Tipp für Ballettfreunde: Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ als Stream ab morgen als Stream bei operamrhein.de

April 23, 2020

Foto aus der Ballettaufführung – Foto: Gert Weigelt

Das ZDF stellt ab morgen (24. April), für vier Wochen Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur gleichnamigen Komposition von Gioacchino Rossini als kostenlosen Stream zur Verfügung. Schläpfers vielschichtige Choreografie zu dem musikalischen Juwel aus Rossinis Spätwerk wurde 2017 im Opernhaus Düsseldorf uraufgeführt.

Mit der spielerischen Distanz seines fortgeschrittenen Alters kombiniert der italienische Komponist in seiner alles andere als kleinen Messe Opernhaftes mit zutiefst Religiösem und verschränkt mondäne Tanzmusikanklänge mit einer eigentümlichen Nachdenklichkeit.

„Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, sagte Martin Schläpfer über seine Uraufführung, die in der Regie von Peter Schönhofer für ZDF/3sat aufgezeichnet wurde und im 3Sat Festspielsommer 2017 erstmals ausgestrahlt wurde.  Auf www.operamrhein.de steht die Fernsehaufzeichnung nun bis zum 15. Mai kostenlos zur Verfügung.

Der Künstler Florian Etti schuf einen assoziativen Bühnenraum zwischen Kathedrale und Marktplatz und entwarf die Kostüme für die 43 Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein. Für seine Choreografie wählte Martin Schläpfer Rossinis ursprüngliche Fassung der „Petite Messe solennelle“ mit einer ungewöhnlichen Besetzung aus Gesangssolisten, Chor, zwei Klavieren und Harmonium. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober sind Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt), Corby Welch (Tenor) und Günes Gürle (Bass) zu erleben. Auf historischen Pleyel-Flügeln interpretieren Wolfgang Wiechert und Dagmar Thelen Rossinis Komposition, Patrick Francis Chestnut spielt das Harmonium, es singt der Chor der Deutschen Oper am Rhein unter der Leitung von Gerhard Michalski.

Corona-Angst: AIDS-Gala in der Oper abgesagt

März 11, 2020

Immer ein glanzvolles Ereignis – hier die Gala 2019 – Foto: Susanne Diesner

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat die 11. festliche Operngala abgesagt, die am Samstag, 21. März 2020, im Opernhaus Düsseldorf stattfinden sollte. Grund: Corona-Angst.

Wenn man bedenkt, welche immense Arbeitszeit darauf verwendet wurde, dieses Megaevent zu planen, ist die Absage besonders bedauerlich. Opernfreunde werden trauern, aber gewiss auch Verständnis zeigen, denn zum jetzigen Zeitpunkt ist es besonders wichtig, die Zahl der Infektionen gering zu halten, damit die Grenzen des Gesundheitssystems nicht ausgetestet werden müssen.

Der Preis der verkauften Tickets wird zurückerstattet. Die Deutsche Oper am Rhein und die Deutsche AIDS-Stiftung setzen sich dazu mit den Käufern in Verbindung. Wer seine Karte extern erworben hat, sollte sich an die entsprechende Vorverkaufsstelle wenden.

Die Deutsche Oper am Rhein und die Deutsche AIDS-Stiftung prüfen, ob in diesem Jahr noch ein Ausweichtermin gefunden werden kann. Fest steht aber bereits der Termin für die 12. Festliche Operngala: Es ist der 13. März 2021.

Zwei sehr unterschiedliche „Brüder“ – Jury der Stadtsparkasse ehrt Autorin Jackie Thomae mit dem Düsseldorfer Literaturpreis

Februar 27, 2020

Hat den Roman „Brüder“ schon fast ausgelesen: Sparkassenchefin Karin-Brigitte Göbel (rechts) mit Autorin Jackie Thomae, die als nächstes Buch womöglich eine Sammlung von Short Stories vorlegen wird. Foto: Düsseldorf Blog

Das Buch hat dem Literaturkritiker eigentlich verdächtig zu sein. Denn es scheint den Leser gut zu unterhalten, ohne dass gestreifte Themen wie „Me too“, Rassismus und Gender vertieft werden. Da lässt der politisch korrekte Feuilletonist doch gern mal das Fallbeil sausen.

