Vino Tinto & Friends – Warum ich hier am liebsten Wein kaufe

September 16, 2020

Freunde und Geschäftspartner: Monica Heymanns und Arne Kristiansen – Fotos: osicom

Ich bezog Wein viele Jahre von einem in den letzten Jahren stark gewachsenen Versender, dem jedoch mittlerweile die Individualität abhanden gekommen ist. Deshalb kaufe ich jetzt meinem Wein direkt bei einem Winzer und immer öfter bei „Vino Tinto & Friends“ (Bagelstraße 124, Pempelfort).

Die aus Argentinien stammende Monica Heymanns ist Teil eines wahrlich internationalen Inhaber-Teams. Da ist Arne Kristiansen, eigentlich Händler von Designermöbeln (BoConcept), der südafrikanische Weinexperte Ian van der Walt, und Carsten Franck, der einzige Deutsche unter den „Friends“ und frühere Geschäftsführer Marketing bei Fortuna. Auch er eine erprobte „Weinnase“.

Monica Heymanns hatte das „Vino Tinto“ gemeinsam mit Ehemann Peter geführt, der jedoch vor vier Jahren starb, woraufhin sie sich für neue Geschäftspartner entschied. Der internationale Mix dabei hatte sich einfach ergeben: Arne Kristiansen und Carsten Franck waren Stammkunden, Ian van der Walt stieß dazu.

Weine aus Deutschland, Frankreich, Spanien (mit großer Auswahl mallorquinischer Weine) und Übersee – mit Liebe und Kennerschaft ausgesucht

Die sympathische Argentinierin ist das Gesicht des Geschäfts, und als Kunde kann man sicher sein, dass sie ihn bestens berät und von den gängigen Weine gern auch einen Schluck anbietet. Ich wurde zuletzt fündig mit ausgezeichneten Tropfen des gepflegten Weingutes Milch aus Monsheim/Rheinland-Pfalz – einem harmonischen Grauburgunder.

Das „Vino Tinto“-Team hat außer Wein auch noch andere gute Tropfen im Angebot – eine Selektion hervorragender Rumsorten, eine respektable Whisky-Auswahl, Gin und mehr. 

Eine große Besonderheit und ein Alleinstellungsmerkmal findet man im rückwärtigen Teil der Geschäftsräume. Hier ist Event Cooking angesagt: Platz für 20 Gäste an der langen Tafel, eine vorgelagerte kleine Bar – und das Essen liefert zumeist das „La Taberna Espanola“ in der Wielandstraße, dem früheren „El Ömmes“. Das liegt gleich „um die Ecke“.

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Whisky, Gin, Rum und mehr: Sogar belgisches Draftbeeer ist im Angebot

The Kitchen an der Tußmannstraße – ein Cappuccino wie ein Gedicht und die versalzene Bouillabaisse

Juli 16, 2020

Ausgezeichnet, aber nichts zum Sattwerden: Rinderschulter in The Kitchen – Fotos: osicom
 
Gestern haben wir mit der Familie zu fünft das neue The Kitchen in der Tußmannstraße getestet. Urteil: gemischt.
Zunächst: Wir freuen uns über die weitere Belebung der Tußmannstraße, die schon lange ein Hotspot für Restaurants und Kneipen ist.
 
Das Restaurant in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Kamps-Bäckerei ist originell eingerichtet, mit „normalen“ Tischen mit recht bequemem Gestühl und Hochtischen, ähnlich wie im Em Brass an der Moltkestraße. Von der Decke herabhängende Grünpflanzen, Deckenlampen aus alten Weinflaschen, alles recht einladend.
In der Küche wirkt Axel Herrenbrück (Brasserie Hülsmann / Oktopussy), Inhaber sind Fatih Ayoglu und Serkan Türkoral, dem die Immobilie gehört.
 
