Über Kreuz
März 2, 2010
Von links: Roswitha Müller-Piepenkötter, Martin Lohmann, Ulrich Lilie, Karin Kortmann
Im Maxhaus in der Altstadt diskutiert heute, 19:30 Uhr, eine engagierte Runde über Richtigkeit und Sinn des Kreuzes im öffentlichen Raum. Anlass ist das Abhängen der Kreuze in den Düsseldorfer Gerichtssälen.
Unter den Diskutanten: Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter, Martin Lohmann (Arbeitskreis Engagierter Katholiken), Karin Kortmann, Düsseldorfer SPD-Vorsitzende und Vizepräsidentin des Zentralkomitees deutscher Katholiken, Monika Düker (Grüne), Superintendent Ulrich Lilie.
Joscho Stephan-Quartett im Savoy Theater
Februar 3, 2010
Man vergleicht ihn mit dem legendären Django Reinhard und das angesehene amerikanische Acoustic Guitar Magazine schrieb über ihn: „Joscho Stephan repräsentiert die Zukunft der Gypsy Jazz Gitarre“.
Feuilletons aus aller Welt, aber auch musikalische Wegbegleiter wie Paquito D’Rivera, James Carter, Grady Tate oder der inzwischen verstorbene Charlie Mariano schlossen sich dieser Verbeugung an.
Joscho Stephan gehört inzwischen zu den Top-Acts erstklassig besetzter Festivals und bringt große Säle wie auch Clubs wie das sagenumwobene New Yorker „Birdland“ zum Kochen. Seine exzellente Spieltechnik ist inzwischen selbst legendenverdächtig. Wenn er im Up-Tempo durch die Skalen jagt, sitzt jede Note punktgenau, sind seine Soli mit hinreißender Präzision strukturiert.
Am 25. Februar gastiert er mit seinem Quartett im Savoy Theater.
Hans Liberg am 5. März in der Tonhalle
Februar 2, 2010
Der niederländische Piano-Entertainer Hans Liberg, Emmy-Preisträger von 1997 und seitdem nicht schlechter geworden, gastiert am Freitag, dem 5. März, in der Tonhalle. Sehenswert. Hier ein Video. Und hier gibt’s die Eintrittskarten (33,80-48,60 Euro).
“le flair” meets Classic – Freitag im Stilwerk
Januar 31, 2010
“Le Flair“, der neue kleine, feine Stadtteil, der auf dem alten Güterbahnhofsgelände zwischen Zoo und Pempelfort entsteht,
stellt sich am Freitag, dem 5. Februar, (19 Uhr) im Stilwerk Düsseldorf vor. Gemäß dem eigenen Niveau-Anspruch bieten die “Le Flair”-Bauherren Interboden und HochTief ihren Gästen ein passendes Programm. Der türkische Starpianist Sevki Karayel präsentierte als Höhepunkt der Infoveranstaltung Werke von Rossini, Mozart, Beethoven, Chopin und Liszt.
Der Bechstein-Preisträger musiziert für Interessenten an den rund 800 Wohnungen und Townhouses in Pempelfort. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr (Einlass:
Riesenapplaus für den “Priestermacher”
Januar 24, 2010
Von links: Freundeskreis-Vorsitzender Wolfram Eckardt, Thomas Freitag, Constantin Lücke, Claudio di Padova (Giants) – Foto: Sascha Staginski
Thomas Freitag – eine Idealbesetzung. Mit stürmischem Beifall feierte der Freundeskreis Komödie bei der so genannten “Stuhlpremiere” von “Der Priestermacher” Hauptdarsteller Thomas Freitag als “Thaddäus” und seinen kongenialen Partner Constantin Lücke. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit präsentiert Regisseur Helmuth Fuschl damit ein kirchliches Thema, das Jacques Tilly per Bühnendekoration exzellent in Szene setzte.
Thomas Freitag als Priester, der es mit gutem Rotwein hält und mit dem “Lieben Gott” ein entspanntes Verhältnis pflegt, trifft auf den Jungfundamentalisten, den Seminaristen, der die reine Lehre pflegt. Wie die Beiden mit viel Spielfreude diese Rollen ausfüllen, begeisterte das Publikum bei der Premiere: Standing Ovation. Auch die langen Kerls von den Giants, den Düsseldorfer Basketballern, genossen den Abend. U.A. gesichtet: Polizeipräsident Herbert Schenkelberg mit Frau Uschi, Fortuna-Geschäftsführer Wolf Werner mit Frau Ingrid und Landtagsabgeordneter Peter Preuß (CDU).
