Stadtsparkasse präsentiert sich mit starker Bilanz – Ausblick auf schwierige Zeiten – Ausschüttung an die Stadt

März 11, 2020

Auch in die Bilanz-Pressekonferenz 2019 der Stadtsparkasse Düsseldorf hat sich das Corona-Virus eingeschmuggelt: Privatkundenvorstand Dr. Michael Meyer hatte sich gemäß interner Regelung  eine Quarantäne nach einem Urlaub in Südtirol verordnet, das aktuell als Corona-Krisengebiet gilt. Der Blick zurück, den die Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel (Foto)mit ihren Vorstandskollegen Uwe Baust und Dr. Stefan Dahm unternahm, war der auf  ein Jahr des mageren Wirtschaftswachstums von 0,6 % – „ein Auf ohne Schwung“, in dem Düsseldorfs größtes Geldinstitut sich unter schwierigen Rahmenbedingungen bestens schlug.

Die Bilanzsumme der Stadtsparkasse stieg gegenüber dem Vorjahr um eine Milliarde auf 12,7 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis liegt bei 73,1 Mio Euro (Vorjahr: 59,4 Mio. Euro).

Aktien-Phobie

Nachdem rund 70 % der Düsseldorfer (260.000 Haushalte) ihr Konto bei der Sparkasse unterhalten, erlauben die Zahlen des Instituts immer auch einen verlässlichen Blick auf das Finanzgebaren in der Landeshauptstadt. Wenig überraschend bei der Aktien-Phobie der Deutschen: Auch die Düsseldorfer halten „unvermindert an klassischen Sparformen fest“. Sie parken ihr Geld auf mehr als 320.000 Sparkonten. Im letzten Jahr flossen allein 700 Mio. Euro auf die Konten und hoben den Stand der Einlagen mit 9,74 Mrd. Euro auf „das höchste Einlagenvolumen aller Zeiten.“ Als klassische Spareinlagen sind 2,2 Mrd. Euro angelegt, 6,9 Mrd. Euro sind sogenannte Sichteinlagen – also ohne Laufzeit oder Kündigungsfrist geparkt. Positiv, immerhin: Das Wertpapiervolumen stieg um 14,6 %.

Negativzinsen

Das Beharren an alten Sparformen könnte jedoch bald eine Aufweichung erfahren. Karin-Brigitte Göbel vermutet, dass EZB-Chefin Christine Lagarde die Zinsen weiter senkt und Risiko-Vorstand Dr. Stefan Dahm lässt bereits anklingen, dass Negativzinsen auch für die Stadtsparkasse ein Thema werden könnten: „Ewig werden wir das nicht durchhalten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt mag die Sparkassen-Chefin auch eine Rezession nicht ausschließen.

Kredite sind bei dem günstigen Zinsniveau stark gefragt: 674,4  Mrd. Euro Kreditneugeschäft verzeichnete das Institut an der Berliner Allee bei privaten Kunden, wovon der größte Batzen (488,4 Mio. Euro) auf Baufinanzierungen entfiel.

Zufrieden ist die Sparkasse mit der Zunahme der digitalen Konten und der Akzeptanz der sogenannten Medialen Filiale, über die bereits 11,6 Mio. Euro Privatkredite fallabschließend abgewickelt wurden, ein Plus von 50 %.

Wie Düsseldorf profitiert

Die Stadtsparkasse ist mit mehr als 1.600 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Düsseldorfs und verweist auch auf die durch das gute Geschäftsergebnis mögliche Ausschüttung an die Stadt, über die im Juni beschlossen wird. Vorstandschefin Göbel über die Summen der letzten Jahre: „Mit die höchsten, die eine Sparkasse in Deutschland überhaupt ausschüttet.“

Darüber hinaus förderte die Stadtsparkasse 2019 mit rund 2,8 Mio. Euro gesellschaftlich Relevantes – 900 Projekte in wesentlichen Bereichen. 

