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Ausprobiert – die Gans im Interconti-Restaurant Péga

November 30, 2011

So wie eine Gans sein soll: Der Hauptgang des Gänsemenüs im Interconti erfüllte alle Erwartungen

Wir hatten es hier vollmundig beworben und haben es nun selbst ausprobiert: Das Gänsemenü im Restaurant Péga des Interconti an der Kö ist tatsächlich eine Empfehlung.

Wie man es von Chefkoch Sönke Höltgen (Foto) erwarten darf, kamen die Gerichte in makelloser Qualität auf den Tisch. Das Hauptgericht präsentierte sich sowohl knusprig als auch saftig und zart. Einziger Makel, aber in Anbetracht der sonstigen Qualität der Speisen und des exzellenten Service zu vernachlässigen: Die “Gebrannte Crème” hätte ein wenig mehr Feuer vertragen. Das 4-Gänge-Menü ist seinen Preis wert.

Hier das komplette Menü:

  • Gänseleberparfait im Pumpernickelmantel an Quittenchutney und Vin-Santo-Gelee
  • Consommé von der Gans mit gefülltem Cannelloni und Wurzelgemüse
  • Brust und Keule von der Hafermastgans an Feigenrotkohl und gefüllten Kartoffelklößchen,Bratapfel und glasierte Maronen
  • Gebrannte Crème von der Tahitivanille an Rumfrüchten und Walnuss-Krokanteis

Dazu tranken wir einen 2008 Martin Berdugo, einen im Fass gereiften Tempranillo aus dem spanischen Anbaugebiet Ribera del Duero (45 Euro). Das 3-Gänge-Menü kostet 49,– Euro pro Person, das 4-Gänge-Menü 59,– Euro. Anmeldungen unter  (0211) 8285 1203.

Amici: Wieder mal ein Gedicht

November 23, 2011

Ein Gedicht: Flusskrebse mit frischen Feigen und einer Vielzahl von Zutaten

Es ist wieder mal an der Zeit, die Leistungen eines Restaurants zu würdigen, das keinerlei Werbung bedarf. Das Amici, Löricker Str. 1,  am äußersten Rand Oberkassels gelegen und mit Laufkundschaft nicht gesegnet, ist dennoch ein Dauerbrenner. Abends muss man reservieren und mittags geht man gleichfalls nur mit Reservierung auf Nummer Sicher.

Gestern Mittag zaubert Chefkoch Maurizio diesen Salat auf den Tisch: Flusskrebse mit frischen Feigen, Grapefruit-Spalten, Oliven, roten Zwiebeln, Tomatenspalten, Chicoree, Radicchio und Kresse – eine Vielzahl von Geschmackseindrücken, sensationell!

Als Hauptgericht nahmen wir bei unserem Business Lunch zu zweit dazu das legendäre Kalbskotelett bzw. die wie immer superzarten Lammkoteletts im Sesammantel. Nach einem Essen im Amici, von Maurizio auf Spitzenklasse-Niveau bekocht und von Salvatore und seinem Team freundlichst versorgt, stellt sich jedesmal ein Wohlgefühl ein, wie man es in Düsseldorf nicht besser erleben kann. Mein Gast stimmte zu: Das harmonische Zusammenspiel von bester Küche, gleichbleibendem Niveau, exzellentem Preis-Leistungsverhältnis und superfreundlichem Service macht dieses Lokal zur Ausnahmeerscheinung in Düsseldorf

Gans an der Kö

November 23, 2011

Für die traditionelle Gans bevorzugt man in aller Regel das klassische Traditionsgasthaus.  Die Gans im Luxushotel genießen? Mit dem Gedanken muss man sich erst anfreunden. Doch Interconti-Chef Sönke Höltgen macht mit seinem Drei- oder Vier-Gänge-Menü Appetit, das er derzeit im feinen Hotelrestaurant Péga auftischt:

  • Gänseleberparfait im Pumpernickelmantel an Quittenchutney und Vin-Santo-Gelee
  • Consommé von der Gans mit gefülltem Cannelloni und Wurzelgemüse
  • Brust und Keule von der Hafermastgans an Feigenrotkohl und gefüllten Kartoffelklößchen,Bratapfel und glasierte Maronen
  • Gebrannte Crème von der Tahitivanille an Rumfrüchten und Walnuss-Krokanteis

Das 3-Gänge-Menü kostet 49,– Euro pro Person, das 4-Gänge-Menü 59,– Euro. Anmeldungen unter  (0211) 8285 1203. Der Preis erscheint angemessen, wenn man die Qualität des Péga berücksichtigt und weiß, dass den Gast ein exzellenter Service erwartet.

