Noch eine Herzretter-Säule – direkt vor dem Hauptbahnhof

Juni 19, 2020

Hier kann man überleben: Neue Säule am Hauptbahnhof – vorgestellt von Dr. David Clausen von Philips (links), Gesundheitsdezernent Meyer-Falcke und Rheinbahnchef Klaus Klar, dem Sponsor – Foto: Rheinbahn

Nachdem die Stadtsparkasse gerade eine Defibrillator-Säule zur Rettung bei Herzanfällen in Lichtenbroich installiert hatte, wurde heute eine weitere dieser Säulen am Hauptbahnhof vorgestellt. Die Rheinbahn sponsert.

Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender der Rheinbahn und Dr. David Clausen, Philips HeartStart Solutions, stellten die Defi-Säule vor.

„Im Notfall muss es ganz schnell gehen: Bei einem plötzlichen Herzstillstand können Sekunden entscheidend sein. Die Wahrscheinlichkeit, zu überleben, steigt um 75 Prozent, wenn innerhalb weniger Minuten ein Defibrillator zum Einsatz kommt“, so Gesundheitsdezernent Meyer-Falcke. „Deswegen hat die digitale Stadt Düsseldorf sich mit der Aktion ,Düsseldorf Herzsicher‘ das Ziel gesetzt, das Stadtgebiet flächendeckend mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren zu versorgen.“ Die Rheinbahn hat alle Betriebshöfe, KundenCenter und das Verwaltungsgebäude mit insgesamt 18 fernüberwachten Defis ausgestattet.

Grafenberger Allee ab Montag nachts gesperrt – Änderungen für Autoverkehr und drei Bahnlinien

Juni 8, 2020

Die Rheinbahn erneuert auf der Grafenberger Allee zwischen der Schlüterstraße und dem Staufenplatz seit Montag, 3. Februar, die Oberleitungsanlage der Stadtbahnlinien U73 und U83 und der Straßenbahnlinie 709. Der Umbau der gesamten Anlage dauert voraussichtlich bis März 2021. Die Arbeiten umfassen die Montage von etwa 2.500 Metern neuer Fahrleitung und etwa 30 Fahrleitungsmasten, an welchen die Stadt Düsseldorf zum Teil auch Ampeln und die öffentliche Beleuchtung befestigt.

Wegen den Fahrleitungsarbeiten muss die Grafenberger Allee zwischen der Schlüterstraße und dem Staufenplatz für die Bahnen gesperrt werden – von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 19. Juni, und von Montag, 22. Juni, bis Freitag, 26. Juni, jeweils in den Nächten zwischen 21:30 und 4 Uhr. Davon betroffen sind die Linien U72, U73, U83, 709, M1 und 733. Alle Änderungen im Detail: [Read more]

Rheinbahn setzt neuen Fahrzeugtyp ein – mit Klimaanlage und mehr Platz für Kinderwagen und Rollstühle

Mai 14, 2020

Neu im Stadtbild: Die HF6-Bahnen von Bombardier – Foto: Rheinbahn

Die ersten neuen Bahnen vom Typ HF6 des kanadischen Herstellers Bombardier haben jetzt eine Zulassung erhalten. Die Rheinbahn hat 59 dieser Bahnen bestellt, 43 sollen ältere Bahnen ersetzen, 16 zusätzliche sind für Angebotsverdichtungen ab 2020 vorgesehen.

Drei Stadtbahnen sind bereits in Düsseldorf angekommen und im Einsatz. Seit Jahresbeginn schult das Unternehmen seine Fahrer mit dem neuen Fahrzeugtyp. Nach der bisherigen Zulassung für den Ausbildungsbetrieb erteilte die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) nun die Zulassung für die Personenbeförderung mit den ersten Fahrzeugen.

Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb, sagt: „Wir freuen uns, dass wir einen wichtigen Meilenstein bei der Inbetriebnahme und für die in diesem Jahr geplanten Taktverdichtungen erreicht haben! Mit den neuen HF6-Fahrzeugen werden wir mehr Angebot und auch mehr Komfort für unsere Fahrgäste bieten.“ Die neuen Bahnen haben großzügige Mehrzweckbereiche für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle und sind mit Klimaanlagen ausgestattet.