Die „mobile Filiale“ des Instituts sei bei den Kunden gut angenommen worden, es werde darüber nachgedacht, das rote Sparkassenmobil zusätzliche Routen fahren zu lassen, ohne jedoch weitere Filialen zu schließen. Dringend gesucht werden neue Standorte für Bankautomaten, z.B. in Hellerhof. Die häufigen Sprengungen der Vergangenheit machten die Suche nicht einfach. 

Durch Corona betroffene Branchen in Düsseldorf will sich das Geldhaus anschauen und mögliche Überbrückungskredite prüfen. Außerdem will die Stadtsparkasse die Digitalisierung der Wirtschaft in Düsseldorf fördern, wofür ein bis in den Winter reichendes Programm aufgelegt wurde. Vorstand Uwe Baust: „Wir schauen uns gemeinsam mit den Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette an.“ Externe Berater werden dabei helfen.

Friedrich Merz kommt nach Düsseldorf – auf Einladung der Vorsitzenden der Frauen Union in der CDU, Sylvia Pantel

März 9, 2020

Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz kommt nach Düsseldorf! Auf Einladung der Vorsitzenden der CDU Frauen Union, der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel, spricht Merz am 3. April (18 Uhr) in der Freien Christlichen Gesamtschule (Fürstenberger Str. 10) in Düsseldorf-Hassels.

Friedrich Merz ist bei der Frage, wer den CDU-Vorsitz übernehmen soll, in Umfragen führend. Seine Unterstützer schätzen an ihm Wirtschaftskompetenz, rhetorische und Führungsqualitäten.

Bei einem Parteitag am 25. April in Berlin wird der künftige CDU-Vorsitzende gewählt. Zur Wahl stehen neben Merz der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der sich zur Verstärkung gegen Merz Gesundheitsminister Jens Spahn an die Seite holte und der eher aussichtslose Norbert Röttgen.

Ginge es nach den Parteimitgliedern, würde wohl ganz klar Friedrich Merz gewählt, doch bei Parteitagen entscheiden Delegierte und es wird „Regie“ geführt. Deshalb muss Merz in seiner Bewerbungsrede den „richtigen Ton“ treffen, um schwankende Delegierte zu überzeugen. Zu den Delegierten, die entscheiden, gehören die Düsseldorfer Angela Erwin, Olaf Lehne und Marco Schmitz. Wer Merz als Nachfolgerin von Angela Merkel und AKK sehen will, könnte dies die drei Düsseldorfer wissen lassen.

ANMELDUNGEN für den Vortrag mit Friedrich Merz bei info@frauenunion-duesseldorf .de

 

Zwei sehr unterschiedliche „Brüder“ – Jury der Stadtsparkasse ehrt Autorin Jackie Thomae mit dem Düsseldorfer Literaturpreis

Februar 27, 2020

Hat den Roman „Brüder“ schon fast ausgelesen: Sparkassenchefin Karin-Brigitte Göbel (rechts) mit Autorin Jackie Thomae, die als nächstes Buch womöglich eine Sammlung von Short Stories vorlegen wird. Foto: Düsseldorf Blog

Das Buch hat dem Literaturkritiker eigentlich verdächtig zu sein. Denn es scheint den Leser gut zu unterhalten, ohne dass gestreifte Themen wie „Me too“, Rassismus und Gender vertieft werden. Da lässt der politisch korrekte Feuilletonist doch gern mal das Fallbeil sausen.

Der kompetenten siebenköpfigen Jury des Literaturpreises der Stadtsparkasse Düsseldorf, mit einem Preisgeld von 20.000 Euro einer der höchst dotierten Deutschlands, hat das Buch der Berlinerin mit senegalesischen Wurzeln dagegen große Freude gemacht: Unter elf von der Jury ins Spiel gebrachten Büchern setzte sich der erste große Bucherfolg der Journalistin und TV-Autorin überzeugend durch.

Der „faule Sack“ und der Ehrgeizling

Zuvor hatte das Buch, das mit der Story zweier völlig unterschiedlich geratener Brüder aus Leipzig das Berlin nach der Wende und den Schmelztiegel London nach 2016 beschreibt, es bereits auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 

Ich frage Jackie Thomae, warum man ihr Buch kaufen solle. Böse Frage an eine Autorin, schon klar. Doch die Antwort gefällt: „Weil ich hart dran gearbeitet habe und weil es unterhaltsam ist.“ Unterhaltsam und spannend, das sagen auch Jury und Leser und Sparkassen-Chefin Karin-Brigitte Göbel, die das 432-Seiten-Buch schon (fast) ausgelesen hat.

