Garath: 90-Jährige in der eigenen Wohnung überfallen und ausgeraubt

November 30, 2020

Zwei bislang unbekannte Männer überfielen am vergangenen Mittwochabend eine Seniorin in ihrer Wohnung an der Adam-Stegerwald-Straße in Garath und raubten Bargeld und Schmuck. Die beiden Täter passten die Frau kurz vor der Hauseingangstür ab. Sie gaben vor, Handwerksarbeiten in dem Haus durchführen zu wollen. Die Seniorin ließ die beiden in den Hausflur, woraufhin die beiden Täter zunächst in die oberen Etagen gingen.

Als die 90-Jährige an ihrer Wohnungstür in der vierten Etage angekommen war, standen die beiden Unbekannten ebenfalls vor ihrer Wohnung. Nun erzählte das Duo die Geschichte, dass in ihrer Wohnung die Sanitäranlage defekt sei. In dem Moment, als sie die Tür öffnete, wurde sie von den Tätern in ihre Wohnung gedrückt und ins Badezimmer gedrängt.

 

Im Badezimmer eingesperrt

 

Einer der Täter hielt von außen die Badezimmertür zu, während der andere Bargeld und Schmuck aus der Wohnung entwendete. Anschließend flüchtete das Räuberduo in unbekannte Richtung. Die Geschädigte wurde glücklicherweise nicht verletzt. Der erste Täter wird als ungefähr 1,70 Meter groß, von kräftiger Statur und als 30 bis 35 Jahre alt beschrieben. Er hat kurzes dunkles Haar und einen Schnurrbart. Er war bekleidet mit einer dunklen Steppjacke und dunkler Hose. Die Bekleidung machte einen gepflegten Eindruck. Beide Männer sprachen gebrochen Deutsch. Der zweite Täter wird als genauso groß wie der erste Täter beschrieben, war jedoch auffällig schlanker. Er hat ebenfalls kurze dunkle Haare und wirkt jünger. Die Frau kam von der Bushaltestelle Kurt-Tucholsky-Straße, möglicher Weise wurde sie hier schon beobachtet. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0211 8700.

Kirchfeldstraße: Drogenkranker Wohnungsloser bei Einbruch von Zivilfahndern festgenommen – Haftbefehl

November 18, 2020

In Untersuchungshaft wird ein 35-Jähriger wohl die nächste Zeit verbringen. Beamtinnen und Beamte des Einsatztrupps der Inspektion Mitte hatten ihn am frühen Dienstagmorgen bei einem versuchten Geschäftseinbruch in Friedrichstadt observieren und festnehmen können. Die Ermittler des Einbruchskommissariats trugen weitere Erkenntnisse zu dem Mann zusammen und sorgten so dafür, dass ein Richter ihn in Haft schicken konnte.

Den Zivilfahndern fiel der ihnen bekannte Mann im Bereich Friedrichstadt auf und sie entschlossen sich zu einer kurzfristigen Observation. So konnten sie beobachten, wie er das Oberlichtfenster eines Cafés an der Kirchfeldstraße erkletterte und durch dieses kurz ins Innere stieg. Nach Verlassen des Lokals erfolgte die Festnahme. Wie sich herausstellte, hatte der Verdächtige keine Beute gemacht.

Der 35-jährige drogenkranke Deutsche ist derzeit wohnungslos. Er steht im Verdacht, mindestens zwei weitere Taten mit gleicher Vorgehensweise begangen zu haben. Ein Richter ordnete die Untersuchungshaft an. 

Rather Kreuzweg: 83-jähriger Kiosk-Besitzer schlägt Räuber in die Flucht

November 11, 2020

Drei Ganoven, eine Schusswaffe – und ein 83-Jähriger Kiosk-Besitzer, der sich davon nicht einschüchtern ließ. Gestern Abend in einem Kiosk am Rather Kreuzweg: Zwei Männer hatten den Senior mit einer Schusswaffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Anstatt des Geldes holte das Opfer einen Schlagstock hervor. Das Trio flüchtete unverrichteter Dinge.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Kriminalpolizei betraten zwei Männer den Kiosk am Rather Kreuzweg, während ein dritter vor der Tür „Schmiere“ stand. Einer der beiden holte plötzlich eine graue Schusswaffe hervor. Unter Vorhalt dieser Waffe bedrohten die Männer den 83 Jahre alten Ladeninhaber und forderten ihn auf, Bargeld in eine mitgebrachte helle Plastiktüte zu verstauen. Doch der Senior zückte stattdessen einen Schlagstock und schlug damit auf die Theke. Die Verdächtigen erschraken und ergriffen ohne Beute die Flucht. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang zu keinem Erfolg. Die Beamten konnten noch vor Ort Videoaufnahmen der Tat auswerten.

