Premiere am 13. März: Ballett-Highlights mit Robert Binet, Martin Schläpfer und Uwe Scholz

Februar 3, 2020

Mit dem Kanadier Robert Binet kehrt eines der erstaunlichsten Talente der Choreographenszene an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Der junge Shooting-Star hospitierte bei Größen wie John Neumeier und Wayne McGregor und feiert mit seinen Kreationen weltweit Erfolge. Mit seiner Uraufführung „New World“ begeisterte er in der Spielzeit 2018/19 das Düsseldorfer Publikum. Jetzt stellt er mit dem Ballett am Rhein „Dark with Excessive Bright“ zu drei Kompositionen der Grammy Award-nominierten Amerikanerin Missy Mazzoli vor.

Mit „Notations I–IV“ und „Siebte Sinfonie“ nimmt das Ballett am Rhein zwei Meisterwerke des deutschen Choreographen Uwe Scholz (1958–2004) ins Repertoire auf. Einen filigranen Gegenpart zu dessen für Vladimir Malakhov geschaffenen Solo „Notations I–IV“, bildet das von Martin Schläpfer 2005 für die Ballerina Marlúcia do Amaral kreierte Solo „Ramifications“. Es komplettiert das Programm b.43, das ab 13. März in Düsseldorf unter der musikalischen Leitung von Finnegan Downie Dear und ab 4. April in Duisburg unter dem Dirigat von Stefan Klingele zu sehen ist.

Händels Stück über die Insel der Lüste – „Alcina“-Premiere am 14. Februar im Opernhaus Düsseldorf

Januar 2, 2020

Elena Sancho Pereg (Morgana) und Maria Kataeva (Ruggiero) – Foto: Andreas Endermann

Die Zauberin Alcina ist die Herrscherin über eine Insel der Lüste. Mit betörenden Sirenengesängen zieht sie Männer in ihren Bann, verführt sie und verwandelt sie, wenn sie ihrer überdrüssig ist, in Steine, Pflanzen oder Tiere. Auch Ruggiero verliebt sich in die geheimnisvolle Fremde, doch seine Verlobte Bradamante macht sich auf den Weg, ihn zu finden… Mit „Alcina“ schuf Georg Friedrich Händel (1685 –1759) ein Meisterwerk über die Kunst der Verzauberung, Täuschung und Verblendung.

In berührenden Arien lotet er kongenial menschliche Leidenschaften und Enttäuschungen aus. Wenn am Ende Alcinas Zauberreich untergeht, sehen wir hinter der Fassade einer gefährlichen Femme fatale eine zutiefst einsame Frau, die durch die Liebe ihre Macht verliert und umgekehrt erst im Verlust der Macht zu lieben vermag. Inszeniert wird „Alcina“ von der Niederländerin Lotte de Beer, die in Amsterdam Regie studierte und Meisterschülerin bei Peter Konwitschny war. 2015 gewann sie den International Opera Award als Beste Newcomerin. Ihre Inszenierungen entstanden u. a. für das Theater an der Wien, die Opernhäuser in Tel Aviv, Amsterdam, Kopenhagen, Essen, Leipzig und die Bayerische Staatsoper München.

Generalmusikdirektor Axel Kober leitet die Neue Düsseldorfer Hofmusik und eine Riege erstklassiger Solistinnen und Solisten wie Jacquelyn Wagner als Alcina, Maria Kataeva als Ruggiero, Elena Sancho Pereg als Morgana und Wallis Giunta als Bradamante. Die Opernwerkstatt am Montag, 10. Februar, um 18.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf vermittelt in Podiumsgesprächen und einer offenen Probe erste Einblicke in das Stück und die Inszenierung. Eintritt und Platzwahl sind frei.

„Sing together“ am 26. Juni im Opernhaus Düsseldorf: Projektchor lädt Sing-Begeisterte ab 12 Jahren ein  

Mai 16, 2018

 

„Sing together“ heißt es am Dienstag, 26. Juni, um 18.00 Uhr wieder im Opernhaus Düsseldorf: Rund 600 Vokalisten aus elf Schul- und Jugendchören haben schon mit den Proben für das große Mitsing-Konzert begonnen. Jetzt können sich musikbegeisterte Menschen ab 12 Jahren auch zum „Sing together“-Projektchor anmelden: Er steht kostenlos allen interessierten Teilnehmern offen, die das musi­ka­lisch vielseitige Programm aus klassischer Chormusik, berühmten Opern­chören, bekannten Popsongs und Filmmusik mitgestalten wollen. Wer mitsingen möchte, meldet sich bis zum 01. Juni  bei der Jungen Oper am Rhein (Tel. 0211.89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) an.