Da sind die beiden Söhne eines senegalesischen Studenten, der mit Stipendium in der DDR studierte. Sie wachsen nicht bei der gleichen Mutter auf – und sie wissen nicht einmal was voneinander. Mick, der „faule Sack“, mogelt sich in Berlin mehr oder minder durchs Leben und ist ein Fremdgeher, was seiner Ehe nicht sonderlich bekommt. Bruder Gabriel dagegen ist erfolgreicher Architekt in London, von Selbstzweifeln nicht geplagt. Er hat eine vermögende Frau, Erfolg und irgendwann ein „Me Too“-Problem… 

Durchbruch als Autorin

Die sympathische Autorin, geboren 1972 in Halle an der Saale, erlebt ihre Kinderzeit in Leipzig und übersiedelt dann nach Berlin. Sie ist Journalistin, Autorin, hat für TV produziert und jetzt mit „Brüder“ einen Durchbruch als Autorin. Der Düsseldorfer Literaturpreis wird ihr offiziell am 27. Mai überreicht, im Rahmen einer Lesung im Haus der Sparkasse an der Berliner Allee.

Für die Jury, so deren Sprecher Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW, war überzeugend, dass Jackie Thomae über ihre beiden Protagonisten „30 Jahre Zeitgeschichte erzählt – mit einem anschaulichen, dynamischen Schreibstil.“ Es sei ihr zudem gelungen die Freiheit des Individuums dazustellen, „selbst zu entscheiden, wie und in welchem Maß Herkunft und Hautfarbe seinen Lebensweg bestimmen.“

Das alles hat mich neugierig gemacht, zumal die Autorin unter anderen Philipp Roth als Lieblingsautor benennt. Ich habe mir das Buch soeben bei amazon bestellt (23 EUR). Ich weiß, ich weiß, liebe Buchhändler, aber schaut euch doch mal das Wetter an!

Männer sind anders, Frauen auch – Marketing-Experte Hans-Willi Schroiff im Wirtschaftsclub Düsseldorf

Januar 29, 2020

Am 13. Februar im Wirtschaftsclub Düsseldorf: Prof. Hans-Willi Schroiff

Prof. Dr. Hans-Willi Schroiff gehört zur Spitzengruppe der Marketing-Experten in Deutschland. Von 1987 bis 2012 war er bei der Henkel AG als Corporate Vice President weltweit für Market Research verantwortlich. 2013 gründete Schroiff ein Consulting Unternehmen namens „MindChainge“, das sich auf Konsumenten-bezogene Produktentwicklung fokussiert.

Am 13. Februar referiert er im #Wirtschaftsclub_Düsseldorf über die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Er glaubt: Mentale Diversität ist eher ein Vorteil.

Hans-Willi Schroiff: „Die Gender-Diskussion hat uns voll im Griff. Geht man darauf ein, so kommt man leicht auf den Gedanken, dass zwischen Männern und Frauen nur anatomische Unterschiede bestehen. Seit etwa zehn Jahren wissen wir sehr genau, dass jenseits dieser „Hardware“-Unterschiede viele gravierende Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen, die mehr mit der „Software“-Steuerung des Erlebens und Verhaltens zu tun haben.

Fundamentale Unterschiede 

Diese Unterschiede sind in erster Linie durch eine geschlechtsspezifische Hormonsteuerung bedingt und üben einen gewaltigen Einfluss aus auf die Wahrnehmung und Beurteilung der Welt und damit auf alle Entscheidungen, die wir tagtäglich bewusst oder unbewusst treffen.