Wir hatten als Vorspeisen Rote Betesalat mit Schafskäse, kandierter Walnuss & Frisee (9,50 €), Cappuccino von der Garnele, mit Garnele, Tomate + Orange (9,50 €), Gratinierten Ziegenkäse, Honig, Oliven + Tomate (8,50€), Ceviche à la Kitchen (15,50 €) und Schweinebauch mit Linsenmus, Salat + Balsamicojus (12,50 €).
Als Hauptgerichte kam zwei Mal das Fenchel-Orangenrisotto (15,50 €) auf den Tisch, die Bouillabaisse (18,50 €) und Geschmorte Rinderschulter (US Beef), Selleriepüree + Gemüse). Getränke dazu waren ein ordentlicher Tempranillo (23,50 €) und zwei 0,5l-Fläschchen Wasser (je 4,80 €) (das dritte kam trotz zweimaliger Bestellung nicht).
 
Ein Gedicht: Cappuccino von der Garnele
 
Das Restaurant war mit ca. 55 Gästen draußen und einem Dutzend innen nahezu ausverkauft, entsprechend lange dauerte es, bis die Speisen auf dem Tisch waren. Das Dessert für meine Tochter haben wir letztlich nach zweieinhalb Stunden abgesagt und gezahlt. Das ist vor dem Hintergrund der Neueröffnung am 7. Juli bedingt zu entschuldigen.
 
Die verwendeten Produkte waren einwandfrei. der Cappuccino war ein Gedicht, auch die anderen Gerichte kann man als schmackhaft bezeichnen, mir schmeckte die Rinderschulter ausgezeichnet. Allerdings sind die Portionen sehr klein bemessen, so dass man von Vorspeise und Hauptgericht nicht satt wird. Das ansonsten ausgezeichnete Risotto war etwas versalzen, die Bouillabaisse sehr versalzen, was Mitinhaber Fatih Ayoglu mit dem Vermerk parierte, er habe 15 Portionen verkauft und keiner habe sich beschwert. Sowas mag man als Gast…
 
Etwas mehr Zugewandtheit und Freundlichkeit dem Gast gegenüber wäre schön, das Essen muss deutlich schneller auf den Tisch und das Preis-Leistungsverhältnis ist in Anbetracht der Miniportionen ein wenig grenzwertig.
 
Der Winter wird hart für The Kitchen. Wird’s ein Winter mit Corona-Beschränkungen müssen – bei 40 Sitzplätzen – wohl ca. 20 entfallen. Da muss das Restaurant nicht nur ausgebucht sein, sondern es braucht auch zwei Belegungen. Das wird vielleicht klappen, wenn man bis dahin noch ein wenig zulegt hat.
Zwei Männer, ein Projekt: Immobilienbesitzer Serkan Türkoral (links) und Fatih Yaoglu vor ihrem Lokal an der Tußmannstraße

Restaurant-Killer Corona – auch in Düsseldorf

Juni 4, 2020

Corona ist der große Restaurant-Killer, auch in Düsseldorf. Über Insolvenzen schreibt die Rheinische Post. Unter anderen Betrieben hat es auch die Dorfschänke in Niederkassel getroffen, für die Hausbesitzer Meuser bereits einen neuen Pächter sucht.

Mangelnde Rücklagen, mangelnde Flexibilität und Kreativität sind wohl die Hauptfaktoren dafür, dass Restaurants in unserer Stadt schließen müssen. Solide aufgestellte Betriebe überleben. So müssen sich etwa die Mitarbeiter von Mansur Basam nicht sorgen, der Düsseldorfs führendes Steakhaus, das „Classic Western Steak House“ und das Reef & Beef in der Tußmannstraße sowie das führende Steakhaus in Köln betreibt.

Das Steakhaus, derzeit mit nur 70 Plätzen ausgestattet, um Abstand zu gewährleisten, ist nahezu täglich ausgebucht. Auch beliebte Restaurants auf anderem Niveau in meinem Viertel Pempelfort, etwa die „Löffelbar“, „Ab der Fisch“ und das beliebte kleine „Sulis Café“ sind jeden Tag stark besucht. Im Düsseldorfer Speckgürtel gehört „Haus Stemberg“ in Velbert-Neviges zu den Betrieben, die gut durchkommen. Walter und Sascha Stemberg (erkochte in dem Traditionshaus einen Stern) hatten zwar Kurzarbeit einführen müssen, zahlten den Mitarbeitern jedoch aus eigener Tasche die Differenz zum Normalgehalt.

