Crash mit Straßenbahn – 45 Minuten Stau am Stresemannplatz

Dezember 5, 2019

Heute Morgen kollidierte mitten auf dem Stresemannplatz ein Pkw mit einer Straßenbahn. Aufgrund der Verkehrsunfallaufnahme kam es auf der Karlstraße, der Scheurenstraße sowie auf den Strecken vom Graf-Adolf-Platz bis zum Hauptbahnhof zu Staus. Durch den Zusammenstoß wurde der 54-jährige Fahrer des Nissan leicht verletzt.

Der Stresemannplatz, von dem aus sich bis zur Friedrich-Ebert-Straße eine Dauerbau- und Staustelle der Netzgesellschaft zieht und Einspurigkeit gegeben ist, ist ohnehin ein Nadelöhr, so dass ein Unfallereignis hier noch schwerer wiegt.

Beide sahen „Grün“

Nach derzeitigem Ermittlungsstand nutzte der 54-jährige Fahrer eines Nissan den linken der beiden Fahrstreifen auf der Karlstraße, um über den Stresemannplatz in die Scheurenstraße einzubiegen. Laut eigener Aussage zeigte die Ampel auf dem Platz Grünlicht.

Gleichzeitig befuhr eine Straßenbahn der Linie 709 die Graf-Adolf-Straße in Fahrtrichtung Graf-Adolf-Platz. Auch die Ampel des 32-jährigen Fahrers der Straßenbahn zeigte nach seiner Aussage Grünlicht. Welcher der beiden Verkehrsteilnehmer verbotswidrig gehandelt hatte, konnte auch aufgrund fehlender Zeugen nicht abschließend geklärt werden. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Rund um die Unfallstelle kam es für etwa 45 Minuten lang zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Staustellen statt Baustellen in Düsseldorf – Reaktion auf Stresemannplatz und noch ein Ärgernis

August 28, 2019

Am 7. August hatte ich auf das Ärgernis der Baustelle am Stresemannplatz aufmerksam gemacht, die regelmäßig zu erheblichen Staus führt, an der aber höchst unregelmäßig gearbeitet wird. Dazu kam gestern diese Erklärung eines Mitarbeiters des Amtes für Verkehrsmanagement:

„Frau Beigeordnete Zuschke hat mich gebeten Ihnen direkt zu antworten:
Am Stresemannplatz verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf zur Zeit eine neue Gas- und Wasserleitung. Die Verlegung der Anschlüsse im Fahrbahnbereich werden voraussichtlich Mitte September beendet sein. Anschließend erfolgt die Stromverlegung im Gehwegbereich. Während der Arbeiten im Gehwegbereich wird der Fußgänger mittels Notgehweg auf der Fahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt. Die Maßnahme läuft noch bis Ende des Jahres.“ 
(Hervorhebungen von mir)

Ärgernis in Pempelfort

Auf die Frage, warum an der Staustelle Stresemannplatz so selten gearbeitet wird, geht das Amt nicht ein. Doch man erfährt, dass der Ärger für Autofahrer bis zum Jahresende dauern wird. Ich bin kein Tiefbauingenieur, aber erlaube mir, es merkwürdig zu finden, dass die „Arbeiten im Gehwegbereich“ nicht schon lange parallel laufen.

Welche „Staustellen“ gibt es noch in Düsseldorf?

Von der Schirmerstraße aus fotografiert: das Ärgernis einer Baustelle, an der ich noch nie einen Arbeiter gesehen habe – Foto: Düsseldorf Blog

Bei dieser Gelegenheit eine weitere merkwürdige „Baustelle“: An der Einmündung in die Pempelforter Schirmerstraße von der Toulouser Allee aus gibt es seit gefühlt mindestens sechs Monaten ein Loch in der Straße, das von Warnbaken umstellt ist. Beim  Linksabbiegen in die Schirmerstraße kommt es wegen des Gegenverkehrs aus der Toulouser Allee und der Unübersichtlichkeit ständig zu gefährlichen Situationen, insbesondere wenn ein Linksabbieger aus der Schirmerstraße in die Toulouser Allee einbiegen will und zur gleichen Zeit ein Auto in die Schirmer Straße abbiegt.

Stresemannplatz: Staustelle statt Baustelle

August 7, 2019

Wie so oft: Auch gestern kein Betrieb an der Baustelle Stresemannplatz, dafür aber regelmäßig Stau

Staustelle statt Baustelle! Das Baustellen- und Verkehrsmanagement in Düsseldorf wirft immer wieder Fragen auf. Nach der Dauerbaustelle des Hochbahnsteiges am Luegplatz, wo über viele Wochen keinerlei Baustellentätigkeit zu beobachten war und Staus an der Tagesordnung waren, ist jetzt insbesondere die Baustelle am Stresemannplatz ein Ärgernis.

Seit einigen Monaten ist die Streckenführung der Graf-Adolf-Straße/Karlstraße am Stresemannplatz einspurig, was regelmäßig zu Stoßzeiten zu Staus führt. Das Merkwürdige: Hier scheint niemand so recht zu arbeiten, bei Vorbeifahrten ist in aller Regel kein Baubetrieb zu beobachten. Die zuständige Beigeordnete ist Cornelia Zuschke. Ich werde ihr diesen Post mal zukommen lassen, dann erfahren wir vielleicht, warum das alles so seine Richtigkeit hat :-).