Diese fundamentalen Erkenntnisse gehen wegen ihrer Un-Popularität bzw. aus political correctness in der aktuellen Diskussion völlig unter. Forschungen haben den Beweis geliefert, dass Männer und Frauen z.B. in der Beurteilung von Konsumgütern wenig Überlappung erkennen lassen. Dabei ist mentale Diversivität eher ein Vorteil.“

Schroiff ist ausgebildeter Mediziner und Psychologe und lehrt Business Administration an der RWTH Aachen. Der in Neuss lebende Marketing-Experte wurde zweimal als Visiting Professor an die renommierte Tuck School of Business in New Hampshire berufen. Seit 2017 unterrichtet er zudem an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel und trägt zu Executive Programs an der Harvard Business School, der INSEAD Fontainebleau, der Wharton Business School sowie der London Business School bei. Schroiff ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. In seiner Freizeit spielt er mit Begeisterung Gitarre in der erfolgreichen Rhythm & Blues-Band „Mind The Gap“.

ACHTUNG: Der Besuch dieses Vortrags am 13. Februar, Start 18.30 Uhr, ist auch Nicht-Clubmitgliedern möglich. Preis: 39,- Euro p.P. inkl. Snacks und Getränke (Wasser, Softdrinks, Wein und Bier).

Die Anmeldung ist bis zum 9. Februar möglich unter: info@wirtschaftsclub-duesseldorf.de

 

Neu auf dem Carlsplatz: Sushi à la Mallorca

Januar 17, 2020

Maxime Salvatori (rechts) serviert Sushi à la Mallorca, die Rezepte lieferte sein Vater Thomas Wilden – Foto: Helene Pawlitzki

Maki mit Foie gras, Bacalao-Ceviche oder marinierter Pulpo: Auf dem Carlsplatz in Düsseldorf bietet ein neuer Stand etwas anderes Sushi an. Das Konzept kommt von einem ehemaligen Sternekoch, erprobt wurde es in Palma de Mallorca. Mehr bei Helene Pawlitzki, RP Online

Friedrich G. Conzen tritt nicht mehr bei den Kommunalwahlen an – empfiehlt, Josef Hinkel zu wählen

Dezember 18, 2019

 

Macht immer eine gute Figur – ob als Bäcker mit Mütze, Karnevalsprinz oder wie hier, im Frack auf der Bühne beim „Schlossball“ der Schlossgarde Düsseldorf im November: Josef Hinkel Foto: Johannes Galert

In einem Brief an CDU-Mitglieder kündigt Bürgermeister Friedrich G. Conzen (Foto unten) an, bei den Kommunalwahlen im September nächsten Jahres nach vier Jahrzehnten im Rat nicht mehr anzutreten.

Er habe die Interessen von Altstadt und Carlstadt sehr gern vertreten, nun sei es aber Zeit für einen neuen Lebensabschnitt.

Conzen schlägt als Nachfolger für den Wahlkreis Altstadt/Carlstadt und Stadtmitte/Pempelfort Bäckermeister Josef Hinkel vor: „Er würde diese Aufgabe mit Freude übernehmen. Denn als Kind der Altstadt fühlt er sich diesem Stadtteil sehr verbunden.“ Er kenne Josef Hinkel seit vielen Jahren und sei „davon überzeugt, dass er sich auch als Ratsherr mit ganzem Herzen für das Wohl der Menschen in unserer Stadt einsetzen würde.“

Am 14. Januar haben alle Mitglieder der CDU-Ortsverbände Altstadt/Carlstadt und Stadtmitte/Pempelfort die Möglichkeit, die Weichen für die nächste Kommunalwahl zu stellen, dafür bittet Conzen um Unterstützung für Josef Hinkel.

Für sein soziales Engagement: zweite große Ehrung für Josef Klüh – Goldene Verdienstplakette der Stadt Düsseldorf

Dezember 1, 2019

OB Thomas Geisel überreichte Medaille und Urkunde und würdigte die sozialen Verdienste Josef Klühs um seine Heimatstadt.              Foto: Hojabr Riahi 

Zweite Ehrung  für Unternehmer #Josef_Klüh: OB #Thomas_Geisel verlieh ihm aufgrund eines Ratsbeschlusses aus dem September am vergangenen Freitag im Jan Wellem Saal des Historischen Rathauses  die #Verdienstplakette der Stadt #Düsseldorf für seine sozialen Verdienste um die Landeshauptstadt.