Der kompetenten siebenköpfigen Jury des Literaturpreises der Stadtsparkasse Düsseldorf, mit einem Preisgeld von 20.000 Euro einer der höchst dotierten Deutschlands, hat das Buch der Berlinerin mit senegalesischen Wurzeln dagegen große Freude gemacht: Unter elf von der Jury ins Spiel gebrachten Büchern setzte sich der erste große Bucherfolg der Journalistin und TV-Autorin überzeugend durch.

Der „faule Sack“ und der Ehrgeizling

Zuvor hatte das Buch, das mit der Story zweier völlig unterschiedlich geratener Brüder aus Leipzig das Berlin nach der Wende und den Schmelztiegel London nach 2016 beschreibt, es bereits auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 

Ich frage Jackie Thomae, warum man ihr Buch kaufen solle. Böse Frage an eine Autorin, schon klar. Doch die Antwort gefällt: „Weil ich hart dran gearbeitet habe und weil es unterhaltsam ist.“ Unterhaltsam und spannend, das sagen auch Jury und Leser und Sparkassen-Chefin Karin-Brigitte Göbel, die das 432-Seiten-Buch schon (fast) ausgelesen hat.

Da sind die beiden Söhne eines senegalesischen Studenten, der mit Stipendium in der DDR studierte. Sie wachsen nicht bei der gleichen Mutter auf – und sie wissen nicht einmal was voneinander. Mick, der „faule Sack“, mogelt sich in Berlin mehr oder minder durchs Leben und ist ein Fremdgeher, was seiner Ehe nicht sonderlich bekommt. Bruder Gabriel dagegen ist erfolgreicher Architekt in London, von Selbstzweifeln nicht geplagt. Er hat eine vermögende Frau, Erfolg und irgendwann ein „Me Too“-Problem… 

Durchbruch als Autorin

Die sympathische Autorin, geboren 1972 in Halle an der Saale, erlebt ihre Kinderzeit in Leipzig und übersiedelt dann nach Berlin. Sie ist Journalistin, Autorin, hat für TV produziert und jetzt mit „Brüder“ einen Durchbruch als Autorin. Der Düsseldorfer Literaturpreis wird ihr offiziell am 27. Mai überreicht, im Rahmen einer Lesung im Haus der Sparkasse an der Berliner Allee.

Für die Jury, so deren Sprecher Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW, war überzeugend, dass Jackie Thomae über ihre beiden Protagonisten „30 Jahre Zeitgeschichte erzählt – mit einem anschaulichen, dynamischen Schreibstil.“ Es sei ihr zudem gelungen die Freiheit des Individuums dazustellen, „selbst zu entscheiden, wie und in welchem Maß Herkunft und Hautfarbe seinen Lebensweg bestimmen.“

Das alles hat mich neugierig gemacht, zumal die Autorin unter anderen Philipp Roth als Lieblingsautor benennt. Ich habe mir das Buch soeben bei amazon bestellt (23 EUR). Ich weiß, ich weiß, liebe Buchhändler, aber schaut euch doch mal das Wetter an!

Marc Almond („Tainted Love“) kommt ins Stahlwerk

Februar 14, 2020

Verkaufte über 30 Millionen Schallplatten: Marc Almond

Marc Almond kommt nach Düsseldorf.

Marc Almond?

Wir erinnern uns: Soft Cell – „Tainted Love“ – hier das Video.  Der Song war Nr. 1 in 17 Ländern und staubte den Brit Award für die beste Single des Jahres ab.

Nach der Auflösung von „Soft Cell“  1984 feierte Almond seinen größten Erfolg als Solokünstler mit dem Nummer-1-Hit „Something´s Gotten Hold of My Heart“, den er mit Gene Pitney, einer Legende der 60er Jahre produzierte.

Marc Almond verkaufte nicht nur über 30 Millionen Schallplatten, sondern veröffentlichte auch zwei Bestseller Autobiografien „Tainted Life“ und „In Search of The Pleasure Palace“ sowie drei Bücher mit Gedichten.