Messerstecherei am Stresemannplatz

März 11, 2015

Großes Polizeiaufgebot am Stresemannplatz – Foto: Michael Gstettenbauer

Großalarm heute Nachmittag am Sresemannplatz. Unbekannte haben einen Mann niedergestochen, der schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Verdächtige wurden festgenommen. Mehr Info bei BILD Düsseldorf. Hier der Polizeibericht.

Luxusrasen für die „Kö“: 60 Euro pro qm – Problem mit dem Stresemannplatz

Juni 16, 2010

Schuld sind die Bäume, die den Kö-Graben säumen:  Sie bewirken, dass der Rasen, der den Kö-Graben säumt, im wahrsten Sinne ein Schatten-Dasein führt und insofern schnell das Zeitliche segnet. Jetzt hat die Stadt eine Lösung gefunden, die allerdings extrem teuer ist, nahezu luxuriös. Aber das passt ja zur KÖ.

Das Gartenamt hat zu einem Preis von 60 Euro/qm spezielles Grün verlegt, den so genannten „Buga-Schattenrasen„. Diese Variante, glauben die städtischen Gärtner, könne auch unter den gegebenen extremen Bedingungen existieren und Düsseldorfs Prachtmeile ein standhaftes Grün bescheren. Derzeit sind zwei Drittel der Wasserlauffläche beidseitig mit dem Rasen versehen worden, der Rest soll nach Fertigstellung des Kö-Bogens folgen. [Read more]

Aus dem hässlichen Stresemannplatz wird eine exotische Vorzeigeinsel – und es geht schon los

September 7, 2006

Stresemannplatz1.jpg

So schön wie in dieser Computergrafik wird bald der Stresemannplatz

Das Düsseldorfer Verschönerungsprogramm läuft weiter auf Hochtouren. Aktuelle Baustelle ist der Stresemannplatz. Dieser wirklich hässliche Punkt in unserer Stadt, an dem Graf-Adolf-Straße, Mintropstraße, Scheurenstraße, Stresemannstraße und Karlstraße zusammenlaufen „ist eigentlich gar kein Platz“, sagt CDU-Ratsherr Friedrich Conzen, es sei vielmehr „einfach nur ein Verkehrsknotenpunkt“. Doch nach der Umgestaltung, die schon begonnen hat (siehe Foto unten) wird aus dem öden Stresemannplatz ein Vorzeigeobjekt. Conzen ist begeistert: „Das wird Aufsehen erregen und Viele werden Düsseldorf besuchen, um sich das anzuschauen“.

Vier verschiedene Yucca-Sorten 

Die Düsseldorfer Landschaftsgestalterin und Künstlerin Tita Giese, die in dieser Stadt schon häufig Hand angelegt hat, wenn es um Begrünung ging (z.B. Tausendfüßler, Flughafen, Monkey’s Island), wird den Platz komplett verwandeln. Sie lockert die Asphaltwüste mit elf Yucca-bestandenen Feldern auf. Diese Flächen werden mit Kies gefüllten alten Autoreifen umrandet, die von einer schwarzen Drainagerinne und einer weißen Straßenmarkieungslinie begrenzt werden. Die exotischen elf „Inseln“ werden mit einer  Mischung aus 3/4  Lavagestein und 1/4 Mutterboden aufgefüllt, auf  die vier verschiedene  Yucca-Sorten in Höhen  von ca. zweieinhalb Metern gepflanzt werden.

Spektakuläre Blütenstände

Tita Giese: Die Pflanzen widerstehen starker Hitze ebenso wie großer Kälte und benötigen weder Düngung, noch zusätzliche Bewässerung. Sie sind immer grün und entwickeln im Frühsommer riesige, spektakuläre, weiße Blütenstände. Zusätzlich werden robuste Gräser eingesetzt,  die im  Frühjahr grün sind, sich im Laufe des Sommers teilweise rot verfärben und von weitem transparent rosa wirken“.  Jeweils im März sollen 80.000 kleine blaue Wildkrokusse einen weiteren Farbakzent setzen. Der  gesamte umgebende  Platz, einschließlich des Bereichs der Straßenbahnschienen  wird mit tiefschwarzem „Flüsterasphalt“ beschichtet, die Fußwege  mit schwarzen, quadratischen  Betonplatten belegt. Nachts wird der Platz durch gelbe Scheinwerfer beleuchtet, wie sie auf belgischen Autobahnen Verwendung finden. Im Mai 2007 soll das städtische Kunstwerk fertiggestellt sein. Die neue städtebauliche Dominante schlägt mit zwei Mio. Euro zu Buche.

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Die Bauarbeiten am Stresemannplatz haben bereits begonnen

 

Raubüberfall in der Friedrichstadt – Polizei sucht Zeugen

September 18, 2020

Die Polizei sucht Zeugen eines Raubes in einem Kiosk in Friedrichstadt, gestern, kurz vor Mitternacht. Ein Unbekannter hatte den Angestellten mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Das Opfer erlitt bei einer Rangelei leichte Verletzungen. Der Täter flüchtete mit Bargeld in Richtung Stresemannplatz.