Am Dienstag hatte bereits Europas größter Heimatverein, die #Düsseldorfer_Jonges, ihm aus gleichem Grund die „Große Goldene Jan Wellem Medaille“ verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Verein zu vergeben hat. 

„Rosati“ am Eröffnungsabend: Luft nach oben

August 2, 2019

Gestern erlebten wir in dem von  Großgastronom Pino Fusco übernommenen „Rosati“ in Golzheim die inoffizielle Eröffnung. Um dies vorweg zu nehmen: Da ist noch viel Luft nach oben. Die Speisekarte klein („mehr ist am Anfang nicht möglich“), das Essen von mittelmäßiger Qualität und der Service überfordert.

Die Equipe hat am gestrigen Abend erstmalig zusammen gearbeitet, das erklärt vieles. Dennoch muss man feststellen, dass auch das Speisenangebot für die verwöhnten Düsseldorfer Schmecklecker womöglich zu unattraktiv ist, es ist schlichtweg zu konventionell – von Vitello Tonnato bis zu Dorade und Lammgericht. Da war die Karte bei der ursprünglichen Eröffnung des Lindner-Restaurants deutlich extravaganter und ambitionierter.

Pino, der das Restaurant maßgeblich von seinen beiden Söhnen führen lassen will, ist gut beraten, sich als alter Fuchs mit feinen Sensoren länger einzubringen. Wie oft haben wir in seinem Rossini und – vor allem – im „Positano“ gegessen, sehr gut gegessen. Pino kann’s ja. Wir schauen gern wieder vorbei. Das Lokal an sich ist ja ohnehin einen Besuch wert, es ist der wohl schickste Italiener der Stadt, und Pino hat es mit vielen kleinen Veränderungen noch hübscher gemacht.

Hans-Georg Maaßen: RP-Interview schlägt Wellen

August 1, 2019

Hans-Georg Maaßen nach dem RP-Interview mit CDU MdB Sylvia Pantel, die den Ex-Verfassungsschützer mit der Düsseldorfer Frauen Union der CDU zu einem Vortrag in die Freizeitstätte Garath gebeten hatte

Migrations-, Wirtschafts- und Außenpolitik: Hans-Georg Maaßen, von 2012 bis 2018 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, sagt im Interview mit RP-Chefredakteur Michael Bröcker (wechselt demnächst zu Gabor Steingarts Medienunternehmen) zu vielen Themen seine Meinung. 

Das Interview, wie Maaßen selbst danach in kleiner Runde erzählte und worauf Bröcker auch hinweist, verlief nicht ganz störungsfrei. Nach einer Viertelstunde wollte der gebürtige Mönchengladbacher das Gespräch abbrechen. Hier der komplette Text des Gesprächs, das heute in gedruckter Form und, als längere Fassung, bei RP-Online verbreitet wurde. Der General Anzeiger, Bonn, veröffentlichte es gleichfalls. Die WELT und andere Zeitungen griffen das Thema auf. Hier geht’s zum Interview.

Und hier der Bericht auf diesem Blog über den Auftritt in Garath.

„Subito“ – Düsseldorfs beste musikalische Talentschmiede benötigt dringend ein neues Zuhause

Juli 30, 2019

Marina Kheifets sucht ein neues Dauerquartier für ihre Musikschule „Subito“  Foto: Privat

Am Sonntag, dem 16. September des letzten Jahres, hing für Marina Kheifets, die Gründerin der Musikschule „Subito“, der Himmel noch voller Geigen. Sie feierte im Theater an der Kö ein beeindruckendes Jubiläum, das 20-jährige Bestehen ihrer großartigen Talentschmiede.  Prof. Boris Bloch, internationaler Konzertpianist und Juror, gratulierte, Subito-Schülerinnen und Preisträgerinnen bei bundesweiten „Jugend musiziert“-Wettbewerben musizierten und Danae Dörken, eine ehemalige „Subito“-Schülerin, zeigte ihre Brillanz am Klavier, sie ist heute internationale Konzertpianistin. OB Thomas Geisel hielt die große Jubiläumsrede.