Heerdter Landstraße ein Jahr lang halbseitig gesperrt

Mai 6, 2020

Die Heerdter Landstraße wird für den Durchgangsverkehr zwischen dem Nikolaus-Knopp-Platz und der Kreuzung Eupener Straße/Kevelaerer Straße in Richtung Handweiser für etwa ein Jahr halbseitig gesperrt – ab Montag, dem 11. Mai.

Der Grund sind die Bauarbeiten für den Hochbahnsteig an der Haltestelle „Aldekerkstraße“, die mit Leitungsverlegungen für Gas, Wasser, Strom und Telekom beginnen. Anschließend folgen Gleis- und Fahrleitungsarbeiten, Straßen- und Kanalbau und dann das eigentliche Herstellen des neuen Mittelbahnsteigs. Die Anwohner in Richtung Osten erreichen die Wiesenstraße sowie die Aldekerkstraße wie gewohnt. Von der Sperrung betroffen sind auch zwei Buslinien:

Buslinie 805

Die Busse fahren in Richtung Handweiser ab der Haltestelle „Heesenstraße“ eine Umleitung. Folgende Haltestellen werden verlegt oder entfallen:

  • Die Haltestelle „Aldekerkstraße, Steig 4“ entfällt, bitte stattdessen die Haltestelle „Heesenstraße, Steig 3“ nutzen.
  • Die Haltestelle „Handweiser“ wird von Steig 4 an den Steig 9 verlegt.

Buslinie 863

Die Busse fahren in Richtung Neußerfurth ab der Haltestelle „Nikolaus-Knopp-Platz“ eine Umleitung. Die Haltestelle „Heesenstraße“ entfällt, bitte stattdessen die Haltestellen „Nikolaus-Knopp-Platz, Steig 3“ und „Handweiser, Steig 6“ nutzen.

 

Ab Donnerstag: Sperrung der Kölner Landstraße – Rheinbahn-Linien U71, U74, U77, U83, 704 und 817 betroffen

April 28, 2020

Die Rheinbahn erneuert auf der Kölner Landstraße zwischen dem Guerickeweg und der Ickerswarder Straße stadteinwärts etwa 183 Meter Gleise. Außerdem erneuert sie zwischen der Straße Werstener Feld und der Küppersteger Straße stadteinwärts etwa 153 Meter Gleise. Gleichzeitig werden im Bereich der Haltestelle „Elbruchstraße“ stadteinwärts etwa 200 Meter Gleise erneuert – von Donnerstag, 30. April, 21 Uhr, bis Montag, 4. Mai, 4 Uhr. Auf den Linien U71, U74, U77 und U83 sind Busse statt Bahnen im Einsatz, die Linien 704 und 817 werden umgeleitet. Auch für den Autoverkehr gibt es Einschränkungen. Alle Änderungen im Detail: [Read more]

Bilk: Straße Auf’m Hennekamp wegen Gleisbauarbeiten vom 17. bis 20. April komplett gesperrt – Änderungen für Rheinbahn und Autoverkehr

April 9, 2020

Die Rheinbahn erneuert an der Kreuzung Auf’m Hennekamp/Himmelgeister Straße und an der Kreuzung Auf’m Hennekamp/Witzelstraße die Gleise – von Freitag, 17. April, 21 Uhr, bis Montag, 20. April, 4 Uhr. Auf der Straßenbahnlinie 706 sind Busse statt Bahnen im Einsatz. Auch die Straßenbahnlinien 701 und 704 sind betroffen. Alle Änderungen im Detail:

 

Straßenbahnlinie 701

Die Bahnen fahren, von Rath kommend, ab der Haltestelle „Karolingerplatz“ eine Umleitung über die Strecke der Linie 704 und enden an der Haltestelle „Universität Nord/Christophstraße“. Von hier fahren die Bahnen auch wieder zurück nach Rath. Der gesperrte Abschnitt zwischen den Haltestellen „Karolingerplatz“ und „Am Steinberg“ muss leider entfallen. [Read more]

Rheinbahn-Chef Klaus Klar – „Gästekönig“ mit Herz: Während der Kirmes fahren Schützen in Uniform mit Begleitung kostenlos – und Jacques Tilly darf für St. Sebastianer einen Wagen gestalten

Januar 13, 2020

Bevor Rheinbahn-Chef Klaus Klar im letzten Jahr zum Gästevogel-Schießen fuhr, hatte ihn seine Frau noch gewarnt, er solle doch bitte auf keinen Fall als Gästekönig nach Hause kommen. Genau das war er dann – und hat seitdem ganz offensichtlich ein gewaltiges Faible für das Schützentum entwickelt.