Im März 2017 kam das Album „Hits and Pieces“  auf den Markt, um Marc Almonds größte Hits zu feiern. Es landete in den Top Ten – kurz darauf folgte eine ausverkaufte Großbritannien-Tournee.

In diesem Jahr kommt er nun für vier exklusive Konzerte nach Berlin, Düsseldorf und Offenbach! Termin Düsseldorf: 27.03.2020 Düsseldorf – Stahlwerk 

Tickets gibt es ab 50,00€ auf www.LB-EVENTS.de, telefonisch unter 0234 / 947 19 40
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Preisregen für Schüler der Musikschule Subito

Februar 10, 2020

Großer Erfolg: Teilnehmende Kinder und die Lehrerinnen Anna Yarovaya (links), Ellina Perlin (nicht im Bild) und Marina Kheifets, Gründerin der Musikschule Subito freuen sich

Einen erfolgreicheren Start ins Jahr 2020 hatte sich die Musikschule Subito kaum wünschen können. Beim 57. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ hatten 14 Schülerinnen und Schüler von Marina Kheifets, Anna Yarovaya und Ellina Perlin am Klavier die Nase vorn und brachten vier 1. Preise, neun 2. Preise und einen 3. Preis mit nach Hause. „Ganz besonders gratulieren möchten wir Charlotte Liersch, die nun beim Landeswettbewerb im März ihr Können zeigen darf“, freut sich die Konzertpianistin und Pädagogin Marina Kheifets, die die „Musikschule Subito“ im Jahr 1998 gründete.

Engagiert in die nächsten Runden

Die Begeisterung für den bundesweiten Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ ist seit über 50 Jahren ungebrochen. Beim Regionalwettbewerb in Düsseldorf am 1. und 2. Februar präsentierten auch in diesem Jahr wieder talentierte junge Nachwuchsmusiker solistisch oder im Ensemble ein breites Spektrum musikalischer Literatur aller Stilepochen. „Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserer kleinen Musikschule solch ein tolles Ergebnis vorweisen können“, sagt Marina Kheifets, „es ist und war zwar harte Arbeit, aber wir sind sehr motiviert und werden auch für die weiteren Wettbewerbe unser Bestes geben, unsere Werke noch weiter polieren und schleifen.“

Das Preisträgerkonzert mit Verleihung der Urkunden an alle Düsseldorfer Teilnehmer steht am Freitag, 14. Februar, 18.30 Uhr im Robert Schumann Saal, Museum Kunstpalast, Ehrenhof, auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Der Landeswettbewerb findet vom 20. bis 24. März in Essen statt.

Ich freue mich sehr über den Erfolg der Musikschule Subito, die auch meine siebenjährige Tochter besucht. Die Lehrerinnen haben eine Engelsgeduld, gehen großartig mit Kindern um und haben unsere über Monate wenig interessierte Tochter dann doch noch „auf den Geschmack“ gebracht.

 

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und Stadtsparkasse vergeben Reisestipendien – Klasse der Kunstakademie mit Manifest gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung

Februar 7, 2020

„Wichtiges Telefonat“ – Bild von Preisträger Alexander Basil – Foto: KIT

Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen und die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf vergeben seit 1994 jährlich drei Reisestipendien an herausragende Studierende der Kunstakademie Düsseldorf. Die Stipendien sind mit insgesamt 6.000 EUR durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf dotiert und sollen – deshalb bewusst nicht projektgebunden – die Studierenden in den Stand versetzen, ihre künstlerische Entwicklung im Rahmen einer individuell zu bestimmenden Reise erfolgreich voranzutreiben. [mehr…]

AIDS-Gala in der Oper wird glanzvolles Ereignis

Februar 7, 2020

Auch die elfte Operngala wird zu einem spektakulären Ereignis – Foto: Susanne Diesner

Die festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung verbindet hochkarätigen Musikgenuss mit dem Engagement für die gute Sache: Am Samstag, 21. März 2020, um 19.00 Uhr findet sie im Opernhaus Düsseldorf statt – und das bereits zum elften Mal. Das Klassik-Event, das Generalintendant Christoph Meyer 2010 an der Deutschen Oper am Rhein etablierte, hat sich zu einer der wichtigsten Benefiz-Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen entwickelt und einen Gesamterlös von mehr als 1,5 Mio Euro erzielt. Damit konnte die Deutsche AIDS-Stiftung vielen Menschen mit HIV und AIDS individuell und durch die Förderung von Projekten helfen.

