„Samson et Dalila“ – Premiere im Opernhaus – „Dalila“ Ramona Zaharia gastierte zuvor an der New Yorker MET

September 13, 2019

Ramona Zaharia als Dalila – Foto: Andreas Endermann

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 1956 präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Camille Saint‑Saëns‘ französische Oper „Samson et Dalila“. Das Stück über die in Sklaverei gefallenen Hebräer und ihren verführbaren Helden Samson hat am Freitag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Joan Anton Rechi, der hier zuletzt sehr erfolgreich „Madame Butterfly“ inszenierte, setzt „Samson et Dalila“ als erste Neuproduktion der Saison in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober über­nimmt die musikalische Leitung und übergibt den Stab im November an Marie Jacquot, die neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein.

Rolle der großen Verführerin

Die Titelpartien gestalten Ramona Zaharia (Dalila) und Michael Weinius (Samson), der gefeierte Siegfried im neuen Düsseldorfer „Ring des Nibelungen“. Die Mezzosopranistin Ramona Zaharia, die im Frühjahr erstmals an der New Yorker MET gastierte und dort 2020 als Carmen zu erleben ist, freut sich auf die Rolle der großen Verführerin: „Die Arie ‚Mon coeur s’ouvre à ta voix‘ ist wie ein magisches Wiegen­lied, das Samson unwiderstehlich in seinen Bann zieht.“ Neben Solisten wie Simon Neal (Oberpriester des Dagon) und Sami Luttinen (Ein alter Hebräer) übernimmt auch der Chor der Deutschen Oper am Rhein eine zentrale Rollen in dem von den Düsseldorfer Symphonikern orchestral begleiteten Stück.

„Subito“ – Düsseldorfs beste musikalische Talentschmiede benötigt dringend ein neues Zuhause

Juli 30, 2019

Marina Kheifets sucht ein neues Dauerquartier für ihre Musikschule „Subito“  Foto: Privat

Am Sonntag, dem 16. September des letzten Jahres, hing für Marina Kheifets, die Gründerin der Musikschule „Subito“, der Himmel noch voller Geigen. Sie feierte im Theater an der Kö ein beeindruckendes Jubiläum, das 20-jährige Bestehen ihrer großartigen Talentschmiede.  Prof. Boris Bloch, internationaler Konzertpianist und Juror, gratulierte, Subito-Schülerinnen und Preisträgerinnen bei bundesweiten „Jugend musiziert“-Wettbewerben musizierten und Danae Dörken, eine ehemalige „Subito“-Schülerin, zeigte ihre Brillanz am Klavier, sie ist heute internationale Konzertpianistin. OB Thomas Geisel hielt die große Jubiläumsrede.

Schule ohne Heimat

In diesem Jahr dann die eiskalte Dusche. Das Heinersdorff-Haus an der Kronprinzenstraße, in dem Marina Kheifets Hunderte von kleinen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen an die Musik herangeführt hatte, wurde verkauft und der Investor schickte ihr die Kündigung. Die Musikschule hatte ihr Zuhause verloren.

„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“, sagt die gebürtige Ukrainerin, die mit ihrer Tochter Ellina Perlin und anderen Dozenten unterrichtet. Vorübergehend ist „Subito“ in einer Grundschule in Wersten untergekommen, die Stadtsparkasse Düsseldorf übernahm ein Großteil der Umzugskosten. Marina Kheifets: „Dafür sind wir sehr dankbar, es hat uns in der finanziellen Notlage sehr geholfen. Doch jetzt brauchen wir dringend eine Perspektive für unsere Kinder, Räume von 60 bis 100 qm, verkehrsmäßig gut gelegen und relativ zentral.“ 

Erfolge reihenweise

Bei einem Konzert im Steinway-Haus hatten Marina Kheifets und ihre Tochter Ellina erst vor wenigen Wochen wieder mal demonstriert, welch großartige Erfolge sie in ihrer Arbeit haben: Kinder aller Altersgruppen, darunter auch eine Tochter von OB Thomas Geisel, zeigten Eltern, Verwandten und Freunden was sie können, zum Teil schon nach halbjähriger Ausbildung. Bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben räumt „Subito“-Nachwuchs regelmäßig ab – eine wahre Talentschmiede. Kinder lernen bei ihr die Beherrschung von Piano, Gitarre, Geige und Flöte, auch die Gesangsausbildung wird vermittelt.