Nach derzeitigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Düsseldorf betrat zur Tatzeit der Unbekannte den Verkaufsraum des Kiosks an der Adersstraße. Unvermittelt bedrohte er den Besitzer mit einem roten Cuttermesser und forderte die Herausgabe von Bargeld. In der Folge kam es zu einer Rangelei zwischen dem Räuber und dem 36 Jahre alten Angestellten, bei welcher sich das Opfer leicht verletzte. Der Täter nahm das Bargeld an sich und flüchtete aus dem Kiosk in Richtung Scheurenstraße / Stresemannplatz. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der Räuber ist etwa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß. Er hat schwarze Haare und war mit einer dunklen Jacke und einer Jeans bekleidet. Er trug ein schwarzes Cappy und eine weiße Maske und führte ein rotes Cuttermesser mit.

News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf

Juni 27, 2020

    • OB Thomas Geisel zu Unfall auf der Cecilienallee: „Bestätigt unsere Sicherheitsbedenken“
      Der Oberbürgermeister hatte nach Bedenken der Feuerwehr und von Anwohnern schon am vergangenen Wochenende die Verkehrsverwaltung gebeten, eine neue Planung für den Pop Up Radweg zwischen Homberger Straße und Messe zu erarbeiten und umzusetzen. weiter…

 

    • STADTRADELN: Düsseldorf ist die Nummer 1 in NRW
      Im bundesweiten Wettbewerb „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses für Radverkehr und Klimaschutz hat die Landeshauptstadt ihre Vorjahreszahlen erneut übertroffen. 6.238 aktive Radlerinnen und Radler (im Vorjahr 6.177), verteilt auf 281 Teams (im Vorjahr 260), legten vom 29. Mai bis 18. Juni 1.325.688 Kilometer (im Vorjahr 1.262.245 km) zurück. weiter…

 

    • Düsseldorf setzt Zeichen für Vielfalt und Respekt
      In diesem Jahr hätte die Landeshauptstadt Düsseldorfer den Christopher Street Day bereits zum 17. Mal gefeiert. Dieser kann jedoch coronabedingt nicht wie geplant stattfinden weiter…

 

    • Neue Unterbringungsmöglichkeiten für obdachlose Menschen
      Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie wurde bis Jahresende 2020 das Gebäude an der Kaiserswerther Straße 450 vom Amt für Migration und Integration auf Initiative des kommunalen Krisenstabs mit Unterstützung der Evangelischen Kirche im Rheinland gemietet, um 55 wohnungslosen Menschen ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. weiter…

 

    • Die Coronazahlen vom 26. Juni
      Mit Stand Freitag, 26. Juni, 17 Uhr, wurde – seit dem 3. März – bei insgesamt 1.769 (+32) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 238 (+26) Menschen sind aktuell noch infiziert. weiter…

 

    • 36 „Corona-Einsätze“ des Ordnungsamtes
      Von den insgesamt 67 Einsätzen des Ordnungsamtes am Donnerstag, 25. Juni, standen 36 im Zusammenhang mit der Überwachung oder Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung weiter…

 

    • Fahrbahneinbruch auf der Maximilian-Weyhe-Allee
      Auf der Maximilian-Weyhe-Allee ist es am Donnerstag, 25. Juni, in der Nähe des Ratinger Tors zu einem Fahrbahneinbruch gekommen. weiter…

 

    • Rheinalleetunnel wird vorzeitig freigegeben
      Der Rheinalleetunnel einschließlich der Zufahrt soll in Fahrtrichtung Rheinkniebrücke bereits am Donnerstagmorgen, 2. Juli, bis 5 Uhr für den Verkehr freigegeben werden und nicht wie ursprünglich geplant am 6. Juli. weiter…

 

    • Neuer Radwegabschnitt wird an der Karlstraße eingerichtet
      Im Zuge der Sommerbaustellen starten ab Montag, 29. Juni, auf der Karlstraße die Arbeiten zum neuen Radweg zwischen Stresemannplatz und Kurfürstenstraße in Fahrtrichtung Worringer Platz. Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahndecke werden die einzelnen Fahrstreifen neu angeordnet und ein gesicherter Radweg angelegt. weiter…

 

    • Kö-Bogen-Tunnel musste kurzzeitig gesperrt werden
      Der Kö-Bogen-Tunnel musste am Morgen des heutigen Freitag, 26. Juni, kurzzeitig in Fahrtrichtung Nord gesperrt werden. Grund für die kurze Sperrung war ein Handwerker, der um kurz nach 9 Uhr zu Fuß einen Hubwagen durch den Tunnel zog. weiter…

 

    • Eiserne Hochzeit in Ludenberg
      Edith und Leopold Strecker feiern am Donnerstag, 2. Juli, ihr 65. Ehejubiläum – die sogenannte Eiserne Hochzeit. weiter…

 

