Düsseldorf IN – Netzwerktreff feiert den “75.”

September 2, 2010

Ja, da kommt etwas zusammen. Signa Funds-Pressechef Axel Pollheim (Foto) hat Edelcaterer Georg Broich anlässlich der 75. Veranstaltung des Netzwerktreffs Düsseldorf IN am kommenden Montag mal ausrechnen lassen, was die durchschnittlich 500 Gäste so konsumiert haben.

Im Schnitt vertilgten die Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens bei jeder Veranstaltung Speisen im Gewicht von 1050 Gramm, macht bei 75 Veranstaltungen 43 Tonnen. Mehr als zwei Tonnen Fisch wurden gegrillt, gedünstet, gebraten, 4,3 Tonnen Geflügel gerupft und 6,9 Tonnen Rindfleisch verarbeitet. Auch bei den Desserts wurde immer gut zugelangt – rund 4,3 Tonnen Cremes, Mousse und weiteres Süßzeugs erfreuten sich großer Beliebtheit.

Für die 75. Veranstaltung des Treffs von Signa Funds und weiteren Sponsoren haben sich u.a. angemeldet: die aktuelle Venetia Janine Arnold, die künftige Rebecca Frankenhauser, die Bürgermeister Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Gudrun Hock und Friedrich Conzen, Ratingens Bürgermeister Harald Birkenkamp, Prinzenclub-Präsident Hans Joachim Driessen, Bundestagsabgeordneter Peter Beyer, Udo Heinrich (Prinzengarde Blau-Weiß), Ex-Prinz und Lecker-Bäcker Josef Hinkel, Ex-Schwimmstar Christian Keller, Dirk Krüssenberg (Präsident Marketing Club Düsseldorf), der wiedergewählte CC-Präsident Engelbert Oxenfort mit den Töchtern Christiane (Altstadtherbst) und Barbara (Weinhaus Tante Anna), RWE-Einkaufschef Dr. Ulrich Piepel, Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, die Hotelchefs Jens Vogel (Maritim) und Jörg T. Böckeler (Interconti).

Die Gäste erwartet u.a. eine Luftakrobatik des Apollo-Theater und ein herausragendes Dessert-Bufett, gesponsert vom Steigenberger Parkhotel (wird jetzt komplett umgebaut) und dem 4-Sterne InterCity Hotel. Mini Nougat Mohrenkopf, Petit fours von Mango, geeister Cappuccino, Crème Brulée und mehr – da werden besonders die Damen schwach werden.

Die Marketing-Club Düsseldorf- und NRW-Forum-Diskussion um die Zukunft der Mode in Düsseldorf geht weiter: Heute sagt Berater Stefano Sorice: Think big!

Juli 19, 2010

Von Stefano Sorice*

Berlin ist nicht Düsseldorf und Düsseldorf wird nie Berlin. Es gibt kein Argument, das in Verbindung mit der Frage nach der Zukunft des Modestandortes Düsseldorf noch nicht genannt wurde. Aber mit jedem Mal, da die Mode sich ein halbes Jahr weiter entwickelt, wird deutlich, dass Berlin eine Entwicklung nimmt, die andere Modestandorte in Deutschland an den Rand der Überflüssigkeit treibt.

Was diesmal in Berlin los war, ist ohne Beispiel. Und das alte Argument, dort würde eben „Party gemacht“, aber kein Geld verdient, kann in seiner alten Schlichtheit nicht mehr gelten. Es sind mehr als nur ein paar Hände voll Einkäufern, die gegen den Alleinvertretungsanspruch der Partygänger in Berlin ankämpfen [mehr...]

Albert Eickhoff feiert sein Firmenjubiläum als Mega-Event und sagt, was am Modestandort Düsseldorf passieren muss

Juli 16, 2010

Glücklich verheiratet: Power couple Brigitte und Albert Eickhoff

Herr Eickhoff: In Berlin lief soeben die Fashion Week, alle fliegen drauf und der Promifaktor ist hoch. Was machen wir in Düsseldorf falsch?

Eickhoff: Düsseldorf hat manches verpasst, es hätte längst etwas geschehen müssen, doch die Obrigkeiten haben möglicherweise die drohende Gefahr noch nicht wirklich erkannt..

Worin liegt die Gefahr?