La Baracca: Kampf gegen die Gunst der Gäste

September 19, 2011

Am 4. August haben wir hier auf das ausgesprochen schlechte Preis-Leistungsverhältnis in dem wirklich sehr schönen neuen Restaurant “La Baracca” an der Grafenberger Allee hingewiesen, wo einst das “Kytaro” Griechisches auf den Tisch brachte.

Wohlmeinende Hinweise auf zu kleine Portionen und überhöhte Preise haben  dazu geführt, dass man ein Mittagsmenu eingeführt hat. Nach einer Boykottzeit von rund sechs Wochen waren wir heute erneut zu Gast und haben es probiert.

Unter dem phantasievollen Namen “Presto Pranzo Piu”, der mir mangels hinreichender Italienischkenntnisse nichts vermittelt, wurden serviert: ein  kleiner”Insalata Mista”, an dem wenig “mista” war aber dafür vieles verwelkt, dazu ein Tomatensüppchen, das geplant zeitgleich, also nicht etwa versehentlich, mit dem Hauptgericht, einem “Loup de Mer auf Salbei mit gedünstetem Gemüse”, auf den Tisch kam.

Ein solches Menu könnte sättigend sein, war es aber nicht, da es sich bei dem Fisch um ein Minifiletchen handelte, das auf einigen Gemüsestreifen ruhte. Das Essen schlug mit 10,90 Euro zu Buche und hinterließ uns hungrig. Wir gönnten uns deshalb noch ein Dessert, das als Nougateis mit Espresso (3,50 Euro) auf der Karte stand und gut schmeckte, allerdings nicht nach Nougat sondern nach ganz normalem Schokoladeneis.

Dazu kam der übliche Ärger mit den stets streikenden elektronischen Speisekarten (Foto). Fazit: Hier kämpft ein Restaurant, das einen guten Start hatte,  mit allen Mitteln darum, die Gunst der Gäste zu verlieren – und es scheint zu gelingen: Zwischen 12:30 und 14:00 Uhr verlor sich weniger als ein Dutzend Gäste in dem Restaurant, das 170 Plätze  bietet  (zusätzliche 120 außen).

Tour de Menu gusto – Liedberger Landgasthaus uneingeschränkt empfehlenswert

September 18, 2011

Vorspeise: Dunkles Ragout fin vom Reh mit Kräuterseitlingen in der Blätterteigpastete

Mangels Gelegenheit (Urlaub steht an) wird die diesjährige Tour de Menu gusto einen bis zwei Esser weniger haben, ein Restaurant jedoch haben wir besucht – das am weitesten entfernte. Das Liedberger Landgasthaus liegt in Korschenbroich und ist (via Südbrücke) von der City aus in ca. 15 bis 20 Minuten zu erreichen.

Das Gastronomen-Ehepaar Simone und Peter Schmitt feiert in diesem Jahr Zehnjähriges und hat aus diesem Anlass ein Kochbuch (“Ehrlich wie ein Butterbrot”) herausgegeben und einige Events aufgelegt. An der Tour de Menu gusto beteiligen sich die Schmitts in der Kategorie “Wild”.

Das Landhaus entspricht genau den Erwartungen, rustikal-gediegen. Es verströmt diese Solidität, die einem die Sicherheit vermittelt, dass man hier nicht über den Löffel balbiert wird. Die Freundlichkeit des Personals ist herauszuheben.

Wir probierten das Menu auch mit den Alternativgerichten, wollen hier jedoch nur die Empfehlung für eine der beiden Alternativen aussprechen.

Ein Hammer war die gewählte Vorspeise, ein delikates Ragout fin vom Reh, bei dem die Sauce mit Preiselbeeren so sensationell war, dass der Suppenlöffel zum Einsatz kam. Die Alternative, geräucherter Wildschweinschinken mit Preiselbeeren und ausgebackenen Käsekrapfen, entsprach zwar den Erwartungen, fiel aber gegen das Ragout fin ab.

Die Suppe, die bei beiden Menus dazu gewählt wurde, war eine Muskatkürbiscremesuppe mit Brezenknödelscheiben und der einzige Schwachpunkt im Menu. Nicht schlecht aber auch nicht bemerkenswert. Anders ausgedrückt: Ein bißchen langweilig, es fehlte der Kick.

Beim Hauptgericht dann wieder drei Sterne für das ausgezeichnete Wild: “Geschmortes vom Eifeler Hirsch mit Bratapfelrotkohl und gebratenen Kartoffelbuchteln”, so die Bezeichnung der Hauptmahlzeit, überzeugte. Zart das Fleisch, eine Geschmackssensation der Bratapfelrothkohl und die Sauce wiederum ein Gedicht. Auch hier fiel das Alternativgericht, das Fasanenbrustschnitzel mit Rahmkraut, Traubensauce und Kartoffelstrudel, im Vergleich ab. Sensationell bei diesem Gericht waren jedoch das Rahmkraut und der Kartoffelstrudel, während die Fasanenbrust geschmacklich eher wie ein Kalbschnitzel daher kam.