Nicht nur, dass er selbst nun ein Schütze ist, beim Titularfest der St.Sebastianer von 1316 gestern in der Rheinterrasse versprach er allen Schützen in Uniform, Begleitung inklusive, Freifahrten während der „Größten Kirmes am Rhein“ ( 07. – 26. Juli). Außerdem will er von Düsseldorfs Kultdesigner Jacques Tilly eine der 51 neu in Dienst zu stellenden Bombardier-Straßenbahnen innen und außen  auf Schützenlook trimmen lassen.

Rheinbahn-Bus kam nicht

Die großzügigen Angebote mögen ein klein wenig auch einer Panne zu verdanken sein. Denn Lothar Inden (Foto), Chef der St. Sebastianer Düsseldorf 1316, hatte für die Fahrt der Ehrengäste von St. Lambertus zur Rheinterrasse bei der Rheinbahn einen Bus bestellt – der dann nicht gekommen war. Daraufhin, wie der für seine gelegentlich grenzwertigen, aber nie nachhaltig verletzenden Sottisen bekannte Schützenchef genüsslich auswalzte, habe man frierend gewartet und dann einen erfrischenden Marsch durch den Hofgarten angetreten.

Klaus Klar hatte in seiner Rede auf das soziale Engagement der Schützen abgehoben und die Bedeutung für die Stadtgemeinschaft herausgestrichen. Der Rheinbahnchef schlug einen Bogen vom Schützenmotto „Glaube, Liebe, Heimat“ zu Geborgenheit und Solidarität und Eintreten für Stadt und Gesellschaft. Bei der Inthronisation des Stadtkönigs im Rathaus habe er  spontan beschlossen, dem Schützenwesen beizutreten. Das Gemeinschaftsgefühl brachte er mit den Worten „Unsere Stadt, unsere Schützen, unsere Rheinbahn“ auf den Punkt. Auch auf den Namensgeber St. Sebastianus bezog sich Klar als Vorbild.

Für Überzeugung in den Tod gegangen

Auf die Rolle des Patrons war auch Schützenchef Inden eingegangen. Der später Heiliggesprochene war als Offizier der Leibgarde des Kaisers Diokletian um 288 ermordet worden, weil er für das Christentum eingetreten war. Lothar Inden sieht den Namensgeber des Vereins als „mutigen, unerschrockenen Mann, der für seine Überzeugung in den Tod ging.“ Seine Standfestigkeit sei richtungsweisend.

Auch heute sei diese Chrakterstärke gefragt. „Etwas ist krank in diesem Land“, befand Lothar Inden, mit Bezug auf Morddrohungen gegen WDR-Mitarbeiter wegen des „Oma-Umweltsau“-Liedes. Doch auch das Lied selbst sei daneben gewesen. Der Schützenchef würdigte unter Beifall die Rolle der Omas und forderte Toleranz ein: „Man muss die Meinung des anderen nicht teilen, aber man sollte sie tolerieren.“

Ein Höhepunkt des Titularfestes war die Amtseinführung für den neuen Oberst Ernst-Toni Kreuels als Nachfolger von Günther Pannenbecker. Der 70-Jährige erhielt als Zeichen der Amtswürde die silbergetriebene Oberstkette und die dazugehörige blaue Schärpe. Kreuels gelobte zum Amtseintritt, die Jugendarbeit zu verstärken.

Unter den Ehrengästen: Carina Gödecke, Landtagsvizepräsidentin, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, die Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (CDU) und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Thomas Jarzombek (CDU), Bürgermeister Friedrich Conzen, Dezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, MdL und Grünen-OB-Kandidat Stefan Engstfeld, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven und der bald 90-jährige FDP-Veteran Prof. Burkhard Hirsch, dem Lothar Inden für seine Treue zu den Schützen dankte. 

