Open Innovation Challenge #buildyourbank – Stadtsparkasse fordert junge Leute auf, die Bank von morgen zu gestalten

Juli 22, 2020

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs bekommen junge Leute zwischen 16 und 30 Jahre die Chance, die „Sparkasse von morgen“ mitzugestalten. So sollen Produkte und Services entstehen, die sich die junge Generation wirklich wünscht.

Ziel der Stadtsparkasse Düsseldorf ist es, die Interessen junger Leute zu fördern, die Trends der Zukunft zu entdecken und vollkommen neuartige Lösungen zu entwickeln, die ihren jungen Kunden einen echten Mehrwert liefern.

Hierzu können Interessenten sich bis zum 2. August 2020 entweder im Team oder auch als Einzelperson mit ihren Konzepten anmelden. Die fünf Teams mit den kreativsten Ideen werden durch ein exklusives Pitch-Training gefördert und bekommen die Chance, ihre eigene Idee am 7. Oktober 2020 im Rahmen eines Abschlussevents vor der Jury vorzustellen.

Neben der Vorstandsvorsitzenden Karin-Brigitte Göbel (Foto) sind in der Jury Christian Knott, Partner von Capnamic, Hendrik Gottschalk, Gründer von getbaff, sowie weitere Repräsentanten der Stadtsparkasse Düsseldorf vertreten.

Die drei besten Konzepte werden mit einer Gewinnprämie von insgesamt € 7.000,00 belohnt und nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit den Ideenentwicklern für die Stadtsparkasse Düsseldorf realisiert. Weitere Informationen und Anmeldung unter 

https://www.sskduesseldorf.de/de/home/misc/open-innovation-challenge.html?n=true&stref=search&q=build&mdidianlass=&mdidiansprache=

 

Sparkassen-Chefin: Wir haben mit dem Soforthilfeprogramm für Firmenkunden einen Nerv getroffen

April 1, 2020

Düsseldorfs Unternehmen im Corona-Stresstest. Überall fehlt Liquidität, abgesichert geglaubtes Einkommen fällt weg, Kosten laufen weiter. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat ein kurzfristiges Hilfsprogramm aufgelegt. Kurzinterview dazu mit der Vorstandsvorsitzenden Karin-Brigitte-Göbel.

Düsseldorf Blog: Frau Göbel, auch die Düsseldorfer Unternehmen tragen schwer an der Corona-Krise. Jetzt haben Sie ein Kreditprogramm zur Soforthilfe aufgesetzt. Was genau ist „sofort“?

Karin-Brigitte Göbel: Sofort, das heißt für uns, dass wir höchst unbürokratisch und schnell helfen. Bei Beantragung von Krediten bei den Förderbanken kann unter Umständen eine Zeit vergehen, bis das Geld auf dem Konto ist. Wir überbrücken diese Zeit mit eigenen Mitteln, damit die Kunden schnell an Geld kommen. Das Virus hat neue Umstände geschaffen, darauf haben wir uns eingestellt und mit einem großen Team von mehr als 60 Mitarbeitern die Grundlage gelegt, um eine Kreditanfrage im Idealfall innerhalb von Stunden oder weniger Tage abschließend zu bearbeiten.“

Düsseldorf Blog: Nun gibt es ja verschiedene Firmengrößen – von der Zwei-Mann-GmbH bis zu Unternehmen mit zigtausend Mitarbeitern. Gilt Ihr Kreditprogramm für alle Unternehmen gleichermaßen?

Karin-Brigitte Göbel: Selbstverständlich, das war uns sehr wichtig. Gerade der kleine Blumenladen an der Ecke oder der Messebauer, der jetzt keine Arbeit hat, ist im Fokus, nicht nur Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern.

Probleme mit der Abarbeitung?

Düsseldorf Blog: Innerhalb weniger Stunden, hatten Sie gemeldet, hätten bereits 200 Unternehmen Anträge nachgefragt. Wie entwickelt sich die Nachfrage, wird das Programm stark angenommen?

Karin-Brigitte Göbel: Wir haben mit unserem Kreditprogramm ganz offensichtlich einen Nerv getroffen. Wir rechnen mit einer sehr lebhaften Nachfrage auch in den kommenden Tagen und Wochen.

Düsseldorf Blog: Das heißt, Sie haben jetzt vermutlich Probleme mit der Abarbeitung?

Karin-Brigitte Göbel: Ich bin dankbar für die Frage, denn es ist ja so, dass Unternehmen in solchen Situationen befürchten, sie seien zu spät dran und müssten sich hinten anstellen. Wir haben mit großem Engagement die Kapazitäten geschaffen, um allen Unternehmen schnell zu helfen. Auch unsere Kunden können jedoch mithelfen, den Prozess zu beschleunigen. Auf der Homepage der Stadtsparkasse Düsseldorf ist ein einfaches Erklärvideo hinterlegt, das die Kunden bestens informiert. Mit Hilfe des von uns extra erarbeiteten Liquiditätsrechners (Screenshot unten), der einfach auszufüllen ist, kann der Kunde eine weitgehend automatisierte Abwicklung anstoßen und der schnellen Kreditentscheidung steht nichts im Wege.