    • Stadt bietet Grundstück für innovative Wohnprojekte in Wersten
      Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet aktuell ein knapp 1.400 Quadratmeter großes Grundstück an der Straße „Am Gansbruch“ im Stadtteil Wersten an. Das Angebot richtet sich speziell an sogenannte Baugemeinschaften. weiter…

 

Sommerbaustellen in Düsseldorf – Überprüfung von Brücken, neue Straßenbeläge, mehr Platz für Radfahrer, weniger für den Autoverkehr

Juni 25, 2020

Die Stadt Düsseldorf geht im Sommer eine ganze Reihe von Baumaßnahmen an. Dazu gehören die Überprüfung von Brücken und neue Straßenbeläge. Die weitere Zurückdrängung des Autoverkehrs spiegelt sich in der Anlage neuer Radwege. Hier der Überblick:

Karlstraße: Einrichtung eines neuen Radwegabschnittes
Auf der Karlstraße wird zwischen Stresemannplatz und Kurfürstenstraße in Fahrtrichtung Worringer Platz ein neuer Radweg angelegt. Im Rahmen der Sanierung der Fahrbahndecke werden die einzelnen Fahrstreifen neu angeordnet und ein gesicherter Radweg angelegt. Dabei fällt der rechte Fahrstreifen zugunsten des Radweges weg. Die derzeit mittige Fahrspur wird zur Geradeaus- und Rechtsabbiegespur. Gleichzeitig werden auch die Ampeln an den Einmündungen von Bismarck-, Friedrich-Ebert- und Kurfürstenstraße umgebaut. Während der Bauarbeiten steht dem Kraftfahrzeugverkehr jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Der Radweg-Abschnitt ist Teil des Gesamtprojektes „Radweg Karlstraße“, das neben den Umbauarbeiten auf der Karlstraße auch eine Umgestaltung der Worringer Straße, von Teilen der Kölner Straße und des Worringer Platzes beinhaltet. Die neue Radverkehrsachse wird sich künftig von der Straße „Am Wehrhahn“ bis zum Stresemannplatz erstrecken.

Bauzeit für den neuen Radwegabschnitt: Ende Juni bis Mitte Juli
Baukosten: rund 200.000 Euro

Franklinbrücke/Rethelstraße: Einrichtung eines Radweges beidseitig
Eine weitere Lücke im Radwegenetz der Stadt wird derzeit auf der Franklinbrücke geschlossen. Dort wird seit Anfang Juni auf beiden Seiten der Straße ein Radfahrstreifen markiert. Für die neue Radverkehrsanlage Franklinbrücke/Rethelstraße entfällt jeweils der rechte Fahrstreifen auf der Franklinbrücke. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs entsteht dadurch laut den Verkehrsmanagern nicht. Zudem werden die Anschlüsse an die Bagel-, Moltke-, Rethel- und Humboldtstraße radfahrgerecht ausgebaut.

An der Kreuzung Franklinbrücke/Bagelstraße/Moltkestraße wird in der Bagelstraße ein Radfahrstreifen für den nach rechts in Richtung Franklinbrücke und den nach links in Richtung Moltkestraße abbiegenden Radverkehr angeboten. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit werden die Radfahrstreifen sowohl in der Bagel- als auch in der Moltkestraße rot eingefärbt. Für den links abbiegenden Radverkehr von der Franklinbrücke in die Bagelstraße ist ein geschütztes Abbiegen über eine indirekte Radverkehrsführung im Seitenraum vorgesehen.

Bauzeit: 2. Juni bis Oktober 2020
Baukosten: 1,17 Millionen Euro

Straßeninstandsetzungen

Südring
Die Fahrbahn des Südrings wird zwischen dem Abzweig Münchener Straße und der Aachener Straße in Fahrtrichtung Neuss instandgesetzt. Im Vorfeld wurden die Straßenabläufe in den Seitenstreifen der Fahrbahn verlegt, so dass am 1. und 2. Juli-Wochenende unter Vollsperrung des Fahrbahnabschnittes die Asphaltarbeiten ausgeführt werden können. Dabei fräsen die Arbeiter den alten Fahrbahnbelag ab und ersetzen ihn durch eine neue Asphaltbinderschicht und eine lärmoptimierte Deckschicht.
Bauzeit: an zwei Wochenenden vom 3. bis 6. Juli und 10. bis 13. Juli mit Vollsperrung des Straßenabschnittes
Baukosten: rund 246.000 Euro

Liefergasse
In der Liefergasse der Altstadt wird zwischen Ratinger Straße und Mühlenstraße das unebene Kopfsteinpflaster auf der Fahrbahn und den Parkstreifen aufgenommen und neu verlegt.

Bauzeit: Mitte Juli bis Mitte August
Baukosten rund 127.000 Euro

DSK-Programm – Fahrbahninstandsetzung mit Dünnschichtbelag

Zehn Straßen werden mit einer dünnen Asphaltschicht in Kaltbauweise (DSK) in Teilen oder auf der gesamten Länge saniert und zwar in den Stadtteilen Derendorf, Stockum, Unterrath, Mörsenbroich, Hubbelrath und Lierenfeld. Es sind:

  • Esperantostraße,
  • Erich-Klausener-Straße,
  • Am Walbert,
  • Oldenburger Straße,
  • Vinckestraße,
  • Am Scheidt,
  • Dorfstraße,
  • Auf dem Scheinsfeld,
  • Wilhelm-Heinrich-Weg und
  • Posener Straße.

