von Jacques Tilly wieder die Highlights sein werden. Bis gestern Abend baute Jacques an einem Guttenberg-Wagen. Lassen wir uns überraschen. Hier der Streckenplan:
Das kann Kult werden: Das jecke Dinner im Monkey’s mit Prinzenpaar und vollem Programm
März 6, 2011
Prinz Simon I und Venetia Rebecca: Orden für Monkey’s-Männer Benjamin Achenbach (Mitte) und Christian Penzhorn (links)
Man nehme Düsseldorfs schönstes Restaurant, mit Skulpturen von Jörg Immendorff und Tony Cragg und Videoinstallationen von Name June Paik, ein Vier-Gänge-Menü von Sternekoch Christian Penzhorn und setze dazu Highlights aus dem Düsseldorfer Karneval: Fertig ist die Karnevalsfreitag-Dinnersitzung.
Barbara Oxenfort und Monkey’s-Chef Benjamin Achenbach brannten ein wirklich jeckes Feuerwerk ab, das Barbara, Düsseldorfs charmantestes Allround-Talent am Mikro. mit Tempo und Esprit moderierte.
Das Motto der Veranstaltung “Punk’n Rock’n Roll” hatten zwar nicht alle Gäste Ernst genommen, doch es gab viele Ausnahmen: Bürgermeisterin Gudrun Hock etwa war mit schwarzer Perücke und bauchfreiem Punkkostüm von einem befreundeten Designer kaum wiederzuerkennen, Barbara und Christiane Oxenfort [mehr...]
“Klüh Kamelle Killepitsch” – die Kultshow hatte mit dem ESC-Medley der KaKaJu einen Höhepunkt
März 3, 2011
“Klüh-Sitzung rockte die Rheinterrasse”, urteilt die Rheinische Post. Und genau so war’s: Zum achten Mal präsidierte Klüh CEO Hans Joachim Driessen (Foto unten), Ex-Prinz und Präsident des Prinzenclubs, einer Sitzung, die es in sich hatte. Rund 850 Kunden von Klüh Service Management und Freunde des Hauses erlebten ein phantastisches Potpourri des rheinischen Karnevals.

Bei der Zusammenstellung des Programms fiel dieses Mal mehr als ein Blick in die Nachbarstadt Köln. Die Bläck Föss besangen ihr “Bickendorfer Büdchen”, Bernd Stelter rutschte aus der Domstadt rüber und hatte schon den Guttenberg-Rücktritt drauf, auch “Dat Rumpelstielzje” alias Fritz Schopps und die (ausgezeichnete) Ardo kamen aus Kölle. Kölns Ex-OB Fritz Schramma, von Haus aus U-Bahn-Experte, dürfte beim Düsseldorfer Karnevalsmotto “Jebuddelt, jebaggert, jebützt” eher ungute Assoziationen haben, fühlte sich an der Seite von OB Dirk Elbers und seiner Frau Astrid gleichwohl offensichtlich wie zu Hause. Stimmenimitator Jörg Hammerschmidt riss die KKK-Gäste mit seinen Parodien (besonders gelungen: Angela Merkel) mit. Zu den Düsseldorfer Highlights die Stadtgarde des Oberbürgermeistes gehörte die KaKaJu. Die Mädels glänzten mit einem phantastischen Medley zum ESC. Alt Schuss räumte ab wie immer und Bruce Kapusta, der Mann mit der Tröte, konnte sich gleichfalls über starken Applaus freuen.

Prinzessin Rebecca I.
Gastgeber Josef Klüh (im Berlusconi Look) und Lebensgefährtin Ahlem Sehili konnten u.a. begrüßen: Messechef Werner Dornscheidt (wie einige Gäste im Bauarbeiter-Look) mit Frau Mechthild, Flughafenchef Christoph Blume (Django Look), Klüh-Geschäftsführerin Helga Mothes (als Märchengestalt mit grünem Spitzhut), Bürgermeister Friedrich Conzen, Roger Klüh (im GSG 9 Look), Hanns Friedrichs (wie immer das ausgefallenste Kostüm),
Ex-Regierungspräsident Jürgen Büssow (mit Glitzerjacke und -Hut), Mario und Ute-Henriette Ohoven (wie schon mal als Biene Maja) mit Tochter Chiara (als US Cop), Ex-LTU-Chef Jürgen Marbach (im historischen Kostüm), Hille Erwin (erhielt von Josef Klüh 5.000 Euro für das Karnevalsmuseum), BMW-Chef Friedrich Behle (als Cowboy), Barbara, Christiane und Engelbert Oxenfort und der CDU-Landtagsabgeordnete Olaf Lehne.
Stadtsparkasse: Ausblick auf die Tilly-Show
Februar 25, 2011
Jacques Tilly vor dem Entwurf seines Japan-Wagens
Heute Abend wurden in der Stadtsparkassen-Halle an der Berliner Allee über 70 Entwürfe von Jacques Tilly für den Rosenmontagszug präsentiert. Die Swinging Fanfares bliesen die Geräuschkulisse dazu, Rot-Weiss und Blau-Weiss (morgen Galanacht im Maritim) zogen auf, das Prinzenpaar Venetia Rebecca und Simon I, hatte eine respektable Kulisse. Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzender Peter Fröhlich, ein Fan von Künstler Jacques Tilly, lobte, er sei “das Gütesiegel für Mottowagen, über die die Welt spricht.”
Gesehen u.a.: CC-Präsident Engelbert Oxenfort (hielt erfreulich kurze und schwungvolle Rede), CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck, Schützenoberst und Busunternehmer Günter Pannenbecker mit Frau Uschi, Hille Erwin (Karnevalsmuseum) und Tochter Angela, Wolfram und Petra Eckardt (Komödie), Josef Nagel (nic Immobilien) mit Frau Monika, Düsseldorfs Besser-Bäcker Josef Hinkel, Albert Bitter (Top Magazin) und Frau Margot.
Für Sparkassen-Chef Fröhlich war die Veranstaltung nicht so lustig: Er mußte um 18 Uhr zu einer Pressekonferenz, bei der es um Schuldenerlass für Franjo Pooth ging. Wie ging noch der Spruch…? Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen?
Venetia Rebecca und Simon I vor dem Entwurf ihres Wagens
Noch gut drauf: Venetia Rebecca beim Einmarsch























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