 Düsseldorf Blog: Handelt es sich denn dabei um einen „normalen“ Kredit, ist er langfristig angelegt?

Karin-Brigitte Göbel: Unser Ziel ist es, Insolvenzen zu verhindern bzw. ihre Zahl höchst gering zu halten. Deshalb decken wir mit diesem Hilfsprogramm mit zügiger Auszahlung eines guten Teils des erforderlichen Kapitalbedarfs sofort ab. Wie hoch der Bedarf ist, wird mit dem Liquiditätsrechner deutlich. Sobald dann öffentliche Gelder geflossen sind, kann dieser Kredit ausgeglichen werden. Wir helfen den Kunden mit der Überbrückung eines Engpasses, bis die KfW gezahlt hat. Darüber hinaus setzen wir natürlich auch Mittel wie Stundungen bei Zahlungsproblemen ein.

Düsseldorf Blog: Dann weiterhin viel Erfolg, danke für das Gespräch!

 

Stadtsparkasse Düsseldorf: Komplett neues Kreditprogramm als Soforthilfe für Unternehmen in Düsseldorf und Region

März 31, 2020

Das Corona-Virus belastet alle Bereiche unserer Gesellschaft – natürlich ganz besonders die Unternehmenswelt. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat in kürzester Zeit ein komplett neues Kreditprodukt aufgesetzt, verfeinert, live geschaltet und erste Anträge genehmigt. Dabei steht die schnelle und unbürokratische Unterstützung bei Liquiditätsengpässen im Fokus.

„Uns ist bewusst, dass die Unternehmen vor großen Herausforderungen stehen“, so Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel. „Wir erkennen, dass viele Unternehmen unverschuldet durch die Corona-Pandemie vor große Probleme gestellt werden. Viele verfügen über ein erfolgreiches Geschäftsmodell, das aber in der jetzigen Zeit nicht mehr greift. Diesen Unternehmen wollen wir gezielt – und zwar kurzfristig – helfen. Wir sehen es als unsere Aufgabe als regionale Bank in Düsseldorf an, unsere Kunden nicht alleine zu lassen, sondern mit konkreten Maßnahmen nachhaltig zu unterstützen.“

Die aktuellen Zahlen belegen: Die Nachfrage ist riesig. Mehr als 200 Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, haben das Kreditsofortprogramm bereits in den ersten Stunden nachgefragt.

„Die Entwicklung des Programms erfolgte dabei in einem agilen Projektformat, das es in dieser Größe und Art bisher in kaum einer Sparkasse gegeben hat. Über 60 Mitarbeiter der Stadtsparkasse haben an der Lösung mitgewirkt. Die KI-Group hat uns dabei unterstützt“ so Projektleiter Robin Nehring.

Interessierte Unternehmen finden alle wichtigen Informationen sowie einen Liquiditätsrechner zur Ermittlungen des individuellen Kreditbedarfs unter www.ssskduesseldorf.de/soforthilfe

Karin-Brigitte Göbel: „Die Stadtsparkasse Düsseldorf steht als verlässlicher Partner für mittelständische Wirtschaft in Düsseldorf und der Region. Diesen Auftrag nehmen wir an. Gerade in dieser besonderen Zeit stehen wir an der Seite unserer Kunden.“

 

 

Stadtsparkasse präsentiert sich mit starker Bilanz – Ausblick auf schwierige Zeiten – Ausschüttung an die Stadt

März 11, 2020

Auch in die Bilanz-Pressekonferenz 2019 der Stadtsparkasse Düsseldorf hat sich das Corona-Virus eingeschmuggelt: Privatkundenvorstand Dr. Michael Meyer hatte sich gemäß interner Regelung  eine Quarantäne nach einem Urlaub in Südtirol verordnet, das aktuell als Corona-Krisengebiet gilt. Der Blick zurück, den die Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel (Foto)mit ihren Vorstandskollegen Uwe Baust und Dr. Stefan Dahm unternahm, war der auf  ein Jahr des mageren Wirtschaftswachstums von 0,6 % – „ein Auf ohne Schwung“, in dem Düsseldorfs größtes Geldinstitut sich unter schwierigen Rahmenbedingungen bestens schlug.

Die Bilanzsumme der Stadtsparkasse stieg gegenüber dem Vorjahr um eine Milliarde auf 12,7 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis liegt bei 73,1 Mio Euro (Vorjahr: 59,4 Mio. Euro).

Aktien-Phobie

Nachdem rund 70 % der Düsseldorfer (260.000 Haushalte) ihr Konto bei der Sparkasse unterhalten, erlauben die Zahlen des Instituts immer auch einen verlässlichen Blick auf das Finanzgebaren in der Landeshauptstadt. Wenig überraschend bei der Aktien-Phobie der Deutschen: Auch die Düsseldorfer halten „unvermindert an klassischen Sparformen fest“. Sie parken ihr Geld auf mehr als 320.000 Sparkonten. Im letzten Jahr flossen allein 700 Mio. Euro auf die Konten und hoben den Stand der Einlagen mit 9,74 Mrd. Euro auf „das höchste Einlagenvolumen aller Zeiten.“ Als klassische Spareinlagen sind 2,2 Mrd. Euro angelegt, 6,9 Mrd. Euro sind sogenannte Sichteinlagen – also ohne Laufzeit oder Kündigungsfrist geparkt. Positiv, immerhin: Das Wertpapiervolumen stieg um 14,6 %.