Die Folge der Corona-Krise in Düsseldorf ist eine spürbare Angebotsreduzierung, Gastronomen, mit denen ich bekannt bin, gehen von 30 Prozent Pleiten aus. Mittelfristig wird dies jedoch zu neuen Angeboten führen, die mit neuen Konzepten antreten. 

Interconti eröffnet am 20. März das neue Hotelrestaurant

März 10, 2020

So soll das neue Restaurant „59“ im #Intercontinental an der Kö aussehen, das am 20. März eröffnet wird.
Sternekoch Björn Freitag gibt dafür seinen Namen und konzipiert Gerichte. Am Herd allerdings dürfte weiterhin Küchenchef Timo Bosch den Ton angeben. In Corona-Zeiten ein Restaurant eröffnen, das bedeutet zwangsläufig ein „soft opening“…

Lorettostraße: Hier kann man den ganzen Tag frühstücken

Januar 22, 2020

Den ganzen Tag frühstücken – im „Seven Sundays“ in der Lorettostraße – Fotos: Seven Sundays

Spät frühstücken kann ja mal schön sein. Aber auch noch am Nachmittag? Warum nicht, dachte sich der Gründer des Frühstücksrestaurants „Seven Sundays“ (Lorettostr. 7) und bietet jetzt an jedem Wochentag von morgens bis abends ausgefallene Frühstücksgerichte an.

Nachdem der erste Laden mit diesem Konzept in Hannover wohl gut läuft, ist nun Düsseldorf mit diesem Konzept gesegnet. Tanya Fernandes heißt die Düsseldorferin und Schwester des Geschäftsführers, die Wohl und Wehe in der Hand hat.

In einem modernen Ambiente mit Dschungelelementen können in dem neuen Lokal sowohl deftige als auch süße Frühstücksgerichte genossen werden. Von Eggs Benedict über einen Breakfast Burrito oder eine Shakshuka (pikante tunesische Speise) bis hin zu Pancakes in verschiedensten Varianten ist alles dabei. Auch Düsseldorfs Veganer kommen auf Ihre Kosten. Dazu gibt es Kaffeespezialitäten, All-Day-Cocktails sowie frische Smoothies und Säfte.

Pancakes mit Früchten – nicht nur am Morgen, sondern ganztägig

Neu auf dem Carlsplatz: Sushi à la Mallorca

Januar 17, 2020

Maxime Salvatori (rechts) serviert Sushi à la Mallorca, die Rezepte lieferte sein Vater Thomas Wilden – Foto: Helene Pawlitzki

Maki mit Foie gras, Bacalao-Ceviche oder marinierter Pulpo: Auf dem Carlsplatz in Düsseldorf bietet ein neuer Stand etwas anderes Sushi an. Das Konzept kommt von einem ehemaligen Sternekoch, erprobt wurde es in Palma de Mallorca. Mehr bei Helene Pawlitzki, RP Online

So günstig isst man mittags in Düsseldorf

Oktober 21, 2019

Die Online-Kantine Smunch hat eine Studie veröffentlicht, in der 49 Städte in aller Welt – darunter 15 Städte in Deutschland – auf das gastronomische Angebot zur Mittagszeit, dem sogenannten Business Lunch, untersucht wurden.

Danach ist unter den 15 untersuchten Großstädten das Mittagessen in Düsseldorf besonders günstig (Platz 2 nach Dresden)!

Für ein Business Lunch zahlt man durchschnittlich nur 12,84 EUR, wobei der Bundesschnitt bei 15,77 EUR liegt. Bei „lokaler Küche“ rangieren wir bei 13,50 EUR (Bund: 18,72 EUR), bei der Bistroküche zahlen Düsseldorfer im Durchschnitt 11,63 EUR, während man bundesweit durchschnittlich 14,00 EUR hinlegen muss. Gravierend auch der Unterschied beim „Italiener“ oder „Franzosen“ – Düsseldorf: 16,40 EUR – Bund: 18,03 EUR und auch bei einem asiatischen Mittagsmahl. Hier ist der Düsseldorfer mit 10,77 EUR dabei, während im bundesweiten Durchschnitt 13,33 EUR fällig sind.