Erneut haben sich in diesem Jahr elf international gefragte Opernstars bereit erklärt, zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung ohne Gage in Düsseldorf aufzutreten. Auch durch das Engagement der Besucher, Sponsoren, Kuratoren und Förderer der festlichen Operngala steht am Ende ein beeidruckender Reinerlös, der wie in den vergangenen Jahren in Stiftungshilfen für Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen und Mosambik fließen kann.

Rolando Villazón moderiert

Das vielseitige Programm aus Oper, Operette und Musical gestalten die Sängerinnen Joyce El-Khoury, Anita Hartig, Maria Mudryak, Tuuli Takala, Marina Viotti und Ramona Zaharia, die zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gehört, zusammen mit den Solisten Matteo Lippi, Guido Loconsolo, Jonathan Tetelman, Freddie De Tommaso und Andrey Zhilikhovsky. Begleitet werden sie von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung des italienischen Dirigenten Roberto Rizzi Brignoli. Ein Opernstar führt auch durch das Programm des Abends: Rolando Villazón übernimmt erstmals die Moderation der Festlichen Operngala und begleitet das Publikum mit großer Kenntnis und Begeisterung durch die Welt der Musik. Oberbürgermeister Thomas Geisel übernimmt erneut die Schirmherrschaft der Operngala. Deren künstlerische Leitung liegt bei Alard von Rohr.

„Diese Operngala ist für uns sehr wichtig. Weil wir den Erlös dringend für unsere Hilfen brauchen. Aber genauso, weil wir HIV und Aids zu einem Thema machen können. Denn nur wer über HIV Bescheid weiß, kann sich schützen. Und Vorurteile überdenken“, sagt Kristel Degener, die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung.

„Im Kalender der Deutschen Oper am Rhein nimmt die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung nunmehr bereits im elften Jahr einen ganz besonderen Platz ein – als glanzvolles musikalisches Fest der Extraklasse in Verbindung mit gesellschaftlichem Engagement für ein immens wichtiges Anliegen“, sagt Christoph Meyer, der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein. „Mein herzlicher Dank geht an unsere Partner bei der Deutschen AIDS-Stiftung, das Kuratorium und die zahlreichen Förderer und Unterstützer, vor allem aber auch die wunderbaren Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt und aus unserem eigenen Ensemble, die an diesem Abend wieder für den guten Zweck auf ihre Gage verzichten.“

Eintrittskarten für die AIDS-Gala kosten zwischen 49 und 175 Euro, einschließlich eines Begrüßungsgetränks. Sie sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg, unter Telefon 0211.89 25 211 oder online über www.operamrhein.de.

VIP-Karten zum Preis von 500 Euro schließen das Galadinner mit Künstlern und Ehrengästen im Anschluss an das Konzert im Foyer des Opernhauses ein. Sie sind nur direkt über die Deutsche AIDS-Stiftung, Tel. + 49 228-60 469 0, oder per E-Mail an info@aids-stiftung.de zu bestellen.

 

International Opera Awards 2020: Sechs Nominierungen für die Deutsche Oper am Rhein

Februar 7, 2020

Über Nominierungen in sechs Kategorien für die International Opera Awards kann sich die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg freuen. Seit 2012 würdigt der jährlich verliehene Preis besondere Leistungen von Opernhäusern und Opernschaffenden in aller Welt. Die Awards werden am 4. Mai 2020 im Rahmen einer festlichen Gala im Sadler’s Wells Theatre London verliehen.