Negativzinsen

Das Beharren an alten Sparformen könnte jedoch bald eine Aufweichung erfahren. Karin-Brigitte Göbel vermutet, dass EZB-Chefin Christine Lagarde die Zinsen weiter senkt und Risiko-Vorstand Dr. Stefan Dahm lässt bereits anklingen, dass Negativzinsen auch für die Stadtsparkasse ein Thema werden könnten: „Ewig werden wir das nicht durchhalten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt mag die Sparkassen-Chefin auch eine Rezession nicht ausschließen.

Kredite sind bei dem günstigen Zinsniveau stark gefragt: 674,4  Mrd. Euro Kreditneugeschäft verzeichnete das Institut an der Berliner Allee bei privaten Kunden, wovon der größte Batzen (488,4 Mio. Euro) auf Baufinanzierungen entfiel.

Zufrieden ist die Sparkasse mit der Zunahme der digitalen Konten und der Akzeptanz der sogenannten Medialen Filiale, über die bereits 11,6 Mio. Euro Privatkredite fallabschließend abgewickelt wurden, ein Plus von 50 %.

Wie Düsseldorf profitiert

Die Stadtsparkasse ist mit mehr als 1.600 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber Düsseldorfs und verweist auch auf die durch das gute Geschäftsergebnis mögliche Ausschüttung an die Stadt, über die im Juni beschlossen wird. Vorstandschefin Göbel über die Summen der letzten Jahre: „Mit die höchsten, die eine Sparkasse in Deutschland überhaupt ausschüttet.“

Darüber hinaus förderte die Stadtsparkasse 2019 mit rund 2,8 Mio. Euro gesellschaftlich Relevantes – 900 Projekte in wesentlichen Bereichen. 

Die „mobile Filiale“ des Instituts sei bei den Kunden gut angenommen worden, es werde darüber nachgedacht, das rote Sparkassenmobil zusätzliche Routen fahren zu lassen, ohne jedoch weitere Filialen zu schließen. Dringend gesucht werden neue Standorte für Bankautomaten, z.B. in Hellerhof. Die häufigen Sprengungen der Vergangenheit machten die Suche nicht einfach. 

Durch Corona betroffene Branchen in Düsseldorf will sich das Geldhaus anschauen und mögliche Überbrückungskredite prüfen. Außerdem will die Stadtsparkasse die Digitalisierung der Wirtschaft in Düsseldorf fördern, wofür ein bis in den Winter reichendes Programm aufgelegt wurde. Vorstand Uwe Baust: „Wir schauen uns gemeinsam mit den Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette an.“ Externe Berater werden dabei helfen.

Zwei sehr unterschiedliche „Brüder“ – Jury der Stadtsparkasse ehrt Autorin Jackie Thomae mit dem Düsseldorfer Literaturpreis

Februar 27, 2020

Hat den Roman „Brüder“ schon fast ausgelesen: Sparkassenchefin Karin-Brigitte Göbel (rechts) mit Autorin Jackie Thomae, die als nächstes Buch womöglich eine Sammlung von Short Stories vorlegen wird. Foto: Düsseldorf Blog

Das Buch hat dem Literaturkritiker eigentlich verdächtig zu sein. Denn es scheint den Leser gut zu unterhalten, ohne dass gestreifte Themen wie „Me too“, Rassismus und Gender vertieft werden. Da lässt der politisch korrekte Feuilletonist doch gern mal das Fallbeil sausen.

Der kompetenten siebenköpfigen Jury des Literaturpreises der Stadtsparkasse Düsseldorf, mit einem Preisgeld von 20.000 Euro einer der höchst dotierten Deutschlands, hat das Buch der Berlinerin mit senegalesischen Wurzeln dagegen große Freude gemacht: Unter elf von der Jury ins Spiel gebrachten Büchern setzte sich der erste große Bucherfolg der Journalistin und TV-Autorin überzeugend durch.

Der „faule Sack“ und der Ehrgeizling

Zuvor hatte das Buch, das mit der Story zweier völlig unterschiedlich geratener Brüder aus Leipzig das Berlin nach der Wende und den Schmelztiegel London nach 2016 beschreibt, es bereits auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 

Ich frage Jackie Thomae, warum man ihr Buch kaufen solle. Böse Frage an eine Autorin, schon klar. Doch die Antwort gefällt: „Weil ich hart dran gearbeitet habe und weil es unterhaltsam ist.“ Unterhaltsam und spannend, das sagen auch Jury und Leser und Sparkassen-Chefin Karin-Brigitte Göbel, die das 432-Seiten-Buch schon (fast) ausgelesen hat.