Morgen, Sonntag, 11 Uhr, Matinee mit Johannes Cernota bei Anna Troner im Stilwerk (Grünstraße)
November 28, 2009
Aus aktuellem Anlass noch mal nach oben geholt: Morgen, Sonntag, elf Uhr, präsentiert Kunsterberaterin Anna Troner in einer Matinee in ihrer Galerie im Stilwerk (Grünstraße) den herausragenden Pianisten und Maler Johannes Cernota – Gelegenheit für Genuss und gute Gespräche mit Kunstgesinnten. Cernota ist kongenialer Partner des Düsseldorfer Cellisten Thomas Beckmann, mit dem er den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ für Einspielungen von Werken Charie Chaplins erhielt.
Johannes Cern
ota (54), geboren in Norddeutschland, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Er studierte an der Musikhochschule Köln und an der Hochschule für Künste Bremen (Klavier-Solistenklasse bei den Professoren Luciano Ortis, Kurt Seibert und Günter Ludwig). Weitere Impulse erhielt er durch internationale Meisterkurse.
Cernota (Foto) gilt als herausragendster Interpret des Komponisten Erik Satie. Die Einspielungen für das Album „Sparta“, das auch Eigenkompositionen sowie Werke von Chick Corea und Arvo Pärt enthält, ist eine seiner erfolgreichsten Veröffentlichungen. Große Bekanntheit erlangten seine Einspielungen mit Werken Erik Saties sowie von Werken Charlie Chaplins, gemeinsam mit dem Düsseldorfer Cellisten Thomas Beckmann. [mehr...]
Am Sonntag Matinee mit Johannes Cernota bei Anna Troner
November 25, 2009
Inmitten der großen aktuellen Ausstellung “Übers Sofa II” präsentiert Kunstberaterin Anna Troner am
kommenden Sonntag (29. November, elf Uhr), in einer Matinee in ihrer Galerie im Stilwerk (Grünstraße) den herausragenden Pianisten und Maler Johannes Cernota – Gelegenheit für Genuss und gute Gespräche mit Kunstgesinnten. Cernota ist kongenialer Partner des Düsseldorfer Cellisten Thomas Beckmann, mit dem er den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ für Einspielungen von Werken Charie Chaplins erhielt.
Johannes Cernota (54), geboren in Norddeutschland, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Er studierte an der Musikhochschule Köln und an der Hochschule für Künste Bremen (Klavier-Solistenklasse bei den Professoren Luciano Ortis, Kurt Seibert und Günter Ludwig). Weitere Impulse erhielt er durch internationale Meisterkurse. [mehr...]
Anna Troner: Großer Andrang bei “Übers Sofa II” im Stilwerk
November 5, 2009
Kunstberaterin Anna Troner erfreute sich regen Zulaufs beim Opening von “Übers Sofa II” (Catering: Klüh). Die Ausstellung in ihrem Showroom in der dritten Etage des Stilwerks zog ein besonders fachkundiges Publikum an. Bei der Ausstellung mit mehr als einem Dutzend Künstlern gesichtet: Dorothee von Posadowsky (bei e.on für Sponsoring verantwortlich), Otmar Böhmer (Geschäftsführer K20/K21), Gerd Minrath (Autohäuser), Heinz-Peter Schlüter (Aufsichtsratsvorsitzender TRIMET AG), Gerhard Götzen (MediLas, Düsseldorf), Thommy Haas-Manager Lars Schriewer und Kabarettist Nemo sowie die Künstler David Fried, Michael Burges, Zipora Rafaelove, Andreas Kopp, Sascha Berretz (Foto zeigt sein Werk “Bauhaus”) und Lothar Guderian.
Krefeld: Welche scheinheiligen Argumente Herr Greve zur Abschaffung des Weihnachtsschmucks bemüht
November 5, 2009
Die Abschaffung des Weihnachtsschmucks in Krefeld – plötzlich soll die Kirche schuld sein! Scheinheilig wehrt sich Franz-Joseph Greve, Chef der Werbegemeinschaft in Krefeld:
“Die Kirche hat doch bisher immer über die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes geklagt.” Er wolle keinesfalls die christlichen Elemente aus der Öffentlichkeit verbannen, “aber die Symbole wie Krippe oder der Stern von Betlehem sind doch zu wichtig, um in der Werbung verwendet zu werden.”