Die Gesamtfläche beträgt 19.000 Quadratmeter. Während der Bauarbeiten muss der jeweilige Straßenabschnitt voll gesperrt werden.

Bauzeit: ab 29. Juni bis August
Kosten aller DSK-Projekte: rund 428.000 Euro

Bernburger Straße
Die Fahrbahn des Straßenzuges Klein Eller – Bernburger Straße wird zwischen Am Turnisch und Karlsruher Straße mit einem neuen Belag aus lärmoptimiertem Asphalt versehen. In Fahrtrichtung stadtauswärts werden die Sanierungsarbeiten in den Sommerferien ausgeführt. Für die Arbeiten sind Teilsperrungen und an zwei Wochenenden eine Vollsperrung erforderlich. Die Instandsetzung stadteinwärts soll im kommenden Jahr folgen.

Bauzeit: 29. Juni bis 13. August
Vollsperrung an zwei Wochenenden: 3. bis 6. und 10. bis 13. Juli
Baukosten: rund 616.000 Euro

Brücken- und Tunnelbauwerke

Theodor-Heuss-Brücke: Monitoring
An der Theodor-Heuss-Brücke wird als Ergebnis aus einer Nachrechnung zur Belastbarkeit des Bauwerks ein Monitoring ausgeführt. Dabei werden tatsächlich auftretende Spannungen an der Unterseite der Strombrücke unter definierten Belastungen gemessen. Diese Messungen wurden bereits im Winter bei kalten Temperaturen ermittelt und müssen nun im Sommer unter möglichst hohen Temperaturen wiederholt werden. Für die Umsetzung dieser Messungen ist die Vollsperrung der Brücke in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Für den Fußgänger- und Radverkehr bleibt die Brücke frei.

Die Nachrechnung erfolgte gemäß der „Richtlinie zur Nachrechnung von Brücken im Bestand“, herausgegeben von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Nachgerechnet werden müssen Brückenbauwerke, die nicht nach dem aktuellen Normungsstand geplant und errichtet wurden und die eine Nutzungsänderung hinsichtlich der Verkehrsbelastung erfahren haben. Viele Brücken wurden vor rund 60 Jahren errichtet. Seither hat sich einerseits die Fahrzeuganzahl stark erhöht, die die Brücke passieren und andererseits sind auch die Achslasten der Fahrzeuge deutlich höher als die, welche bei der ursprünglichen Planung der Brücken angesetzt wurden.

Als Folge der Ergebnisse dieser Nachrechnung wurden seit November 2019 an der Theodor-Heuss-Brücke bereits folgende verkehrliche Kompensationen ergriffen:

  • Begrenzte Nutzung nur von Fahrzeugen bis maximal 30 Tonnen
  • Keine Zulassung von genehmigungspflichtigem Schwerlastverkehr
  • Lkw-Überholverbot in beiden Fahrtrichtungen

Bauzeit: ein Sonntag in den Sommerferien mit Vollsperrung der Brücke. Der genaue Termin wird wegen seiner Abhängigkeit von den Außentemperaturen später festgelegt und mitgeteilt.
Kosten: Die Gesamtkosten des ein Jahr lang laufenden Monitorings betragen etwa 400.000 Euro

Heinrich-Ehrhardt-Brücke: Erneuerung Korrosionsschutz
Die Heinrich-Ehrhardt-Brücke führt die Grashofstraße über das Werksgelände der Daimler AG, die Toulouser Allee und die Gleise der Deutsche Bahn AG. Der Korrosionsschutz an der Unterseite der Heinrich-Ehrhardt-Brücke weist ein Alter von rund 40 Jahren auf. Um die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten, muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten unter dem Bauwerk wird die Erneuerung in mehreren Bauabschnitten ausgeführt.

In diesem Jahr wird der Abschnitt auf dem Werksgelände der Daimler AG und der über der Toulouser Allee erneuert. Damit über der Toulouser Allee gearbeitet werden kann, muss ein Teil der Toulouser Allee für rund acht Wochen komplett gesperrt werden. Von der Sperrung ist die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich-Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Westen zur Theodor-Heuss-Brücke betroffen.

Die Auf- und Abfahrt der Toulouser Allee zur Heinrich-Ehrhardt-Brücke in Fahrtrichtung Osten zum Nördlicher Zubringer und der Geh- und Radwegverkehr sind von den Sanierungsarbeiten nicht tangiert.

Bauzeit 1. Bauabschnitt: 29. Juni bis 23. August an der Toulouser Allee.
Zum Vergleich: 20 Wochen kalkulieren die Verkehrsmanager für die Gesamtsanierung 2020 einschließlich des Werksgeländes der Daimler AG.
Kosten: etwa 270.000 Euro für den 1. Bauabschnitt
Zum Vergleich: Die Kosten für die kompette Sanierung werden rund 1,5 Millionen Euro betragen.

