Nach Eskalation am Wochenende: Jetzt mehr Sicherheit in der Altstadt – Polizei und OSD patrouillieren zusammen

Dezember 10, 2020

Mehr Sicherheit in der Altstadt – das gehörte zu den Versprechen von OB Keller vor der Wahl – Foto: CDU

Angesichts der Eskalation in der Altstadt am vergangenen Wochenende haben heute die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Polizei Düsseldorf bei einem gemeinsamen Abstimmungsgespräch, an dem auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der Polizeipräsident Norbert Wesseler teilgenommen haben, für das kommende Wochenende folgendes Vorgehen besprochen:

  • Die Präsenz von Polizei und OSD wird erhöht.
  • Polizei und OSD werden gemeinsam in der Altstadt auf Streife gehen.
  • Alle Vorschriften des Infektionsschutzes werden konsequent durchgesetzt, jegliche Eskalationen konsequent sanktioniert.

Im Zuge der Erfahrungen des Wochenendes werden Landeshauptstadt und Polizei dann nächste Woche entscheiden, ob weitreichendere Verbote, wie zum Beispiel ein nächtliches Verweilverbot, ausgesprochen werden müssen.

 

„Wer auf Randale aus ist, darf keine Toleranz erwarten.“

 

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Wer, wie Jugendliche am vergangenen Wochenende, eine völlige Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber den Einsatzkräften von Polizei und OSD zeigt und offensichtlich auf ‚Randale‘ aus ist, darf von uns keine Toleranz erwarten. Gemeinsam mit der Polizei werden wir an diesem Wochenende noch größere Präsenz zeigen und noch konsequenter durchgreifen, damit unsere Altstadt sicher bleibt.“

Polizeipräsident Norbert Wesseler: „Die Altstadt darf kein Sammelbecken für Unbelehrbare sein. Gemeinsam werden wir alles daran setzen, Auswüchse zu verhindern sowie Gewalttätigkeiten konsequent zu unterbinden und zu verfolgen.“

Andreas Hartnigk neuer Vorsitzenden des Rheinbahn-Aufsichtsrats

Dezember 8, 2020

Der Aufsichtsrat der Rheinbahn AG hat in seiner Sitzung am Dienstagvormittag Ratsherrn Andreas Hartnigk (Foto / CDU) einstimmig zum Vorsitzenden für die nächsten fünf Jahre gewählt. Hartnigk gehört dem Kontrollgremium seit 2004 an. Bereits von 2009 bis 2014 saß er dem Aufsichtsrat der Rheinbahn vor. Der 56-jährige Rechtsanwalt gilt als ausgewiesener Verkehrsexperte. Stellvertretender Vorsitzender bleibt der Betriebsratsvorsitzende der Rheinbahn, Michael Pink.

 

Attraktivität steigern

 

Zu seiner Wahl erklärte Andreas Hartnigk:

„Das Gelingen der Verkehrswende gehört parteiübergreifend zu den zentralen Aufgaben unserer Zeit. Der Rheinbahn kommt hier eine besondere Bedeutung für das Klima und die Menschen zu. In den kommenden Jahren werden wir konsequent weiter daran arbeiten, die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs in Düsseldorf und der Region weiter zu steigern. Ich bedanke mich sehr für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Aufsichtsräten und dem Rheinbahn-Vorstand.“

Zuvor waren gemäß der Unternehmenssatzung in einer außerordentlichen Hauptversammlung die folgenden Vertreter der Landeshauptstadt in das 16-köpfige Gremium gewählt worden:

  • Ratsfrau Mirja Cordes (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ratsherr Norbert Czerwinski (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ratsherr Andreas Hartnigk (CDU)
  • Ratsherr Manfred Neuenhaus (FDP)
  • Ratsfrau Sabrina Proschmann (SPD)
  • Stadtkämmerin Dorothée Schneider (Landeshauptstadt Düsseldorf)
  • Ratsherr Rolf Tups (CDU)
  • Ratsherr Martin Volkenrath (SPD)

 

Klüh stärkt DEG weiterhin den Rücken

Dezember 7, 2020

Die DEG und Klüh – eine Verbindung mit Herz. Das Düsseldorfer Familienunternehmen Klüh Multiservices hat jetzt seinen Sponsoring- und Werbevertrag mit dem Eishockey-Club der Landeshauptstadt bis zur Saison 2022/2023 verlängert.