Eickhoff: Dass Düsseldorf als Modestandort noch weiter hinter Berlin zurück fällt. Bei uns gibt es keinen Glamour, keinen Event mit Strahlkraft. Ich habe zum Beispiel eine Modenschau in der Oper angeregt, es lässt sich ein Laufsteg fantastisch über die ersten Reihen überbauen und alle wichtigen deutschen Designer könnten mit einem Durchgang ihre Repräsentanz zeigen. Doch hier bewegt sich dahingehend nichts. [mehr...]

Marketing-Club Düsseldorf und NRW-Forum – Engagierte Diskussion um die DNA der Modestadt Düsseldorf – “Mal richtig Kohle in die Hand nehmen”

Juli 15, 2010

Düsseldorfs Ruf als Modemetropole ist angekratzt, der Glanz schwindet. Die Substanz in Düsseldorf macht die Landeshauptstadt zur klaren Nr. 1, hier wird auch geordert und das Geld verdient. Doch der Glamour entfaltet sich pompös in Berlin, wo auch immer mehr Geschäft gemacht wird. Was tun? Marketing-Club Düsseldorf-Präsident Dirk Krüssenberg und Werner Lippert (NRW-Forum) setzten das Thema auf die Agenda und luden eine exklusive Runde zur Diskussion. Ergebnis vorweg: Düsseldorf hat ein schweres Imageproblem, an dem niemand professionell arbeitet.  Und: Es geht nicht nur um Mode, es geht um die Marke Düsseldorf.

Erfrischend brachte  Tina Müller, als Senior Vice President verantwortlich für die Kosmetik bei Henkel/Schwarzkopf, den Unterschied zwischen Berlin und Düsseldorf auf den Punkt:  “Hier sitzen die Damen mit den dicken Portemonnaies, in Berlin sind sie klamm”.  Ihr Unternehmen, machte sie deutlich, würde sich gern stärker in Düsseldorf engagieren – wenn es denn eine Plattform mit Strahlkraft gäbe.

Die Diskussionsrunde (v. l.): Werner Lippert, Dr. Adrian Kiehn, Prof. Ekkehart Baumgartner, Annette Weber, Tina Müller, Frank Dopheide

Ein Vermarktungsproblem habe Düsseldorf, befand Dr. Adrian Kiehn, Generalbevollmächtigter von P & C.  Man sehe sich doch an, welche Modehäuser in Düsseldorf zu Hause seien: LVMH, C & A, P & C  und Esprit (Ratingen).  Düsseldorf sei “die kreativste Business-Stadt”.

Annette Weber, Chefredakteurin von INStyle (Burda), war deutlich anzumerken, dass sie das hippe Berlin gern auf dem Schirm hat. Wie sie Düsseldorf porträtieren würde, fragte Moderator Professor Ekkehart Baumgartner. Die Modejournalistin: “Kö, Eickhoff, Jades, Kaiserswerther Straße, Medienhafen, das wäre unser Image.” An Berlins peppiger Fashion Week faszinieren sie am stärksten  “Bread & Butter”,  die VIP’s, das Promi-Restaurant Borchardt, der Club Berghain und die trashig-elegante Bar 25. Düsseldorf, so die Münchnerin, sei konservativ, Berlin lässig.

“Erschüttert von Ihrer Wahrnehmung”  zeigte sich Gastgeber Werner Lippert: “Das hatten Sie hier doch schon vor 20 Jahren – das Creamcheese, Kraftwerk, die Igedo…”. Düsseldorf habe lediglich ein “retardierendes Image” und den Anschluss an die Metropolen verloren. Wie viele Meinungsbildner in Düsseldorf zeigte sich Lippert überzeugt, dass Düsseldorf als Hauptstadt der Kreativ-Wirtschaft sich intensiver entsprechend vermarkten müsse.

Zustimmung von Frank Dopheide, Chefwerber der Agentur Grey. Düsseldorf müsse seine “Hausaufgaben machen” und nicht Berlin nacheifern.  Dopheide: “Kreativ, das ist nicht Graffiti auf der U-Bahn, das sind kluge Köpfe, die Wert schöpfen.”  Zur Vermarktung Düsseldorfs gab er den klassischen Ratschlag: “Marke entsteht, wenn man Botschaften sendet und das lange durchhält.”  Und dann sprach er an, was jeder Düsseldorfer, der gelegentlich die Stadt verläßt, schon ähnlich fühlte: “Ich hasse es, wenn ich mich immer für Düsseldorf entschuldigen muss.”