In sechs Kategorien konnten herausragende Leistungen der Deutschen Oper am Rhein die Jury der International Opera Awards überzeugen:

  • Mit Tschaikowskys Oper „Pique Dame“ in der Regie von Lydia Steier schaffte sie es in die Auswahl der sechs besten Neuproduktionen
  • Anno Schreiers „Schade, dass sie eine Hure war“ gelang der Sprung in die Rubrik der besten Uraufführungen.
  • Marie Jacquot, seit dieser Spielzeit Erste Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein, punktete in der Kategorie Newcomer
  • Ensemblemitglied Adela Zaharia, Operalia-Gewinnerin 2017 und gefeierter Star des Publikums, ist in der Rubrik Junge Sängerinnen nominiert
  • Mit Lotte de Beer zählt neben Lydia Steier eine weitere Regisseurin zu den Nominierten, deren Arbeiten an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen sind: de Beers Neuproduktion von Händels „Alcina“ feiert am 14. Februar im Opernhaus Düsseldorf Premiere.
  • Besonders stolz ist das Haus auf die Ehrung in der Kategorie Education and Outreach (Bildungs- und Vermittlungsarbeit): Der seit Beginn der Intendanz von Christoph Meyer (Foto) im Jahr 2009 kontinuierlich auf- und ausgebaute Bereich „Junge Oper am Rhein“ schaffte es ebenfalls unter die sechs weltweit Nominierten.

Für den Bereich Junge Oper ist das nicht die einzige Anerkennung, er wurde überdies aktuell für den FEDORA-Preis nominiert. FEDORA fördert als gemeinnützige Organisation innovative Opern- und Ballettprojekte und setzt sich für die Erneuerung und Verjüngung dieser Kunstformen ein.

Premiere am 13. März: Ballett-Highlights mit Robert Binet, Martin Schläpfer und Uwe Scholz

Februar 3, 2020

Mit dem Kanadier Robert Binet kehrt eines der erstaunlichsten Talente der Choreographenszene an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Der junge Shooting-Star hospitierte bei Größen wie John Neumeier und Wayne McGregor und feiert mit seinen Kreationen weltweit Erfolge. Mit seiner Uraufführung „New World“ begeisterte er in der Spielzeit 2018/19 das Düsseldorfer Publikum. Jetzt stellt er mit dem Ballett am Rhein „Dark with Excessive Bright“ zu drei Kompositionen der Grammy Award-nominierten Amerikanerin Missy Mazzoli vor.

Mit „Notations I–IV“ und „Siebte Sinfonie“ nimmt das Ballett am Rhein zwei Meisterwerke des deutschen Choreographen Uwe Scholz (1958–2004) ins Repertoire auf. Einen filigranen Gegenpart zu dessen für Vladimir Malakhov geschaffenen Solo „Notations I–IV“, bildet das von Martin Schläpfer 2005 für die Ballerina Marlúcia do Amaral kreierte Solo „Ramifications“. Es komplettiert das Programm b.43, das ab 13. März in Düsseldorf unter der musikalischen Leitung von Finnegan Downie Dear und ab 4. April in Duisburg unter dem Dirigat von Stefan Klingele zu sehen ist.

Männer sind anders, Frauen auch – Marketing-Experte Hans-Willi Schroiff im Wirtschaftsclub Düsseldorf

Januar 29, 2020

Am 13. Februar im Wirtschaftsclub Düsseldorf: Prof. Hans-Willi Schroiff

Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff gehört zur Spitzengruppe der Marketing-Experten in Deutschland. Von 1987 bis 2012 war er bei der Henkel AG als Corporate Vice President weltweit für Market Research verantwortlich. 2013 gründete Schroiff ein Consulting Unternehmen namens „MindChainge“, das sich auf Konsumenten-bezogene Produktentwicklung fokussiert.

Am 13. Februar referiert er im #Wirtschaftsclub_Düsseldorf über die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Er glaubt: Mentale Diversität ist eher ein Vorteil.

Hans-Willi Schroiff: „Die Gender-Diskussion hat uns voll im Griff. Geht man darauf ein, so kommt man leicht auf den Gedanken, dass zwischen Männern und Frauen nur anatomische Unterschiede bestehen. Seit etwa zehn Jahren wissen wir sehr genau, dass jenseits dieser „Hardware“-Unterschiede viele gravierende Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen, die mehr mit der „Software“-Steuerung des Erlebens und Verhaltens zu tun haben.