Frank Theobald (Foto), Sprecher der Klüh-Geschäftsführung: „Wir sind treu in unserer Partnerschaft und stehen deshalb fest zu unserem Traditionsverein, dem wir jetzt erstmal den Einzug ins Halbfinale der DEL wünschen – und dann natürlich die Meisterschaft. Unser Firmensitz Düsseldorf ist Heimat – und die DEG ist Teil davon.“

Klüh ist seit 2012 Sponsor- und Werbepartner des Traditionsvereins Düsseldorfer EG. Doch die Verbindung zum Verein reicht um Jahrzehnte zurück. Unternehmensinhaber Josef Klüh war von 1984 – 1998 Präsident der DEG und führte den Club fünf Mal zum Meistertitel.

 

Wenigstens ein Highlight im Corona-Herbst

Oktober 28, 2020

Wunderschönes Foto, aufgenommen von Ulrich Piepel auf der Oberkasseler Brücke. Das Riesenrad von Oscar Bruch gehört mittlerweile zum Düsseldorfer Herbst und Winter – wenigstens ein Highlight in der „dunklen Jahreszeit“, in der wir auch auf den Weihnachtsmarkt und Bruchs Winterwelt vermissen werden. 

Montag wieder Streik bei der Rheinbahn!

Oktober 16, 2020

Die Gewerkschaften haben für Montag, 19. Oktober, erneut Warnstreiks angekündigt. Alle U-Bahn-, Straßenbahn- und alle Buslinien der Rheinbahn können dann ganztägig nicht fahren, die Rheinbahn kann keinen Verkehr anbieten. Betroffen ist das gesamte Netz der Rheinbahn, also die Stadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch und die Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Die KundenCenter bleiben geschlossen, die Mobilitätsgarantie und die Anschlussgarantie entfallen.

„Wir bedauern die erneuten Ausfälle und die Auswirkungen für unsere Fahrgäste sehr. Der vierte Warnstreik in kurzer Abfolge, obwohl die Verhandlungen laufen – dafür haben wir absolut kein Verständnis in der aktuellen Situation“, so Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn.

Aufgrund der Corona-Pandemie richtet die Rheinbahn keinen Sonderfahrplan für einzelne Linien ein. Die Rheinbahn empfiehlt, sich frühzeitig über Alternativen zu U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen zu informieren und – soweit möglich – auf die S-Bahnen und Regionalzüge der Eisenbahnunternehmen umzusteigen.

Information

Aktuelle Informationen gibt es unter www.rheinbahn.de/streik und facebook.com/rheinbahn. Informationen bekommen die Kunden außerdem rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 01806. 50 40 30 (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, 60 Cent pro Anruf aus den Mobilfunknetzen).

Netzgesellschaft verlegt Stromleitung im Hafen

Oktober 14, 2020

Die Netzgesellschaft Düsseldorf verlegt ab dem 21. Oktober bis Ende Oktober eine neue Stromleitung im Bereich des Kraftwerkes Block „Fortuna“ im Hafen. In diesem Zeitraum wird der Rad- und Fußweg um das Kraftwerk herum von 7:00 bis 17:00 Uhr gesperrt. Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

„Zoch“ in der Arena ?

September 30, 2020

Die Jecken halten den Rosenmontagszug in der Arena für möglich – Quelle: Rheinische Post / Montage: Ferl

Die Düsseldorfer Jecken suchen verzweifelt nach Lösungen zur Rettung der „tollen Tage“. Der neueste Gedanke ist der, den Rosenmontagszug in der Arena stattfinden zu lassen, wie die Rheinische Post heute berichtet.

