PSD Baugeld

Jubiläumsrock im “Engel” mit 1-Euro-Alt

Februar 17, 2011

Am Sonntag, dem 20. Februar, geht’s ab zwölf Uhr rund im “Engel” in der Bolkerstraße, mitten im Herzen der Altstadt. Der erfolgreiche Altstadtgastronom Frank Engel (u.a. Kasematten) hatte den einstigen “Weißen Bären” übernommen und betreibt ihn jetzt – nach einem Namensstreit – unter dem Namen “Engel”.

Das Fünfjährige wird nun gefeiert – mit Frankenheim vom Fass für einen Euro.

Die angesagteste Rockkneipe Düsseldorfs hatte sich trotz des Namenswechsels nicht nur gehalten sondern ihren Umsatz ausgebaut und zahlreiche neue Fans gewonnen. Wie die Website demonstriert, wird hier die Rockmusik nicht nur ganz groß geschrieben sondern auch beobachtet und gewürdigt.

Sudakan-Premiere in Düsseldorf: Nach dem Kampf gegen den Sturm Sieg beim Publikum

November 14, 2010

Nach einem kräftezehrenden Kampf gegen den Sturm beim Zeltaufbau und gegen die Wasserfluten der letzten Tage gelang gestern Abend dem „Sudakan“-Ensemble am Staufenplatz eine phantastische Premiere. Die 1300 Zuschauer im ausverkauften Sechsmasten-Zelt feierten das Musical mit 50 Rassepferden und 120 Mitwirkenden, darunter viele Weltklasse-Artisten, mit rhythmischem Klatschen. Geschäftsführer David Stegemöller, erschöpft aber zufrieden: „Gestern konnte man noch nicht glauben, dass wir es heute hier trocken und warm haben würden, wir sind alle total erschöpft, aber die Reaktion des Publikums gibt uns Kraft.“

Vor einer Filmanimation auf einer großen Leinwand, die das Königreich „Sudakan“ mit höchstklassigen Animationen inszenierte, brannte die Sudakan-Crew ein zirzensisch-musikalisches Feuerwerk ab. Berührende Bilder, als sechs Schimmel sich genüsslich im Sand wälzten, Adrenalin pur, als Roland Heiß freihändig mit zwei Fackeln in der Hand mehrfach durch einen Feuerkäfig ritt – eine Wahnsinnsdressur für Pferde. Action wie in heißesten Western bei den russischen Dshigiten, sieben verwegenen Cascadeuren, die im Galopp durch die Manege jagten und atemberaubende Artistik im, auf und neben dem Sattel boten. Neben zahlreichen begeisternden Pferdevorführungen, herausragend die Dressur der edlen Araber von Pferdeflüsterer Gino Edwards, wechselten artistische Einlagen wie sie etwa der ausgezeichnete Luftakrobat Chris Killiano bot, mit Show- und Gesang. Dem Ensemble gelingt in dem Musical von Christian Hein (Komposition und Produktion) der Spagat zwischen Musical und Pferdeshow. Sudakan ist beste Familienunterhaltung mit hohem Anspruch.

Ein Überraschungsgast hatte die Show eröffnet: Die herausragende und mit vielen Preisen geehrte Dressurreiterin Jessica Suess demonstrierte eingangs, wie anmutig ein wuchtiger Friese, ihr 500.000-Euro-Pferd Zorro, sich in der Manege bewegen kann. Jessica Suess, die aus einer Zirkusfamilie stammt, sagt über Zorro: „Wer ihn schon einmal auf einem Turnier gesehen hat, weiß, dass ich mit ihm einen riesigen Glücksgriff getan habe, denn er behauptet sich regelmäßig in Dressurprüfungen gegen Warmblüter.“

Prinzenball mit Comeback der Les Humphries Singers und George McGrae (“Rock Your Baby”)

September 3, 2010

Kultband der Sechziger: die Les Humphries Singers

Ein Hauch von Woodstock und die Erinnerung an den Hippie-Sound der späten Sechziger – der Prinzenball am 22. Januar im Hilton läßt die Vergangenheit lebendig werden – höchst lebendig. Denn auch eine Gruppe, die damals riesige Erfolge feierte, hat bei den Prinzen der Landeshauptstadt ihr Comeback: die Les Humphries Singers.

Sie waren eine der buntesten Musikgruppen Deutschlands in den 60er Jahren. Von Beginn an dabei sind Judy Archer und Tina Kemp. Die Gruppe freut sich, beim Prinzenball auftreten zu können und die Ballgäste werden erleben, wie mitreißend “alte” Hits sein können: Mama Loo, Mexico, San Francisco ( “Be sure to wear some flowers in your hair”).

Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Irvin Doomes (Foto), der für eine einzigartige Mischung aus energiegeladener Stimme und außergewöhnlicher Bühnenpräsenz steht. Nachdem er mit Soul- und Funkgrößen wie James Brown und Kool And The Gang gearbeitet hat, kam er nach Deutschland, wo er wenig später als Stargast am Friedrichstadtpalast engagiert wurde.