Fundamentale Unterschiede 

Diese Unterschiede sind in erster Linie durch eine geschlechtsspezifische Hormonsteuerung bedingt und üben einen gewaltigen Einfluss aus auf die Wahrnehmung und Beurteilung der Welt und damit auf alle Entscheidungen, die wir tagtäglich bewusst oder unbewusst treffen.

Diese fundamentalen Erkenntnisse gehen wegen ihrer Un-Popularität bzw. aus political correctness in der aktuellen Diskussion völlig unter. Forschungen haben den Beweis geliefert, dass Männer und Frauen z.B. in der Beurteilung von Konsumgütern wenig Überlappung erkennen lassen. Dabei ist mentale Diversivität eher ein Vorteil.“

Schroiff ist ausgebildeter Mediziner und Psychologe und lehrt Business Administration an der RWTH Aachen. Der in Neuss lebende Marketing-Experte wurde zweimal als Visiting Professor an die renommierte Tuck School of Business in New Hampshire berufen. Seit 2017 unterrichtet er zudem an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel und trägt zu Executive Programs an der Harvard Business School, der INSEAD Fontainebleau, der Wharton Business School sowie der London Business School bei. Schroiff ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. In seiner Freizeit spielt er mit Begeisterung Gitarre in der erfolgreichen Rhythm & Blues-Band „Mind The Gap“.

ACHTUNG: Der Besuch dieses Vortrags am 13. Februar, Start 18.30 Uhr, ist auch Nicht-Clubmitgliedern möglich. Preis: 39,- Euro p.P. inkl. Snacks und Getränke (Wasser, Softdrinks, Wein und Bier).

Die Anmeldung ist bis zum 9. Februar möglich unter: info@wirtschaftsclub-duesseldorf.de

 

Die Rhythmen der O-Daiko-Trommeln erschüttern den Saal – Das Kodo-Ensemble aus Japan in der Tonhalle

Januar 14, 2020

Höchste Disziplin erfordert das Trommeln – Kodo-Spieler setzen auf Tradition

Am Dienstag, dem 18. Februar (20 Uhr) wird getrommelt – in der Tonhalle ist das Kodo-Ensemble aus Japan zu Gast. Aus der Ruhe entsteht die Kraft. Plötzlich Bewegung, verschiedene Rhythmen verweben sich zu einem mystischen Klangnetz, jeder spielt für sich und doch alle zusammen. Perfekte Technik. Wer Kodo auf der Bühne erlebt, wird Zeuge einer Art geistig-körperlichen Verschmelzung von Mensch und Instrument.

Anders als bei jüngeren Drummer-Ensembles aus Japan, steht bei Kodo die Verehrung der alten japanischen Kunst des Trommelspiels im Mittelpunkt. Kraft gehört dazu, ein starker Wille und Disziplin, denn so schlicht ihre Instrumente auf den ersten Blick wirken, so herausfordernd ist die Kunst, sie wahrhaftig zu beherrschen.

Groß und durchdringend erklingt die gewaltige O-Daiko – eine mächtige Schwester in der beeindruckenden Familie der großen und kleinen Trommeln, die das Ensemble auf die Bühne holt. Sie zu schlagen, bedarf äußerster Konzentration, ihre Vibrationen erschüttern den Saal, erfassen die Zuhörer ganz und gar. Die O-Daiko zu hören, ist ein Erlebnis. Das Spiel ihrer kleineren Verwandten gleicht einem klingenden Abenteuer im Reich der Polyrhythmen. Mit seinem neuen Programm „Legacy“ kehrt das Trommelensemble zurück zur Urkraft des Rhythmus und damit zu seinen ursprünglichen Wurzeln.

Tickets: 38-90 EUR.