Rheinkniebrücke: Pylonprüfung
Die Rheinkniebrücke ist eine Schrägseilbrücke mit zwei etwa 114 Meter hohen und außen am Brückenüberbau angeordneten Pylonen. Die nun anstehende Pylonprüfung ist Bestandteil einer alle sechs Jahre vorzunehmenden Hauptprüfung nach DIN 1076. Die Bauwerksprüfung an den Pylonen soll durch Höhenkletterer ausgeführt werden. Je Pylon werden für Untersuchungsarbeiten unter Seilzugtechnik schätzungsweise zwei bis drei Arbeitstage beziehungsweise insgesamt etwa sechs Schichten benötigt.

Für die Pylonprüfung werden in Abhängigkeit von der Windrichtung eine bis maximal zwei der drei Fahrspuren je Fahrtrichtung an sechs Arbeitstagen gesperrt. Aufgrund der einzuhaltenden Sicherheitsabstände zur Gewährleistung der Verkehrs- und Arbeitssicherheit ist die zur Fahrbahn gerichtete Pylonseite jedoch nur unter Vollsperrung der Brücke zu überprüfen.

Bauzeit:

  • fünf Tage im Zeitraum vom 27. Juli bis 11. August mit Teilsperrungen der Fahrbahnen
  • ein Tag Vollsperrung an einem Wochenende

Die Wochenenden 25./26. Juli, 1./2. August und 8./9. August stehen für die Arbeiten zur Verfügung. Die genauen Termine werden laut dem Amt für Verkehrsmanagement aufgrund der extremen Witterungsabhängigkeit erst mit rund einer Woche Vorlauf festgelegt und mitgeteilt.
Kosten: rund 40.000 Euro

Rheinufertunnel: Erneuerung der Strömungsmessung
Im Rheinufertunnel muss das Strömungsmesssystem, das zur Aufrechterhaltung eines sicheren Lüftungsbetriebs im Normal- und Ereignisfall dient, erneuert werden. Dafür werden 39 neue Strömungsmessstellen mit Sensoren und Auswerteinheiten installiert. Für die Anbindung der neuen Komponenten sind auch Kabelzug- und Kabelverlegearbeiten in beiden Tunnelröhren sowie den Ein- und Ausfahrten erforderlich. Wegen der derzeit extrem langen Lieferzeiten für das benötigte Material kann erst Anfang August gegen Ende der Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden.

Für die Erneuerung der Strömungsmessung muss der Rheinufertunnel vom 3. August bis 25. September in den Nächten von Montag bis Freitag, jeweils von 21 bis 5 Uhr, gesperrt werden.

Der rund 1930 Meter lange Rheinufertunnel verfügt durch mehrere Ein- und Ausfahrtsmöglichkeiten, den Nebenröhren und den Anschlussbauwerken über verschiedene Fahrbeziehungen in alle Himmelsrichtungen. Weiterhin ist ein Parkhaus, mit Zu- und Ausfahrten in beiden Fahrtrichtungen, am Tunnel angebunden. Der Tunnel wird täglich von rund 62.000 Fahrzeugen durchfahren.

Bauzeit: 3. August bis 25. September mit nächtlichen Sperrungen von Montag bis Freitag
Baukosten: rund 780.000 Euro

Abriss Fußgängerbrücke Nordpark verschoben
Die Fußgängerbrücke im Düsseldorfer Norden überquert die Rotterdamer Straße von Südwest nach Nordost und führt direkt in den Nordpark. Im Zuge regelmäßiger Bauwerksprüfungen wurden Schäden an dem Brückenbauwerk festgestellt. Nach einer genauen Schadensanalyse wurde das Bauwerk von den Fachleuten als technisch und wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft. Der Abriss und die Einrichtung einer ampelgeregelten Fußgängerquerung als Ersatz wurde beschlossen. Die Signalisierung soll durch eine Bedarfsampel erfolgen.

Bauzeit: Die Abrissarbeiten werden in den Herbst verschoben, weil mit einer intensiveren Freizeitnutzung der Fußgängerbrücke gerechnet wird. Dies hängt indirekt mit der Corona-Pandemie zusammen.
Kosten: 670.000 Euro

Stresemannstraße: Mit Schusswaffe Supermarkt überfallen

März 16, 2020

Nach einem Raubdelikt mit Schusswaffe in Stadtmitte sucht die Polizei nach Zeugen und fahndet nach dem Täter. Gegen 15.30 Uhr betrat am Freitag ein Unbekannter einen Supermarkt an der Stresemannstraße.

Mit einer Schusswaffe forderte der Mann die Kassiererin auf, ihre Hände zu heben. Anschließend griff er in die geöffnete Kasse und entwendete mehrere hundert Euro. Danach verließ er das Geschäft und flüchtet über die Stresemannstraße in Richtung Stresemannplatz.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er soll laut Zeugenaussagen etwa 30 Jahre alt sein und dunkle Haare sowie dunklere Haut haben. Er trug schwarze Kleidung. Zusätzlich war er maskiert und hatte eine Wollmütze auf. Wer Hinweise zu der Tat oder den Täter geben kann, wird gebeten sich an das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211-870-0 zu wenden.