Da sind die beiden Söhne eines senegalesischen Studenten, der mit Stipendium in der DDR studierte. Sie wachsen nicht bei der gleichen Mutter auf – und sie wissen nicht einmal was voneinander. Mick, der „faule Sack“, mogelt sich in Berlin mehr oder minder durchs Leben und ist ein Fremdgeher, was seiner Ehe nicht sonderlich bekommt. Bruder Gabriel dagegen ist erfolgreicher Architekt in London, von Selbstzweifeln nicht geplagt. Er hat eine vermögende Frau, Erfolg und irgendwann ein „Me Too“-Problem… 

Durchbruch als Autorin

Die sympathische Autorin, geboren 1972 in Halle an der Saale, erlebt ihre Kinderzeit in Leipzig und übersiedelt dann nach Berlin. Sie ist Journalistin, Autorin, hat für TV produziert und jetzt mit „Brüder“ einen Durchbruch als Autorin. Der Düsseldorfer Literaturpreis wird ihr offiziell am 27. Mai überreicht, im Rahmen einer Lesung im Haus der Sparkasse an der Berliner Allee.

Für die Jury, so deren Sprecher Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW, war überzeugend, dass Jackie Thomae über ihre beiden Protagonisten „30 Jahre Zeitgeschichte erzählt – mit einem anschaulichen, dynamischen Schreibstil.“ Es sei ihr zudem gelungen die Freiheit des Individuums dazustellen, „selbst zu entscheiden, wie und in welchem Maß Herkunft und Hautfarbe seinen Lebensweg bestimmen.“

Das alles hat mich neugierig gemacht, zumal die Autorin unter anderen Philipp Roth als Lieblingsautor benennt. Ich habe mir das Buch soeben bei amazon bestellt (23 EUR). Ich weiß, ich weiß, liebe Buchhändler, aber schaut euch doch mal das Wetter an!

Düsseldorfer Banker zeigen Herz für Soziales

Februar 4, 2020

Karin-Brigitte Göbel (links) empfing als Bankenpräsidentin im Gebäude der Stadtsparkasse Vertreter der Düsseldorfer Geldhäuser zur Übergabe einer gemeinsamen Spende. Foto: Stadtsparkasse Düsseldorf

Die Düsseldorfer Bankenvereinigung, ein Zusammenschluss der 25 privaten, öffentlich-rechtlichen und genossenschaftlichen Banken und Kreditinstitute aus der Region Düsseldorf, hat erneut ein Herz für Soziales gezeigt. Die Banker spendeten 55.400 € an 19 gemeinnützige Organisationen der Landeshauptstadt. Die begünstigten Institutionen engagieren sich in unterschiedlicher Weise im sozialen Bereich: Hilfe für benachteiligte Kinder, ältere Menschen, Kranke oder Wohnungslose. 

Lebensqualität steigern

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf, ist Präsidentin der Düsseldorfer Bankenvereinigung. Sie zeigte sich erfreut, dass die Bankenvereinigung die Möglichkeit habe, „die Menschen in der Region auf eine vielfältige Weise in einem breitgefächerten Umfang zu unterstützen.“ Viele gesellschaftliche Bereiche könnten davon profitieren „und so könne die Lebensqualität für viele erheblich gesteigert werden.“

Für den guten Zweck: Banker im Flingerner Hinterhof – Sparkassen-Chefin tischt in der Suppenküche auf

August 21, 2019

Karin-Brigitte Göbel schwang persönlich die Schöpfkelle – Erbsensuppe mit Würstchen für rund 70 hungrige Kinder. Links neben ihr PSD-Vorstand August-Wilhelm Albert

Geduldig schöpften Sparkassen-Chefin Karin-Brigitte Göbel und ihr Kollege, PSD Bank Vorstand August-Wilhelm Albert Kelle um Kelle Erbsensuppe mit Würstchen. Kinder haben Hunger – und 70 Kids nehmen an einem Programm der gemeinnützigen Organisation Kabawil e.V. teil, das Kindern noch bis zum 23. August in Flingern ein kreatives Ferienprogramm bietet. Dabei gilt: „Für Getränke, Snacks und leckeres Mittagessen ist gesorgt.“

Gemeinsames Essen an Tapeziertischen – beispielhafte Arbeit im Verein Kabawil

Mit Workshops in Tanz, Fotografie, Musik, Theater und Gestaltung finden die Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren hier bei Kabawil, in einem Hinterhof an der Flurstraße 11, eine kreative Oase.

Was die Banker damit zu tun haben? Die Bankenvereinigung Düsseldorf, deren Präsidentin Sparkassenchefin Göbel ist, hat diesem wunderbaren Verein, 5.000 Euro zugedacht, ein Betrag, für den Kabawil-Chefin Petra Kron überaus dankbar ist.