Begeisternde junge Musiktalente beim kostenlosen Winterkonzert von „subito“ im Stilwerk

November 26, 2019

Die Musikschule Subito, die wohl beste der Stadt Düsseldorf, die bei Landes- und Bundeswettbewerben regelmäßig Preise abräumt, lädt zu einer Matinee. Unsere siebenjährige Tochter spielt (vielleicht) mit, sie ist Newcomer. In jedem Fall werden begeisternde junge Talente zu hören sein.

Dabei sein – und an das Regenbogenland spenden!

Martin Schläpfers letzte Premiere „Cellokonzert“ am 23. November – Danach wechselt das Ballett-Genie nach Wien

November 13, 2019

Martin Schläpfer wechselt nach Wien und übernimmt die Leitung des Staatsballetts – Foto: Gert Weigelt

Seine letzte Kreation für das Ballett am Rhein präsentiert Martin Schläpfer im Programm b.41, das am Samstag, 23. November, Premiere im Opernhaus Düsseldorf hat. „Cellokonzert“ ist eine Choreographie für alle 44 Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie zu Dmitri Schostakowitschs Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll.

Außerdem widmet sich das Ballett am Rhein mit „Lamentation“ und „Steps in the Street“ erstmals der großen amerikanischen Tanzrevolutionärin Martha Graham. Eröffnet wird das abwechslungsreiche Tanzprogramm mit Jiří Kyliáns „Forgotten Land“. Die musikalische Leitung der Düsseldorfer Symphoniker hat GMD Axel Kober alternierend mit Kapellmeister Wen-Pin Chien, solistisch sind am Cello Nikolaus Trieb und am Klavier Eduardo Boechat zu erleben. [mehr…]

Rolando Villazón inszeniert Vincenzo Bellinis Oper „I puritani“

November 12, 2019

Adela Zaharia und Ioan Hotea  in „I Puritani“ auf der Bühne – Foto: Andreas Endermann

Nach Donizettis „Don Pasquale“ widmet sich Rolando Villazón in seiner zweiten Regiearbeit für die Deutsche Oper am Rhein erneut einem Klassiker des Belcanto: Vincenzo Bellinis „I puritani“ hat am Mittwoch, 18. Dezember, um 19.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf. Die musikalische Leitung übernimmt Antonino Fogliani, Principal Guest Conductor der Deutschen Oper am Rhein.

Die dramatischen Liebesverwicklungen zwischen der Puritanertochter Elvira und dem jungen Royalisten Arturo entspinnen sich vor dem historischen Hintergrund des englischen Bürgerkriegs zwischen den protestantischen Puritanern der Cromwell-Partei und königstreuen Katholiken. Rolando Villazón, intimer Kenner des Belcanto-Kosmos, erzählt die Geschichte einer Liebe in Zeiten grassierenden Schwarz-Weiß-Denkens. Dieter Richter entwirft die korrespondierenden Bühnenräume, Susanne Hubrich die Kostüme.

Adela Zaharia und Ioan Hotea

Als Elvira verkörpert Adela Zaharia nach ihren Erfolgen als Lucia di Lammermoor und Maria Stuarda eine weitere Heldin des lyrischen Koloraturfachs. Ioan Hotea, der wie Adela Zaharia den renommierten Operalia-Wettbewerb gewann, ist als Arturo erneut in Düsseldorf zu Gast. Weitere spannende Rollendebüts geben Günes Gürle als Elviras Vater Lord Gualtiero Valton, Bogdan Taloş als ihr Onkel Sir Giorgio, Jorge Espino als Arturos Gegenspieler Sir Riccardo Forth, Sarah Ferede als Königin Enrichetta und Andrés Sulbarán als Sir Bruno Robertson. Die Duisburger Philhar­mo­niker begleiten die Solisten und den Chor der Deutschen Oper am Rhein.

Cubanisches Feuerwerk – heiß ins neue Jahr – „Havana Nights“ an zwei Tagen zu Gast im Capitol Theater

Oktober 16, 2019

Havana Nights„, die erfolgreiche, mitreißende Show aus Cubas vibrierender Hauptstadt, kommt am 25. und 26. Januar nach Düsseldorf – ins Capitol Theater. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Erfahrungsgemäß recht schnell ausverkauft, Karten zu sichern macht Sinn.

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