Noch eine Herzretter-Säule – direkt vor dem Hauptbahnhof

Juni 19, 2020

Hier kann man überleben: Neue Säule am Hauptbahnhof – vorgestellt von Dr. David Clausen von Philips (links), Gesundheitsdezernent Meyer-Falcke und Rheinbahnchef Klaus Klar, dem Sponsor – Foto: Rheinbahn

Nachdem die Stadtsparkasse gerade eine Defibrillator-Säule zur Rettung bei Herzanfällen in Lichtenbroich installiert hatte, wurde heute eine weitere dieser Säulen am Hauptbahnhof vorgestellt. Die Rheinbahn sponsert.

Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender der Rheinbahn und Dr. David Clausen, Philips HeartStart Solutions, stellten die Defi-Säule vor.

„Im Notfall muss es ganz schnell gehen: Bei einem plötzlichen Herzstillstand können Sekunden entscheidend sein. Die Wahrscheinlichkeit, zu überleben, steigt um 75 Prozent, wenn innerhalb weniger Minuten ein Defibrillator zum Einsatz kommt“, so Gesundheitsdezernent Meyer-Falcke. „Deswegen hat die digitale Stadt Düsseldorf sich mit der Aktion ,Düsseldorf Herzsicher‘ das Ziel gesetzt, das Stadtgebiet flächendeckend mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren zu versorgen.“ Die Rheinbahn hat alle Betriebshöfe, KundenCenter und das Verwaltungsgebäude mit insgesamt 18 fernüberwachten Defis ausgestattet.

Hightech-„Defi“ soll Leben retten – Unternehmen wie Stadtsparkasse Düsseldorf sponsern Säulen an Brennpunkten

Juni 17, 2020

Hilfe für den Notfall: Gesundheitsdezernent Prof. Andreas Meyer-Falcke (links), Karin-Brigitte Göbel (Stadtsparkasse) und Digitale Stadt-Vorstand Stephan Schneider präsentierten die „Defi-Säule“ – Fotos: osicom

Karin-Brigitte Göbel war heute in zweierlei Funktion unterwegs – zum einen als Chefin der Stadtsparkasse Düsseldorf und in weiterer Rolle als Mitglied des Beirats der Digitalen Stadt Düsseldorf. Sie stellte gemeinsam mit Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke und Stephan Schneider (Vorstand Digitale Stadt) eine neu installierte und von der Stadtsparkasse gesponserte Defibrillatorsäule vor. Es ist die zehnte dieser Art in der Stadt und demnächst sollen zehn weitere folgen. 

Es kann jeden treffen, der mittleren bis höheren Alters ist und z.B. eine Herzkranzgefäßerkrankung hat: Ein Mensch fällt plötzlich auf offener Straße um, jedem 500. Deutschen passiert das, Jahr für Jahr. 

 

Jede Minute zählt

 

Was macht man da? „Wenn jemand nicht mehr atmet, sofort den Defibrillator einsetzen, jede Minute ohne Behandlung erhöht die Sterbewahrscheinlichkeit um zehn Prozent“, sagt Dr. David G. Clausen vom Defibrillator-Weltmarktführer Philips

Die heute installierte Säule, gelegen vor dem Gemeindezentrum Volkardeyer Weg 5 in Lichtenbroich, direkt gegenüber einem Einkaufszentrum, erfüllt für die Stadt die wichtigsten Kriterien: Ein solches Gerät, mit 6000 Euro vergleichsweise günstig, muss dort stehen, wo Publikumsverkehr ist.

Für Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke ist es wichtig, „die Öffentlichkeit mit dem Thema zu konfrontieren, man muss wissen, dass es so etwas gibt, es muss sichbar sein und sich einprägen.“ Die meisten Defibrillatoren in Düsseldorf hängen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen an der Wand. Die „Heartstart“- Defibrillatorsäulen jedoch sollen dort stehen wo viele Menschen draußen unterwegs sind. Genialer Vorteil dieser Säule: Sie wird kontinuierlich elektronisch überwacht, um ihre Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und löst über einen Smart Link sofort Alarm aus, wenn das Gerät eingesetzt wird – als hätte jemand die 112 gewählt, der Rettungswagen ist unterwegs. Beruhigend: Eine Stimmansage informiert über die nötigen Schritte. Was Stadtsparkassenchefin Göbel bemerkenswert fand: Es gibt in dem Rettungsgerät auch Elektroden in den richtigen Größen für Kinder.