Foto: Lorenzo Costa (Ferrara 1460 – Mantua 1535) – St. Sebastian (1490) – Uffizien, Florenz

Rheinbahn-Chef bleibt: Alles Klar

Dezember 11, 2019

Bestätigt im Amt (von links): Michael Richarz, Susanne Momberg, Klaus Klar – Foto: Rheinbahn

In seiner Sitzung am Dienstag, 10. Dezember, hat der Aufsichtsrat der Rheinbahn über die Wiederbestellung des Vorstandsvorsitzenden und Arbeitsdirektors Klaus Klar entschieden. Klar erhält einen Vertrag für fünf Jahre und damit geht seine Amtszeit bis zum 30. September 2025.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat eine Vertragsverlängerung für den Vorstand Technik und Betrieb, Michael Richarz, beschlossen. Sein Vertrag war zunächst für zwei Jahre vereinbart worden und wird nun auf fünf Jahre verlängert. Damit ist Michael Richarz bis 31. März 2024 als Rheinbahn- Vorstand bestellt.

Thomas Geisel, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinbahn, betont: „Kern der Mobilitätswende ist es, den Modal Split vom motorisierten Individualverkehr hin zu klimaschonenden Verkehrsmitteln zu drehen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei eine funktionierende Rheinbahn. Ich bin davon überzeugt, dass Klaus Klar und Michael Richarz gemeinsam mit dem gesamten Rheinbahn-Team ihren Beitrag zum Gelingen der Verkehrswende leisten.“

Alle sollen auf Rheinbahn stolz sein

Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor, sagt: „Wir wollen die erste Wahl für Mobilität in und um Düsseldorf sein! Das ist viel mehr als ein strategisches Ziel, es ist auch unser ganz persönliches Ziel als Rheinbahn-Vorstand. Wir möchten erreichen, dass alle in Düsseldorf und der Region – und insbesondere unsere Kunden und Mitarbeiter – richtig stolz sein können auf unsere Rheinbahn. Es geht insbesondere darum, dass wir die Rheinbahn konsequent aus Kundensicht denken und uns dafür mit klaren Verantwortlichkeiten schlagkräftig und dienstleistungsorientiert aufstellen. Dafür übernehmen Michael Richarz und ich auch weiterhin gerne die Verantwortung!“

450 Mio. EUR für neue Fahrzeuge

Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb, sagt: „In neue Fahrzeuge investieren wir bis 2024 rund 450 Millionen Euro und ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Rheinbahnerinnern und Rheinbahnern unser Angebot in dieser Zeit weiter auszubauen. Mit unseren Investitionen allein gelingt aber noch keine Verkehrswende. Unser Ziel und Beitrag für die Verkehrswende ist es, dass die Rheinbahn erste Wahl für Mobilität in und um Düsseldorf wird – dafür ist insbesondere die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unserer Busse und Bahnen ausschlaggebend. Eine grundsätzliche Bevorrechtigung für den ÖPNV und mehr Unabhängigkeit vom Individualverkehr ist also entscheidend für eine erfolgreiche Verkehrswende.“

Ergänzend hat der Aufsichtsrat der Berufung von Susanne Momberg als interimistischem Finanzvorstand zugestimmt. Sie verantwortet bis auf Weiteres den kaufmännischen Bereich der Rheinbahn. Thomas Geisel betont: „Bis eine dauerhafte Neubesetzung feststeht, sorgen wir mit Susanne Momberg auch in der Übergangszeit für die nötige Stabilität im kaufmännischen Bereich der Rheinbahn. Ich freue mich, dass sie ihre Finanzkompetenz zum Vorteil der Rheinbahn einbringt, insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Investitionen: bis 2030 eine Milliarde Euro.“

City-Maut in Düsseldorf – Weg in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft

September 20, 2019

Wenn es darum geht, das Autofahren in Düsseldorf beschwerlicher zu machen, ist Oberbürgermeister Thomas Geisel einfallsreich. Nach Einführung der Umweltspuren denkt er nun darüber nach, eine Citymaut einzuführen. Die gibt es bereits auch anderswo, etwa in London. Die rechtliche Grundlage ist offensichtlich, man möchte sagen: Gottseidank, noch unklar. Doch ist wohl damit zu rechnen, dass diese Maut kommen wird, wenn die Chance dazu besteht.