Dieter Sieckmeyer schrieb in der Westdeutschen Zeitung: „Dabei setzt Marina Kheifets nicht nur auf Technik, sondern auch auf Bilder: „Es ist wichtig, was der Komponist sich gedacht hat, als der Stück schrieb.“ Darum erklärt sie den Schülern die Hintergründe der Musik, bevor es ans Spielen geht. Damit die Finger bei der Wassermusik sanft und fließend über die Tasten des Klaviers gleiten.“

Diese Hingabe, die Leidenschaft für die musikalische Bildung braucht dringend wieder einen sicheren Rahmen. Deshalb frage ich:

  • Wer kennt geeignete, recht zentral gelegene und bezahlbare Räume? Bezahlbar ist wichtig, damit auch die Unterrichtsstunden erschwinglich bleiben.
  • Welches Unternehmen könnte möglicherweise den Umzug und allfällige Umbaukosten sponsern? Die Ausstellung einer Spendenquittung ist möglich. Auch „Naturalleistungen“ als Dank – Konzerte für den Sponsor.
  • Welcher Netzwerker kann seine „Drähte“ spielen lassen?

Die Schule nimmt trotz der Widrigkeiten ihren Betrieb am 28. August wieder auf. Adresse: Grundschule Theodor-Heuss, Lützenkircher Str. 2. Telefon: 0211-91734717

Marina Kheifets bei ihrem 20jährigen Jubiläum im September letzten Jahres – Foto: privat

Im „Schlüssel“ zum IHK-Bierbotschafter

Juli 5, 2019

Fröhliche Abschlussrunde nach Erringung des Zertifikats – Foto: Andreas Rische

Der IHK Zertifikatslehrgang zum Bierbotschafter fand Ende Juni erstmals in der Hausbrauerei Zum Schlüssel statt und war restlos ausgebucht. Die Teilnehmer lernten alles über die Geschichte des Bieres, die Besonderheiten der verschiedenen Biersorten und Gläserkunde. Auch die Brauereibesichtigung und Schankschulung waren Teil des Programms. Am Ende der Schulung konnten sich alle 24 Teilnehmer stolz Bierbotschafter nennen.

b.40: Ein Fest des Modern Dance im Düsseldorfer Opernhaus

Juni 4, 2019

Ausschnitt aus b40 – Offenbach Overtures – Premiere am Samstag  Foto: Gert Weigelt

Mit Mark Morris, Trisha Brown, Merce Cunningham und Paul Taylor vereint das Ballett am Rhein vier Meister des American Modern und Postmodern Dance in einem Programm. Sie stehen exemplarisch für eine Revolution der Tanzsprache, die sich von der Unterordnung in die strengen Festlegungen des klassischen Balletts löste und den körperlichen Ausdruck an vorderste Stelle setzte. Auch ihre Offenheit gegenüber anderen Kulturkreisen und der Popkultur war stilbildend. Am Samstag, dem 8. Juni, um 19.30 Uhr, hat das Programm Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

Über Jahrzehnte prägte eine Reihe von Choreographen mit der Entwicklung ihrer eigenen Stilrichtungen den Modern Dance in den USA. Einer ihrer herausragenden Vertreter ist Merce Cunningham, dessen 100. Geburtstag die Tanzszene auf der ganzen Welt mit der Einstudierung etlicher Stücke gedenkt. Mit „Night Wandering“ beteiligt sich das Ballett am Rhein am Cunningham Centenary und zeigt eine Rarität aus dem Jahr 1958, die seit 1969 bislang nur zweimal an andere Compagnien weitergegeben wurde. Am Klavier ist Alina Bercu zu erleben.