„Hopfen Symphonie“: Limited Edition 2019 in „köbesblauer“ Steinzeugflasche – Craftbeer-Spezialität aus der Hausbrauerei Zum Schlüssel

September 24, 2019

Ein Bier aus der Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ – im ungewohnten Look. Ab Oktober  können sich Craftbeer Fans auf ein weiteres handwerklich gebrautes Bier aus dem Herzen der Düsseldorfer Altstadt freuen: „Hopfen Symphonie – Limited Edition 2019“ 

 Craftbeer ist ein Biersegment mit Potenzial  Seit Jahren wächst die Fan-Gemeinschaft von Craftbeer weltweit. Auch in Deutschland sieht man inzwischen in fast jedem Getränkemarkt eine „Craftbeer Ecke“. Die Hausbrauerei Zum Schlüssel bedient nun – bereits zum zweiten Mal nach 2017 – diese steigende Nachfrage mit einem aufwendig produzierten Starkbier. Mit 6,5% Vol. Alkohol ist es deutlich stärker als das „Original Schlüssel“. 

Hallertauer Perle

Zur Herstellung verwenden die Brauer edle Spezialmalze, vier verschiedene Hopfensorten (Hallertauer Tradition, Hallertauer Perle, Aramis und Centennial) und ein alt hergebrachtes Brauverfahren mit offener Gärung und langer Lagerung. Ergänzt durch eine Kalthopfung entsteht so ein ausgewogenes, hopfenbetontes und gleichzeitig angenehm bitteres brown ale.

„Hopfen Symphonie“ ist der perfekte Begleiter zu gegrilltem Fleisch, Schmorgerichten und würzigen Soßen, wie auch für pikante und würzigen Schnittkäse und Weichkäse.

Das edle Craft Beer kommt in einer „köbesblauen“ Steinzeugflasche (0,75 l) und eleganter Geschenkverpackung daher. Für den besonderen Geschmack darf’s dann auch mal teurer sein: 16,80 EUR kostet der gute Schluck aus der Altstadt. Ab Oktober im Düsseldorfer Getränke-Einzelhandel, in der Hausbrauerei „Zum Schlüssel“ sowie im „Schlüssel Lädchen“ auf der Bolkerstraße 41.

Tip zum Mittagessen: „Cooking Dad“ an der Birkenstraße

September 4, 2019

Bestens zubereitete Ente auf Gemüse für 9,90 Euro – Foto: Lust auf Düsseldorf

Ohne meinen Freund Carlos wäre ich vermutlich am „Cooking Dad“ an der Birkenstraße 69 vorbeigefahren. Doch der hatte mich speziell dorthin eingeladen – wegen der großartigen Ente dort.

Stimmt, das mit der Ente. Auch sonst, sehr sympathisch alles. Ein chinesischer Familienbetrieb, Eltern geboren in Hongkong, Tochter in Deutschland. Er war Technischer Zeichner, bis er vor drei Jahren seine Liebe zum Kochen entdeckte, deshalb „Cooking Dad“.

Wir hatten als Vorspeise vier Wan Tan, die sich durch schmeckbar frische Zubereitung auszeichneten. Zur Ente (9,90 EUR !) auf lecker zubereitetem Gemüse, schön al dente  wurden duftender Jasminreis und ein Dip nach Wahl (süßsauer) serviert.

Einfach. Sehr. gut. Ausprobieren!

Zustimmung auch auf facebook und vor allem bei tripadvisor

Frisch zubereite Wan Tan mit süßsaurer Sauce – Foto: Lust auf Düsseldorf

Dinner in the Sky, fleischlose Burger und Spezialitäten aus vielen Ländern beim Kö Gourmet Festival

August 20, 2019

Appetizer bei der Pressekonferenz zum Kö Gourmet Festival

Das Gourmet-Festival auf der Kö – es steht für Geschmack und Genussvielfalt. Die 2,3 km lange Meile für Besseresser bietet in diesem Jahr mit 217 Ausstellern aus mehreren Ländern – im Mittelpunkt Kanada als erstmalig präsentiertes Gastland – noch mehr denn je.