Mit der Anmeldung erhalten die Teilnehmer Materialien zum Einüben der Stücke.  Unter der Leitung von Sabina López Miguez wird das Programm in drei gemeinsamen Proben erarbeitet. Diese finden donnerstags am 7., 14. und 21. Juni von 18.00 bis 20.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf statt. [Read more]

Die Bilder- und Bühnenzauberer der „Zauberflöte“ mit neuem Programm: „1927“ zeigt Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“

März 1, 2018

 

 Szene aus Petruschka / L’Enfant et les Sortileges – Foto: Iko Freese 

Nach ihrem weltweiten Erfolg mit Mozarts „Die Zauberflöte“ zeigen die großen Bilder- und Bühnenzauberer der britischen Theatergruppe „1927“ Suzanne Andrade, Esme  Appleton und Paul Barrit in ihrem neuen Programm gleich zwei Stücke: Am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr ist im Opernhaus Düsseldorf Premiere für die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin entstandene Neuinterpretation von Igor Strawinskys Ballett und Konzertstück „Petruschka“ und Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“.

Wie in einem zum Leben erweckten Bilderbuch verschmelzen auf der Bühne Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen. Die verzauberten Gegenstände aus Ravels Kurzoper führen ein verblüffendes Eigenleben und weisen in schier unendlicher Wandlungsfähigkeit das ungestüme Kind in seine Grenzen. [Read more]

Axel Kober bleibt Generalmusikdirektor

Februar 21, 2018

Vertrag verlängert: Axel Kober – Foto: Susanne Diesner

 Axel Kober hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein bis zum Sommer 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Im Leitungsteam von Generalintendant Christoph Meyer setzt er seine erfolgreiche Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmoni­kern und dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fort.

Christoph Meyer: „Axel Kober prägt als Generalmusik­direktor [Read more]

Adela Zaharia aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gewinnt bei Plácido Domingos Gesangswettbewerb „Operalia“

Juli 31, 2017

Gewann in Kasachstan: Adela Zaharia – Foto: Klaudia Taday

Den ersten Preis bei „Operalia“ – einem der weltweit renommiertesten Gesangswettbewerbe – sowie den Zarzuela-Sonderpreis „Pepita Embil“ gewann am vergangenen Wochenende die an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg engagierte Sopranistin Adela Zaharia.

Etwa 1000 Bewerbungen gehen jedes Jahr bei der Jury des „Operalia“-Wettbewerbs ein – gerade einmal 40 Sängerinnen und Sänger werden daraus ausgewählt und eingeladen, sich vor einer zehnköpfigen Fachjury zu präsentieren. Der „Operalia“ Wettbewerb, der in diesem Jahr in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfand, wurde 1993 von Plácido Domingo ins Leben gerufen, um besonders talentierte [Read more]

Christoph Meyer bleibt Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein

Juli 14, 2017

Eine gute Nachricht zum Wochenende: Nach der einstimmigen Empfehlung des Aufsichtsrats der Deutschen Oper am Rhein haben sowohl der Rat der Stadt Duisburg als auch der Stadtrat Düsseldorf einer Vertragsverlängerung von Christoph Meyer als Generalintendant bis 2024 zugestimmt.  [Read more]

Bayerischer Rundfunk zeichnet  Deutsche Oper am Rhein für die Operette „Der Graf von Luxemburg“ mit dem „Frosch des Monats“ aus

März 16, 2017

Generalintendant Prof. Christoph Meyer mit der Urkunde – Foto: Deutsche Oper am Rhein

Die Sendung „Operetten-Boulevard“ auf BR-Klassik hat die aktuelle Operetten-Produktion der Deutschen Oper am Rhein, Franz Lehárs „Der Graf von Luxemburg“, mit dem „Operetten-Frosch des Monats“ ausgezeichnet. Damit ist sie für den „Frosch des Jahres“ 2017 nominiert und zählt schon jetzt zu den besten Operetten-Produktionen des Jahres.

Die Redaktion gratuliert Generalintendant Prof. Christoph Meyer und dem Ensemble zu großem Operetten­mut. [Read more]

Martin Schläpfer choreographiert „Schwanensee“ – Uraufführung und Fernseh-Aufzeichnung im Juni 2018

März 15, 2017

Machte Düsseldorf zur Ballett-Metropole: Martin Schläpfer – Foto: Gert Weigelt

Düsseldorfs Ballett-Star Martin Schläpfer ist eher kein Freund des Handlungsballetts. Umso bemerkenswerter, dass er in der kommenden Spielzeit  eines der populärsten Handlungsballette auf das Programm des Balletts am Rhein setzt: Martin Schläpfer choreographiert „Schwanensee“ zur Musik von Peter I. Tschaikowsky.

