Die Vermüllung Düsseldorfs

März 11, 2019

Ein seit Monaten ständig als Müllabladeplatz benutzter Papierkorb an der Augustastraße in Pempelfort wurde kürzlich abgebaut – Problem gelöst?

Es ist ein Thema in der Stadt, auf das OB Thomas Geisel bereits mit deutlichem Rüffel Richtung AWISTA reagiert hat. Hier sind drei kleinere Beispiele für die zunehmende Vermüllung unserer Stadt aufgezeigt – in Pempelfort, einem recht bürgerlichen und bis vor ein, zwei Jahren auch gepflegten Stadtviertel. Wenn einem solche Punkte innerhalb von 100 Metern Fußweg auffallen, stimmt etwas nicht. Heute morgen sah ich übrigens eine üble Müllkippe an prall gefüllten AWISTA Containern am Niederkasseler Kirchweg.

Gewiss ist die AWISTA gefordert, ihre Container in adäquatem Rhythmus zu leeren. Doch das Unternehmen kann nicht in der Stadt Streife fahren. Deshalb sehe ich hier eine lohnende Aufgabe für das Ordnungsamt, solche Entgleisungen zu ahnden. Motto: Null Toleranz, hohe Strafen. Dies gilt besonders, wenn ohne anstehende oder beauftragte Sperrmüll-Abholung Sperrmüll auf die Straße gestellt wird – in der Annahme, jemand werde es schon richten…

Gleichfalls in der Augustastraße

Eine Matratze – einfach rausgelegt -Tatort Tußmannstraße

Der Alte Hafen ist das Fahrradgrab der Altstadt – DRK taucht den Müll weg

Juni 12, 2013

Die DRK-Taucher mit Chef Lutz Zimmer (Mitte), Zuschauer am Alten Hafen – Fotos: DRK

Sieben ehrenamtliche Einsatztaucher der DRK-Wasserwacht haben am Dienstagabend den Alten Hafen in der Altstadt durchsucht und grob gereinigt. Die Aktion dient der Vorbereitung des großen DRK-Festes am kommenden Samstag auf der Rheinuferpromenade, auf dem Rhein und eben auch im Alten Hafen. Da hier vor allem Kinder eingeladen sind, sich mit Schlauchbooten, einer Rettungsinsel und Wasserexperimenten unter Anleitung der Wasserwacht auf dem Wasser zu erproben, wollten die Einsatztaucher Verletzungsgefahren ausschließen.

Das Ergebnis der zweieinhalbstündigen Suche bestätigte die Sinnhaftigkeit der Aktion. Die Taucher der Wasserwacht förderten bis 21:00 Uhr zutage:

36 Fahrräder (fahrtüchtig, einige neuwertig) 
2 Fahrradständer
12 Einkaufswagen
20 Stühle

7 Gastronomietische
1 nagelneuer Heizpilz aus der benachbarten Gastronomie (Wert 400 Euro, der Wirt freute sich) 

4 aus der Verankerung gerissene städtische Metallmülleimer
Dutzende Pfosten, Verkehrsschilder, Absperrungen 
Stacheldraht
Blumentöpfe

Einsatztaucherin Lisa Rohr mit dem xten Fahrrad

„Wir sind ins Wasser gegangen und standen sofort auf zwei Fahrrädern“, erzählt der Jüngste der Tauchergruppe, Tobias Zimmermann (16).

„Im Wasser ist viel Glas, man geht praktisch über Flaschen“, so Taucherchef Lutz Zimmer (Neuss). Flaschen, offenbar zuhauf ins Wasser geworfen, bleiben zumeist heil. „Aber keiner von uns hätte gedacht, dass da so viele große Materialien liegen. Wir wissen nicht, ob hier jemals vorher gereinigt wurde.“

„Macht ihr das jetzt immer?“ fragten Passanten. Das Schauspiel am Abend fand zahlreiche Schaulustige. Polizisten der Altstadtwache wurden herbeigerufen, um mögliche gestohlene Fahrräder zu identifizieren. Das Ergebnis war bei den neuwertigen Rädern negativ. Viele waren so verschlammt, dass es auf Anhieb nicht gelang, die Rahmennummern zu erkennen. Die DRK-Wasserwacht freute sich über die spontane Unterstützung der AWISTA, die nach 22 Uhr für den Abtransport des Zivilisationsmülls sorgte. Andere Taucher, Wasser- und Luftretter des Wasserrettungszuges sind zurzeit im Hochwassereinsatz an der Elbe.

Jacques Tilly’s Entwürfe für Rosenmontag 2010

Januar 31, 2010

Unser local Superstar Jacques Tilly, letzte Woche über die Grenzen Deutschlands zu Ehren gekommen mit der Dekoration für Thomas Gottschalks „Wetten Dasss..?“ (siehe Foto), mailte mir die Entwürfe für diesen Rosenmontag.

Die Mottowagen, derzeit im Bau, sind natürlich streng geheim – wie immer. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass wir dank unserem Kreativbündel Jacques und seinem ebenso kreativen Alter Ego Doris George wieder bundesweit die besten Wagen durch die Straßen fahren lassen.

Eine Wette  gefällig? Obwohl Düsseldorf die besten Wagen hat, werden die Kölner Jecken dank des dort beheimateten und in punkto Karneval sehr lokal orientierten WDR mehr Sendezeit bekommen!

Hier eine Vorschau auf den Rosenmontagszug:

Ein alter BMW V8 „Barockengel“ als Vorlage für Jacques‘ Prinzenwagen, da freut sich der Prinz

Lustige Abwandlung des „Jeck we can“ für den Wagen der Venetien, die allesamt keine Dürremodelle sind

Nach diesem Winter wird man auch sagen können: „Schnee we can!“ – ein Lob der AWISTA

Gelungen auch der Wagen für die Prinzengarde Blau-Weiß


Die DMT (Düsseldorf Marketing & Tourismus) verbeugt sich vor dem Nachbarland Holland


Komasaufen, Flaschenverbot, Gewalt in der Altstadt – Thema des I-Dötzchen-Wagens

Prinzenclub-Präsi Jobsi Driessen wird drüber lachen können, aber gilt das für alle? Wagen des Prinzenclubs

Im „Blauen Band“ am Rheinufer, eine Inititiative von Pro Düsseldorf,  werden ab Anfang März Millionen Krokusse blühen – Wagen der Rather Aape

Nachwuchssorgen und Sponsorenmangel gehen der Rheinischen Garde am A.. vorbei – oder?

Dieser Kinderwagen wird die Kids freuen – Mischung aus Halloween und Orangeneis

Auch die Große KG ist „jeck an Deck“

Jawoll, einer muss den Gier-Banken den Stinkefinger zeigen, diesmal sind es die Knaasköpp