Prinzenclub-Präsident Jobsi Driessen: “Besonders freuen wir uns natürlich auf den Besuch des Düsseldorfer Prinzenpaares, Prinz Simon und Venetia Rebecca,  in Begleitung der Prinzengarde Rot-Weiß.

Gegen Mitternacht schicken die Prinzen noch einen Hitproduzenten auf die Bühne im Hilton: George McCrae (Foto links), der erst im letzten Jahr ein neues Album herausgebracht hatte ( “Time for A Change”). Mit dem Hit „Rock Your Baby“ schaffte er 1974 den Durchbruch und war über 10 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts.

Eine große Tombola mit attraktiven Preisen wird am späten Abend einige Ballbesucher besonders glücklich machen. Air Berlin-Flüge von Düsseldorf  nach San Francisco, Miami und New York für jeweils 2 Personen sind die Hauptpreise.
Tipp für die Damen: Hippielook und Blumen im Haar.

Der Eintrittspreis beträgt wie im Vorjahr 100,00 Euro. Kartenvorbestellung bei Wolfgang und Tamara Kral, Merkurstr. 11, 40223 Düsseldorf, Telefon: 0211-33 66 66.

Der “Böse Buben Ball” findet am 05.03.2011 in der Rheinterrasse statt. Eintrittskarten sind ab 11.11.2010 an den bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 25,- Euro zu erhalten.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des Prinzenclubs finden Sie unter www.prinzenclub-duesseldorf.de.

Insolvenz im Medienhafen – “Hafenperle” vor dem Aus?

Mai 30, 2010

“Drinnen 258 Plätze, draußen noch einmal 150 dazu – wer sich zutraut, einen gastronomischen Betrieb mit 400 Plätzen zum Erfolg zu führen, muss entweder genial sein, verwegen oder leichtsinnig. Oder er ist nicht allein und hat gute Partner. Drei Gastro-Musketiere – Lazaros Arachovitis (“Kytaro”), Aydin Kirici (“Bazzar”) und Malte Wienbreyer (“Eigelstein”) loteten ihr Geschäftskonto aus, gründeten die “Hafenratten GmbH” und beschlossen, sich dem Abenteuer zu stellen, aus dem MK2 im Medienhafen einen gastronomischen Hotspot zu machen.”

Das schrieben wir hier am 21. August 2008

Die Betreiber hatten sich offensichtlich doch verhoben und die Größe des Restaurants unterschätzt. Der Service glänzte häufig durch Unaufmerksamkeit und die Qualität der Speisen war wechselhaft. Seit Oktober letzten Jahres ging das Gerücht um, die “Hafenperle” sei insolvent. Zum Jahreswechsel, so hieß es, werde sie geschlossen. Jetzt ist es offiziell:  Die Firma der drei Düsseldorfer Gastronomen ist insolvent. Der Betrieb läuft jedoch weiter, Gehälter würden weiter bezahlt, schreibt Wolfgang Berney in der Rheinischen Post.

Es wäre wünschenswert, diese Top Location zu erhalten. Ideal wäre vielleicht eine Aufspaltung in zwei oder drei Restaurants mit unterschiedlichen Angeboten.

Interconti: Chill im “cpd-Club”

Februar 5, 2010

Interconti-Chef Jörg T. Böckeler weiß, was er der Modehauptstadt Düsseldorf schuldig ist:  Die Bar 59 wird ab morgen zum cpd-Club und damit zum Hangout für Modemacher und Models.

Morgen legen dort Steven K & friends dort auf, am Sonntag dann cooler Chill mit Sax-Tönen von Martin Adrian und am letzten cpd-Abend, dem Montag, wird’s hot mit dem aus Togo stammende Musiker Joe Kiki – Reggae, Calypso und Gospel. Die passenden Drinks zum Mode- und Eventwochenende hält Düsseldorfs beliebtester Bar-Chef Frank Kappenstein bereit. Interconti-Mitarbeiterin Anna Kruszcynski (Foto) freut sich schon auf die cpd-Gäste.

Düsseldorf IN: Die Qual der Wahl

September 16, 2009

Die Qual der Wahl – CDU, SPD oder FDP? Das war eines der Hauptthemen bei Düsseldorf IN am Montag. Die Gäste der spätsommerlichen Netzwerk-Veranstaltung von Signa Property Funds und VVA stehen nicht im Verdacht, sich für andere Parteien als diese zu entscheiden.

Einer der auf jeden Fall eine außergewöhnliche Wahlwerbung macht, wurde gleich von mehreren Gästen positiv darauf angesprochen: MdL Thomas Jarzombek (CDU) kandidiert für den Bundestag und wirbt u.a. mit einem schwarzen Plakat, auf dem in Gelb sein Name steht. Außerdem paktiert er – die schwarzgelbe Koalition vorwegnehmend – mit Gisela Piltz (FDP), indem er mit ihr zu einer gemeinsamen Veranstaltung einlud.

