Karl-Theodor von und zu Guttenberg – der deutsche Kennedy verzaubert die Damen und beeindruckt die Manager beim Ständehaus-Treff
September 1, 2010
Tags zuvor trug er Stahlhelm, in Afghanistan, nicht in einem halbwegs sicheren deutschen Stützpunkt sondern an der Front: “K.T.” , der erste
Verteidigungsminister der sich traut – und dem man alles zutraut, auch Kanzler.
K.T., gerade mal 38 Jahre alt, Top-Elternhaus, Disziplin gelernt, Bildung getankt, beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Doch das allein macht den Mann nicht aus, der sich am Montag beim Düsseldorfer Ständehaus-Treff von Signa Funds präsentierte.
Es gibt Menschen, die haben ein raumgreifendes Charisma. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg ist so einer. Die Geräuschkulisse der 500 Spitzengäste verebbt, als habe jemand an einem Regler gedreht, als er mit seinen vier Bodyguards die ersten Schritte in den Saal macht. Man hat hier Gerhard Schröder und Angela Merkel und andere mehr gesehen, doch man meint sich zu erinnern, dass bei den Herrschaften weniger gespannte Erwartung im Spiel war. Den Freiherrn aus Bayern umweht der Hauch eines Kennedy: ein Blitzgescheiter aus bestem Stall mit Stil und geschliffener Rhetorik, mit der unser heimlicher Nebenkanzler seinem Interviewer, dem ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, später die Schau stiehlt.
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Gymnasien-Chaos zum Schulbeginn: Philologen-Verband kritisiert “beliebige Schulpolitik” von Rot-Grün
August 30, 2010
G 8 oder G 9: Mit halsbrecherischer Geschwindigkeit führt die Minderheitsregierung die Gymnasien ins Chaos.
Als ein „vernichtendes Urteil“ der ersten Wochen rot-grüner Schulpolitik bewertet der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Klaus Kaiser (Foto), die heute zum Schuljahresbeginn vorgestellte Einschätzung des nordrhein-westfälischen Philologenverbandes.
Wenn der Philologenverband kritisiere, dass die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen „zur Beliebigkeit mutiert“ oder wenn er die schulpolitischen Vorhaben der rot-grünen Landesregierung als „rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“ beschreibe, dann mache dies deutlich, mit welch halsbrecherischer Geschwindigkeit“ die rot-grüne Landesregierung die Schulen in die Orientierungslosigkeit führe.
Insbesondere die Ankündigung, die Gymnasien sollten bis zum nächsten Schuljahr entscheiden, ob sie in acht oder in neun Jahren zum Abitur führen solle, sorge bei den Eltern für große Unsicherheit, hat Kaiser zum heutigen Schulbeginn beobachtet. „Die Eltern fragen: Was passiert denn mit meinem Sohn, der gerade in die fünfte Klasse des Gymnasiums eingeschult worden ist? Was passiert mit unseren Kindern in der achten Klasse? G 8 oder G 9? Wer will da eigentlich auf welcher Rechtsgrundlage und mit welchen Mehrheiten entscheiden?“ Die Verunsicherung der Eltern sei heute mit Händen zu greifen. Kaiser: „So schaffen Rot-Grün keinen Schulfrieden, so führen sie die Gymnasien ins Chaos.“
Wie der WDR unser Geld verbrennt
August 11, 2010
Die Rheinische Post (leider nicht online) berichtet heute im Wirtschaftsteil – Aufmacher “Was die WDR-Spitze verdient”
über die Topgehälter der Intendantin Monika Piel (308.000 Euro) und ihres Führungsteams sowie über die exzellente Pensionsregelung. So wurden für die “Chefetage” bislang laut RP 8,01 Mio. Euro an Pensionen angespart.
Für alle Mitarbeiter, die vor 1994 beim WDR angefangen haben, wurden bisher 1,1 Milliarden Euro auf die hohe Kante gelegt.
Wie die Rheinische Post berichtet, wird der WDR in diesem Jahr die Budgetgrenze von 1,14 Milliarden Euro um 300 Mio. Euro sprengen. Am Programm könne dies nicht liegen:
- Der WDR bestreite 46,3 % seiner Fernsehsendezeit mit Wiederholungen, weitere 9,6 % würden mit Übernahmen an derer ARD-Anstalten gefüllt.