Geld ist für den künstlerisch hoch aktiven Vereine der Rohstoff, mit dem Petra Kron und Kolleginnen in Kindern die Kreativität wecken. Das wa-wa-Festival vom 30. August bis zum 8. September im Hof der Flurstraße 11 wird für alle Teilnehmer wieder zu einem Feuerwerk künstlerischen Ausdrucks werden (Informationen auf der Website). Dabei sind auch Kinder aus Windhoek/Namibia, eingeladen von der Leiterin, die dabei mit einem Problem zu kämpfen hatte: Dem namibischen Staat waren die Pässe ausgegangen. Doch die junge Frau wird die Kinder nun doch vor Ort haben: „Wenn ich will, kann ich sehr hartnäckig sein.“

Sparkasse: Roter Bus mit „grünem“ Dach – ab dem 1. September rollt die mobile Filiale wöchentlich zu acht Standorten – Wasser und Kaffee für Kunden an Bord

August 7, 2019

 

Annette Packeisen und Gordan Miculcic sind ein Sparkassen-Mobil-Team und freuen sich auf ihren neuen Job

Annette Packeisen nötigt der Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzenden Karin-Brigitte Göbel Respekt ab: „Sie hat den Bus doch tatsächlich rückwärts in unsere Tiefgarage an der Berliner Allee manöviert, das könnte ich nicht.“ Immerhin: Der dreiachsige Fiat Ducato ist 9,5 m lang und 2,5 m breit! Annette Packeisen, seit 19 Jahren bei der Sparkasse, ihr Kollege Gordan Miculcic sind ein Team, das ab dem 1. September Sparkassenkunden in der Fläche besucht – mit der ersten „Mobilen Filiale“.

Das feuerrote Geldmobil mit „grünem“ Dach – Solarenergie trägt zur Stromversorgung an Bord bei – steuert dann einmal wöchentlich verlässlich acht Standorte im Stadtgebiet an (Liste am Fuß des Textes) und wird jeweils zweieinhalb Stunden Anliegern zur Verfügung stehen. Sparkassen-Vorstand Dr. Michael Meyer: „Die Mobile Filiale ist damit eine von 40 Personen-besetzten Filialen in Düsseldorf und bietet absolut alles was man von einem normalen stationären Standort erwartet.“

Stellten ihre erste „Mobile Filiale“ vor: Vorstandschefin Karin-Brigitte Göbel, Kollege Dr. Michael Meyer

Sitzbank zum Verweilen

Karin-Brigitte Göbel zeigt mit erkennbarer Begeisterung das Innenleben des Geldmobils. Der Besucher tritt auf einen Counter zu, an dem er seine Geldgeschäfte erledigen kann. Eine breite Sitzbank lädt zum Verweilen ein und die Vorstandschefin würde es sogar begrüßen, wenn Kunden hier bei einer Tasse Kaffee (wie Wasser kostenlos im Angebot) auf ein kleines Schwätzchen verweilen. „Das ist genau das was wir wollen -Kundennähe.“ Im hinteren Bereich des geräumigen Busses, abtrennbar mit einer schalldämpfenden dicken Glas-Schiebetür, steht ein Arbeitsplatz mit Computer für zeitaufwendigere Geldgeschäfte zur Verfügung. Leistungsstarkes W-Lan, Videoüberwachung, Telefon und Security-Vorrichtungen gehören ebenso zur Ausstattung des Sparkassen-Busses wie Heizung und Klimaanlage. Den Bus gibt’s, bedauert Gerd Meyer, „leider noch nicht als E-Mobil“.

Barrierefreiheit dank Rampe

Die anzufahrenden Standorte und die Ausstattung des Busses, so Meyer, habe man in zahlreichen Gesprächen mit Bezirksvertretungen, Bürgervereinen und Seniorenrat abgesprochen. Die Barrierefreiheit dank breiter Rampe ist ein Ergebnis dieser Gespräche. 

Der Vorstand freut sich besonders, dass anlässlich des letzten Fortuna-Spiels bereits 180 Kunden die Möglichkeit genutzt hätten, am Bankautomaten (außen angebracht) Geld abzuheben. Er hat gerade davon gesprochen, da kommt ein Vater mit Kleinkind zu dem auf dem Burgplatz vorgestellten Bus und zieht Geld. 

Rund 50 Sparkassen bundesweit setzen solche rollenden Filialen bereits ein, auch in Großstädten wie Berlin, Dortmund und Duisburg, erläutert Meyer. Man werde das Angebot je nach Nachfrage und Bedarf unter Umständen ausweiten und verfeinern.

Die acht Standorte, die wöchentlich angefahren werden: 

MONTAG: Haltestelle Hassels, Hasselsstraße 74 (09:30-12:00 Uhr)  / Haltestelle Urdenbach, Kammerrathsfeldstraße 64 (13:30 – 16:00 Uhr)

DIENSTAG: Haltestelle Wittlaer, Kalkstraße 30 (09:30 -12:00 Uhr) / Haltestelle Lichtenbroich, Matthiaskirchweg 4 (13:30 – 16:00 Uhr)

MITTWOCH: Haltestelle Flehe, Fleher Straße 189 (09:30-12:00 Uhr) / Haltestelle Hamm, De Blääk (Höhe Hammer Dorfstraße 138 (13:30 bis 16:00 Uhr)

DONNERSTAG: Haltestelle Heerdt, Hanns-Heuer-Platz (09:30-12:00 Uhr) / Haltestelle Gerresheim, Evangelische Kirchengemeinde, Heyestraße 95 (13:30 – 16 Uhr)Der Fiat Ducato ist neuneinhalb Meter lang und zweieinhalb Meter breit und bietet genügend Raum für alle Bankgeschäfte

Stadtsparkasse präsentiert in einer Ausstellung die „Größte Kirmes am Rhein“ und die St. Sebastianer von 1316