Die drei Männer werden wie folgt beschrieben:

1. Täter: Er ist 20 bis 25 Jahre alt. Er war bekleidet mit einer dunklen gesteppten Jacke, einer blauen Jeans, einer dunklen Cap mit einer weißen Aufschrift „ICON“ und einer hellblauen Schutzmaske und führte die Schusswaffe.

2. Täter: Er ist ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt. Er trug ein hellgraues kurzärmeliges Shirt mit Kapuze. Darunter war er mit einem langärmeligen Shirt in Tarnoptik mit weißer Aufschrift auf den Ärmeln, einer dunklen Jeans und einer hellblauen Schutzmaske bekleidet.

3. Täter: Er trug eine schwarze Steppjacke, eine blaue Jeans, weiße Turnschuhe und eine dunkle Schutzmaske. Seine Haare waren gegelt und zu einem Zopf gebunden.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen

Kioskbesitzer in Düsseldorf scheinen in letzter Zeit gefährlich zu leben. Erst kürzlich war ein Mehrfach-Täter festgenommen worden, doch die zumeist jungen Ganoven haben offensichtlich Kioske als leichtes Opfer erkannt. Hoffen wir, dass die drei schrägen Vögel rasch aus dem Verkehr gezogen werden. Eine zeitnahe Veröffentlichung der Fotos aus dem offensichtlich vorliegenden Video wäre gewiss hilfreich.

83-Jähriger im Parkhaus die Handtasche geraubt – Wer kann der Polizei helfen, den Täter zu finden?

November 10, 2020

Die Polizei Düsseldorf sucht Zeugen eines Raubes gestern Mittag in einem Parkhaus in Stadtmitte. Ein bislang Unbekannter hatte eine Seniorin zu Boden gestoßen und ihr die Handtasche entrissen. Die Frau verletzte sich dabei leicht.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Polizei betrat die 83 Jahre alte Frau die Tiefgarage an der Berliner Allee, um dort zu ihrem Auto zu gelangen. Plötzlich trat von hinten ein Unbekannter an sie heran, stieß sie zu Boden und entriss ihr die Handtasche. Im Anschluss flüchtete der Tatverdächtige mit der Beute aus der Tiefgarage über die Berliner Allee in die Bahnstraße.

Laut einer Zeugenaussage ist der Mann etwa 1,80 Meter groß. Er trug eine blaue Jacke (darunter etwas rot-weiß Kariertes) und eine weiße Cap.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.

Vorsicht vor falschen Polizisten! Trickdiebe schlugen gerade wieder in Wersten zu, stahlen 85-Jährigem hohen Geldbetrag

November 6, 2020

Vorsicht! – Falsche Polizisten an der Haustür – Fast 30 Fälle in den letzten Monaten – Hohe Beute in Wersten – Polizei warnt eindringlich

Seit dem Spätsommer stellt die Kriminalpolizei eine Häufung von Fällen fest, bei denen sich Täter an der Haustür als Polizisten ausgeben und so in die Wohnungen von älteren Menschen gelangen. Meistens zeigen sie einen falschen Dienstausweis vor. In Minutenschnelle erfragen sie dann die Aufbewahrungsorte von Wertsachen und „plündern“ ihre Opfer aus.

So beispielsweise am Mittwochmittag, als ein 85-Jähriger gehbehinderter Mann nach Hause kam und an der Haustür (Kölner Landstraße) von zwei falschen Polizisten überrumpelt wurde. Die Täter drängten den Senior in seine Wohnung, täuschten blitzschnell einen Einbruch vor und fragten nach Wertsachen. In der Folge erbeuteten sie aus einem Schrank eine Tüte mit einem hohen fünfstelligen Bargeldbetrag.

Die beiden Trickdiebe waren etwa 30 Jahre alt. 1,70 Meter groß und kräftig. Sie hatten beide kurze dunkle Haare und sprachen akzentfrei Deutsch. Auffällig: Beide trugen Handschuhe.