Am Freitag dieser Woche lädt die Genussstrecke links und rechts des Kögrabens von 13 bis 22 Uhr Besucher ein, am Samstag ist bereits ab elf Uhr geöffnet, Ende

Halima Pflipsen, aufgewachsen in Marokko und seit vielen Jahren in Deutschland, hat auch marokkanischen Wein mitgebracht. Der Rote, ein natürlich trockener Syrah, ist ein Jahr im Fass gereift

um 22 Uhr, und am Sonntag können Besucher letztmalig von 11 bis 21 Uhr unter den Platanen schmausen.

Das Festival, das zum neunten Mal stattfindet, blättert ein Portfolio auf wie sonst keine Gourmet-Veranstaltung in Düsseldorf. Nach  Auffassung von Veranstalter Frank Hartmann ist die Foodmeile sogar „das größte Outdoor Foodfestival Europas“.

Genuss aus Kanada

Gastland Kanada bringt Hummer und weiteres Seafood, Fleisch und mehr auf die Kö. Dank des Handelsabkommens CETA, darauf wies der kanadische Vizekonsul

Gin de Cologne – der Name ist witzig, der Gin nach Eigenangabe gefällig und am besten mit dem Tonic „Fevertree Mediterranean“ zu genießen

heute bei der Pressekonferenz bei Zurheide hin, sind kanadische Produkte deutlich preiswerter als früher zu haben. Europa importiert aus Kanada in erster Linie Mais (348 Mio USD), Sojabohnen (284 Mio. USD), Früchte und Nüsse (115 Mio. USD) und – Katzenfutter (114 Mio. USD). Weiterhin Hummer und Meeresfrüchte für 78 bzw. 86 Mio USD sowie Linsen und Ahornsirup.

Eine Spezialität im Angebot ist neben Bisonfleisch der sogenannte „nackte Hummer“, dessen Fleisch unmittelbar nach schonender Tötung des Hummers mit Überdruck aus der Schale gelöst wird, womit nicht mal der kleinste Rest Hummerfleisch im Panzer verbleibt. Der ganze Hummer ist auf der Kö für nur 25 Euro zu haben.

Marokkanische Küche

Halima Pflipsen, sympathische Gründerin der ersten marokkanischen Kochschule Deutschlands (in Düsseldorf an der Fleher- und der Martinstraße / www.tastemorocco.de) wird auf der Kö genauso vertreten sein wie ein freundlicher junger Mann aus Togo in Westafrika, der Kaffee, Kakao und Gerichte aus Yamwurzeln oder Kochbanenen im Angebot hat. Ein Kölner Unternehmer wird „Gin de Cologne“ anbieten, den es neuerdings auch in rosa Färbung gibt.

Foodtrucks gehören natürlich auch zum Festival, Trendfood wie asiatische Fusionsküche, mexikanisches Streetfood und hawaiianische Poke Bowls, persische Gerichte und solche aus Georgien und dem Libanon werden einen verführerischen Duftteppich über die Kö legen.

Dinner in 4o m Höhe

Der Höhepunkt des Festivals, im wahrsten Sinne, ist das „Dinner in the Sky“, das Aussteller Gourmetfleisch, Düsseldorf, serviert. Jeweils mehr als 20 Gäste speisen ihr – natürlich fleischlastiges Vier-Gänge-Menü in einer an einem Kran baumelnden Gondel in 40 m Höhe. Online haben bereits 462 Gäste gebucht – ausverkauft!

Gourmetfleisch trägt aber auch dem Veggie-Trend Rechnung und bietet einen fleischlosen Burger von „Beyond Meat“ an – auf Erbsenbasis, wobei die Fleischfarbe von Roter Bete kommt.