Schule ohne Heimat

In diesem Jahr dann die eiskalte Dusche. Das Heinersdorff-Haus an der Kronprinzenstraße, in dem Marina Kheifets Hunderte von kleinen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen an die Musik herangeführt hatte, wurde verkauft und der Investor schickte ihr die Kündigung. Die Musikschule hatte ihr Zuhause verloren.

„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“, sagt die gebürtige Ukrainerin, die mit ihrer Tochter Ellina Perlin und anderen Dozenten unterrichtet. Vorübergehend ist „Subito“ in einer Grundschule in Wersten untergekommen, die Stadtsparkasse Düsseldorf übernahm ein Großteil der Umzugskosten. Marina Kheifets: „Dafür sind wir sehr dankbar, es hat uns in der finanziellen Notlage sehr geholfen. Doch jetzt brauchen wir dringend eine Perspektive für unsere Kinder, Räume von 60 bis 100 qm, verkehrsmäßig gut gelegen und relativ zentral.“ 

Erfolge reihenweise

Bei einem Konzert im Steinway-Haus hatten Marina Kheifets und ihre Tochter Ellina erst vor wenigen Wochen wieder mal demonstriert, welch großartige Erfolge sie in ihrer Arbeit haben: Kinder aller Altersgruppen, darunter auch eine Tochter von OB Thomas Geisel, zeigten Eltern, Verwandten und Freunden was sie können, zum Teil schon nach halbjähriger Ausbildung. Bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben räumt „Subito“-Nachwuchs regelmäßig ab – eine wahre Talentschmiede. Kinder lernen bei ihr die Beherrschung von Piano, Gitarre, Geige und Flöte, auch die Gesangsausbildung wird vermittelt.

Dieter Sieckmeyer schrieb in der Westdeutschen Zeitung: „Dabei setzt Marina Kheifets nicht nur auf Technik, sondern auch auf Bilder: „Es ist wichtig, was der Komponist sich gedacht hat, als der Stück schrieb.“ Darum erklärt sie den Schülern die Hintergründe der Musik, bevor es ans Spielen geht. Damit die Finger bei der Wassermusik sanft und fließend über die Tasten des Klaviers gleiten.“

Diese Hingabe, die Leidenschaft für die musikalische Bildung braucht dringend wieder einen sicheren Rahmen. Deshalb frage ich:

  • Wer kennt geeignete, recht zentral gelegene und bezahlbare Räume? Bezahlbar ist wichtig, damit auch die Unterrichtsstunden erschwinglich bleiben.
  • Welches Unternehmen könnte möglicherweise den Umzug und allfällige Umbaukosten sponsern? Die Ausstellung einer Spendenquittung ist möglich. Auch „Naturalleistungen“ als Dank – Konzerte für den Sponsor.
  • Welcher Netzwerker kann seine „Drähte“ spielen lassen?

Die Schule nimmt trotz der Widrigkeiten ihren Betrieb am 28. August wieder auf. Adresse: Grundschule Theodor-Heuss, Lützenkircher Str. 2. Telefon: 0211-91734717

Marina Kheifets bei ihrem 20jährigen Jubiläum im September letzten Jahres – Foto: privat

Hans-Georg Maaßen – Ex-Verfassungsschutz-Präsident spricht am Freitag in Düsseldorf Garath

Juli 23, 2019

Am Freitag dieser Woche (26. Juli), um 18 Uhr, ist #Hans-Georg_Maaßen (Foto) für einen Vortrag in Düsseldorf. Er kommt auf Einladung der von der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel geführten #CDU Frauenunion, Düsseldorf.

Die NRW-Frauenunion und auch die CDU-Führung sind entschieden gegen den Auftritt des Ex-Verfassungsschützers. Maaßen, ein langjähriges CDU-Mitglied, hatte sich in jüngster Zeit mit Merkel-kritischen Äußerungen zu Wort gemeldet.

Hauptsächlich kritisierte der Ex-Präsident des Verfassungsschutzes die Politik der offenen Grenzen. Eine – korrekte – Äußerung über nicht stattgefundene „Hetzjagden“ in Chemnitz, die im Gegensatz zu Statements von Merkel und ihres Regierungssprechers Seibert stand, hatte Maaßen das Amt gekostet. Dazu hatte auch die Bemerkung beigetragen, dass es in der SPD „linksradikale Kräfte“ gebe.