Düsseldorf, war die Runde einig, ist besser als sein Ruf. Weit besser. Doch genauso breit war die Zustimmung in der Auffassung, dass die Vermarktung der Stadt im argen liege. Die Welt habe kein Bild von Düsseldorf. Lippert-Anekdote zur Verdeutlichung:  Der (mittlerweile verstorbene) Modeschöpfer Alexander McQueen habe ihn einen Tag vor einer Ausstellung angerufen und gesagt: “Können wir die Ausstellung nicht woanders machen?’”  Das liege auch daran, dass die Stadt, wenn sie Modejournalisten einlade, ihnen das Heine-Grab zeige aber nicht etwa Gursky.

Das nicht geprägte bzw. diffuse Image Düsseldorfs ist auch ein erhebliches Hindernis, wenn es darum geht, junge, kreative Leute für Führungspositionen zu gewinnen, waren sich Henkel-Schwarzkopf-Frau Tina Müller und P & C-Kiehn einig.

Dopheide über die Aktivitäten der Stadt: “Es sitzen zu viele Leute an zu vielen Tischen”. Tina Müller: “Zu viele Köche verderben den Brei. Es braucht einen Fokus, es braucht Power.” Die erfolgreiche Marketing-Spezialistin empfiehlt neue Wege: “Warum zeigen Eickhoff, Jades, Apropos nicht parallel zur Messe den Endverbrauchern die Mode in glamourösen Shows. Wir müssen den Modebereich aufbohren.”

Auch die INStyle-Chefin hatte einen Rat: Das Image Düsseldorfs als “glamouröse, schicke Stadt muss man stärken. Düsseldorf fehlen Events um die Mode herum.”

Fazit: “Man müßte mal richtig Kohle auf den Tisch legen”, brachte Werner Lippert die Kernfrage auf den Punkt. Und auch Werber Frank Dopheide sprach im Namen aller, als er feststellte, es fehle an Gemeinsamkeiten und großen Konzepten. Die Probleme, so der Grey-Mann, “sind viel größer als nur die Mode.”  Tina Müller, Schwarzkopf, kurz und knapp: “Klein! Schnell! Machen! Erfolge sehen!” P & C-Lenker Kiehn: “Ich würde Geld in die Hand nehmen, wenn es hier die Plattform gäbe.”

Keine Wortmeldung aus der ersten Reihe. Hier saßen Bürgermeisterin Gudrun Hock (SPD), Igedo-Lenker Philipp Kronen, die Wirtschaftsförderer der Stadt, Wilfried Kruse und Uwe Kerkmann.

SIGNA verkauft “grüne” Deloitte-Zentrale an Allianz

Juli 9, 2010

Es heißt “Spherion” und ist eines der spektakulärsten Düsseldorfer Gebäude. Jetzt hat die Zentrale der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche für rund 100 Mio. Euro den Besitzer gewechselt. Die Düsseldorfer Signa Property Funds verkaufte das 28.000 qm-Gebäude zu einem nicht genannten Preis an die Allianz Real Estate. Das “Spherion” an der Schwannstraße gilt als umweltfreundliches  “Green Building”. Jones Lang LaSalle hatte den Deal initiiert.

Rheinbahn: Klaus Klar neuer Vorstand – Dirk Biesenbachs Vertrag um fünf Jahre verlängert

Juli 2, 2010

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Rheinbahn einstimmig Klaus Klar (Foto) zum Nachfolger des Vorstands und Arbeitsdirektors Peter Ackermann gewählt.

Andreas Hartnigk, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rheinbahn: „Es standen zwei ausgezeichnete Kandidaten – beide aus den Reihen der Rheinbahn – zur Verfügung. Nachdem im ersten Wahlgang keiner die notwendige Stimmenzahl erreichte, hat der Mitbewerber seine Kandidatur zurückgezogen. Klaus Klar wurde dann einstimmig gewählt“. Freuen kann sich auch Dirk Biesenbach, Vorstandssprechers der Rheinbahn, sein Vertrag wurde um weitere fünf Jahre verlängert. [mehr...]

Streit um Bayer-CO-Pipeline: Ratingens Bürgermeister Birkenkamp widerspricht Regierungspräsident Büssow

Juli 1, 2010

Im Streit zwischen Landrat Thomas Hendele und Regierungspräsident Jürgen Büssow stellt sich Ratingens Bürgermeister Harald Birkenkamp klipp und klar hinter Hendele.  Birkenkamp:

„Die Behauptungen der Bezirksregierung, die Gefahrenabwehrplanung für die CO-Pipeline sei abgeschlossen und mit den Feuerwehren abgestimmt, ist definitiv falsch! Fakt ist, dass von der Feuerwehr gravierende Mängel in der Gefahrenabwehrplanung für die CO-Pipeline aufgedeckt wurden“.

