„Rent-a-Rüttgers“: CDU-NRW-General Wüst tritt zurück

Februar 22, 2010

„Rent-a-Rüttgers“ – wegen des  Skandals um die Vermarktung des Ministerpräsidenten tritt CDU-NRW-Generalsekretär  Hendrik Wüst von seinem Amt zurück. Mehr auf rp-online.

NRW-Wahl: CDU verkauft Rendezvous mit Rüttgers

Februar 20, 2010

Wollen Sie mal mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ganz persönlich reden? So richtig auf du und du? Kein Problem:  Sie müssen nur ein wenig Geld in die Hand nehmen. Spiegel Online enthüllt den Plan der CDU in NRW,  Rüttgers-Rendezvous gegen harte Euros zu verhökern. Für 14.000 Euro sind ein Stand auf dem Parteitag und ein Foto mit dem Arbeiterführer sowie Ministern oder/und Ministerinnen zu haben, für 20.000 nimmt Jürgen Rüttgers auch Platz und unterhält sich auch mit seinem Sponsor: „Rent-a-Rüttgers“.

Wer das gelesen hat, kann die verschwiemelte Presseerklärung der CDU, die unmittelbar nach Veröffentlichung herausgeschossen wurde, nur feixend konsumieren:

Zu der Vorabmeldung des „Spiegel“ erklärt der Sprecher der CDU Nordrhein-Westfalen Matthias Heidmeier:
„Unternehmen, Verbände und Vereine präsentieren sich auf Parteitagen der verschiedenen Parteien seit vielen Jahren. Dies steht in vollem Einklang mit den strengen Regeln des Parteiengesetzes. Die besagten Schreiben von Mitarbeitern der CDU-Landesgeschäftsstelle erwecken an einigen Stellen allerdings einen falschen Eindruck. Ebenso ist der Sprachgebrauch in einigen Punkten falsch. Der Generalsekretär bedauert, wenn mit diesen Schreiben ein falscher Eindruck entstanden ist.

Die Miete für die Stände auf dem Landesparteitag orientiert sich ausschließlich an deren Größe. Im Anschluss an den Landesparteitag gibt es ein Zusammentreffen als Dankeschön für alle Aussteller. Dieses Zusammentreffen richtet sich auch an alle karitativen und gemeinnützigen Aussteller. Selbstverständlich sind auf diesem Empfang auch Repräsentanten der CDU NRW anwesend. Es gibt während des gesamten Parteitags für alle Aussteller die Gelegenheit zum Dialog mit den Parteitagsteilnehmern. Als Volkspartei ist uns dieser Austausch mit Vereinen, Verbänden und Unternehmen sehr wichtig.“

Hier auch Bericht auf rp-online.

Welt Online zum gleichen Thema

RP-online: Rüttgers bestreitet Vorwurf der Käuflichkeit

CDU darf SPD-Kraft weiter der „Lebenslauflüge“ bezichtigen

Juli 15, 2009

Das ging voll in die Grütze: Die SPD-Landeschefin Hannelore Kraft (Foto) muss sich weiterhin die “Lebenslauf-Lüge” vorwerfen lassen – Ergebnis des heutigen Prozesses gegen die CDU vor dem Kölner Landgericht. Teilerfolg: Eine Postkarten-Kampagne gegen sie darf die CDU nicht fortführen.

Richterin Margarete Reske fand die Äußerung “Lebenslauflüge” zwar “sehr zugespitzt”, aber, so die Richterin lebensklug: „Es ist nun einmal Wahlkampf”.

Kraft hatte aus ihrem Lebenslauf die Jahre ihrer Tätigkeit für das Mülheimer Unternehmen Zenit getilgt, für das sie immerhin von 1989 bis 2001 tätig war, ein nicht unbeträchtlicher Lebensabschnitt. [Read more]