Unternehmen, die sich wie die Stadtsparkasse engagieren wollen, können sich an Stephan Schneider, den Vorstandsvorsitzenden der Digitalen Stadt wenden.

Blick in das Innenleben des „Defis“ Prof. Meyer-Falcke (links) und Stephan Schneider demonstrieren die Anwendung

 

Innovations-Zentrum EUREF-Campus – das Leuchtturmprojekt am Airport soll schon in zwei Jahren fertig sein – erster Spatenstich Anfang September

Juni 5, 2020

Die Akteure (von links) Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf, OB Thomas Geisel,  Dr. Eckart John von Freyend, Aufsichtsrat EUREF AG, Stadtwerke-Vorstandsmitglied Manfred Abrahams, Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG und Uwe Baust, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse 

Wohnlich, zum Verweilen einladend – Interieur im Campus, im Hintergrund die gewaltige Glaskuppel, unter der Günther Jauch über Jahre in der ARD talkte.

Ein  visionäres Projekt: Elegante Architektur, ein See, ein Beach-Volleyballfeld, eine Sternenküche dank TV-Köchin Cornelia Poletto – hier will man arbeiten

Das EUREF Campus am Airport wird eine Investition, die perfekt nach Düsseldorf passt: hoch innovativ, elegant und zukunftstauglich. Das 250-Millionen-Euro-Projekt wurde heute in der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee vorgestellt, wo bis zum 21. August eine Ausstellung über das „Leuchtturmprojekt“ (Oberbürgermeister Thomas Geisel) informiert. Der Innovations-Campus soll Heimat werden für Unternehmen (Schneider Electric ist Ankermieter), für Startups, Wissenschaft und Forschung.  Sie sollen hier „in engem Austausch und in einem inspirierenden Umfeld an den Zukunftsthemen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit arbeiten“, so der Pressetext der EUREF AG, die ein erstes Projekt dieser Art in Berlin hochzog. Standortleiter in Düsseldorf ist Uwe Kerkmann, bis 2018 Chef der Wirtschaftsförderung in Düsseldorf.

 

Geisel: „Hier haben sich zwei Partner gesucht und gefunden“

 

OB Thomas Geisel (Foto), der bei der Ausstellungseröffnung heute ein Grußwort sprach, sieht den Campus als Beitrag, Düsseldorf weiter zur „Smart City“ zu entwickeln, zu einer Stadt mit Lebensqualität. Dies sei Düsseldorf ohnehin und deshalb wirtschaftlich so erfolgreich: „Ich glaube, das Thema Klimaschutz, Energie und Mobilität zahlt ganz wesentlich auf das Thema Lebensqualität ein. Dies ist ein Projekt von dem wir uns ganz, ganz viel erwarten. Hier haben sich zwei Partner gesucht und gefunden. Es ist ein ‚Match made in Heaven‘, möchte ich sagen.“ Geisel hatte gleich noch eine gute Nachricht huckepack: Auch die erfolgreiche Aufzugsparte von Thyssen-Krupp überlege sich in Düsseldorf niederzulassen, was eine Heimkehr wäre, nachdem TK vor vielen Jahren nach Essen abgewandert war.

 

„Wir sind das als Berliner überhaupt nicht gewohnt“

 

Die Euphorie Geisels über das Projekt EUREF-Campus toppte Initiator und EUREF-Chef Reinhard Müller noch. Er schwärmte minutenlang über die Art und Weise, wie Stadt, Stadtwerke, Stadtsparkasse die Arme ausgebreitet hätten und alles so problemlos gelaufen sei. „Wir sind das als Berliner überhaupt nicht gewohnt“. In der Hauptstadt, machte er deutlich, werde ein Unternehmen mit Bauplänen eher als Störenfried angesehen. Hier in Düsseldorf, sagte er „- mit Berliner Schnauze – fühlen wir uns sauwohl“.