„Rosati“ am Eröffnungsabend: Luft nach oben

August 2, 2019

Gestern erlebten wir in dem von  Großgastronom Pino Fusco übernommenen „Rosati“ in Golzheim die inoffizielle Eröffnung. Um dies vorweg zu nehmen: Da ist noch viel Luft nach oben. Die Speisekarte klein („mehr ist am Anfang nicht möglich“), das Essen von mittelmäßiger Qualität und der Service überfordert.

Die Equipe hat am gestrigen Abend erstmalig zusammen gearbeitet, das erklärt vieles. Dennoch muss man feststellen, dass auch das Speisenangebot für die verwöhnten Düsseldorfer Schmecklecker womöglich zu unattraktiv ist, es ist schlichtweg zu konventionell – von Vitello Tonnato bis zu Dorade und Lammgericht. Da war die Karte bei der ursprünglichen Eröffnung des Lindner-Restaurants deutlich extravaganter und ambitionierter.

Pino, der das Restaurant maßgeblich von seinen beiden Söhnen führen lassen will, ist gut beraten, sich als alter Fuchs mit feinen Sensoren länger einzubringen. Wie oft haben wir in seinem Rossini und – vor allem – im „Positano“ gegessen, sehr gut gegessen. Pino kann’s ja. Wir schauen gern wieder vorbei. Das Lokal an sich ist ja ohnehin einen Besuch wert, es ist der wohl schickste Italiener der Stadt, und Pino hat es mit vielen kleinen Veränderungen noch hübscher gemacht.

Heute Opening des „neuen“ Rosati unter Pino Fuscos Leitung

August 1, 2019

So einladend präsentiert sich das „Rosati“ in Golzheim, das jetzt „Pino“ Fusco übernommen hat

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…“ Der Hit von Udo Jürgens passt: Der Düsseldorfer Erfolgsgastronom Pino Fusco wird in wenigen Wochen 66 Jahre alt – und startet noch mal durch.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte er bekannt gegeben, sich von seinen Restaurants „Rossini“, „La Piazzetta“, „Biblioteca! und „Positano“ zu trennen, wobei die Tatsache, dass die Häuser ihm gehören, den Verkauf gewiss nicht vereinfacht hat.

Heute werden wir mal nachhören, wie es aussieht, denn heute gibt es im „Rosati“ in Golzheim eine Neueröffnung eines eigentlich erst vor wenigen Jahren neu eröffneten Restaurants in einer Lindner-Immobilie. Das Haus hatte zuletzt der 1917 auf mysteriöse Weise verschwundene Santo Sabatini geführt. Jetzt hat Pino das Restaurant übernommen.

Ich bin auf das Opening heute gespannt, auf die Küche, auf mögliche Veränderungen und auf die Gäste, die man dann vielleicht auch öfter dort sehen wird.

Barbara Oxenfort gibt Leitung des „Weinhaus Tante Anna“ an ihre Cousine ab – Konzentration auf Brasserie Stadthaus und Gesang

Juli 9, 2019

Barbara Oxenfort (Foto) und das Weinhaus Tante Anna sind seit 30 Jahren eine schier unzertrennliche Einheit. Nun gibt es einen harten Schnitt, sie gibt das Gourmet-Restaurant in neue Hände, und dennoch bleibt es in der Familie, ihre Cousine, deren Vater das Haus gehört, übernimmt. Mehr bei RP Online.

Mit ihrem Geschäftspartner Tobias Ludowigs und Florian Conzen als Küchenchef betreibt Barbara mit wachsendem Erfolg die #Brasserie_Stadthaus in der Mühlenstraße 31, die gewiss schönste Brasserie der Stadt. Außerdem möchte Barbara, die sehr talentierte Jazzsängerin, mehr Zeit für ihren Gesang haben.

Restaurant-Tipp: Trattoria del Pesce, Gerresheim

Juni 13, 2019

Giovanni von der #Trattoria_del_Pesce in Düsseldorf-Gerresheim (Morper Str. 16) hat’s nicht so mit Chichi: Fisch auf den Tisch, fertig. Aber weil er immer frisch und stets gut zubereitet ist, geht man gern hin. Heute die Scholle (14.50 €), inklusive Bratkartoffeln und Salätchen.