Das Dessert, warme Schokoladencreme mit marinierten Essigquitten und hauseigenem Vanilleeis, genossen beide Tour-Teilnehmer mit ganz großem Vergnügen.

Mit dem obligatorischen Espresso und den gewählten Weinen, einem weißgekelterten Burgunder von der Ahr und dem Conde de Valdemar aus dem Rioja sowie einer großen Flasche Wasser schlug dieser bemerkenswerte Restaurantbesuch mit 99 Euro zu Buche.

Das Landgasthaus ist wohl generell zu empfehlen, wie man beim Service beobachten konnte, kommen hier Liebhaber großer Portionen auf ihre Kosten. Am Abend sollte man wohl reservieren: Telefon: 02166-87294.

Spitze: Das Dessert, ein hausgemachtes Vanilleeis auf warmer Schokoladensauce mit marinierten Essigquitten

“Schweinerei” beim Altstadtherbst

September 16, 2011

Es ist kein Schwein wie jedes andere, weshalb eine Reihe Düsseldorfer Gastronomen diese “Schweinerei” auch als Event zelebriert. Holger Berens (Berens am Kai), Claudia Marliani & Franz-Josef Schorn (Marli ), Tobias Ludowigs & Barbara Oxenfort (Weinhaus Tante Anna) sowie Anne Schorn und Marcel Schiefer (Restaurant Schorn) stellen beim Altstadtherbst das “Maisschwein” vor.

Am Sonntag, dem 25. September (13 bis 18 Uhr), kommt an der Theaterbar im Festivalzelt am Burgplatz das nach Meinung der Gastronomen “erste deutsche Maismastschwein” auf den Tisch. Für 29,90 Euro (exkl. Getränke) kann der geneigte Düsseldorfer schweinisch hinlangen. Die Gastronomen finden, es lohnt sich: “Unserer Meinung nach das beste Schweinefleisch, das je in Deutschland produziert worden ist.”

Anmeldungen bei info@tanteanna.de

Tour de Menu gusto 2011 – hier eine subjektive Auswahl

September 13, 2011

Tour-Veranstalterin Gabriela Picariello mit Teilnehmer Benjamin Achenbach (Monkey’s South)

Bis zum 3. Oktober haben Düsseldorfs Schmecklecker bei der Tour de Menu gusto wieder mal die Gelegenheit, besonders gut und günstig in einer Vielzahl von Restaurants zu essen, genau genommen sind es 41 Teilnehmer. Zum 5. Geburtstag der Reihe wird wie gewohnt in vier Kategorien gekocht: „Fernweh“, „Heimatglück“, „Kräutergarten“ und „Wildgenuss“.Nach einigen Teilnahmen bei der tour de menu nimmt Sternekoch Peter Nöthel mit seinem Restaurant „Hummer-Stübchen“ nun erstmals an der tour de menu gusto teil und übernimmt zudem die Rolle des Schirmherrn.

Bei der Fülle der Angebote muss man sich entscheiden. Nach Studium der diversen Menus erscheinen mir folgende Restaurants besonders empfehlenswert: das

  • Alte Fischerhaus in Urdenbach (Menu: 38 Euro), das mit Heilbutt oder Sylter Deichlamm lockt (Telefon: 0211-714597),
  • das Comeback-Restaurant Monkey’s East am GAP 15  mit thailändischem Rindfleischsalat und Sashimi (Telefon: 664963729),
  • das Da Capo in der Kanonierstraße, das gratinierte Jakobsmuscheln oder Kalbsbries sowie als Hauptgerichte Zanderfilet oder Wildhasen auf den Tisch bringt (Telefon. 0211-4543204),
  • Das CHRISTEN im Haus Litzbrück in Angermund, das den Charme eines Traditionsrestaurants versprüht und vor dem Kalbssteak mit Steinpilzen bzw. gegrilltem Heilbutt für 39 Euro Leckereien wie Brulée vom Ziegenkäse serviert (Telefon: 0203-997960),
  • das Le Bouchon in Pempelfort (Blücherstraße), das zum Preis von 38 bis 59 Euro (Drei Gänge/fünf Gänge) u.a. Mousse von der Gänsestopfleber und Kabeljaufilet im Lauchblatt mit Bohnenkraut-Rohschinken Espuma präsentiert  (Telefon: 0211-97713417) und
  • das Reef and Beef (Lennéstraße/Ecke Tußmannstraße), das mit 89 Euro das teuerste Menu auf den Tisch bringt. Das jedoch kann sich sehen lassen: Vor dem Hauptgericht – 200 g Triple Star Filet mit Langustenschwanz in Zitronensauce – kommen hier Gaumenschmeichler wie Crab Cake mit Merrettich-Senfsauce, Steak Tatare vom Triple Filet, Jumbo Shrimps und Original Balik Salmon Tsar Nikolaj auf den Tisch und als Dessert alles, was Amiland liebt, darunter die phantastischen Brownies des Hauses ( Telefon: 44030991).
  • Auch ein Restaurant außerhalb Düsseldorfs scheint mir einen Besuch wert zu sein: das Liedberger Landgasthaus in Korschenbroich. Das  Menu macht Lust: Hauptgerichte sind Schnitzel von der Fasanenbrust mit Rahmkraut, Traubensauce und Kartoffelstrudel bzw. Geschmortes vom Eifelhirsch mit Bratapfelrotkohl und gebratenen Kartoffelbuchteln. Vorweg gibt es ein dunkles Ragout fin vom Reh mit Kräutersaitlingen in der Blätterteigpastete. Preis: 39 Euro (Telefon: 02166-87294).