Die von der Bezirksregierung als abschließend abgesegnete Gefahrenabwehrplanung erfasse nur einen Bruchteil der tatsächlichen Risiken für Leib und Leben der Bevölkerung.

Dazu  Birkenkamp (Foto): [mehr...]

Le Flair: Heute offizieller Kickoff für Projekt mit 800-Wohnungen in Pempelfort

Juni 28, 2010

Das Joint Venture “Le Flair” der Ratinger Interboden und HochTief Projektentwicklung zwischen Rethel- und Tußmannstraße nimmt Formen an. Beim offiziellen Baustart heute wurde bekannt gegeben, dass bis zum Jahresende 2011 zunächst 13 Häuser errichtet würden. “Gut ein Drittel” der 65 vorgesehenen Wohneinheiten sei bereits vergeben.

Auf dem etwa sechs Hektar großen Grundstück des ehemaligen Güterbahnhofgeländes in Pempelfort/Derendorf sind in einer Parklandschaft fünf Bauabschnitte mit insgesamt zirka 80 000 Quadratmeter Wohnfläche geplant. Bis 2015 sollen dort mehr als 800 Wohneinheiten zwischen 50 und 220 Quadratmetern mit individuell gestaltbaren Grundrissen entstehen.

Sechs Architekten werden so genannte Townhouses und Geschosswohnungsbauten nach eigenständigen Entwürfen umsetzen. Das Quartierkonzept wird durch einen Service-Point ergänzt: Von der Brötchenlieferung über den Reinigungsdienst bis zur Ticketbuchung werden vielfältige Leistungen angeboten.

Dr. Reiner Götzen, Geschäftsführer Interboden: „Le flair bedeutet Urbanität in grüner Umgebung und beste Einbindung in die Infrastruktur der Stadtteile.”

Die Sonne lachte zum Weinblütenfest in Kaiserswerth – rund 35.000 Gäste schlemmten zwischen Klemensplatz und Rhein

Juni 14, 2010

Gut lachen hatte “Weinblütenfest”-Organisatorin Gabriela Picariello, flankiert von Thomas Swica (Radisson, Medienhafen, links) und Jörg T. Böckeler, Chef des “Intercontinental” an der Kö. – Fotos: Düsseldorf Blog

Die kleine Platte mit Meeresfrüchten – das mag der Düsseldorfer immer mal wieder gern

Steak vom afrikanischen Strauß, Cashew-Nußkruste, glasierte Blatjang-Aprikosen, gebackene Süßkartoffeln – einer der Hits von Sönke Höltgen, Chef im “Péga” des “Intercontinental”

Nicht alles war Gold beim “Weinblütenfest”. Aber, mal ehrlich, wie kann man den Einstieg in den Gourmet-Himmel mit Sterneköchen mit einem im Barrique ausgebauten (10 Monate in neuer US-Eiche) Grauburgunder beginnen! Doch das Weinblütenfest hätte einen irreführenden Namen, wenn nicht Alternativen möglich gewesen wären. So war der [mehr...]

SPD weiter gegen Wohnen im Hafen

Juni 8, 2010

Elegant wohnen im Hafen – geplantes Projekt “Königskinder

Die SPD bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung zur geplanten Ausweitung des Wohnens im Hafen. In einer Pressemitteilung erklärt sie, dass sie dem ausgehandelten Kompromiss zwischen Stadt und Bezirksregierung in der Ratssitzung am Donnerstag nicht zustimmen werde.

Markus Raub, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
„Wir sehen weiterhin die Gefahr, dass zusätzliche Wohnungen vor allem im Luxussegment dem Betrieb des Wirtschaftshafens langfristig schaden und die Arbeitsplätze gefährden könnten. Die neuen Bewohner werden sich schon bald über die Geruchs- und Lärmbelästigungen beklagen“.

Um den Wirtschaftstandort Düsseldorf und damit auch die gesamte Region zu stärken, muss der Düsseldorfer Stadthafen in seinem Bestand gesichert und ausgebaut werden. Die SPD verweist auf die Diskrepanz zwischen dem [mehr...]

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