Imaginierter Raum

Trisha Brown, die bei Merce Cunningham studierte, gehörte zu den Leitfiguren der Postmoderne. In der von ihr entwickelten Tanztechnik bewegen sich Tänzerinnen und Tänzer in einem imaginierten Raum, den sie in unterschiedlichen Ebenen durchdringen. So bestimmen sich auch in ihrem Stück „Locus“ Raum und Bewegung auf faszinierende Weise wechselseitig.

Mark Morris gehört zu der jüngeren Generation US-amerikanischer Choreographen. Für sein 1995 geschaffenes Stück „Pacific“ ließ er sich von einem Trio für Violine, Violoncello und Klavier des Komponisten Lou Harrison inspirieren. Formen des klassischen Balletts, fernöstliche Einflüsse, eine starke Bodenverbundenheit und große Expressivität verschmelzen bei Morris zu seiner typischen, sehr vielschichtigen Tanzsprache. Franziska Früh (Violine), Doo-Min Kim (Violoncello) und Alina Bercu (Klavier) übernehmen die musikalische Interpretation.

Die „Offenbach Overtures“ aus dem Jahr 1995 zu Operettenklängen von Jacques Offenbach schließlich zeigen Paul Taylor als genauen Beobachter und Meister des tänzerischen Erzählens. Mit viel Humor und großer Musikalität setzt seine Choreographie einen gut gelaunten Schlusspunkt unter ein abwechslungsreiches Ballettprogramm, musikalisch interpretiert von den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Francis Patrick Chestnut.

Ballett am Rhein – b.40 Morris / Brown / Cunningham / Taylor

Premiere Sa 08.06.2019, 19.30 Uhr, Opernhaus Düsseldorf

Weitere Vorstellungen Mo 10.06., Mo 24.06., Fr 28.06., So 30.06., Mi 10.07., Fr 12.07.2019

Dauer b.40: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen

Tickets von 19,00 bis 90,00 Euro im Opernshop Düsseldorf, an der Theaterkasse Duisburg, telefonisch und online unter www.ballettamrhein.de

Ballett „b40“ – ein europaweit einzigartiges Projekt

April 30, 2019

b40 – Ein Fest des American Modern Dance – Foto: Gert Weigelt

Die nächste Premiere des Balletts am Rhein wird ein Fest des American Modern Dance: Mark Morris, Trisha Brown, Merce Cunningham und Paul Taylor an einem Abend erleben zu können, ist ein europaweit einzigartiges Projekt.

Für ein Werk wie „Pacific“ mit seinem fließenden, formbewussten Tanzstil wird Mark Morris nicht zu Unrecht als „Mozart des Modern Dance“ gefeiert. Trisha Brown gehörte zu den Leitfiguren der Postmoderne. In ihrem Ballett „Locus Trio“ konstituieren sich Raum und Bewegung auf faszinierende Weise wechselseitig.

Eine ergreifende Wanderung zweier Menschen durch eine nordische Landschaft schuf Cunningham mit „Night Wandering“, dessen Neueinstudierung durch das Ballett am Rhein auch Teil des weltweit gefeierten Merce Cunningham Centennial zum 100. Geburtstag des Choreographen ist.

Paul Taylor schließlich entlarvt in seinen „Offenbach Overtures“ Ballettkonventionen und so manche menschliche Verhaltensweise und sorgt damit für einen wunderbar witzigen Ausklang. Weitere Informationen zu den Stücken, zur musikalischen Besetzung sowie sämtliche Aufführungstermine finden Sie hier.

 

50 Kinder eröffnen den Gesellschaftsabend des INTAKO

April 5, 2019

Fünfzig aufgekratzte Kinder, eine Dreijährige, die immer hinfällt und eine Tanzlehrerin, die versucht den Überblick zu behalten – Daniela Budde (Foto / „Tanzbar“),  hat morgen die Generalprobe mit vielen Kleinen für einen großen Auftritt.

Eine Show-Vorführung ihrer 50 Kids bildet den Auftakt zum großen Gesellschaftsabend des Internationalen Tanzlehrer Kongresses des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbands   (INTAKO_2019)  des ADTV , der am 16. April im Maritim gefeiert wird.