Statt Zigtausenden könnten allerdings nur 17.000 Menschen zuschauen, wobei sich die Frage stellt, nach welchen Kriterien die Tickets vergeben würden. Machte man sie kostenpflichtig, was in Anbetracht wegbrechender sonstiger Einnahmen verständlich wäre, würden sozial Schwächere benachteiligt. 

Ansonsten: Warum nicht!  Die Bilder könnten live gestreamt werden, so dass alle am Zoch Interessierten das Spektakel mitverfolgen könnten. Die Stimmung allerdings dürfte sich eher auf Grasnarbenniveau bewegen.

Der Rhein soll rein werden – 35.000 Helfer, 320 Tonnen Müll

September 15, 2020

Deutschland räumt auf. Mehr als 35.000 freiwillige Helfer waren heute unterwegs, um die Flussufer von Rhein, Mosel und Ruhr von Müll zu befreien. Insgesamt wurden bei dieser Aktion rund 320 Tonnen Unrat eingesammelt – Plastik, Papier, Schrott, Glas. Eine Besonderheit des Jahres 2020: Auch zahlreiche Masken waren unter den Fundstücken.

Der Rhein wurde schon zum dritten Mal gesäubert – und zwar wieder von der Quelle in der Schweiz bis zur Mündung bei Rotterdam. Insgesamt 300 (!) Gruppen haben mitgemacht. In den Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln beteiligten sich jeweils über 2000 Menschen an dieser Aktion, auch die Städte Duisburg, Mainz und Mannheim lagen deutlich über 1000 Teilnehmer. Initiator Joachim Umbach ist von diesem Ergebnis überwältigt: „Diese Menschen haben es begriffen: Das ist zwar nicht ihr Müll, aber es ist unser Planet.“ Er hofft, dass von dieser Veranstaltung ein Signal ausgeht: „Ziel ist es, eine Bewusstseinsänderung herbeizuführen: Müll muss ordentlich entsorgt werden, er gehört nicht in die Natur.“

Unterstützt wurde das CleanUp-Team auch in diesem von der Deutschen Postcode Lotterie, Hauptförderer der Aktion. Joachim Umbach: „Ohne diese Hilfe wären wir nicht in der Lage ein Projekt dieser Größenordnung zu stemmen.“

Von diesen Erfolgen ermuntert, haben die Initiatoren von Rhine-, Mosel- und RuhrCleanUp gleich den Termin der Aktion im nächsten Jahr verkündet: Samstag, 11. September 2021. Dann nicht nur an Rhein, Mosel und Ruhr, sondern auch noch an Main, Neckar, Lahn und Nahe. Dazu Joachim Umbach: „Wir haben viele Anfragen aus diesen Regionen. Es ist jetzt ein Jahr Zeit, um eine vernünftige Organisationsstruktur aufzubauen. Wir packen es an.“

Wer weiß was über den Oldtimer-Diebstahl in Reisholz?

September 15, 2020

Dieser schöne Mercedes-Oldtimer wurde am Wochenende in Reisholz gestohlen

Nach dem Diebstahl eines wertvollen Mercedes 280 SL am Wochenende Freitag/Samstag, 4./5. September 2020 in Düsseldorf Reisholz fahndet das Fachkommissariat jetzt mit einem Foto öffentlich.

Der blaue SL wurde aus einer Tiefgarage an der Peter-Krahe-Straße entwendet. Bislang fehlen jegliche Hinweise. Die Polizei fragt: Wem sind verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge in dem Bereich rund um den Tatort aufgefallen? – Wer kann Angaben zum Verbleib des Fahrzeugs machen?

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 33 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 – 870-0.

Gebäudereiniger mit Herz: 2.500 Euro für die Armenküche am Burgplatz

September 14, 2020

Michael Kregel (links), Obermeister der Düsseldorfer Gebäudereinigerinnung und sein Stellvertreter Peter Meiwes (Klüh) mit Küchenchefin Reinhild Kamp

„Schon im letzten Jahr waren wir tief beeindruckt von der Arbeit in der Armenküche und sind mit einem Gefühl der Demut gegangen,“ sagt Michael Kregel („Evers und Kregel“), Obermeister der Düsseldorfer Gebäudereinigerinnung. Auch dieses Jahr zeigten die Gebäudereiniger Herz und lieferten 2.500 Euro bei dem Verein ab, der derzeit täglich bis zu 340 Menschen mit warmem Essen versorgt und Sozialberatung anbietet.

