Onkel Oberbilks Tipps für’s Wochenende

Oktober 6, 2006 by  

Sa. 7.10.2006 // 23:00 h // 10,- € // harpune // Cocoon Booking liebt harpune

DJs: Frank Lorber (Foto) & Cess

Lorber.bmp

Frank Lorber (Cocoon)

Live: Sleeparchive

Es gibt wenige Acts, die es schaffen, auf innovative und gelungene Weise die Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden. Sleeparchive ist ein perfektes Beispiel für einen solchen Act. Sein Sound ist deutlich beeinflusst von frühen Daniel Bell-, Plastikman-, Saehkoe- oder Chain Reaction Veröffentlichungen, klingt aber gleichzeitig extrem modern und futuristisch. Eine radikal minimale Klangästhetik, die den wenigen enthaltenen Elementen viel Raum lässt. Weniger begabte Künstler würden so vielleicht in Langeweilie oder Untanzbarkeit abdriften, Sleeparchive dagegen bringt Minimalismus auf den Punkt: Reduktion aufs Wesentliche! Wer sich zu seinem Sound fallenlässt, wird mit einem psychoaktiven Trip belohnt, der eindrucksvoll demonstriert, wo die heutige Minimalmusik ihre Wurzeln hat. Mit Frank Lorber ist gleich noch ein Headliner an Bord, der in der Frankfurter Szene schon lange eine Größe ist. Seit einiger Zeit und nicht zuletzt auch dank seines renommierten eigenen Labels „Nummer Schallplatten“ ist Lorber allerdings Europa- und sogar weltweit als Dj unterwegs, auch seine kürzlich veröffentlichte Mix-CD auf Sven Väth’s Cocoon-Label dürfte wieder Einiges zu Lorbers Bekanntheitsgrad beitragen. harpunero Cess wird seinen alten Freund und Weggefährten an den Plattentellern empfangen.
 
Sa. 7.10.2006 // 21:00 h // 12,- € // cafe del sol // Café del Sol by Night

Djs: Andry Nalin und Mike Litt

Die Café del Sol by Night Veranstaltungen zählen ohne Frage mit zu den schönsten Feiermomenten der Sommersaison. Bereits zweimal wurde die schöne doppelstöckige Location in diesem Jahr eine ganze Nacht lang mit stimmungsvollen Beats beschallt. Und weil es so schön war, laden wir am Samstag, den 7. Oktober ab 21 Uhr zum dritten und leider auch letzten Gastspiel 2006 ins Café del Sol. Obwohl wir im Oktober bereits mit kühleren Temperaturen rechnen müssen, können wir Dank des mediterranen Flairs der Location an diesem Abend noch mal sommerliche Glücksgefühle genießen. Mit Andry Nalin und Mike Litt startete die sensationelle Café del Sol Saison 2006. Klar, dass wir mit den beiden Spezialisten für groovige und treibende Beats auch die Saison beenden.

 

Sa. 7.10.2006 // 22:00 h // 10,- € // home14 //Night & Day Club for Electronic Music

Djs: Dinky, Phonique, Guido Schneider, Marc Peakay, Christian Linder und Gastgeber Oliver Klein (Foto)

Oliver Klein5.jpg

Oliver Klein

Der seit Mitte der Neunziger in Berlin lebende DJ Phonique verfügt über ein extrem breit gefächertes Freestyle Profil. In den späten Neunzigern verwöhnte er seine Gäste mit einem herrlichen mix von Hip Hop über Breakbeats bis zu Old School und Drum & Bass. Fast alles dazwischen war möglich, so lange es den notwendigen Groove hatte. Heute ist er eine führende Größe für deepe, innovative Clubmusic. Er bereiste die Welt und spielte in Clubs in Sao Paulo, Helsinki, Paris, London, Marseille, Wien, Brüssel, San Francisco, Prag und Tel Aviv, um nur einige Städte zu nennen. Von Zeit zu Zeit präsentierte Phonique zusammen mit seinem Partner Kiki auf vier Turntables das Projekt “QuadroPhoniquekikz”.  Schließlich erschien 2002 ihre erste “QuadroPhoniquekikz” Mix CD auf Komfort Musik. Weitere Veröffentlichungen und Remixe releaste er auf Labels wie Intim Recordings, auf Steve Bug’s Poker Flat und Dessous. 2004 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Phonique. Seine zweite 12″ auf Dessous, “The Red Dress”, kletterte an die Spitze der offiziellen Deutschen Clubcharts (DCC). Im Herbst 2004 veröffentlichte er sein Debütalbum “Indentification” auf Dessous. Der Album Track “You, That I’m With” feat. Ian Whitelaw wurde sogar schon vor Veröffentlichung nach Süd Afrika lizenziert.  Sogar für Sven Väth war “Identification” ein Highlight. Er bat Phonique um einen exklusiven Track für die “Cocoon Compilation E”. Phonique arbeitet größtenteils mit Alex Krüger an seinen Produktionen und Remixen. Von Zeit zu Zeit bastelt er auch mit Künstlern und Musikern wie Steve Bug, David Duriez & Phil Weeks oder Martin Landsky an seinen Tracks. Im Gegensatz zu Phonique, der erstmals im Home 14 ihre Platten drehen, hat Guido Schneider uns vor bereits vor einigen Monaten einen spektakulären Besuch abgestattet. In naher Zukunft wird Guido’s Premiere auf Richie Hawtin’s Minus Label in Form eines Remixes für Plastikman selbst (“Panikattack”) zu feiern sein. Als international gefragter DJ und Produzent spielt Guido momentan in den besten Clubs der Welt und arbeitet an seinem ersten Solo Album.

Kommentare