Greve war offensichtlich beeindruckt von heftigen Reaktionen, nachdem er bekannt gegeben hatte, den Weihnachtsschmuck in Krefeld abzuschaffen. “Ich bin besonders von der Bissigkeit der Argumente überrascht”, sagte der Chef der Werbegemeinschaft gestern der Rheinischen Post.
Weihnachten soll das Fest der Liebe sein und nicht das Fest des Schenkens, das ist richtig. Vielleicht denkt der Kulturrelativist, der dem Krefelder Handels jetzt womöglich das Weihnachtsgeschäft verhagelt, dennoch einmal darüber nach, in welcher Gesellschaft wir leben. Die Menschen benötigen Orientierung bei ihrer Sinnsuche und sie wollen Traditionen pflegen. Deshalb schmückt man zu Weihnachten einen Weihnachtsbaum, stellt zu Ostern Osterbäume und -sträuße auf und verschenkt Osterhasen aus Schokolade. Das hat sehr viel mit christlichem Bewußtsein zu tun, aber auch mit Traditionspflege. Gedankenlose Gleichmacher wie Herr Greve, die aus Gründen der political correctness (mit Rücksicht auf Muslime, Hindus, Agnostiker, Atheisten?) den Weihnachtsschmuck abschaffen, gehören kräftig abgewatscht. Im Kirchenvorstand hat so ein Mann zweifelsfrei ebenso wenig etwas zu suchen wie in seinem Job als Werber.
Greve entlarvt seine Denke damit, dass er laut Rheinische Post der Redaktion Bilder von Weihnachtsdeko in anderen Städten präsentierte und argumentierte: “Paris, London, New York – wenn man in die Kataloge von internationalen Dekorationsanbietern blickt, sucht man dort ebenfalls vergeblich nach religiösen Motiven.”
Daraus folgert Herr Greve, die “moderne Krefelder Beleuchtung” liege im Trend. Krefeld liegt nicht im Trend, es macht sich eilfertig daran, den anderswo fortgeschrittenen Kulturverrat nachzuäffen. Insbesondere in London hat die political correctness unter Labour triumphiert, hier herrscht in Teilen lang schon die Scharia und Kreuze erregen Anstoß.
Die Stadt Krefeld erklärte laut RP zum Beleuchtungskonzept: “Bestandteil dieses Konzepts ist eine so genannte Winterbeleuchtung, die in enger Abstimmung mit der Werbegemeinschaft und den Straßengemeinschaften geplant wird.” Stadtsprecher Cloos betonte indes laut der Rheinischen Post, dass in diesem Jahr sechs (!) große Weihnachtsbäume mit einer besonderen weihnachtlichen Symbolkraft in der Innenstadt aufgestellt werden. Die besondere weihnachtliche Symbolkraft scheint er daraus abzuleiten, dass diese Bäume mit LED-Technik ausgestattet sind.
Frohe Weihnachten!
Nachtrag: Die Rheinische Post thematisiert die Krefelder Entscheidung dankenswerter Weise groß auf ihrer Seite 3.
Passend dazu: “Europa erlaubt uns nur noch Kürbisse, um Halloween zu feiern“
Kunstakademie: Neuer Kanzler Koska
Oktober 29, 2009
Dietrich Koska (Foto: rechts) erhielt heute von Staatssekretär Dr. Michael Stückrath im Ministerium für Innovation,
Wissenschaft, Forschung und Technologie seine Ernennungsurkunde zum Kanzler der Kunstakademie.
Ab dem 1. November wird der gebürtige Essener als neuer Kanzler der Verwaltung der Kunstakademie Düsseldorf vorstehen und vervollständigt so das Rektorat, zu dem neben dem Rektor Prof. Anthony Cragg die Prorektoren Prof. Georg Herold und Prof. Dr. Siegfried Gohr zählen. Der 1971 geborene Koska folgt somit Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Michael Lynen, der im Herbst 2008 die Akademie verließ, auf das Amt des Kanzlers. [mehr...]









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