Es ist davon auszugehen, dass sie oder Komplizen an dem Tattag weiter aktiv waren und aktuell im Stadtgebiet weiter aktiv sind. [Read more]

Raubüberfall auf Geldboten an der Münsterstraße

Oktober 22, 2020

Bei einem Raub auf einen Geldboten am Dienstagmorgen erbeutete ein bislang unbekannter Täter einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag. Die Polizei Düsseldorf sucht nun nach Zeugen der Tat.

Der 36-jährige Geldbote öffnete gegen 11.15 Uhr vor einem Kiosk an der Münsterstraße Ecke Grashofstraße seinen geparkten Transporter, um abgeholtes Geld einzuladen. Nach Stand der ersten Ermittlungen wurde er dann von einem Unbekannten unvermittelt von hinten angegriffen und in das Fahrzeuginnere gestoßen. Dabei griff sich der Tatverdächtige ein schwarzes Bargeldetui und flüchtete mit einem Fahrrad in Richtung Grashofstraße. Der Täter war mit einer schwarzen Jacke und braunen Schuhen bekleidet.

Die Polizei fragt jetzt: Wer hat die Tat oder etwas Verdächtiges gesehen? Wer kann Hinweise auf den Tatverdächtigen geben? Zeugen werden gebeten, sich unter 0211-8700 an das Raubkommissariat der Polizei Düsseldorf zu wenden.

Ladendiebe mit Pechsträhne

Oktober 20, 2020

Damit haben drei mutmaßliche Ladendiebe gestern Nachmittag in Lierenfeld wohl nicht gerechnet. Die Flucht des Trios konnte die Polizei mit vorbildlicher Unterstützung eines Passanten, eines Polizisten in Freizeit und eines Ladendetektivs teils spektakulär beenden.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen verfolgte ein 34-jähriger Ladendetektiv mit einem Auto die drei Tatverdächtigen nach einem Diebstahl von Bohrmaschinenakkus aus einem Baumarkt an der Königsberger Straße und alarmierte gleichzeitig die Polizei. Als sich die Männer mit einem Nissan Primera entfernen wollten, parkte der Detektiv diese kurzerhand zu. Einer der Tatverdächtigen, ein 47-jähriger Georgier, stellte sich direkt. Die anderen beiden ergriffen im Sprint die Flucht vor der eintreffenden Polizei in Richtung Ronsdorfer Straße.

Ein aufmerksamer Passant verhielt sich vorbildlich, denn er stellte den Polizisten hilfsbereit sein Fahrrad zur Verfügung. Die Flüchtigen hatten dann gleich doppeltes Pech. Ein Beamter in seiner Freizeit hatte die Szenerie ebenfalls beobachtet und verfolgte von da an gemeinsam mit dem radelnden Polizisten in seinem privaten Auto die Tatverdächtigen. Die Flüchtigen, ein 27-jähriger Türke und ein 36 Jahre alter Georgier, konnten schließlich von ihren Verfolgern auf der Königsberger Straße in Höhe eines Schnellrestaurants vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Nissan wurden die gestohlenen Akkus von hohem dreistelligen Wert aufgefunden. Die drei Tatverdächtigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Bandendiebstahl.

Friedrichstadt/City: Erneut Raubüberfälle auf Hotels – Täter wieder ein Schwarzer – Polizei sucht Zeugen

Oktober 16, 2020

Die Kette von Raubüberfällen auf Hotels reißt nicht ab. Wieder überfielen unbekannte Täter Hotelangestellte, um Geld zu erbeuten. Nachdem sie am späten Donnerstagabend mit ihrem ersten Raubversuch scheiterten, erbeuteten sie am frühen Freitagmorgen Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen. Täter war diesmal, wie erst vor wenigen Tagen, ein junger Schwarzer.

Am Donnerstag, um 23.10 Uhr, kam es an der Luisenstraße in Friedrichstadt zunächst zu einem Raubversuch: Ein unbekannter Täter bedrohte den Rezeptionisten eines Hotels mit einem Küchenmesser und forderte Geld. Ein mutmaßlicher Komplize wartete währenddessen im Eingangsbereich. Es kam zum Gerangel zwischen dem Täter und dem Angestellten des Hotels, woraufhin der Mann mit seinem Begleiter ohne Beute flüchtete. [Read more]

Raubüberfall in der Friedrichstadt – Polizei sucht Zeugen

September 18, 2020

Die Polizei sucht Zeugen eines Raubes in einem Kiosk in Friedrichstadt, gestern, kurz vor Mitternacht. Ein Unbekannter hatte den Angestellten mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Das Opfer erlitt bei einer Rangelei leichte Verletzungen. Der Täter flüchtete mit Bargeld in Richtung Stresemannplatz.