Ich würde diese Maut bezahlen (können). Doch es wird viele Düsseldorfer geben, die dazu nicht in der Lage sind. Das liefe auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft hinaus. Minderverdiener werden in die Rheinbahn gezwungen, Besserverdiener können weiter durch die City kurven. 

Der Wunsch nach einer Maut ist Teil der allgemeinen Verbots- und Regelungswut, die sich in der deutschen Politik breitgemacht hat. Ein Ausbau des ÖPNV und Geisels gute Idee, ein Rheinbahn-Ticket für 365 EUR p.a. einzuführen, hätten regulierende Kraft. Mancher Autofahrer würde dann gern mal mit der Bahn fahren, zumal das Parken sowohl auf der Straße wie auch in Parkhäusern immer beschwerlicher wird. Bericht von Arne Lieb dazu in der Rheinischen Post.

Stadt Düsseldorf unterstützt „Fridays for Future“ – und die Rheinbahn-Bahnen und -Busse bleiben um 11:55 stehen

September 19, 2019

Mitarbeiter der Stadt Düsseldorf dürfen morgen, am 20. September, an den Fridays for Future-Demos teilnehmen. Die Rheinbahn ist ein städtischer Betrieb, der die Aufgabe hat, die Bürger dieser Stadt zu befördern. Und die leiden unter der Demo. Wie die Rheinbahn mitteilt, sind Busse und Bahnen  in der Innenstadt betroffen – und zwar die Straßenbahnlinien 701, 705, 706, 707 und 709 sowie die Buslinien 726, 737, 752, 754, 780, 782, 785 und SB50. Die Rheinbahn empfiehlt den Fahrgästen, alternativ die U-Bahnen sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn zu nutzen.

Die klimabewegten Kinder und Jugendlichen sammeln sich ab 11:30 Uhr am Corneliusplatz und marschieren durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung auf der Landtagswiese NRW.

Auch wenn die Klima-Demonstranten morgen die Gäste der Rheinbahn behindern, will sie auch beim Thema Klima auf der Schiene bleiben und lässt alle Fahrzeuge, die unsereinen transportieren sollen, um 5 vor 12 eine Minute lang an den Haltestellen stehen. Sie will, so die Presseerklärung damit deutlich machen, „dass die Rheinbahn die Antwort auf die Verkehrswende ist.“

Na ja, morgen erst mal Staus fürs Klima.

Vorstand: „Wir müssen die Rheinbahn konsequent aus Kundensicht denken und aufstellen“

September 12, 2019

Klaus Klar, Sylvia Lier und Michael Richarz, seit Mai der neue Vorstand der Rheinbahn, haben gestern dem Aufsichtsrat ihre Unternehmensstrategie vorgestellt.

„Als neuer Dreier-Vorstand haben wir zunächst analysiert, wo wir als Rheinbahn heute stehen, wo wir in Zukunft hinwollen und wie wir dort gemeinsam hinkommen“, sagt Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor. „Wir wollen die erste Wahl für Mobilität in und um Düsseldorf sein! Mit unserer Unternehmensstrategie denken wir die Rheinbahn deshalb konsequent aus Kundensicht und stellen sie auch genauso auf.“

Fünf Bausteine

Deshalb hat die Unternehmensstrategie der Rheinbahn fünf zusammenhängende Bausteine: leistungsfähige Organisation, attraktive
Services, solide Finanzen, hohe Qualität und gute Reputation.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Rheinbahn, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel sagt: „Wir müssen die Verkehrswende schaffen: Dazu setzen wir auf effiziente und umweltfreundliche Mobilität wie den Öffentlichen Nahverkehr und das Fahrrad. Die Rheinbahn spielt dabei eine Schlüsselrolle, wenn sie mit zügigen, zuverlässigen und preiswürdigen Angeboten überzeugt.“