Der Campus, zu dem ein See, ein Beachvolley-Platz, einladende Restaurants, eines betrieben von TV-Köchin Cornelia Poletto und die Event-Glaskuppel gehören, unter der Günther Jauch in der ARD jahrelang seine Talkshow machte, soll ein Musterbeispiel der Energiewende werden. Müller spricht von „mehr Ladestationen für E-Mobilität,, als ganz Düsseldorf sie hat“.

 

Regenerative Energiequellen

 

Die Stadtwerke haben ein kreatives Konzept der kombinierten Nutzung regenerativer Energiequellen erarbeitet, bei dem das hohe Wassservorkommen (Lichtenbroicher Baggersee, Grundwasser) perfekt ins Konzept passt. Auch Sonnen- und Windenergie sollen eingesetzt werden. Stadtwerke-Vorstand Manfred Abrahams knüpfte an die Innovation von vor 150 Jahren an, als die Stadtwerke eine einheitliche Energieversorgung entwickelt hätten – gleichfalls hoch innovativ.

Die Stadtsparkasse als „größter Kreditgeber der Stadt“ (Vorstand Uwe Baust) kümmert sich um die Finanierung des Projektes, die Firma Zech Bau wird es errichten. Für Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel ist der Campus „ein Modellquartier für die klimafreundliche und intelligente Stadt von morgen.“  Das Projekt gebe Antworten „auf die Zukunftsfragen zu den Themen Energie, Mobilität und Umweltschutz.“ 

Visionär Reinhard Müller vor einer Stele, die einen 360-Grad-Überblick über das geplante Campus gibt

Neben Sorge um Ansteckung rückt die um die Wirtschaft in den Fokus – Stadtsparkasse unterstützt mit Sofortprogramm

März 25, 2020

Die Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt mit einem Sofortprogramm den regionalen Mittelstand und baut die Betreuung für alle ihre Kunden aus

  • Vor Abruf staatlicher Fördermittel geht die Stadtsparkasse Düsseldorf für eigene Kunden in Vorleistung

„Schnelle, wirksame und unbürokratische Hilfe sind in diesen Tagen mehr denn je unsere Top-Priorität, denn wir wissen um die großen Herausforderungen, vor denen unsere Kunden stehen“, sagt Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadt­sparkasse Düsseldorf, und stellt ein entsprechendes Sofortprogramm vor. „Die Mit­arbeitenden der Stadtsparkasse sind sich dieser Verantwortung bewusst. Daher set­zen wir gemeinsam alles daran, die wirtschaftliche und finanzielle Infrastruktur auch unter den aktuellen schwierigen Bedingungen aufrecht zu erhalten.“ Wesentlich sei hier, den Schutz der Kunden und der Mitarbeitenden zu gewährleisten.

Nah dran – auch ohne direkten Kontakt

Dafür konzentriert die Stadtsparkasse Düsseldorf ihren Vor-Ort-Kundendienst auf elf Filialen. Die Bargeldversorgung durch Bank-Automaten und die SB-Bereiche bleiben  auch an den anderen Standorten erhalten. Gleichzeitig baut die Sparkasse den kontaktlosen Kundendienst aus. Karin-Brigitte Göbel: „In kurzer Zeit haben wir eines der größte virtuellen Call-Center in der Sparkassenorganisation aufgebaut.“ So werde sichergestellt, dass Kunden die Stadt­sparkasse auch in diesen Zeiten noch persönlich erreichen, selbst, wenn viele Mit­arbeiter in Quarantäne geschickt werden müssten.

Dafür haben Teilzeitkräfte kurzfristig auf Vollzeit umgestellt. Unterstützt werden sie von vielen weiteren Mitarbeiter aus anderen Bereichen. „Unser Team der Fir­men-Kundenbetreuung geht auch aktiv auf Kunden zu, um frühzeitig Hilfe anzubie­ten“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse. „In der vergangenen Woche haben sie über 7.000 Gespräche geführt, die teilweise sehr emotional waren. Gut, wenn wir schnell, unbürokratisch und vor allem wirksam helfen können. Mein Dank gilt allen, die so engagiert daran mitwirken!“

Digitale Unterstützung für einfache Problemlösung

Gleichzeitig hat die Stadtsparkasse in den letzten Tagen an einer Online-Anwendung gearbeitet, über die Firmenkunden sehr einfach ihren Liquiditätsbedarf errechnen und entsprechende Anträge für Kredite stellen können. Sie wird voraussichtlich am Dienstag, den 24. März 2020, online gehen (www.sskduesseldorf.de/soforthilfe).