- Im Radio-Bereich machten Wiederholungen, Übernahmen und das schlichte Abspielen von Musik insgesamt 67,8 Prozent der WDR-Sendeleistung aus.
Die Rheinische Post: Zusammen kassieren ARD und ZDF jährlich 7,23 Milliarden Euro an Rundfunkgebühren. Mit dieser Summe könnte man das Defizit aller deutschen Kommunen ausgleichen, alle Haustiere des Landes zweieinhalb Jahre füttern oder neun Jahre den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr bezahlen.
Aktuell sucht der WDR zusätzliche “selbstständige Beauftragte” für das Eintreiben der Rundfunkgebühren.
Armin Laschet: Eine kleine Bilanz der Regierungsarbeit des Mannes, der Jürgen Rüttgers als Parteichef der CDU in Nordrhein-Westfalen folgen möchte
August 8, 2010
Armin Laschet, der als Integrationsminister vielerlei Fehleinschätzungen unterlag und Integration überwiegend als Aufgabe der Aufnahmegesellschaft
sah, will nun Jürgen Rüttgers als Chef der CDU in NRW nachfolgen. In der letzten Woche warf er seinen Hut in den Ring und düpierte damit den Umweltminister Norbert Röttgen, der sich gleichfalls Chancen auf das Amt ausrechnet. Hier ein kleiner Rückblick auf zwei Jahre Regierungsarbeit Laschets, der sich in diesen Tagen mit konservativen Äußerungen zu Wort meldet – ein Novum.
Am 7.1.2008 berichtet die Rheinische Post über eine Pannenserie Laschets, der in einem autorisierten Interview die Städte Bedburg-Hau und Neukirchen-Vluyn ebenso verwechselte wie eine offene Jugendhilfeeinrichtung mit einem Erziehungscamp.
Am 30. 1.2008 berichtet die FAZ über einen von Armin Laschet initiierten Offenen Brief, mit dem der NRW-Integrationsminister Roland Koch in den Rücken fällt. Tenor: Die Einbindung von Einwanderern sei “so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zu einem schnellebigen Wahlkampfthema degradiert werden” dürfe. Laschet unterschrieb in feiner Gesellschaft: Unter den 17 Unterzeichnern: Ruprecht Polenz (kämpft verbissen für einen Türkei-Beitritt der EU), der damalige Kölner OB Fritz Schramma (islamophil, hält öffentlich Händchen mit DITIB-Funktionär Yildirim) und die Parteilinke Rita Süßmuth.
Die Rheinische Post interviewt am 3.5. 2008 den promovierten Islamwissenschaftler Michael Kiefer über eine “Handreichung” des Laschet-Ministeriums (link mittlerweile gelöscht!). Kiefer: “Ich halte die gesamte Handreichung aus dem Laschet-Ministerium für weit übers Ziel hinaus geschossen. Würden die Schulen den Empfehlungen folgen, würden sie doppelte Standards einführen und müssten praktisch für alle Sonderfall-Regelungen einführen. Das kann es nicht sein.”
Gladbach stoppt Islamisten vorerst
August 4, 2010
Die Stadt Mönchengladbach bremst die Islamisten der Gruppe “Einladung zum Paradies” aus, die aus Braunschweig an den Niederrhein drängen, um dort Moschee und Islamschule zu errichten.
Die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe darf das erworbene Haus nicht wie vorgesehen nutzen, entschied die Stadt in einem Blitzentscheid laut bild.de. Die für die Änderungen benötigten Genehmigungen lägen nicht vor.
“Demokratie falsche Religion” – Vom Verfassungsschutz beobachtete Islamisten lassen sich in Mönchengladbach nieder
August 3, 2010
Eine vom Verfassungsschutz beobachtete Islamschule im niedersächsischen Braunschweig steht vor dem Umzug nach Mönchengladbach. Das Zentrum “Einladung zum Paradies” gilt als eine der wichtigsten Fortbildungsstätten in Deutschland für den sogenannten Salafismus. Sicherheitsbehörden sehen in der islamistischen Schule einen geistigen Nährboden für Terroristen.
Die Online-Universität der Salafisten bildet derzeit 200 “Studenten” aus. Ziel des Salafismus ist laut Hans Wargel vom niedersächsischen Verfassungsschutz, die Errichtung eines Gottesstaates. Demokratie gelte den Salafisten als “falsche Religion”
Kopf der Islamschule ist ein Mann namens Mohammed Ciftci, der ganz offen dazu auffordert, vom Glauben abgefallene Muslime zu köpfen (siehe Video).