Mitten in der City: Trio reißt Mann zu Boden und beraubt ihn

März 9, 2020

Nach einem Straßenraub gestern Abend in Stadtmitte fahndet die Polizei nach einer Frau und zwei Männern. Das Trio wird verdächtigt, einen 37-Jährigen geschlagen und anschließend ausgeraubt zu haben. Es wurden mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet.

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde das 37-jährige opfer auf der Grupellostraße von einer ihm unbekannten Frau angesprochen und festgehalten. Anschließend kamen zwei unbekannte Männer hinzu, zogen ihn auf den Boden und schlugen auf ihn ein. Aus der Hosentasche des Geschädigten konnten sie mehrere hundert Euro Bargeld entwenden und flüchteten anschließend in Richtung Stresemannplatz. Obwohl der Mann bei dem Überfall leicht verletzt wurde, nahm er noch zu Fuß die Verfolgung auf. Er verlor jedoch die Täter aus den Augen.

Täterbeschreibung:

1. 20 bis 25 Jahre alt und circa 1,65 Meter groß. Leicht lockige Haare, dunklere Hautfarbe und kräftige Statur. Er trug eine Jeansjacke und einen gelben Pullover, sowie eine dunkle „Beanie“-Mütze.

2. ähnliches Aussehen. Bekleidet mit dunkler Bomberjacke.

3. weiblich, circa 1,80 Meter groß und mit einer kurzen Hose bekleidet.

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 – 870-0.

City: Radfahrer gestern Abend schwer verletzt

November 22, 2019

Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Stadtmitte wurde ein 48-jähriger Radfahrer aus Düsseldorf so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. 

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr der Radfahrer auf der Graf-Adolf-Straße in Fahrtrichtung Stresemannplatz. Dort wollte er bei „Grün“ die Berliner Allee überqueren und fuhr  in den Kreuzungsbereich hinein. Auf der Straßenmitte, so die Polizei, habe er dann vom Fußgängerweg auf die Hauptfahrbahn der Graf-Adolf-Straße gewechselt.

Rotlicht mißachtet

Beim Überqueren der zweiten Hälfte der Berliner Allee habe er wohl das Rotlicht der zweiten Fußgänger-Ampel missachtet.  Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 60-jährigen Düsseldorfers, der die Berliner Allee in Richtung Innenstadt befuhr. Der Radler wurde von dem Porsche erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei erlitt er schwere Verletzungen,

Dem Unfallopfer wünsche ich  schnelle Besserung und komplette Genesung! Dieser Unfall lenkt jedoch die Aufmerksamkeit wieder einmal auf die Radfahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Hier sehe ich für die #Polizei allergrößten Handlungsbedarf, insbesondere bei jenen, die bei Dunkelheit ohne Licht fahren. Erst gestern Abend habe ich wieder auf meiner Heimfahrt von der Kö nach Pempelfort drei Radler „ohne“ gesehen.

Autofahrer-Ärger in Düsseldorf

Oktober 18, 2019

Autofahrer-Ärger 1:

 Friseurmeisterin Linda Hintzen (37) aus Dormagen fuhr auf der Düsseldorfer Umweltspur entlang der Merowingerstraße. Die Strecke fährt sie seit der Eröffnung im Frühjahr. Die Polizei habe sie mitten auf der Umweltspur gestoppt, sagt sie.

Autofahrer-Ärger 2:

Seit Januar 2019 nervt die mehr als 200 m lange Baustelle auf der Karlstraße, die sich vom Stresemannplatz bis zur Friedrich-Ebert-Straße zieht. Die damit verbundene Einspurigkeit führt regelmäßig zu Staus. Das Schlimme: Es wird dort faktisch nicht gearbeitet! 

Am 27. August ließ die zuständige Beigeordnete Cornelia Zuschke dem Düsseldorf Blog auf Anfrage mitteilen:

„Am Stresemannplatz verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf zur Zeit eine neue Gas- und Wasserleitung. Die Verlegung der Anschlüsse im Fahrbahnbereich werden voraussichtlich Mitte September beendet sein. Anschließend erfolgt die Stromverlegung im Gehwegbereich. Während der Arbeiten im Gehwegbereich wird der Fußgänger mittels Notgehweg auf der Fahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt. Die Maßnahme läuft noch bis Ende des Jahres.“

Die Netzgesellschaft Düsseldorf dagegen teilte am 10. September mit:

„Während der laufenden Arbeiten sind technische Herausforderungen aufgetreten, die einen längeren Zeitraum und eine größere Baustellenfläche erforderlich machen. So sorgen beispielsweise defekte Armaturen dafür, dass außerplanmäßige Reparaturen notwendig sind, die für einen erhöhten Zeitaufwand sorgen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis April nächsten Jahres dauern.“

Man fragt sich angesichts dieses planlos erscheinenden Vorgehens, wie das Thema Baustellen in Düsseldorf koordiniert wird, wenn überhaupt. Nach der Ärger-Baustelle Hochbahnsteig Luegplatz, wo gleichfalls über Monate nicht gearbeitet wurde, ist dies die zweite City-Baustelle, die über zwölf Monate nervt. Man ahnt leider, dass auf der Karlstraße bis zum nächsten Sommer Staus zu erwarten sind.