Juli 1, 2019

Mit klingendem Spiel eröffneten die St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316 heute eine umfassende Ausstellung über die Arbeit der Schützen und die Entwicklung der von ihnen verantworteten „Größten Kirmes am Rhein“ in der Lobby der Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

Karin-Brigitte Göbel, Lothar Inden mit „Mösch“-Träger Patrick Ortega del Rio, der extra für die Eröffnung der Ausstellung seinen Marokko-Urlaub abbrach – Foto: Lust auf Düsseldorf

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse und Schützenkönigin des Gäste-Vogelschießens im letzten Jahr, hatte die Schützen ermuntert, die Ausstellung zu gestalten. Johannes Klaus Bertram, Historiker des großen Vereins, wurde bei seiner Arbeit nicht nur von Schützen-Kameraden, sondern auch von Mitarbeitern der Stadtsparkasse unterstützt.

Karin-Brigitte Göbel hob in ihrer Eröffnungsansprache die Organisation der „Größten Kirmes am Rhein“ durch die Schützen hervor: „Was viele nicht wissen: dass die Organisation in Ihren Händen liegt. Es sind Sie, die das auf die Beine stellen.“ Auch das soziale Engagement der St. Sebastianer verdiene Dank und Anerkennung. Göbel: „Sie stehen für bürgerschaftliches Engagement“.

Übersichtlich gestaltete Schautafeln zeigen die Entwicklung der Kirmes und des Großen Vereins der Sts. Sebastianer von 1316

Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianer, erinnerte dankbar an das seit langem währende Engagement der Stadtsparkasse für Schützen und Kirmes. Insbesondere als nach der „Love Parade“-Tragödie in Duisburg ein umfassendes Sicherheitskonzept finanziert werden musste, sei das Unternehmen spontan eingesprungen.

Die Ausstellung zeigt auf zahlreichen übersichtlich gestalteten Schautafeln die Entwicklung des Vereins, der fast so alt ist wie die Stadt Düsseldorf. Außerdem wird anschaulich dargestellt, wie  aus einem Kirchweihfest, wie Lothar Inden betonte, „nicht nur die größte, sondern auch die schönste Kirmes am Rhein“ wurde.

Unter den zahlreichen Gästen: Lothar Indens Vize Wolfgang Vollmer, Kirmes-Architekt Thomas König, Schützenoberst Günther Pannenbecker (steigt dieses Jahr auf der Reitallee zum letzten Mal aufs Pferd), Schausteller-Chef Oliver Wilmering, Ex-Schützenkönig Andreas-Paul Stieber.

Kunden der Stadtsparkasse Düsseldorf sagen Ja zur Digitalisierung – Geldanlage und Kredit online so einfach wie bei amazon

Juni 17, 2019

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf, mit Roboter „Pepper“. Der begrüßt die Gäste und sagt brav (programmierte) Sprüche auf – Foto: Lust auf Düsseldorf

Auch wenn man glaubt auf dem richtigen Weg zu sein, kommt eine faktenreiche Studie immer ganz recht. So die aktuelle Trendstudie „Casual Banking“. Die bestätigt der Stadtsparkasse Düsseldorf nämlich mit ihrer Digitalstrategie auf dem richtigen Weg zu sein. Bankkunden, die sich längst daran gewöhnt haben, bei amazon & Co. zu shoppen,  wollen’s auch digital, wenn’s ums Geld geht. 

Künstliche Intelligenz

Laut Studie finden 78 % der Befragten digitale Angebote wichtig, 56 % hoffen auf einfache Identifizierungsprozesse beim mobilen Banking und – durchaus erstaunlich – 32 % glauben, dass Künstliche Intelligenz bessere Anlagestrategien vorschlägt als der Mensch. Auch wenn diese Ergebnisse für die sogenannte „Generation Y“ gelten, also die Menschen, die in den Achtziger und Neunziger Jahren geboren wurden: der Trend ist Digitalisierung.

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtparkasse Düsseldorf, hat die Digitalisierung ihres Hauses stark getrieben und findet die vorliegende Studie auch durch hausinterne Beobachtung bestätigt. So nutzen 60 % aller Kunden aktuell Online Banking, 2015 waren es noch 46 %, auch die Online-Überweisungen nahmen zu – ihr Anteil stieg in den letzten drei Jahren von 54 auf 65 %.

Und die Zufriedenheit der Sparkassen-Kunden mit dem medialen Angebot steigt: von 57 % im Jahr 2016 auf 71 % im letzten Jahr. Göbel: „Mit diesem extremen Zulauf hatten wir nicht gerechnet.“

Alles intuitiv und spielerisch

Die Sparkassenchefin lässt demonstrieren, wie kinderleicht man von Handy, Laptop oder vom Computer daheim einen Kredit inklusive Sofortzusage beantragen oder einen Sparplan einrichten kann. Bei der Benutzerführung, gesteht die technikaffine Karin-Brigitte Göbel, „haben wir von amazon gelernt.“ Alles intuitiv, spielerisch sogar – und allen rechtlichen Anforderungen genügend. So gehört etwa beim Online-Kredit eine Video-Identifizierung dazu, während man als Geldanleger ein Dokument nur digital zu unterzeichnen hat, nachdem man ausgiebig nach Anlageziel und Risikobereitschaft befragt worden ist. Die „Künstliche Intelligenz“, die unwiderruflich das Bankgeschäft dominieren wird, verhindert hier durch digital gesetzte Bruchlinien Verluste, schichtet Anlagepositionen bei Bedarf um und ermöglicht so ein ganzes Stück weit mehr Sicherheit als „normale“ Anlagen früher boten.