Hans-Georg Maaßen spricht  in der Freizeitstätte Garath.  Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich unter: info@frauenunion-duesseldorf.de. Foto: Bundesamt für Verfassungsschutz

Wirtschaftsclub Düsseldorf unterstützt UNICEF – Vereinbarung unterzeichnet

Juli 18, 2019

Unterzeichneten Sponsoring-Vereinbarung (v. links): Heribert Klein (UNICEF), Karin Bianga und Jetmir Bexheti (Geschäftsführung Wirtschaftsclub)

„Dauerhaft helfen!“ Das ist das Motto von UNICEF. Der Wirtschaftsclub Düsseldorf hat sich entschieden, sich dieser Maßgabe anzuschließen. Ab sofort wird der Club mit seinen Räumlichkeiten in den Schadow Arkaden lokale und regionale Aktivitäten der UNICEF fördern. Eine entsprechende Vereinbarung mit Heribert Klein, dem Düsseldorfer Protagonisten der UN-Organisation, unterzeichnete jetzt die Geschäftsführung des Wirtschaftsclubs.

Seit weit über einem Vierteljahrhundert hat sich Heribert Klein für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen eingesetzt. Sein ehemaliger Arbeitgeber, die Commerzbank, hat ihn bislang auf diesem Weg begleitet und setzt jetzt andere Schwerpunkte.

Bereits seit zwei Jahren hatte der Wirtschaftsclub Heribert Klein und die UNICEF unterstützt und Sonderkonzerte veranstaltet. Als sich jetzt die Gelegenheit ergab, fiel die Entscheidung leicht, künftig als Unterstützer aufzutreten.

Nazif Destani, Hauptgesellschafter des Wirtschaftsclub Düsseldorf, entschied sich mit Überzeugung dafür, als Sponsor einzuspringen: „Kinder sind die Hoffnung von morgen, sie sind unsere Zukunft. Alle Kinder haben das Recht auf gute Ernährung und Bildung, deshalb freue ich mich, dass wir uns in der Geschäftsführung einig sind, dass wir die Unterstützung für UNICEF zum Schwerpunkt unserer sozialen Aktivitäten machen.“

Heribert Klein machte die Anliegen der UNICEF mit zahlreichen Jazz-Veranstaltungen für das Kinderhilfswerk und mit seiner kreativen Kunstauktion „Ein Herz für UNICEF“ bekannt und sammelte in mittlerweile 37 Jahren erhebliche Beträge für die Organisation. Für sein 25jähriges Wirken für UNICEF bekam er bereits 2001 das Bundesverdienstkreuz von dem damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.

Heribert Klein und der Wirtschaftsclub werden künftig geplante Veranstaltungen gemeinsam angehen und der Wirtschaftsclub wird auch als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen.

Stadtsparkasse präsentiert in einer Ausstellung die „Größte Kirmes am Rhein“ und die St. Sebastianer von 1316

Juli 1, 2019

Mit klingendem Spiel eröffneten die St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316 heute eine umfassende Ausstellung über die Arbeit der Schützen und die Entwicklung der von ihnen verantworteten „Größten Kirmes am Rhein“ in der Lobby der Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

Karin-Brigitte Göbel, Lothar Inden mit „Mösch“-Träger Patrick Ortega del Rio, der extra für die Eröffnung der Ausstellung seinen Marokko-Urlaub abbrach – Foto: Lust auf Düsseldorf

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse und Schützenkönigin des Gäste-Vogelschießens im letzten Jahr, hatte die Schützen ermuntert, die Ausstellung zu gestalten. Johannes Klaus Bertram, Historiker des großen Vereins, wurde bei seiner Arbeit nicht nur von Schützen-Kameraden, sondern auch von Mitarbeitern der Stadtsparkasse unterstützt.

