Demo gegen Corona-Maßnahmen am Sonntag auf den Rheinwiesen – Umzug durch die Stadt, Rheinbahn betroffen

November 13, 2020

Wegen einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Gruppe „Querdenken“ am Sonntag, ab etwa 14 Uhr, können Busse und Straßenbahnen  in der Innenstadt nicht wie gewohnt fahren.

Betroffen sind vor allem die Linien 706, 709, M3, SB50, 726, 780, 782, 785, 835 und 836. Die Rheinbahn empfiehlt den Fahrgästen, alternativ die U-Bahnen sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn zu nutzen.

 

Corona in der Küche: Haus Stemberg schließt bis zum 19.09.

September 10, 2020

Wegen eines Corona-Falls in der Küche schließt Haus Stemberg in Velbert/Neviges bis zum 19. September. Wie Sternekoch Sascha Stemberg (Foto) mitteilt, hatte ein Mitarbeiter sich an freien Tagen infiziert. Mit Gästen sei er nicht in Berührung bekommen. Die Schließung erfolge freiwillig und aus Rücksicht auf Gäste und Mitarbeiter.

Gestern Abend in Eller: Polizeibekannter Deutsch-Serbe dreht bei Masken-Kontrolle durch: Attacke auf 23-jährige Polizistin

September 2, 2020

Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Rheinbahn, Ordnungsamt und Polizei (ET-PRIOS) attackierte gestern Abend ein 25-Jähriger eine Polizistin. Der Mann sollte überprüft werden, weil er keine Maske im Bus getragen hatte. Jetzt wird wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen stellten Mitarbeiter des Ordnungsamtes in einem Bus der Rheinbahn in Höhe der Haltestelle Schlesische Straße fest, dass der 25-Jährige keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Als der Mann angesprochen wurde, flüchtete er sofort aus dem Bus.

Mit erhobenen Fäusten und mit dem Knie voran sprang er in vollem Lauf in eine 23-jährige Polizistin hinein, die sich ihm an der Haltestelle in den Weg gestellt hatte. Nach dem Angriff versuchte der Mann weiter zu fliehen, konnte jedoch durch einen 30-jährigen Polizeikommissar zu Boden gebracht werden. Dort schlug und trat er nach dem Beamten.

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Rheinbahn gelang es schließlich, dem Mann Handfesseln anzulegen. Die Identität des polizeibekannten 25-Jährigen mit deutscher und serbischer Staatsangehörigkeit wurde auf der Altstadtwache festgestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Polizeikommissarin wurde durch den Angreifer so stark verletzt, dass sie vorerst nicht mehr dienstfähig ist. Der Streifenpartner erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

 

Neben Sorge um Ansteckung rückt die um die Wirtschaft in den Fokus – Stadtsparkasse unterstützt mit Sofortprogramm

März 25, 2020

Die Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt mit einem Sofortprogramm den regionalen Mittelstand und baut die Betreuung für alle ihre Kunden aus

  • Vor Abruf staatlicher Fördermittel geht die Stadtsparkasse Düsseldorf für eigene Kunden in Vorleistung

„Schnelle, wirksame und unbürokratische Hilfe sind in diesen Tagen mehr denn je unsere Top-Priorität, denn wir wissen um die großen Herausforderungen, vor denen unsere Kunden stehen“, sagt Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadt­sparkasse Düsseldorf, und stellt ein entsprechendes Sofortprogramm vor. „Die Mit­arbeitenden der Stadtsparkasse sind sich dieser Verantwortung bewusst. Daher set­zen wir gemeinsam alles daran, die wirtschaftliche und finanzielle Infrastruktur auch unter den aktuellen schwierigen Bedingungen aufrecht zu erhalten.“ Wesentlich sei hier, den Schutz der Kunden und der Mitarbeitenden zu gewährleisten.

Nah dran – auch ohne direkten Kontakt

Dafür konzentriert die Stadtsparkasse Düsseldorf ihren Vor-Ort-Kundendienst auf elf Filialen. Die Bargeldversorgung durch Bank-Automaten und die SB-Bereiche bleiben  auch an den anderen Standorten erhalten. Gleichzeitig baut die Sparkasse den kontaktlosen Kundendienst aus. Karin-Brigitte Göbel: „In kurzer Zeit haben wir eines der größte virtuellen Call-Center in der Sparkassenorganisation aufgebaut.“ So werde sichergestellt, dass Kunden die Stadt­sparkasse auch in diesen Zeiten noch persönlich erreichen, selbst, wenn viele Mit­arbeiter in Quarantäne geschickt werden müssten.

Dafür haben Teilzeitkräfte kurzfristig auf Vollzeit umgestellt. Unterstützt werden sie von vielen weiteren Mitarbeiter aus anderen Bereichen. „Unser Team der Fir­men-Kundenbetreuung geht auch aktiv auf Kunden zu, um frühzeitig Hilfe anzubie­ten“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse. „In der vergangenen Woche haben sie über 7.000 Gespräche geführt, die teilweise sehr emotional waren. Gut, wenn wir schnell, unbürokratisch und vor allem wirksam helfen können. Mein Dank gilt allen, die so engagiert daran mitwirken!“

Digitale Unterstützung für einfache Problemlösung

Gleichzeitig hat die Stadtsparkasse in den letzten Tagen an einer Online-Anwendung gearbeitet, über die Firmenkunden sehr einfach ihren Liquiditätsbedarf errechnen und entsprechende Anträge für Kredite stellen können. Sie wird voraussichtlich am Dienstag, den 24. März 2020, online gehen (www.sskduesseldorf.de/soforthilfe).

Wichtig ist hier, dass die Kunden selber aktiv werden und die Anträge möglichst vollständig ausgefüllt einreichen. Dann können diese schnellstmöglich abschlie­ßend bearbeitet werden. Über die staatlich angekündigte Hilfe hinaus reagiere die Stadtsparkasse auch mit einem Sofortprogramm, so Göbel: „Viele unserer Kunden können nicht warten, bis die Hilfen der NRW.Bank und Kreditanstalt für Wiederauf­bau (KfW) anlaufen. Deswegen gehen wir mit unserem Liquiditätsprogramm in die Soforthilfe.“

Im Info-Portal „Corona-Spezial“ bietet die Stadtsparkasse darüber hinaus viele Infor­mationen und praktische Tipps für den neuen Alltag zu Hause an – von Kulturange­boten im Internet bis hin zu online Fitness-Kursen für Daheim (www.sskduesseldorf.de/infoportal).

Vorstandsvorsitzende Göbel betont, wie dankbar sie dafür ist, dass sich alle gemein­sam für die Aufrechterhaltung des Zahlungs- und Bankverkehrs einsetzen: „Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die wir gleichzeitig durch die Maßnahmen vor einer Ansteckung schützen wollen. Er gilt aber auch unseren Kundinnen und Kun­den, die nun vermehrt die Chancen der telefonischen Kontaktaufnahme sowie unser Online-Angebot nutzen. Mein Appell an Sie: Bitte weichen Sie zu ihrem eigenen Schutz und zur Sicherheit unserer Mitarbeitenden weiter verstärkt auf diese kontakt­losen und damit sicheren Angebote aus!“