Gleise in Richtung Altstadt werden gekappt – nach 140 Jahren – Hier einige historische Bahnfotos

Februar 18, 2016

Kö-1

Wer an einem durchaus historischen Moment teilhaben möchte, sollte sich am Samstag dieser Woche (20.2.), um ca. 21:45 Uhr, vor dem neuen U-Bahnhof Schadowstraße (neben H&M) einfinden. Denn hier werden – nach 140 Jahren – die Bahngleise zur Altstadt gekappt – mit dem Trennschneider und ordentlichem Funkenflug.

Anschließend wird ein Bagger die Verbindungen zur Altstadt herausreißen.

Am Kö-Bogen, im Bereich der Hofgartenstraße und der Berliner Allee, entstehen zurzeit die zweigleisigen Verbindungen für die zukünftigen Straßenbahnlinien 701, 705 und 706. Am Samstagabend verschwinden die Straßenbahnen nach 140 Jahren (ab Februar 1876 fuhren die ersten beiden Pferdebahnlinien über die Kasernenstraße und die Schadowstraße) von dieser Strecke, der Nahverkehr verlagert sich unter die Erde.

Aus Anlass dieser Aktion erfreue ich euch vielleicht mit einigen historischen Düsseldorfer Straßenbahnfotos aus meiner Sammlung alter Postkarten. Bittesehr:

Kö-2 [Read more]

An diesem Mittsommernacht-Wochenende: Tafeln am Rhein

Juni 17, 2011

Heute vom Schlossturm fotografiert: Rechts die Kasematten, links die Zelte der „Langen Tafel“, an der man an diesem Wochenende schlemmen kann

Heute geht’s los: Ab 17 Uhr ist auf der Rheinpromenade Schlemmen angesagt – an der „Langen Tafel“ unterhalb des Schlossturms. Mehr als ein Dutzend Gastronomen aus der Altstadt tischen auf und der Tisch ist etwas größer als daheim: 150 Meter lang. Morgen, Samstag, kann man von 12 bis 24 Uhr an der Langen Tafel speisen, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Nachtrag: Am Samstag, gegen 16:30 Uhr, schienen Sturmböen die Zelte wegwehen zu wollen. Uns trieb der Sturm ins „Marcel’s„, direkt an der Promenade, wo ich seit Jahren nicht mehr gewesen war. Wir haben dort bemerkenswert gut gegessen und erfreuten uns an einem weit überdurchschnittlichen  Service. Das Lokal ist zudem ein Restaurant, das Wert auf eine eigenständige Note in der Einrichtung legt. Inhaber ist der Libanese Abed Mansour. Die Lange Tafel hat uns nicht begeistert, die Veranstaltung hatte den Charme eines sauerländischen Dorffestes und ließ jegliche Eleganz vermissen. Auch ohne Sturm wären wir wohl nicht geblieben.