Weitere Taktverdichtungen

„Mit einem Angebot, das zuverlässig, pünktlich, sauber und verbindlich ist, stärken wir unser Kerngeschäft. In 2020 wird es zum Beispiel weitere Taktverdichtungen geben“, so Michael Richarz, Vorstand Technik und Betrieb. „Wir wollen unseren Kunden nicht nur Flexibilität und Komfort, sondern auch nachhaltige Mobilität bieten. Dafür investieren wir allein 73 Millionen Euro, um unsere Busflotte bis nächstes Jahr auf den Stand der Euro-6-Norm zu bringen und in neue Elektrobusse, die wir ab 2020 einsetzen.“

Sharing-Angebot erweitern

„Erste Wahl zu sein bedeutet für uns auch, dass wir den ÖPNV als Herzstück der innerstädtischen Mobilität weiter ausbauen werden. Wir wollen unser Kerngeschäft um Sharing-Angebote von Partnern erweitern. So gestalten wir die Verkehrswende in Düsseldorf und der Region aktiv mit“, betont Sylvia Lier, kaufmännische Vorständin. „Für zufriedene Kunden, die am liebsten mit der Rheinbahn fahren und ihre Mobilität mit der Rheinbahn gestalten – mit Bus, Bahn und in Verbindung mit Sharing-Partnern. Das alles werden wir über eine App anbieten.“

Kommentar: Das hört sich alles gut an. Nur eines verwundert: Die Rheinbahn aus Kundensicht sehen und neu aufstellen? Ja, was denn sonst! War das bislang nicht die Strategie? Ein Unternehmen, das welche Produkte auch immer herstellt – in diesem Fall Mobilität – hat nur Erfolg, wenn der Kunde im Fokus steht und wenn man für ihn denkt und handelt. Das sollte ein Selbstverständlichkeit sein.

Sperrung der Aachener Straße ab Montag, 7 Uhr

August 28, 2019

Die Rheinbahn erneuert auf der Aachener Straße zwischen dem Aachener Platz und der Volmerswerther Straße insgesamt etwa 365 Meter Gleise – von Montag, 2. September, 7 Uhr, bis Sonntag, 15. September, 18 Uhr. Davon betroffen sind die Stadtbahnlinie U72 und die Buslinien 723 und NE8. Alle Änderungen im Detail:

Linie U72

Die Bahnen enden, aus Ratingen kommend, bereits an der Haltestelle „Aachener Platz“, wenden und fahren zurück nach Ratingen. Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen den Haltestellen „Aachener Platz“ und „Hellriegelstraße“ sind von 8 bis 20 Uhr Busse statt Bahnen im Einsatz.

Linie 723

Die Busse fahren zwischen den Haltestellen „Aachener Platz“ und „Südfriedhof“ eine Umleitung. Folgende Haltestellen werden verlegt oder entfallen: [Read more]

Gleisbauarbeiten im Kreuzungsbereich Auf’m Hennekamp/Witzelstraße: Änderungen für Stadtbahnlinie U71  und drei weitere Linien

Juli 26, 2019

Die Rheinbahn baut die Haltestelle „Auf’m Hennekamp“ der Linien U71, U73, U83 und 704 in Richtung Südpark mobilitätsgerecht um. Dafür müssen auch die Gleise angepasst werden. Gleichzeitig wird im Kreuzungsbereich Auf’m Hennekamp/Witzelstraße eine Weiche erneuert – von Freitag, 2. August, 21 Uhr, bis Montag, 5. August, 4 Uhr. Davon betroffen sind die Stadtbahnlinien U71, U73 und U83 sowie die Straßenbahnlinie 704. Auch für den Autoverkehr gibt es Einschränkungen.

Alle Änderungen im Detail:

Stadtbahnlinie U71

Die Bahnen fahren, von der Innenstadt kommend, ab der Haltestelle „Bilk S“ eine Umleitung über die Strecke der Linie U72 und enden an der Haltestelle „Hellriegelstraße“. Von hier aus fahren die Bahnen wieder zurück in Richtung Innenstadt. [Read more]

Rheinbahn-Fahrplan in den Sommerferien (13.7. – 27.8.)