Seit der Uraufführung 1877 am Moskauer Bolschoi-Theater ist die märchenhafte Geschichte um den Prinzen Siegfried, der sich in die Schwanenprinzessin Odette verliebt, in zahlreichen Deutungen auf die Bühne gebracht worden. Die Geschichte und ebenso Tschaikowskys vielschichtige Komposition beschäftigen Martin Schläpfer schon seit langem. Im Sommer 2018 bringt er mit den charakterstarken Tänzerpersönlichkeiten des Balletts am Rhein seine „Schwanensee“-Interpretation auf die Düsseldorfer Bühne der Deutschen Oper am Rhein und zeigt mit den Mitteln heutiger Tanzkunst seinen Blick auf den Klassiker. [Read more]

Startenor Rolando Villazón inszeniert „Don Pasquale“ – Premiere im April

März 9, 2017

Inszeniert „Don Pasquale“ für das Opernhaus Düsseldorf: Rolando Villazón – Foto: Andreas Endermann

Der aus Mexiko stammende Startenor Rolando Villazón gehört seit vielen Jahren zu den Publikumslieblingen der Opernszene und macht inzwischen auch als Talk-Master, Cartoonist, Romanautor und Opernregisseur von sich reden. Nun ist er erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast, um Gaetano Donizettis komische Oper „Don Pasquale“ als seine sechste Operninszenierung zu präsentieren. Unter der musika­lischen Leitung von Nicholas Carter ist am Samstag, 29. April, Premiere im Opernhaus Düsseldorf. [Read more]

Mehr für das Image der Stadt als Marketing

März 11, 2013

Natalia Fedossenko (Foto), Sprecherin der Stadt Düsseldorf, hat in dem Blog Posterous.com einen sehr guten Beitrag über die Aufrechterhaltung der Opernehe Düsseldorf-Duisburg geschrieben:

Eine lange und kräftezehrende Hängepartie um die Zukunft der Deutschen Oper am Rhein geht zu Ende. Die traditionsreiche Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg, die seit 57 (!) Jahren eine künstlerische und wirtschaftliche Erfolgsgeschichte ist, soll bis 2017 verlängert werden.

In Duisburg hat die Einsicht gesiegt, dass es trotz der desolaten Haushaltslage nicht nur kulturpolitisch klug ist, dieses exzellente Kulturangebot aufrecht zu erhalten, sondern dass das Haus mit Oper und Ballett ein wichtiger Standortfaktor für eine Stadt ist, die mit vielen Problemen zu kämpfen hat und in der Vergangenheit aus verschiedenen Anlässen medial gebeutelt wurde.

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Interconti: „One Night Only“ – Abend für alle Sinne

Oktober 6, 2012

Von links: Michael Becker, Ronald Hoogerbrugge, Prof. Christoph Meyer, Ruud Steenhuisen, rechts die Lobby des Interconti

Von Anke Winter

Auf der Brücke hoch über der Lobby des InterContinental an der Kö gaben Ronald Hoogerbrugge (InterConti), Michael Becker (Tonhalle Düsseldorf), Christoph Meyer (Deutsche Oper am Rhein) und Ruud Steenhuisen (Apollo Varieté) einen Ausblick auf einen Event, der verspricht etwas ganz besonderes zu werden.

Am 12. November, um 19 Uhr,  findet in der Lobby des Hotels die Veranstaltung „One Night Only“ statt. Ein Abend der Gastfreundschaft, ein Abend für alle Sinne. Das zumindest ist die Idee. Die genannten Akteure wollen an diesem Abend im 40 Meter hohen Atrium des Hauses 100 Gästen die Möglichkeit geben, ein exklusives 3-Gänge-Menü bei einem speziell für diesen Abend zusammengestellten Künstlerprogramm zu genießen:

Das Apollo Varieté, die Tonhalle und die Deutsche Oper am Rhein kreieren dafür ein Konzept, in das sich Akrobatik so harmonisch integriert wie Klassik und das Ballett zum Blechbläser passt. Man darf gespannt sein auf diesen konzeptionell sehr ambitionierten Abend. Karten zum Preis von 125 Euro  sind ab sofort im Hotel InterContinental an der Kö erhältlich.

Florian strebt Titel an

Februar 17, 2012

An dem verlängerten Wochenende vom 9. bis 12. März 2012 werden auf dem Düsseldorfer Messegelände gleich drei wichtige Branchen-Messen (BEAUTY INTERNATIONAL DÜSSELDORF, TOP HAIR INTERNATIONAL Trend & Fashion Days Düsseldorf und make-up artist design show) stattfinden.

Florian Braun (Foto) von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf gehört zu den engagierten deutschen Auszubildenden aus Opernhäusern, Theatern und Maskenbildnerschulen, die sich zur zweiten Deutschen Meisterschaft für Maskenbildner in Ausbildung beworben haben.

Die eingereichte Bewerbungsmappe überzeugte die Jury und so wird Florian Braun am Sonntag, 11. März 2012, sein Können beweisen. Die Meisterschaft wird anlässlich der make-up artist design show von der Messe Düsseldorf ausgerichtet.

Die zehn Meisterschaftsteilnehmer haben die Aufgabe, in 90 Minuten eine effektvolle Figur zum Thema „Unterwasserwelten“ zu erstellen. Bei der Gestaltung müssen mindestens zwei Drittel des Gesichts geschminkt und [Read more]