Der INTAKO, größter Tanzlehrer-Kongress der Welt, findet zum 10. Mal in Düsseldorf statt (15.-18. April). Der Gesellschaftsabend ist das Highlight für alle Teilnehmer, darunter zahlreiche Gäste aus Übersee. Weitest gereister Gast dürfte erneut der Inhaber einer Tanzschule aus Tokio sein, der sich den INTAKO seit vielen Jahren nicht entgehen lässt.

Jubiläums-INTAKO vor Ostern mit „Let’s Dance“-Stars beim offenen Festival: Düsseldorf bleibt Tanzlehrers Liebling

März 27, 2019

Erich Klann und Oana Nechiti sind in Düsseldorf dabei

Düsseldorf bleibt für die Tanzlehrerinnen und -lehrer aus aller Welt die Kongress-Stadt Nr. 1. Zum zehnten Mal strömen in der Woche vor Ostern einige tausend Tanzprofis und Tanzfans in die NRW-Landeshauptstadt – zum INTAKO, dem größten Tanzlehrer-Kongress der Welt, der am 15. April beginnt.

Der Tanz erlebt derzeit eine Hochkonjunktur, die Einschaltquoten für „Let’s Dance“ legten sogar gegenüber dem Vorjahr noch zu: Satte 4,17 Millionen Zuschauer verfolgten die erste Ausgabe der aktuellen Staffel auf RTL, noch fast 700.000 Menschen mehr saßen bei der Kennenlernshow „Wer tanzt mit wem“ vor dem Fernseher.

Kontakte in Echtzeit

Es gibt eine Welt jenseits von facebook, What‘sApp und Instagram, in der Kontakte in Echtzeit möglich sind – das belegt die Nachfragen in den Tanzschulen der Republik. Cornelia Willius-Senzer, Präsidentin des größten deutschen Tanzlehrerverbandes ADTV: „Die Tanzschulen werden immer mehr als Plattform für Austausch erkannt, die Kommunikation untereinander hat neben dem Tanz einen außergewöhnlich hohen Stellenwert gewonnen.“

In Düsseldorf ist in der Vorosterwoche das Hotel Maritim vom 12. bis zum 18. April der Nabel der Tanzwelt, und Jens Vogel, General Manager, freut sich im zehnten Jahr über ein absolut ausverkauftes Haus und Spitzenumsätze in der Gastronomie in der ansonsten ruhigen vorösterlichen Zeit. Kongress-Organisator Ingo Woite: „Das Maritim ist durch den beeindruckenden Ballsaal, die weiteren Räumlichkeiten und die Lage für uns die allererste Wahl.“

Tanzen mit „Let’s Dance“-Stars

Während sich beim INTAKO Tanzlehrer aus aller Welt auf neuesten Stand bringen, freuen sich Tanzfans bei dem vorgeschalteten ADTV-Festival INTAKO.open (12.-14. April) über ein großes Aufgebot an prominenten Tanzlehrerinnen und –lehrern. Erich Klann & Oana Nechiti sind dabei. Sie waren das Traumpaar unter den Profitänzern bei „Let’s Dance“. Auch die „Let’s Dance“-Stars Marcus Weiß und Isabel Edvardsson (Foto oben), gleichfalls ein Paar dies- und jenseits der Tanzfläche, unterrichten Tanzfans im Maritim.

Stammgast bei dem Tanzfestival in Düsseldorf ist der ZDF-Choreograph und ADTV-Trendscout Markus Schöffl (Foto links), Sieger zahlreicher deutscher und internationaler Meisterschaften. Wieder dabei auch Michael Hull, mehrfacher deutscher und vierfacher Weltmeister. Emile Moise bringt Salsa-Pep in das Tanzfestival und Jürgen Ball, Leiter der ADTV-Tanzlehrer-Akademie, unterrichtet wie immer mit Stil.

Standing Ovations für die Stars der Aids-Gala

März 24, 2019

Nicht enden wollender Applaus für die Stars der Gala in der ausverkauften Oper – Foto: Susanne Diesner

Mit Standing Ovation und langanhaltendem tosendem Applaus feierte das Publikum gestern im ausverkauften Düsseldorfer Opernhaus die elf internationalen Opernstars, die die 10. Festliche Operngala für 1.300 Besucher zu einem künstlerischen Erlebnis machten. Ebenso groß ist der Benefiz-Erfolg für die Deutsche AIDS-Stiftung: Die bisher zehn Veranstaltungen in Düsseldorf erzielten einen Gesamterlös von über 1,5 Millionen Euro. Die Jubiläumsgala konnte dazu einen Reinerlös von 110.000 Euro beitragen.