Karin-Brigitte Göbel hob in ihrer Eröffnungsansprache die Organisation der „Größten Kirmes am Rhein“ durch die Schützen hervor: „Was viele nicht wissen: dass die Organisation in Ihren Händen liegt. Es sind Sie, die das auf die Beine stellen.“ Auch das soziale Engagement der St. Sebastianer verdiene Dank und Anerkennung. Göbel: „Sie stehen für bürgerschaftliches Engagement“.

Übersichtlich gestaltete Schautafeln zeigen die Entwicklung der Kirmes und des Großen Vereins der Sts. Sebastianer von 1316

Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianer, erinnerte dankbar an das seit langem währende Engagement der Stadtsparkasse für Schützen und Kirmes. Insbesondere als nach der „Love Parade“-Tragödie in Duisburg ein umfassendes Sicherheitskonzept finanziert werden musste, sei das Unternehmen spontan eingesprungen.

Die Ausstellung zeigt auf zahlreichen übersichtlich gestalteten Schautafeln die Entwicklung des Vereins, der fast so alt ist wie die Stadt Düsseldorf. Außerdem wird anschaulich dargestellt, wie  aus einem Kirchweihfest, wie Lothar Inden betonte, „nicht nur die größte, sondern auch die schönste Kirmes am Rhein“ wurde.

Unter den zahlreichen Gästen: Lothar Indens Vize Wolfgang Vollmer, Kirmes-Architekt Thomas König, Schützenoberst Günther Pannenbecker (steigt dieses Jahr auf der Reitallee zum letzten Mal aufs Pferd), Schausteller-Chef Oliver Wilmering, Ex-Schützenkönig Andreas-Paul Stieber.

Klüh Catering und Kölner Küchenchefs zeigen gemeinsam ein Herz für Kinder – Charity-Gourmet-Dinner mit Sterneköchen auf dem Golfplatz

Juni 28, 2019

Dafür kann man als Düsseldorfer auch mal nach Köln fahren 🙂 Am Sonntag, dem 7. Juli, geht es im Kölner Golfclub nicht um Punkte, sondern um kleine Herzpatienten. Die Starköche und Patissiers der „ChefHeads – Club der Küchenchefs“ und Klüh Catering zeigen gemeinsam ein Herz für Kinder. Die Kölner Köche und der Düsseldorfer Caterer laden zu einem „Walking Dinner“ unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Bosbach MDB a. D. Der Reinerlös fließt in die Stiftung KinderHerz.

Drei-Sterne-Kochlegende Dieter Müller, sein Zwei-Sterne-Kollege Daniel Gottschlich (Ox & Klee, Köln) sowie weitere sieben Starköche und ein Grillmeister geben an diesem Sonntag ihr bestes zugunsten von Kindern, die wegen eines Herzfehlers besonderer Behandlung bedürfen. [mehr…]

Düsseldorf ist vor der Sommerpause nochmal richtig „In“

Juni 28, 2019

Der Sommer ist da. Doch bevor ganz Düsseldorf Urlaub macht, ist Düsseldorf noch einmal „in“. Zum Netzwerktreffen „Düsseldorf IN“, der 164. Veranstaltung dieser Reihe, haben sich 400 Gäste registriert. Montagabend ab 19 Uhr wird’s im Kesselhaus des Areals Böhler (Hansaallee) voll und es ist Zeit für kühle Getränke, leckeres Essen und intensive Gespräche.

Auf der Gästeliste des Events, das die Rheinische Post Mediengruppe und SIGNA ausrichten, stehen der Düsseldorfer Bürgermeister Wolfgang Scheffler (Grüne), die Beigeordneten Andreas Meyer-Falcke und Christian Zaum, der Olympiabeauftragte Pascal Heithorn und die Gleichstellungsbeauftragte Elisabeth Wilfart.

 Aus dem Bundestag kommt die CDU-Abgeordnete Sylvia Pantel, die kürzlich mit Parlamentariern auf Besuch in Russland war. Aus dem Landtag kommen Angela Erwin von der CDU, Rainer Matheisen von der FDP und Markus Weske von der SPD. Dabei sein wollen auch NRW-Regierungssprecher Christian Wiermer und Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat im Rhein-Kreis Neuss. [mehr…]

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