Einen digitalen Angestellten hat die Stadtsparkasse jetzt auch. Er heißt Pepper und ist Göbels besonderer Liebling, ein freundliches Kerlchen, das Gäste begrüßt, mit Gesten einlädt und (programmierte) Sätze spricht. Doch die Beratung bei Fragen der Kunden, versichert die Chefin, bleibt nach wie vor Bankkaufleuten vorbehalten, die unprogrammiert aber dafür bestens informiert sind.

 

 

Karen Duve – die kreative und vielseitige Schriftstellerin erhält den 20.000-Euro-Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf

Juni 5, 2019

Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf (links) mit der ausgezeichneten Autorin Karen Duve 

Das war eine höchst vergnügliche Begegnung: Schriftstellerin Karen Duve wird dieses Jahr mit dem Literaturpreis der Stadtsparkasse geehrt, der mit 20.000 Euro einer der höchstdotierten Deutschlands ist. Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel ließ es sich nicht nehmen, die Preisträgerin persönlich vorzustellen, wobei sie große Sympathie mit ihr offenbarte und auch den Eindruck erweckte, sie habe sich die Zeit genommen, den 600-Seiten-Wälzer zu lesen. Wie natürlich auch die Jury, deren Sprecherin Verena Auffermann bekannte, die Zeit über Weihnachten sei für den Konsum hilfreich gewesen. Für sie ist Duves ausgezeichneter Roman „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ eine „tragische Liebesgeschichte, ganz nah an der historischen Wahrheit.“  Der Autorin bescheinigte sie eine „durch großes Engagement und Kenntnisreichtum getragene Arbeit.“

Die bodenständig wirkende Duve, die in einem brandenburgischen Dorf zu Hause ist, kann sich begeistern, sie wirkt ganz bei sich, authentisch und lässt die blasierte Entrücktheit vermissen, die manche ihres Fachs auszeichnet. Die Fähigkeit, Charaktere zu zeichnen, bekannte sie, habe sie sich als Taxifahrerin erworben, ein Job, dem sie 13 Jahre nachging. Sie habe dabei „Muster entdeckt“

Fünf Jahre Vorbereitung

Per Zufall stieß die gebürtige Hamburgerin, die bereits eine Reihe von Literaturpreisen einheimsen konnte, auf eine Story über Deutschlands bedeutendste Dichterin des 19. Jahrhunderts: Annette von Droste-Hülshoff. Rund fünf Jahre ging sie mit dem Gedanken schwanger, sich literarisch mit der Dichterin auseinanderzusetzen, drei Jahre davon intensiv. Was dabei herauskam, brachte eine Kritik so auf den Punkt: „Historisch genau, gnadenlos entlarvend und so trocken-lakonisch und bitter-ironisch geschrieben, wie es nur Karen Duve kann.“

Karen Duve wühlte sich für ihre Arbeit durch Berge von Sekundärliteratur und machte sich dabei auch mit vielen überlieferten Briefen der westfälischen Dichterin vertraut. Allerdings, so Duve, „war es kaum möglich sie zu lesen, da sie extrem kurzsichtig war und (sie macht vor wie das ausgesehen haben könnte) wohl mit dem Gesicht kurz vor dem Blatt in kleiner Schrift geschrieben hat.“

„Briefe geschrieben wie wir E-Mails“

Im Sommer 1820 spielt der Roman um eine der bemerkenswertesten Dichterinnen Deutschlands, die nur 150 cm groß war und mit 51 Jahren starb. Die Vielzahl ihrer Krankheiten beschreibt Duve so anschaulich, als hätte sie sie gekannt. Eine umfangreiche Literatur und originale Hinterlassenschaft war hilfreich bei dem Unterfangen, einen extrem Fakten basierten Roman zu schreiben. Duve: „Die haben ja damals Briefe geschrieben wie wir heute E-Mails.“

Im Kern geht es in dem Roman um eine junge Frau, der zwei Männer – die Dichter Heinrich Straube und August Friedrich Ernst von Arnswaldt den H0f machen. „Mit Straube hätte sie glücklich werden können“, glaubt Duve nach ihrer in die Tiefe gehenden Recherche.

Ich werde mir das Buch kaufen, Frau Duve hat mich überzeugt, dass es überaus lesenswert ist, ein Stück Zeitgeschichte rund um eine außergewöhnliche Frau gewickelt.

 

Die Stadtsparkasse Düsseldorf behauptet sich in schwierigerem Umfeld – will mit Ausschüttungen an die Stadt „nicht enttäuschen“

März 19, 2019

Im letzten Jahr schüttete Düsseldorfs größtes Geldhaus, die Stadtsparkasse Düsseldorf (260.000 Privat-, 43.000 Geschäftskonten) 12,8 Mio. EUR an die Stadt Düsseldorf aus. Auch in diesem Jahr, so die Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel (Foto), werde die Stadtsparkasse „nicht enttäuschen“. Das Institut gehöre zu den Sparkassen, die sowohl in absoluten Beträgen, als auch in Relation zur Bilanzsumme (11,54 Mrd. EUR) die höchsten Abgaben an den Träger leiste.