Die Koreaner müssen um ein paar Ecken mit den Italienern verwandt sein. Wie sonst kann ein koreanischer Opernstar Cavaradossis Arie „E lucevan le stelle“ aus Tosca so ergreifend interpretieren, dass sich der Zuhörer in Puccinis Heimat Lucca wähnt! Der Koreaner Yosep Kang ragte aus der Phalanx der männlichen Interpreten gestern heraus. Mit Tara Erraught, Federica Lombardi, Angela Brower, Ruzan Mantashyan, Rosa Feola, Aurelia Florian, Paolo Arrivabeni, Bogdan Baciu, Jorge Espino, Levy SekgapaneBogdan Taloş präsentierten die Organisatoren der Gala ein beeindruckendes Festival der großen Stimmen. Alle Stars traten ohne Gage auf. Die Düsseldorfer Symphoniker unter Paolo Arrivabeni zeigten sich gleichfalls in Bestform. Arrivabenis unterhaltsame Interaktion mit den Interpreten sorgte dabei immer wieder für Heiterkeit. Moderator Joachim Llambi („Let’s Dance“) sorgte mit einem Versprecher für Gelächter, als er den koreanischen Tenor Kang als „Sopranist“ bezeichnete. [mehr…]

Premiere für „Roméo et Juliette“ im Opernhaus Düsseldorf

März 22, 2019

Hauptdarsteller „Roméo et Juliette“  Foto: Brunnert

Es ist ein Sommernachts-Albtraum: In einer heißen Augustnacht trifft Roméo zufällig auf Juliette. Es ist Liebe auf den ersten Blick, allerdings eine verbotene, denn Juliette muss am nächsten Morgen Pâris heiraten. Doch die Macht der Liebe wirkt wie eine Droge, ein dunkel-süßes Gift mit tödlichem Ausgang.

Mit der Neuinszenierung von „Roméo et Juliette“ kommt am Samstag, 30. März, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf die klassischste aller tragischen Liebesgeschichten auf die Bühne. Charles Gounod schuf mit seiner Adaption der berühmten Shakespeare-Tragödie ein faszinierendes Stück voll berührender Gesangsszenen, Poesie und Leidenschaft, aber auch großer Dramatik. David Crescenzi dirigiert das Meister­werk der französi­schen Romantik mit Luiza Fatyol (Juliette) und Ovidiu Purcel (Roméo) an der Spitze des großen Sängerensembles.

Liebesgeschichte wie ein Krimi

„In der Arbeit an Gounods Oper war es für mich wie eine Befreiung, verdammt ehrlich mit den Figuren umzugehen und den Mythos von Romeo und Julia immer wieder auf seinen Wahrheitsgehalt zu [mehr…]

Der verzauberte Fisch – „Gold“ ist Musiktheater für Kids

März 21, 2019

Die Deutsche Oper am Rhein ist zu Gast im FFT Düsseldorf: In den FFT Kammer­spielen (Jahnstraße 3) präsentiert sie am Montag, 1. April, um 11.00 Uhr die Premiere von „GOLD!“. Das mehrfach preisgekrönte und europaweit erfolgreiche Musiktheaterstück des niederländischen Komponisten Leonard Evers richtet sich an Kinder ab fünf Jahren: Angelehnt an das Märchen „Der Fischer und seine Frau“ erzählen die Mezzosopranistin Amélie Saadia und der Schlagzeuger Ralf Zartmann eine Geschichte über die Macht und Gefahren des Wünschens.