Nach derzeitigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Düsseldorf betrat zur Tatzeit der Unbekannte den Verkaufsraum des Kiosks an der Adersstraße. Unvermittelt bedrohte er den Besitzer mit einem roten Cuttermesser und forderte die Herausgabe von Bargeld. In der Folge kam es zu einer Rangelei zwischen dem Räuber und dem 36 Jahre alten Angestellten, bei welcher sich das Opfer leicht verletzte. Der Täter nahm das Bargeld an sich und flüchtete aus dem Kiosk in Richtung Scheurenstraße / Stresemannplatz. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der Räuber ist etwa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß. Er hat schwarze Haare und war mit einer dunklen Jacke und einer Jeans bekleidet. Er trug ein schwarzes Cappy und eine weiße Maske und führte ein rotes Cuttermesser mit.

Herbert Schenkelberg – Düsseldorfer Polizeipräsident sieht Videobeobachtung als hilfreich an

November 2, 2011

Von Düsseldorfs Polizeipräsident Herbert Schenkelberg (Foto) glaubt man, er sei gegen Videoüberwachung. In einem Vortrag, den er vor wenigen Tagen vor einem Fachpublikum hielt, stellt er seine Sicht der Dinge dar:  Wie hilfreich Videoüberwachung sein kann, welche Gesetze die Polizei davon abhalten sie zu installieren – und wo die Grenzen liegen. In Düsseldorf wird lediglich der Kriminalitätsschwerpunkt Bolker Stern überwacht. Herbert Schenkelberg hat dem Düsseldorf Blog den Vortrag im Originaltext zur Verfügung gestellt:

„Wir alle erinnern  uns an die Bilder aus den U-Bahnhöfen in München und Berlin, die die gewalttätigen und mit größter Brutalität geführten Übergriffe auf arg- und wehrlose Personen dokumentieren. [Read more]

Bitte keine „Berliner Verhältnisse“!

Juli 26, 2011

Zwei Ereignisse innerhalb weniger Tage: In der Humboldtstraße im Düsseltal werden ein Porsche Carrera und ein Porsche Cayenne abgefackelt und ein Fahrer der Buslinie 724 wird von einem jungen Mann zusammengeschlagen und mit Fußtritten gegen den Kopf traktiert.

Solche Ereignisse kennt man aus Berlin. Hier dürfen sie nicht einreißen. Man wünscht sich deshalb, dass hier im Interesse der Bürger knallhart durchgegriffen wird.

Zeitnahe Erfolgsmeldungen bei der Aufklärung dieser Delikte würden Nachfolgetäter abschrecken.

Derzeit sucht die Polizei im Internet unter der Headline „Erste Ermittlungsergebnisse“ Zeugen für die Autobrandstiftungen. Der weitaus gravierendere Vorfall mit dem Busfahrer war der Polizei merkwürdigerweise keine Pressemeldung wert. Die Rheinische Post hat diese Meldung heute allein, offensichtlich durch einen Lesertipp. Eine Täterbeschreibung fehlt, auch merkwürdig.

Vandalismus im Schlosspark Benrath: Elbers schickt OSD – auch Sicherheit in Garath/Hellerhof ein Thema

Juni 2, 2010

Im Schlosspark Benrath nimmt der Vandalismus zu, jetzt greift OB Dirk Elbers (CDU) durch:  Ab sofort geht der Ordnungs- und Servicedienst (OSD) hier verstärkt auf Streife.

Gemeinsam mit der Polizei werden in den Abend- und Nachtstunden  Schwerpunktkontrollen durchgeführt.
Der Oberbürgermeister:

„Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass Vandalen den Park verwüsten und vermüllen. Wir werden alle Mittel in Betracht ziehen, um dieses Ziel zu erreichen. Ich begrüße es sehr, dass die Polizei dort präsenter wird. Aus diesem Grund halte ich auch den Einsatz eines privaten Wachdienstes für sinnvoll. Die Kosten dafür teilen sich dann die Stadt und die Stiftung Schloss und Park Benrath“. [Read more]