Juli 8, 2019

Während der Sommerferien fahren einige Rheinbahn-Linien nach einem speziellen Ferienfahrplan, der die geringere Anzahl an Fahrgästen berücksichtigt. Die Pläne hängen an allen betroffenen Haltestellen aus und sind grün gestaltet, damit die Kunden sie auf einen Blick erkennen. Die Daten sind auch in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und in der App enthalten.

Von Samstag, 13. Juli, bis Dienstag, 27. August, gilt der Ferienfahrplan auf folgenden Linien: U70, U74, U76, U77, U79, 709, SB50, 778, 779, 781, 783, 785 und 790. Die Zusatzfahrten (E-Busse) entfallen, die Linie 829 fährt nicht.

Information

Schnelle Antwort auf alle Fragen gibt es rund um die Uhr unter der „Schlauen Nummer“ 01803. 50 40 30 (0,09 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.).

Hochbahnsteige Luegplatz eingeweiht

Juli 1, 2019

Autofahrer können aufatmen: Nach rund einem Jahr Bauzeit, unterbrochen durch häufige Arbeitspausen, sind nun, viele werden sagen: endlich,  die Hochbahnsteige am Luegplatz eingeweiht worden, Entstanden sind zwei moderne, 60 Meter lange und 3,50 Meter breite Hochbahnsteige mit Zugangsrampen an beiden Seiten.

Für die Bahnsteige mussten rund 70 Fertigteile – 24 Bahnsteigplatten, 12 Rampenplatten und 34 Stützen – montiert und rundum 360 Meter neue Gleise verlegt werden. Die Besonderheit am Luegplatz: Der große Andrang von Fahrgästen bei Großveranstaltungen war mit zu berücksichtigen. An normalen Werktagen steigen hier rund 5.800 Fahrgäste ein und aus – zur Rheinkirmes oder zum Japan-Feuerwerk steigt diese Zahl um ein Vielfaches.

Kosten von über fünf Millionen Euro

Für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Luegplatz“ fallen rund 5,3 Millionen Euro Gesamtkosten an. Die Maßnahme wird durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit 3,9 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Landeshauptstadt Düsseldorf beteiligt sich mit 726.000 Euro an den Kosten für Straßenbau und Stadtgestaltung. Den restlichen Anteil trägt die Rheinbahn.

Die Vorteile des Umbaus „Obwohl unsere Fahrgäste durch die Bauarbeiten Beeinträchtigungen in Kauf nehmen mussten, hat der Umbau langfristig enorme Vorteile. Einerseits gewährleisten die Hochbahnsteige einen barrierefreien Einstieg in die Fahrzeuge: Rampen zu beiden Seiten garantieren einen durchgängigen und schnelleren Zugang, erhöhte Bahnsteige ein niveaugleiches Ein- und Aussteigen“, so Dr. Andreas Ferlic, Abteilungsleiter Planung Verkehrsanlagen der Rheinbahn. Somit können mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Reisende mit Gepäck oder Kunden mit Kinderwagen die Fahrzeuge stufenlos und unkompliziert erreichen. Sehbehinderte und blinde Menschen werden durch sogenannte Bodenindikatoren, also spezielles Leitpflaster, unterstützt. Dr. Ferlic: „Andererseits garantiert der Umbau ein direktes Überqueren von der Haltestelle zum gegenüberliegenden Bürgersteig, der hinunter zu den Rheinwiesen führt. Neue Signalanlagen sichern den Übergang zusätzlich ab. Das ist besonders wichtig bei Großveranstaltungen wie der Rheinkirmes.“

Noch mehr Hochbahnsteige

„Mit diesen beiden Bahnsteigen sind die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Rheinbahn ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen, die Stadtbahnlinien nach und nach barrierefrei auszubauen“, betont Oberbürgermeister Thomas Geisel. „Inzwischen sind zwei Drittel aller Bahnsteige der Stadtbahn barrierefrei.“ Im Hochflurbereich sind das 52 von 79 Bahnsteigen; das umfasst alle Bahnsteige, inklusive U-Bahn, in Düsseldorf, Meerbusch, Krefeld und Neuss. Nächstes Jahr starten dann die Bauarbeiten an der Haltestelle „Aldekerkstraße“ in Heerdt.
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