Das außergewöhnlichste Wahlplakat allerdings zeigt Express Düsseldorf heute: eine Werbung von Peter König, der für sein “Füchschen” die Kanzlerin gemorpht hat. Ex-Prinz Josef Hinkel heimste gleichfalls viel Lob für Werbung in eigener Sache ein: Er hat seine Bäckerei in der Hohe Straße strikt gemäß Corporate Design aufgepeppt und die Mitarbeiterinnen sind jetzt noch freundlicher.

Eine Premiere war der aktuelle Düsseldorf IN-Treff für den neuen Sparkassen-Vorstand Andreas Großmann sowie für Schauspielerin Katharina Schubert und ihren Mann Lars Gärtner. Wer sonst noch dabei war, lesen Sie hier. Hier eine Fotoauswahl (Fotos: Johannes Galert):

Im “Arizona”: Samstag (29.08.) Livemusik und Cocktails für 5 Euro

August 25, 2009

Ein heißer Abend erwartet die Gäste des “Arizona Area” auf der neuen Szenemeile Tußmannstraße: Am Samstag lädt Inhaber Mansour Basam zu einem Live-Cocktail, der es in sich hat.

Live singt die Amerikanerin Nikki McCoy (Foto), die als Background-Sängerin für Stars wie Gloria Gaynor, Jennifer Rush und Udo Jürgens sang und auch eine Solokarriere machte.

Cocktail-Fans können’s am Samstag locker angehen lassen und aus mehr als 100 Cocktails wählen – jeder kostet gerade mal fünf Euro! Auch Whisky-Fans kommen in dem neuen “Arizona” auf ihre Kosten: Mehr als 70 Sorten sind im Angebot.

Verwaltungsgerichtshof stoppt faktisch Alkoholverbot in Düsseldorfs Altstadt – Schenkelberg bedauert Urteil

Juli 28, 2009

Mit einem Grundsatzurteil hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg faktisch das politisch gewollte Alkoholverbot auf den Straßen der Düsseldorfer Altstadt gestoppt.

In seinem Urteil erklärte das Gericht das vor über einem Jahr erlassene Alkoholverbot in einem bestimmten Stadtviertel Freiburgs für unwirksam, ab sofort darf dort im Freien wieder Alkohol getrunken werden.

Düsseldorfs Polizeipräsident Herbert Schenkelberg (Foto) erklärte dazu, dieses Urteil betreffe in erster Linie Freiburg, aber auch,

dass wir in Düsseldorf in absehbarer Zeit auf dieses Instrumentarium nicht zurückgreifen können. Ich bedauere dies, weil ein örtlich und zeitlich befristetes Alkoholkonsumverbot – was Freiburg auch gezeigt hat – eine geeignete Möglichkeit gewesen wäre, die Arbeit der Polizei erheblich zu unterstützen und die Gefahrensituationen weiter zu minimieren.

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte u.a. bemängelt, die Formulierung in der Polizeiverordnung sei zu pauschal. Ein Jurastudent hatte gegen die so genannte “Bermudadreieck-Regelung” geklagt. Seit einem Jahr war Alkohol im Freien in dem Freiburger Problemviertel tabu gewesen.  (Az: 1 S 2200/08 und 1 S 2340/08).

Altstadt: Schluck aus der Pulle soll 40 Euro kosten

April 30, 2009

Die Düsseldorfer Polizei hat mit dem geplanten Bierflaschenverbot in der Altstadt die richtige Strategie eingeschlagen und Polizeipräsident Herbert Schenkelberg ist es gelungen, die Politik zu überzeugen. Gut so.

Während die Gastwirte sowohl im Lokal als auch in der Bewirtschaftung der Außenflächen Kontrolle ausüben können, laufen Jugendliche, die sich privat mit Getränken versorgen, allzu oft aus dem Ruder. Die Folgen: Randale, Prügeleien, Verletzungen – und letztlich die Verschwendung von Steuergeldern durch übermäßig notwendigen Polizeieinsatz.

Freitags, samstags, sonntags und vor Feiertagen soll das Verbot gelten – in der Zeit von 24 bis sechs Uhr. Damit werden Gewohnheiten junger Menschen berücksichtigt, erst nach Mitternacht “Party zu machen.”

Ein Verbot des Verkaufs von Bier an Kiosken wird es nicht geben, es wäre auch nicht rechtmäßig. Am 25. Juni soll der Rat über den Plan entscheiden, noch im Sommer soll er greifen. Ein Schluck aus der Pulle zur falschen Zeit kostet dann 40 Euro, zumindest sind Knöllchen in dieser Höhe in der Diskussion.

Mit der Rheinbahn zum Eisballett und zur DEG

Dezember 22, 2008

Eine Komposition aus traditionellem russischen Ballett und modernem Eiskunstlauf erwartet am Samstag, dem 27. Dezember ( 19 Uhr) die Zuschauer im „ISS Dome“ an der Theodorstraße. Das „St. Petersburger Staatsballett On Ice“ führt Tschaikowskis „Schwanensee“ auf. Unter anderen tanzen Ex-Europameisterin Olga Ivanova und der frühere Olympia-Starter Andrei Stroganov zu Tschaikowskis Musik. [mehr...]

Nächste Seite »