Stockheim lädt zur Geburtstagsfeier – Familienunternehmen ist seit mehr als sieben Jahrzehnten aktiv

Mai 13, 2019

Margret (links) und Carla Stockheim – Mutter und Tochter führen das Unternehmen gemeinsam – Foto: Andreas Kleyboldt

Am kommenden Sonntag, dem 19. Mai (12 Uhr bis 18 Uhr), feiert das Familienunternehmen Stockheim mit einem Tag der offenen Tür in der Rheinterrasse Geburtstag – es ist der 71. Besucher erwartet eine Reise durch das aktuelle Genuss-Universum: Ausgefallene Food-Trends von heute, wie zum Beispiel Pulled-Pork Burger mit Jackfruit, Flammkuchen mit verschiedenen Toppings, schwarze Gnocchi und weitere Köstlichkeiten.

Auch für die kleinen Gourmets ist gesorgt. Gemeinsames Backen, Berliner- verzieren und Naschen wird die Kinderaugen zum Leuchten bringen.

Disco-Foxtrott

„Zu Kaffee und Kuchen lassen wir den bekannten Tanztee aus der Rheinterrasse aufleben und interpretieren ihn neu. Unsere Geburtstagsgäste dürfen sich auf Disco-Foxtrott und die legendäre Sahnetorte nach dem Originalrezept von meinem Opa freuen“, verrät Juniorchefin Carla Stockheim, „dazu gibt es mitreißende Musik – gespielt von einer Live-Band im Stil der wilden 20er Jahre. 

Als weiteres Highlight wird eine liebevoll gestaltete Rückschau präsentiert, die auf 71 Jahre Familiengeschichte zurückblickt. Historische Fotos der Rheinterrasse, des Firmengründers Heinz Stockheim mit Queen Elizabeth II. oder das Gästebuch mit Unterschriften berühmter Persönlichkeiten, wie Konrad Adenauer oder Theodor Heuss, belegen: Stockheim war und ist eine Düsseldorfer Institution – spezialisiert auf Top-Events.

Caterer der Spitzenklasse

Bei Stockheim tafeln Könige und Königinnen, das Brauchtum, nationale und internationale Unternehmen, Politiker sowie Filmstars. Auch die legendären Karnevalssitzungen und die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises trugen dazu bei, dass das Traditionsunternehmen weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus als Caterer der Spitzenklasse bekannt ist.

Vergangenheit bewahren, Gegenwart gestalten und Zukunft wagen: Seit zwei Jahren sorgt Carla Stockheim für frischen Wind im Unternehmen. Dabei stehen Engagement, Leidenschaft und Teamgeist für die 32-jährige an erster Stelle.

Der Biergarten „Rheinblick 33“ war schon immer attraktiver Anziehungspunkt – hier ein Foto aus den Fünfziger Jahren – Foto: Stockheim

„Das Klima bei uns ist familiär und freundschaftlich. Wir hören einander zu und sind immer bereit, voneinander zu lernen. Das spüren auch unsere Gäste. Auf der Messe Düsseldorf, dem CCD Congress Center Düsseldorf genauso wie in der Rheinterrasse und im Rheinblick 33“, betont ihre Mutter Margret Stockheim, die als Geschäftsführerin gemeinsam mit ihrer Tochter das Familienunternehmen in die Zukunft führt.

Die Firma Stockheim wurde vor 71 Jahren von Heinz Stockheim in Düsseldorf gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen 120 Mitarbeiter. Das Familienunternehmen konzentriert sich insbesondere auf sein starkes Kerngeschäft, die Bewirtschaftung der Düsseldorfer Messe und des CCD Congress Centers Düsseldorf, die Gastronomie in der imposanten, denkmalgeschützten Rheinterrasse sowie dem angrenzenden Stockheim Rheinblick 33. Zudem wird der Ausbau des Eventcaterings vorangetrieben. Dabei steht die Entwicklung von neuen gastronomischen Konzepten im Vordergrund.

 

 

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