Interconti mit bestem Brunch der Stadt

September 12, 2011

Der Malkasten ist mit seinem Brunch für 24,50 Euro ein Hit in Düsseldorf, Reservierungen sind dringend nahegelegt. Das Angebot ist nicht schlecht und die Atmosphäre ist einladend, gewiss eine Empfehlung in Düsseldorf, speziell im Sommer, wenn die Terrasse genutzt werden kann.

Doch nach dem zweiten Besuch des Interconti-Restaurants Péga muss man anerkennen, dass der Brunch an der Kö die Spitze markiert. Mit dem Hyatt gibt es zwar einen Konkurrenten, doch hier schlägt das Preis-Leistungs-Pendel – im Hafen kostet der Brunch 45 Euro – deutlich zugunsten des Péga aus, das für 36 Euro eine Menge zu bieten hat: Elegantes Ambiente, umfassende Auswahl und perfekten sowie ausgesprochen freundlichen Service.

Am gestrigen Sonntag überraschte das Restaurant mit diversen Vorspeisen auf Fingerfood-Niveau: Rehschinkentatar auf Vollkornbrot mit Himbeere, Quiche von jungem Lauch mit Schnittlauchcrème, Reissalat mit gebratener Maispoularde und Kerbel, Tatar vom Saibling auf Selleriousse und Salatauswahl mit Hausdressing.

Als Hauptgänge waren im Angebot: ein exzellentes Fischragout, die gefüllte Maispoularde mit Kartoffeltörtchen und Rahmlauch und Penne in Tomaten-Minz Sugo mit gebratener Zucchini und getrockneten Tomaten. [mehr...]

Schlüssel & Interconti laden zum Dinner

September 1, 2011

Bereits zum dritten Mal bietet die Düsseldorfer Hausbrauerei Zum Schlüssel in der Bolker Strasse die Kombination Spitzenkoch & Spitzenbier. Interconti-Koch Sönke Höltgen kocht auch, was zum Bier passt. Am 8. September steigt das sehr spezielle Gourmetdinner. Nähere Information im  “Schlüssel”: 0211-82895530.

Interconti: Restaurant Pegá bittet zum Brunch

August 8, 2011

Das Interconti hat ein attraktives Angebot etabliert, das wir am Sonntag einmal testen wollen: Das sonntägliche “Gabelfrühstück”  im hauseigenen Restaurant PÉGA.

Unter dem Motto “regional, authentisch und hochwertig“ werden Eier- und Milchspeisen,  Früchte, Fleisch und Fisch aus der offenen Show-Küche angeboten. Auch Süßes (siehe Foto) gehört zum Brunch.

Kinder bis zu sechs Jahren sind vom Hotel eingeladen, für ältere Kinder (bis zum 14. Lebensjahr)  zahlen die Eltern jeweils nur einen Euro pro Lebensjahr. Da eine spezielle Kinderkarte sowie eine “kreative Kinderbetreuung” im Preis inbegriffen sind, ist dies offensichtlich ein paradiesischer Brunch für kinderreiche Familien.

Der Preis für Erwachsene beträgt 26 Euro, Heißgetränke, Säfte und Winzersekt sind inklusiv.

UPDATE: Gestern ausprobiert. Das Angebot ist umfassend: Es gab u.a. diverse süße Teilchen, Eier in allen Variationen, schmackhafte vegetarische Gerichte, gekochten Lachs, Kalbsrücken im Kräutermantel, Käse und ein üppiges Dessert-Angebot (Foto).

Der Service ist ausgesprochen freundlich und der zu Beginn angebotene Winzersekt , war eine angenehme Einstimmung. Für Bruncher, für die eine Zeitung sonntags dazugehört, ist auch gesorgt – mit genügend Exemplaren von WamS und FAS.

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