Inszeniert wird sie von Ilaria Lanzino; sie ist Regieassistentin an der Deutschen Oper am Rhein und setzt mit „Gold!“ bereits ihr drittes Musiktheaterstück für Kinder in Szene. Im Bühnenbild und mit Kostümen von Emine Güner kommt es in der nächsten Spielzeit auch in den Foyers des Düsseldorfer Opernhauses und des Theaters Duisburg auf die Bühne. [mehr…]

Romero Britto – der Superstar der Pop Art heute in der Galerie Mensing

März 8, 2019

Romero Britto – es gibt kaum einen Maler, der mit seinen Bildern so viel Freude verbreitet und Begeisterung auslöst wie der brasilianische Superstar der Pop Art. Romero, der in Miami lebt, ist heute Abend (19 Uhr) zu Gast in der Galerie Mensing (Kö-Galerie, Kö 60), die seine Bilder exklusiv vertreibt.

Hier zeigt er neue Werke, signiert Bilder und freut sich auf Dialoge mit den Liebhabern seiner Kunst.

Dieses Motiv malte Romero für eine Wohltätigkeitsveranstaltung.

Opernhaus lockt mit Ballett-Highlight „b39“ – Zwei Uraufführungen und eine deutsche Erstaufführung

Februar 21, 2019

Ballettgenie Martin Schläpfer bei der Probe Foto: Lust auf Düsseldorf / Hojabr Riahi

Zwei Uraufführungen und eine deutsche Erstaufführung erwarten Freunde des Ballets im Programm b.39 am Freitag, dem 12. April (19:30 Uhr) im Opernhaus Düsseldorf. Mit den 2014 von Het Nationale Ballet Amsterdam uraufgeführten „Dances with Harp“ eröffnet ein weiteres Meisterwerk Hans van Manens das Programm – vorgestellt in einer neuen Fassung als „Dances with Piano“ mit der jungen, preisgekrönten Pianistin Schaghajegh Nosrati.

Atmosphères“ nennt Martin Chaix sein Stück, in dem er Klangwelten von Krzysztof Penderecki, György Ligeti und Ludwig van Beethoven aufeinander treffen lässt. Von 2009 bis 2015 selbst Tänzer beim Ballett am Rhein, choreographierte Chaix 2013 für seine damaligen Tänzerkolleg*innen mit „We were right here!!“ sein erstes Stück. Seither hat er mit verschiedenen Ensembles in Europa, Korea und Japan gearbeitet.

Für Martin Schläpfer werden Bartóks 44 Duos für zwei Violinen zu Impulsgebern für 44 Tänze. Nach „Schwanensee“ und „Ulenspiegeltänze“ kehrt der Choreograph zu der von ihm hochgeschätzten intimeren Kammermusik zurück. Es sind jene von Volksliedern und -tänzen inspirierten Miniaturen, deren scheinbare Naivität ihn faszinieren – das Zurückkehren zum Einfachsten: zur Essenz. Weitere Informationen und alle Vorstellungstermine finden Sie auf dieser Website.

25 Jahre FUTURO SI – Benefizkonzert in der Jazz-Schmiede

Februar 21, 2019

Heizen in der Jazzschmiede ein: Los Pipos

Am Samstag, dem 30. März, steht die Düsseldorfer Jazzschmiede ganz im Zeichen Lateinamerikas. Die Initiative FUTURO SI kümmert sich seit 1994 um benachteiligte Kinder in Lateinamerika. Mit einer Latin Jazz Night startet FUTURO SI nun in ihr 25-jähriges Jubiläumsjahr.

Mit Los Pipos, den jungen Talenten der internationalen Latin-Jazz-Szene, präsentiert die Initiative jetzt eine Latin-Jazz-Night vom Feinsten. Die 2016 gegründeten Formation begeistert mit einer Fusion aus amerikanischem Jazz mit kubanisch-karibischen Rhythmen, Kompositionen und Instrumenten.

Inspiriert von Klassik, Jazz und populärer Musik aus Lateinamerika – überwiegend Kuba/Karibik – interpretieren die Pipos traditionelle Stücke neu, mit der Frische einer jungen Musikergeneration und ihrer ganz eigenen persönlichen Note. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch explosiven Latin Groove und Jazz-Improvisationen aus. Ganz im Sinne der lateinamerikanischen Tradition wollen sie mit Musik Geschichten erzählen, Emotionen kreieren und natürlich die Zuhörer zum Tanzen bringen. Mit ihrem ganz eigenen Mix und überspringender Spielfreude versprechen sie einen mitreißenden Abend. Los Pipos sind Lebensfreude pur!

