L´Italiano in Hilden: Ein Gourmet-Koch kommt zu Ehren

September 17, 2009

Voilá: Kaninchen-Saltimbocca – Pino Biundo in seiner offenen Küche

Ausgesuchte Deko und wohlgefüllte große Weinkühlschränke

Düsseldorfs Nachbarstadt Hilden ist bislang nicht bekannt als Pilgerziel für Gourmets. Doch die Trendscouts von Guide Michelin und Aral Schlemmer-Atlas haben mit Pinu Biundos Trattoria L’Italiano am Nové Mesto-Platz 3 jetzt ein Restaurant entdeckt, das sie in ihren diesjährigen Ausgaben Gerne-Essern ans Herz legen.

Pino Biundo, der somit zu Ehren kommende Gourmet-Koch, steht in der offenen Küche, während seine Frau Brigitte mit zarter Hand Regie im Restaurant führt, in dem sie auch mit Accessoires und Blumen liebevoll Akzente setzt. Pino Biundo ist ein handwerklich hervorragender Koch mit hohem Qualitätsanspruch, der immer wieder ambitioniert Neues kreiert. Für die Sendung “essen gehen” bei center.tv testeten wir mit Gast Jean Pütz. [mehr...]

Düsseldorfs Classic Western Steakhouse – wo die Steaks wie in Nebraska schmecken

August 31, 2009

Classic Western Steakhouse – Düsseldorf from www.duesseldorf-video.de on Vimeo.

Mansur Basam, Unternehmer mit Leidenschaft: Sein Steakhaus in der Tußmannstraße 12 ist die Nr. 1 in Düsseldorf

Der Wein kommt temperiert aus dem Weinkühlschrank, das Porterhouse-Steak aus Nebraska

Rund 120 Plätze bietet das Western Classic Steakhouse, das im US-Stil eingerichtet ist. Der hintere Bereich ist Rauchern vorbehalten.

Ich habe in Deutschland noch nie so gutes Kartoffelpüree gegessen, es wird in diesem Restaurant in zwei Geschmacksrichtungen serviert: Trüffel und Knoblauch – und nicht im Fingerhut sondern als Mega-Portion. Doch natürlich sind die Steaks im  Classic Western Steakhouse die Hauptsache. Mansur Basam, ein leidenschaftlicher und qualitätsbewußter Gastronom, hat an der Tußmannstraße ein Steakhaus geschaffen, das härtesten Vergleichen standhält und in Düsseldorf wohl die Spitze markiert.

Sieben verschiedene Steaks – vom Filet “Lady’s Cut” bis zum mächtigen Porterhouse Steak – zaubert der indische (!) Koch auf den Tisch, wo sie noch Minuten vor sich hinbrutzeln und man besser die Finger vom Teller läßt. [mehr...]

“Die Kurve”: Düsseldorf hat jetzt ein koscheres Restaurant – Mediterranes von israelischen Köchen Yoram und Shimon

Mai 15, 2009

Rund 160 Gäste feierten gestern Abend die Eröffnung von Düsseldorfs erstem koscheren Restaurant “Die Kurve” (Goebenstr. 18, Pempelfort)

Koch Yoram Vanono (links) mit seinem Kollegen Grad Peretz – ein freundliches, engagiertes Team verwöhnt die Gäste in der “Kurve” mit mediterranen Gerichten”

Schmackhafte Salate, Hähnchen und Fleischspießchen, Falafel und Chumus Tahina (Sesampaste) – mit mediterraner Küche, israelischen Weinen und mitreißender Jazz-Musik begeisterte Düsseldorfs erstes Koscher-Restaurant “Die Kurve” bei der Eröffnung gestern Abend rund 160 geladene Gäste, darunter der Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde, Alarik Graf Wachtmeister (Holiday Inn), Dr. Ulrich Piepel (Einkaufschef RWE), Wolfram Eckardt (Vorsitzender des Freundeskreises der Komödie), Leonie Spiegel, Tochter des verstorbenen Paul Spiegel, der an dem Abend auch seine Freude gehabt hätte.

Authentisch israelische Küche bringen die beiden Israelis Shimon ben-Shitrit und Yoram Vanono auf den Tisch – alles frisch, alles koscher. Was koscher bedeutet? Vergessen Sie’s, Sie wollen die ganzen Details nicht wissen, es ist eine Wissenschaft für sich. Im Wesentlichen gilt als koscher: Gemüse, das Fleisch von wiederkäuenden Paarhufern und alles was aus dem Meer stammt, allerdings nur soweit es Flossen und Schuppen hat. Mit Meeresfrüchten können Sie also in der “Kurve” nicht rechnen.

Mitinhaber und Geschäfsführer Yuval Gefter wollte den Namen “Die Kurve” beibehalten, da es das Lokal an der Goebenstraße, direkt an der Nordstraße gelegen, bereits seit über 30 Jahren gibt. “Außerdem wollte ich keinen explizit jüdischen oder israelischen Namen, denn wir sind ein Lokal für alle Düsseldorfer.” Die koschere Küche, so Koch Yoram Vanono, der mit seinem Kollegen Shimon bereits israelische Staatsoberhäupter bekocht hat, sei “eine besonders gesunde und verträgliche Küche”. Verträglich, das gilt auch für das Portemonnaie: Das Preis-Leistungsverhältnis für die Salate und die schmackhaften Fleisch- und Fischgerichte stimmt.

Damit auch die Kasse stimmt und die rund 20 Mitarbeiter des Lokals ihr Auskommen finden, sprach Rabbi Chaim Barkahn ein kurzes Gebet, nach dem das aus Köln stammende Duo Alexander Original mit mitreißender Musik Gäste zum Tanzen brachte. Das Lokal ist von Sonntag bis Donnerstag von 10 Uhr morgens bis ein Uhr nachts geöffnet. Am Freitag und Samstag differieren die Öffnungszeiten wegen des Schabatt. Sicherheitshalber sollte man anrufen, vielleicht auch wegen der Reservierung, denn das Soft Opening vor der offiziellen Eröffnung gestern hat bereits für gute Auslastung gesorgt. Telefon: 56942080

Foto links: Filigrane Lebensmittel-Schnitzerei von Koch Shimon ben-Shitrit, der mit seinem Kollegen Yoram für schmackhafte Gerichte verantwortlich zeichnet; Foto rechts: Furioses Duo “Alex Original”, das für spektakulär gute Unterhaltung sorgte.

Rabbi Chaim Barkahn spricht das Gebet “Birkat Habait”, mit dem Wünsche für Wohlergehen des Restaurants und der von ihm abhängigen Menschen verbunden sind.

Charmante Kellnerinnen servierten kleine mediterrane Gerichte; Foto rechts: Mitinhaber und Geschäftsführer Yuval Gefter beim spätabendlichen Ausklang

Vorspeisen: Diverse Salate, typisch für “Die Kurve”

Bester Italiener in Düsseldorf: Amici – Essen unter Freunden

Oktober 8, 2008

Ristorante Amici, Düsseldorf from www.duesseldorf-video.de on Vimeo.

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Freundlich: die Einrichtung des Lokals mit 70 Plätzen

Wie angekündigt, haben wir das “Amici” einmal mit Muße getestet. Eine Feststellung vorweg: Die Ex-Crew aus dem “La Capannina” um Koch Maurizio und Inhaber Salvatore D’Ascoli macht dem Namen des Lokals (“Amici” = Freunde) alle Ehre. Obwohl bis auf den letzten Platz besetzt, umfängt den Gast eine freundliche Atmosphäre. [mehr...]