Unsere Sparkasse leidet wie alle Geldinstitute unter der „ultralockeren Zinspolitik“ der EZB, worauf die Sparkassen-Chefin mehrfach hinwies. Gleichwohl wird das Institut mit einem Gewinn vor Steuern von 71 Mio. EUR den Vorjahresgewinn von 49,4 EUR übertreffen.

Mit Einsparungen bei Sachaufwendungen sowie beim Personal – die Mitarbeiterzahl sank 2018 von 1934 auf 1824) – steuert die Stadtsparkasse einen Sparkurs, der fortgesetzt werden wird, „sozial verträglich“, wie Karin-Brigitte Göbel betont.

Roadshow mit Sparkassenbus

Nullzinspolitik einerseits, andererseits ein massiv geändertes Kundenverhalten (bis 2025 wird Online Banking einen Anteil von 75 % haben) führen in mancher Hinsicht zu erforderlicher Neuausrichtung. So werden etwa Filial-Schließungen kompensiert durch den Einsatz eines Busses, den die Sparkassenchefin bald auf eine „Roadshow“ schicken will, um ihn der Stadtbevölkerung vorzustellen. Göbel hielt fest, dass ihr Haus im Herbst 2019 mit 40 personenbesetzten Standorten in der Stadt vertreten sei, mitgezählt wird die Betreuung per Bus von acht Standorten. Außergewöhnlich: Jeder Kunde kann von mobiler Beratung profitieren, der Berater kommt auch nach Hause. [Read more]

Sparkassen-Kunden bestimmen Spendenzweck

März 11, 2019

Statt einer Karte per Post ein Gruß per E-Mail – das mögen immer mehr Kunden der Stadtsparkasse Düsseldorf und helfen damit karitativen Organisationen. Zum siebten Mal spendet die Stadtsparkasse 8000 Euro an die Einrichtungen, für die sich die Mehrzahl ihrer Kunden ausgesprochen hat.

In diesem Jahr freuten sich Vertreter der Kinderschutzambulanz am EVK über 2.950 Euro, die Aktion „Düsseldorf setzt ein Zeichen“ der Bürgerstiftung, die den Armen unserer Stadt hilft, erhielt 3.700  Euro und die Sportgemeinschaft Monheim 1894/1968 freute sich über 1350 Euro. Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse (Bildmitte) überreichte statt der üblichen Schecks Euro-gemästete Schweinchen in Sparkassen-Farben.

 

Düsseldorfer Banken spenden 55.400 Euro für gemeinnützige Vereine und Institutionen der Stadt

Januar 17, 2019

Karin-Brigitte Göbel (Mitte), Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf und Präsidentin der Düsseldorfer Bankenvereinigung, mit Vertretern der Banken Düsseldorfs

Im letzten Jahr hatte die Bankenvereinigung den Geldsegen in Höhe von 55.400 Euro noch über 23 gemeinnützigen Vereinen und Institutionen der Stadt niedergehen lassen. In diesem Jahr beschränkten die Banker sich auf 18 Einrichtungen und bedachten bevorzugt zwei Projekte, den Vereine KABAWIL und das Projekt Schule im Aufbruch der Benzenberg Ganztags-Realschule, die Schüler auf vielfältige Art und Weise fördert und fit macht. [Read more]

Auftakt des Schützenjahres mit Herbert Reul und dem Prinzenpaar – Vermählung von Sommer- und Winterbrauchtum mit „Helau“ und „Schützen hoch“

Januar 13, 2019

Im Foto von links: Wolfgang Vollmer (2. Chef der St. Sebastianer), das Prinzenpaar, Minister Herbert Reul, Lothar Inden (1. Chef der Schützen) und Oberst Günter Pannenbecker

Das war wirklich die große Überraschung, der Schützenchef Lothar Inden, der langjährige „1.Chef“ der St. Sebastianer von 1316, angekündigt hatte:  Die Schützen präsentierten bei ihrem Titularfest, dem Auftakt des Schützenjahres, heute mit NRW-Innenminister #Herbert_Reul nicht nur einen populären Minister und damit einen sehr prominenten Redner, sondern erstmalig in der Schützengeschichte mit Martin I. und Venetia Sabine das offizielle Prinzenpaar der Stadt Düsseldorf: Eine Vermählung von Winter- und Sommerbrauchtum, von Karneval und Schützentum. So erklangen erstmalig in der Rheinterrasse „Schützen hoch“-Rufe ebenso wie ein donnerndes „Helau“.

Hintergrund: Sabine I (Ilbertz) ist aktive Schützin. Und noch einen Berührungspunkt gibt es: Herbert Reul ist ihr oberster Chef, denn Sabine ist Beamtin im Landeskriminalamt.  Reul versprach übrigens, „wenn irgendwie möglich“ zur Kirmes zu kommen. [Read more]

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