Veranstaltungsort: Jazzschmiede Düsseldorf

Himmelgeister Str. 107g,  40225 Düsseldorf

Tickets: 15 €, keine Ermäßigung (Benefiz)

Reservierung unter Jazzschmiede 0211 – 311 05 64 oder online unter: www.jazz-schmiede.de

Die Künstler unterstützen die Projektarbeit von FUTURO SI durch den Verzicht auf einen Teil ihrer Gage.

 

Tanzen in Taiwan

Februar 13, 2019

Szene aus Martin Schläpfers b.17 7. Symphonie von G.Mahler  – Foto: Gert Weigelt

Mit Martin Schläpfers Choreographie „7“ zu Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7 e-Moll folgt das Ballett am Rhein vom 2. bis zum 10. März einer Einladung nach Taiwan. Die erste Station macht die preisgekrönte Compagnie im National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying, dem weltweit größten Zentrum für darstellende Künste, das erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde. Danach führt die Reise nach Taichung in das ebenfalls hochmoderne National Taichung Theatre. Musikalisch begleitet wird die Compagnie vom Taipei Symphony Orchestra unter der Leitung von Wen-Pin Chien. „7“ ist eines der meist gefragten Stücke aus dem Repertoire des Balletts am Rhein: Es war unter anderem bereits in Moskau, München, Edinburgh und Bilbao zu erleben. [mehr…]

Stadtsparkasse Düsseldorf schickt Kunststudenten auf die Reise

Februar 10, 2019

Eva Birkenstock (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen) und Sparkassenvorstand Dr. Michael Meyer (2. und 4. von links) sowie Stefan Drzisga (Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse (rechts) überreichten die Reisestipendien an die Gewinner

Für Stefan Drzisga von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf artet die Auswahl der Kandidaten für die alljährlich vergebenen Reisestipendien für Studenten der Kunstakademie immer in Arbeit aus: „Beim Rundgang durch die Akademie sind wir immer wieder rauf und runter zwischen den Stockwerken, weil wir Kunstwerke doch noch mal anschauen wollten.“

Ausschnitt aus dem Projekt Oneiro (griechisch: Träume)

Seit dem Jahr 2000 engagiert sich die Kunst- und  Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf  besonders engagiert für die Düsseldorfer Kunstszene, doch bereits seit 1994 werden jährlich drei Reisestipendien á 2000 Euro vergeben, die dazu dienen sollen, den jungen Studierenden bei der Erweiterung ihres Horizonts zu helfen und neue Eindrücke zu sammeln.

Klasse Donnelly

In diesem Jahr freuten sich Nicholas Grafia (Klasse Prof. Dominique Gonzalez-Foerster), Oneiro aka Mira Mann, Sean Mullan, Fynn Ribbeck, Alexander Ruetten und Fabian Ruzicka (gleichfalls Klasse Prof. Dominique Gonzalez-Foerster und die Klasse Trisha Donnelly über die Zuwendung.

  • Nicholas Grafia, 1990 auf den Philippinen geboren, beschäftigt sich in seinen Malereien und Performances mit Fragen zu Identitäts- und Erinnerungskultur.
  • Bei Oneiro handelt es sich um eine von Studierenden der Klasse Dominique Gonzalez-Foerster gemeinsam entwickelte Plattform, in der Sound, Licht, Raumelemente und Performance verschmelzen.+
  • Das Zentrum der Präsentation der Klasse Trisha Donnelly bilden 13 individuell gestaltete Stoffbahnen hinter denen sich eine Bar befindet. In einer Raumsituation aus warmem Licht, einer schwarzen Bank, einem Strauß Lilien und dumpfem Wikingergesang sind Betrachter eingeladen proteinhaltige Gerichte der unmittelbaren Zukunft in Austernschalen und selbstgetöpferten Tonschalen zu erwerben.

Nicholas Grafia – Tunnel Vision

Nächste Seite »