Heute herrschte übrigens „Hochbetrieb“ auf der Dauer-Stau- und Baustelle: Zwei Arbeiter wurden kurz nach acht gesichtet.

Bauarbeiten auf der Schadowstraße bis April

Oktober 2, 2019

Die Netzgesellschaft Düsseldorf erneuert vom 7. Oktober bis voraussichtlich Anfang April Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Fernwärme auf der Schadowstraße im Bereich zwischen Bleich- und Jacobistraße. Die Arbeiten erfolgen zunächst in der Mitte der Fahrbahn, weshalb die Gehwege beidseitig zugunsten provisorischer Fahrbahnen verkleinert werden. Für die Dauer des Weihnachtsmarktes ruhen die Arbeiten. 

Dazu: Die Netzgesellschaft Dauer- Bau- und Staustelle zwischen Stresemannplatz und Friedrich-Ebert-Straße bot heute, nach vielen Wochen ohne Bautätigkeit, etwas Leben: Man sah einen Bagger und vier Arbeiter…

Die ärgerlichen Baustellen Rethelstraße und Schirmerstraße sind auch noch nicht beseitigt, allerdings hat man das für Autofahrer lebensgefährliche Linksabbiegen um die Baustelle Schirmerstraße herum jetzt unterbunden – nach Monaten der Gefährdung der Autofahrer.

„Staustelle statt Baustelle“ – Hauptverkehrsachse Karlstraße zunächst bis April 2020 mit einer gesperrten Fahrspur

September 12, 2019

 Auch heute früh, kurz nach acht, sowie heute Mittag keinerlei Bautätigkeit an der vielleicht ärgerlichsten Baustelle der Stadt, die Autofahrer auf der Karlstraße Richtung Bahnhof vom Stresemannplatz bis fast zur Friedrich-Ebert-Straße in die Einspurigkeit zwingt (siehe Foto oben).

Selten Bau, täglich Stau! Über Wochen ist an dieser Baustelle kein Betrieb zu beobachten.

„Staustelle statt Baustelle“, hatte ich hier geschrieben. Und das seit dem 7. Januar, denn so lange ist der Asphalt hier schon aufgerissen.

Was die Stadt sagt

Am 27. August ließ die zuständige Beigeordnete Cornelia Zuschke dem Düsseldorf Blog auf Anfrage mitteilen:

„Am Stresemannplatz verlegt die Netzgesellschaft Düsseldorf zur Zeit eine neue Gas- und Wasserleitung. Die Verlegung der Anschlüsse im Fahrbahnbereich werden voraussichtlich Mitte September beendet sein. Anschließend erfolgt die Stromverlegung im Gehwegbereich. Während der Arbeiten im Gehwegbereich wird der Fußgänger mittels Notgehweg auf der Fahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt. Die Maßnahme läuft noch bis Ende des Jahres.“

Was die Netzgesellschaft sagt

Die Düsseldorfer Netzgesellschaft, verantwortlich für diese Baustelle-Staustelle, teilte dagegen vor zwei Tagen mit:

„Während der laufenden Arbeiten sind technische Herausforderungen aufgetreten, die einen längeren Zeitraum und eine größere Baustellenfläche erforderlich machen. So sorgen beispielsweise defekte Armaturen dafür, dass außerplanmäßige Reparaturen notwendig sind, die für einen erhöhten Zeitaufwand sorgen. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich bis April nächsten Jahres dauern.“

Man fragt sich angesichts dieses planlos erscheinenden Vorgehens, wie das Thema Baustellen in Düsseldorf koordiniert wird, wenn überhaupt.

Man vermisst geordnetes Baustellenmanagement

An dieser „Baustelle“ scheint sich zu wiederholen, was man ein Jahr lang bei den ähnlich schleppend und mit monatelangen Arbeitspausen einhergehenden Bauarbeiten am Hochbahnsteig Luegplatz beobachten konnte. Man vermisst ein geordnetes Baustellenmanagement.

Wie die Netzgesellschaft Düsseldorf jetzt mitteilt, würden auch Teilsperrungen von Querstraßen der Karlstraße erforderlich, diese würden jedoch „in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf“ möglichst „in die Nachtstunden oder auf Sonntage gelegt.“

Berücksichtigt man die ab April anfallenden Arbeiten auf den Gehwegen, bei denen die rechte Fahrspur für die Fußgänger gesperrt werden soll, kann man wohl davon ausgehen, dass Autofahrer und Anlieger wie die PSD Bank Rhein-Ruhr womöglich bis in den Sommer mit einer einspurigen Karlstraße leben müssen.

Unfallträchtige Baustelle

Eine weitere „Baustelle“, an der nichts geschieht, ist die an der Einmündung von der Toulouser Allee in die Schirmerstraße. Das Abbiegen für Autos, die vom Wehrhahn kommen, nach links in die Schirmerstraße ist sehr unfallträchtig, da die Baustelle rechts umfahren werden muss und man insofern kurz Richtung Gegenverkehr Toulouser Allee steuern muss – siehe Foto unten.

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