Wie der niedersächsische Verfassungsschutz meldet, wird die Organisation Ciftcis in Mönchengladbach ein 1000 qm großes Gebäude beziehen, in dem neben der Schule eine Moschee untergebracht werden soll. Bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages soll auch der berüchtigte Salafist Pierre Vogel, ein Ex-Boxer und islamistischer Wanderprediger, zugegen gewesen sein. Eine Website mit dem Titel “Einladung zum Paradies” bezeichnet Vogel als seine offizielle Website. Hier stellt der stets islamisch gewandete Kölner Video-Predigten ein, zuletzt eine vor wenigen Tagen in Mönchengladbach gehaltene.
News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf
Juli 22, 2010
++ Neue Top-Feuerwache für Düsseldorfer Norden ++
Oberbürgermeister Dirk Elbers eröffnet die neue Wache offiziell/ Stadt investiert 10,9 Millionen Euro Oberbürgermeister Dirk Elbers hat am Donnerstag, 22. Juli, die neue Feuerwache im Düsseldorfer Weiterlesen
++ Neue Fahrbahn für Teil der Brinckmannstraße ++
Die Brinckmannstraße wird zwischen “Auf’m Hennekamp” und der Einfahrt zur Tiefgarage des Technischen Verwaltungsgebäudes an der Brinckmannstraße 5 saniert. Nachdem die Rinnen reguliert worden sind, Weiterlesen
++ Mindener Straße ab Montag gesperrt ++
Die Mindener Straße muss von Montag, 26. Juli, bis Mittwoch, 4. August, von der Hausnummer 7 bis zur Werdener Straße voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Marken-, Monheimstraße und die Weiterlesen
++ Die Wehrhahn-Linie kommt gut voran ++
Tunnelvortrieb im Südast läuft planmäßig/Schlitzwandarbeiten nähern sich dem Ende Der Bau der Wehrhahn-Linie schreitet weiter planmäßig voran. Die Schlitzwand- und Deckelarbeiten im Südast an den Weiterlesen [mehr...]
SPD Düsseldorf will Stadtentwicklung auf den Prüfstand stellen
Juli 6, 2010
Die SPD fordert, das Stadtentwicklungskonzept für Düsseldorf auf den Prüfstand zu stellen. Derzeit gehe das schwarz-gelbe Konzept von einem Bevölkerungswachstum auf etwa 600.000 Einwohner im Jahr 2020 aus. Wie eine neue Studie des Landesbetriebes Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) zeige, liege diese Prognose jedoch deutlich unter der tatsächlich zu erwartenden Zahl. Bis 2020 wird Düsseldorfs Bevölkerung demnach auf über 630.000 Menschen wachsen. [mehr...]
Beatrix Philipp lud Junge Union ein
Juli 6, 2010
Die Junge Union Düsseldorf (JU) besuchte auf Einladung von der Bundestagsabgeordneten Beatrix Philipp Berlin. Zehn Mitglieder der politischen Jungorganisation, unter ihnen Tobias Berlemann und Jonas Petrus Görges, nahmen an der Fahrt teil. Höhepunkte des viertägigen Bildungsaufenthalts, an dem auch Vorsitzender Peter Blumenrath und Stellvertreterin Miriam Viehmann teilnahmen, waren der Besuch der Berliner Mauer und der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.“ [mehr...]
Streit um Bayer-CO-Pipeline: Ratingens Bürgermeister Birkenkamp widerspricht Regierungspräsident Büssow
Juli 1, 2010
Im Streit zwischen Landrat Thomas Hendele und Regierungspräsident Jürgen Büssow stellt sich Ratingens
Bürgermeister Harald Birkenkamp klipp und klar hinter Hendele. Birkenkamp:
„Die Behauptungen der Bezirksregierung, die Gefahrenabwehrplanung für die CO-Pipeline sei abgeschlossen und mit den Feuerwehren abgestimmt, ist definitiv falsch! Fakt ist, dass von der Feuerwehr gravierende Mängel in der Gefahrenabwehrplanung für die CO-Pipeline aufgedeckt wurden“.
Die von der Bezirksregierung als abschließend abgesegnete Gefahrenabwehrplanung erfasse nur einen Bruchteil der tatsächlichen Risiken für Leib und Leben der Bevölkerung.
Dazu Birkenkamp (Foto): [mehr...]




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