Kregel, Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Peter Meiwes, (Geschäftsführer Klüh Cleaning), stellvertretender Obermeister der Gebäudereiniger-Innung, lösten bei dem engagierten Team große Freude aus. „Durch Corona ist die Spendenbereitschaft massiv eingebrochen“, sagt Marion Gather, die in der Armenküche die Sozialarbeit verantwortet. Dazu muss man wissen, dass der Verein sich faktisch ausschließlich durch Spenden finanziert.

 

Bis zu 340 Gäste

 

Als wäre der Rückgang der Spenden nicht schlimm genug, stieg durch Corona die Zahl der Gäste massiv an. Küchenchefin Reinhild Kamp: „Üblicherweise haben wir 80 bis 100 Gäste täglich, jetzt sind es in der Spitze bis zu 340.“ Eine Bewirtung vor Ort ist in dem kleinen zur Verfügung stehenden Essraum, der gerade mal 16 Plätze bietet, nicht möglich. Deshalb hat die Armenküche, die ihre Gästen jeweils um eine Spende in Höhe von 50 Cent bittet, auf „To Go“ umgestellt.

Starker Andrang herrscht in der Küche am Burgplatz, die beim Lockdown die einzige Adresse in Düsseldorf war, wo Bedürftige sich verpflegen konnten, besonders gegen Monatsende. „Dann wird bei den Menschen das Geld knapp“, sagt Reinhild Kamp. Unter den „Kunden“ seien auch sehr viele Rentner. Der Verein würde sich andere Räumlichkeiten wünschen, alles zu eng, zu klein. Marion Gather zeigt auf den zugigen Durchgang zwischen Burgplatz und Rathaus-Parkplatz: „Sozialberatung muss hier draußen stattfinden.“

Peter Meiwes von Klüh: „Wir haben bei unserer Weihnachtsfeier für die Armenküche gesammelt und aufgerundet. Wir in der Innung freuen uns ganz außerordentlich, dass der Obermeister der Kölner Gebäudereinigerinnung Detlef Ptak, der bei uns zu Gast war, sich spontan mit 1000 Euro beteiligt hat, so dass wir heute 2500 Euro überreichen konnten.“

Kreatives um Kartoffelstäbchen

September 11, 2020

Was man sieht, wenn man morgens mal durch die Düsseldorfer Altstadt geht. Hat sich hier ein Werber selbstständig gemacht?

Staufreies Düsseldorf – Was OB Dr. Stephan Keller möglich macht

September 7, 2020

Dr. Stephan Keller, CDU-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in unserer Stadt, wird, das ist meine feste Überzeugung, Düsseldorf zu einer Großstadt mit fließendem Verkehr machen. Wobei „fließend“ sich nicht nur auf den Autoverkehr bezieht.

Ein intelligentes und harmonisches Miteinander von Rheinbahn und Rad und Autoverkehr ist möglich. Er erhält (nicht nur) dafür meine Stimme und ich freue mich darauf, mit ihm gemeinsam den Wahlsieg zu feiern.

Willst du mehr über seine Vorstellungen von Mobilität wissen? Hier sind seine Gedanken dazu.

Brutaler Schläger aus der Altstadt gesucht

September 3, 2020

Wer kennt diesen Mann?

Mit einem Bild einer Überwachungskamera fahndet die Düsseldorfer Polizei nach einem Mann, der vor einem Lokal an der Mertensgasse, Ecke Kurze Straße zwei 29 und 32 Jahre alte Männer brutal geschlagen hat.