Wichtig ist hier, dass die Kunden selber aktiv werden und die Anträge möglichst vollständig ausgefüllt einreichen. Dann können diese schnellstmöglich abschlie­ßend bearbeitet werden. Über die staatlich angekündigte Hilfe hinaus reagiere die Stadtsparkasse auch mit einem Sofortprogramm, so Göbel: „Viele unserer Kunden können nicht warten, bis die Hilfen der NRW.Bank und Kreditanstalt für Wiederauf­bau (KfW) anlaufen. Deswegen gehen wir mit unserem Liquiditätsprogramm in die Soforthilfe.“

Im Info-Portal „Corona-Spezial“ bietet die Stadtsparkasse darüber hinaus viele Infor­mationen und praktische Tipps für den neuen Alltag zu Hause an – von Kulturange­boten im Internet bis hin zu online Fitness-Kursen für Daheim (www.sskduesseldorf.de/infoportal).

Vorstandsvorsitzende Göbel betont, wie dankbar sie dafür ist, dass sich alle gemein­sam für die Aufrechterhaltung des Zahlungs- und Bankverkehrs einsetzen: „Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die wir gleichzeitig durch die Maßnahmen vor einer Ansteckung schützen wollen. Er gilt aber auch unseren Kundinnen und Kun­den, die nun vermehrt die Chancen der telefonischen Kontaktaufnahme sowie unser Online-Angebot nutzen. Mein Appell an Sie: Bitte weichen Sie zu ihrem eigenen Schutz und zur Sicherheit unserer Mitarbeitenden weiter verstärkt auf diese kontakt­losen und damit sicheren Angebote aus!“

Geld ziehen und nebenan einen Parkausweis bestellen oder das eigene Punktekonto in Flensburg checken

Dezember 9, 2019

Karin-Brigitte Göbel und Beigeordneter Dr. Andreas Meyer-Falcke demonstrieren die Funktion des Service Terminals in der Stadtsparkasse an der Berliner Allee

„Ich war selbst verblüfft, dass wir die 20.000 schon erreicht haben“, gesteht Beigeordneter Dr. Andreas Meyer-Falcke. So viele Bürger haben sich schon an einem der bislang 16 neuen Service Terminals eingeloggt, mit denen die Stadt in das digitale Zeitalter aufbricht.

Den 17. Terminal stellte Meyer-Falcke heute mit Stadtsparkassen-Chefin Karin-Brigitte Göbel vor, er steht jetzt in der Passage der Zentrale an der Berliner Allee.

Hier kann man nun den Kontostand checken oder Geld ziehen und bei der Gelegenheit einen Service in Anspruch nehmen, für den man normalerweise städtische Bürgerbüros oder Ämter aufsuchen müsste. Hat man den Perso mit Pin dabei, kann man zum Beispiel einen Anwohner-Parkausweis bestellen und gleich ausdrucken (5 Euro günstiger!), das Führungszeugnis beantragen, eine Rentenauskunft einholen und in Flensburg nachfragen, wie der eigene Punktestand aussieht

Die Düsseldorfer seien internataffin, urteilte Meyer-Falcke, der Düsseldorf mit den Terminals in einer Vorreiterrolle sieht: „So etwas gibt es sonst nur noch in Karlsruhe.“ Bis allerdings alle mehr als 500 Leistungen der Stadt online verfügbar seien, würden gewiss noch zehn Jahre ins Land gehen. Die Einrichtung der Terminals mit aktuellen und weiteren Services würden auf jeden Fall einen Beitrag dazu leisten, dass man mit den rund 10.ooo Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt auch weiterhin zurechtkomme. Bis jetzt hätten schon 20.000 Bürger von den Services Gebrauch gemacht. Auch in der Sparkassenfiliale Kölner Landstraße 172 befindet sich ein Terminal.