Nach einem kurzen verbalen Streit hatte der Mann in den Morgenstunden des 15. Dezember auf die beiden Männer eingeschlagen. Den 29-Jährigen verletzte der Täter dabei nicht unerheblich. Nun fragt die Polizei: Wer kann Angaben zu dem Schläger machen? Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 32 unter der Telefonnummer 0211-8700.

Architektonisches Ausrufezeichen

August 31, 2020

Nach Kö-Bogen I und II soll jetzt noch ein architekonisches Ausrufezeichen mitten in der City gesetzt werden. Ein mehr als 100 Meter hohes Haus, einem Keil nicht unähnlich, soll in direkter Nachbarschaft der bisherigen baulichen Highlights entstehen.

Der Turm aus der Werkstatt des Architekten Santiago Calatrava soll das Dreischeibenhaus (94 m) damit überragen und die große städtebauliche Dominante Düsseldorfs darstellen.

Statt Wohnungen soll der Turm 40.000 qm Fläche für Büros und Geschäfte bieten.

200.000 Kippen gesammelt – „RhineCleanUp“ macht sauber

August 24, 2020

Geschätzte 200.000 Zigarettenkippen gesammelt: Freiwillige Helfer

Eine Woche lang haben Hunderte von freiwilligen Helfern gesammelt – und der Einsatz hat sich gelohnt: Im Rahmen der Aktion RheinKippen wurden in sieben Städten entlang des Rheins rund 800.000  Kippen gesammelt – rund 200.000 allein in Düsseldorf. Damit konnten 32 Millionen Liter Grundwasser vor der Verseuchung durch die Gifte des Filters bewahrt werden. Eine Kippe kann 40 Liter vergiften.

Starkes Signal

Initiiert wurde die Aktion von der RhineCleanUp-Initiative, die am 12. September das Rheinufer (und diesmal auch die Ufer von Ruhr und Mosel) von Müll befreit. Initiator Joachim Umbach ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Das ist ein starkes Signal, das hoffentlich den einen oder anderen Raucher motiviert, den Zigaretten-Stummel demnächst nicht mehr auf die Straße zu schnippen.“ Sein Mitstreiter Ingo Lentz ergänzt: „Den meisten Rauchern ist ja gar nicht bewusst, was sie anrichten. Die giftigen Mikroplastik-Partikel kommen über das Grundwasser ins Meer – und dort in den Nahrungskreislauf. Letztlich landet das Kippen-Gift mit der Scholle oder dem Heilbutt wieder auf unserem Teller.“

Mehrere Teams unterwegs

Die fleißigen Sammler in Mainz, Mannheim, Kehl, Konstanz und Düsseldorf (Köln und Krefeld ziehen demnächst nach) erlebten bei ihrer kleinteiligen Arbeit viel Zuspruch. Thomas de Groote, auch vom Team RhineCleanUp: „Die Zigaretten-Kippen regen die meisten Menschen noch mehr auf als anderer Müll.“

In Düsseldorf waren auf die ganze Woche verteilt mehrere Teams unterwegs. Nachbarn, die sich zusammengetan haben, Familien und Firmen. So waren zum Beispiel im Medienhafen Mitarbeiter von Trivago aktiv, am Martin-Luther-Platz ein Team von Hauptförderer Deutsche Postcode Lotterie. Am Schlusstag wurden die gesammelten Kippen auf dem Heinrich-Heine-Platz in eine Klarsichtsichtsäule gekippt.

Zu den vielen freiwilligen Helfern gehörten auch die Klassen 6 a und 6 b der Katholischen Hauptschule St. Benedikt, Charlottenstraße. Sie lieferten insgesamt sechs Kippen-Säckchen ab. Ulrike Greimers und Verena Faltner haben Ihre Stadtteile Vennhausen und Hamm kippenfrei gemacht, Liza Schürfeld war in Derendorf tätig.

Begleitet wurde die Sammelaktion von einer Informationskampagne („Acht von zehn Kippen landen auf der Straße oder in der Natur!“). Lösungsvorschläge gab es auch: Zum Beispiel Taschenaschenbecher der Firma Tobacycle, die Teile der Zigarettenkippen recycelt.

 

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