Stadtsparkasse spricht seit 25 Jahren japanisch – Feierstunde zum Jubiläum des „Japan Desk“

November 25, 2019

Feierstunde zum 25. Jubiläum des „Japan Desk“: Von links: Vorstand Dr. Michael Meyer, OB Thomas Geisel, Mitarbeiterinnen des „Japan Desk“, Japans Generalkonsul Masato Iso und Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel

Masato Iso, Japans Generalkonsul, bestätigte es: Die Stadtsparkasse Düsseldorf ist DIE Hausbank der in und um Düsseldorf lebenden Japaner. Und das sind immerhin rund 8.000. Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende des größten Geldhauses der Landeshauptstadt und Oberbürgermeister Thomas Geisel erinnerten anlässlich der Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des „Japan Desk“, das Japaner dank japanischstämmiger Mitarbeiterinnen in ihrer Landessprache berät, an einen Düsseldorfer, der erste Bande nach Japan schlug.

Vizekonsul in Nagasaki

Es war der Kaufmann Louis Kniffler, der vor über 150 Jahren – Geisel: „Da waren wir noch Rheinprovinz“ – zum Vizekonsul Preußens in Nagasaki ernannt wurde und das erste deutsche Handelshaus in Japan gründete.

Die Festredner OB Geisel, Karin-Brigitte Göbel und Dr. Michael Meyer, im Vorstand für Privatkunden verantwortlich, betonten die vielfältigen Bande, die sich zwischen Japan und Düsseldorf gebildet hätten – über Unternehmen, Kultur, japanischen Garten, die japanische Schule, Gastronomie, die deutsch-japanische Handelskammer und den Japan-Tag mit dem legendären Feuerwerk. Ob Geisel sprach auch den „Düsseldorfer Abend“ in Tokio an, an dem jüngst 1200 Gäste teilgenommen hätten. Viele Gesprächspartner hätten sich äußerst positiv über Düsseldorf geäußert.

Auch japanische Friseure

Die phantastische Infrastruktur für Japaner in der Landeshauptstadt hob Generalkonsul Iso hervor, der bekannte, auch die Angebote „authentisch japanischer Küche und japanischer Friseure“ trügen dazu bei.

Ein Mitarbeiter der Stadtsparkasse hatte vor 25 Jahren den zündenden Einfall, die Japaner in der Stadt als Kundschaft ins Visier zu nehmen. Heute, so VV Göbel, seien die Japaner der Stadt treue Kunden der Sparkasse, die ihnen sogar eine Homepage in ihrer Sprache bereitstelle. Privatkundenvorstand Dr. Michael Meyer nannte die Zahl von 3700 Kunden, deren Kreditvolumen sich auf rund zwei Mio. Euro belaufe, während das Einlagevolumen bei annähernd 100 Mio. Euro rangiere und japanische Kunden auch ihre Wertpapiere im Volumen von knapp sechs Millionen Euro vom Düsseldorfs größtem Geldinstitut verwalten lasse.

Noch zu klären ist die Frage, an welcher Stelle die japanische Community in Düsseldorf in Europa liegt: London Platz 1, unbestritten, aber Paris, so meinte zumindest OB Geisel, habe man inzwischen überholt. Der japanische Konsul war da nicht ganz so sicher… 

Isao Shinmen (links) und Reona Kuwata, Schüler der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, begeisterten mit drei ausgewählten Stücken

Düsseldorfer Banken spenden 55.400 Euro für gemeinnützige Vereine und Institutionen der Stadt

Januar 17, 2019

Karin-Brigitte Göbel (Mitte), Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Düsseldorf und Präsidentin der Düsseldorfer Bankenvereinigung, mit Vertretern der Banken Düsseldorfs

Im letzten Jahr hatte die Bankenvereinigung den Geldsegen in Höhe von 55.400 Euro noch über 23 gemeinnützigen Vereinen und Institutionen der Stadt niedergehen lassen. In diesem Jahr beschränkten die Banker sich auf 18 Einrichtungen und bedachten bevorzugt zwei Projekte, den Vereine KABAWIL und das Projekt Schule im Aufbruch der Benzenberg Ganztags-Realschule, die Schüler auf vielfältige Art und Weise fördert und fit macht. [Read more]