WDR-Dokumentation “Koran im Kopf” belegt: Kölner Moschee produziert Islamisten

August 7, 2007 by  

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Prediger Khalid trug massiv dazu bei, aus dem kritischen jungen Mann Barino einen fundamentalistischen Muslim zu machen, der kein Wort des Koran in Frage stellt  

Wäre dies ein Beitrag über eine Scientology-Akademie gewesen, wäre das Geschrei heute groß. Doch es handelt sich um eine Moschee und da gibt es trotz wachsender Aufklärung über die “Religion des Friedens” immer noch Beißhemmungen. Die über drei Jahre gefilmte bemerkenswerte Doku “Koran im Kopf” im WDR-Fernsehen gestern (Wiederholung auf Phoenix 27.8., 13:30 und 18:00 Uhr) belegt, dass in der Abu-Bakr-Moschee in Köln Islamisten produziert werden. Beredtes Beispiel war Barino (22), Sohn einer Katholikin und eines ägyptischen Kopten. Der sagt vor der Kamera: “Es besteht kein Zweifel, dass es das Größte ist, für Allah zu sterben.” Und er fühlt sich, siehe Kölner Stadtanzeiger, in dem Film auch korrekt dargestellt mit seinem Bekenntnis zum Fundamentalismus und zur Scharia – Steinigung, Handabhacken etc. inklusive. Autor Antonio Cascais, der den Film mit Marcel Kolvenbach produzierte, zeigte sich laut Kölner Stadtanzeiger “rat- und fassungslos” anhand dessen, was er in der Langzeitdokumentation erlebte: “

Der in der Moschee zum Fundamentalisten gewandelte Barino fühlt sich von den Autoren korrekt wiedergegeben, aber:

“Unzufrieden ist er damit, dass Cascais deutliche Aussagen zu Themen wie dem „Heiligen Krieg“ herausgeschnitten hat, um Barino zu schützen. Er selbst hält das für überflüssig, er hat keine Angst davor, ins Visier der Staatsanwaltschaft zu geraten. „Ich vertraue ganz auf Gott“, sagt er im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Mit offenen Worten möchte er die Muslime „aufwecken“, anstacheln, mehr zu tun, um dem Willen Allahs zu entsprechen. „Alles, was dem Islam zum Sieg verhilft, ist legitim. In der gegenwärtigen Gesellschaft sind Anschläge wie die Kofferbomben aber kontraproduktiv.“

Bemerkenswert, dieser Beitrag des WDR. Am kommenden Montag (13. 8., 22 Uhr) ist wieder ein Islam-Stück im Programm – “Zu groß, zu laut, zu fremd – der Streit um die Kölner Moschee”. Autoren sind Mareike Wilms, die sich schon mal mit einem bemerkenswerten Bericht über die “Colonia Dignidad” in Chile hervorgetan hat und Ahmet Senyurt, ein sehr guter Kenner der Islamisten-Szene. Man darf gespannt sein.

Nachtrag: Hier die Artikelsammlung des Kölner Stadtanzeigers zum Bau der Mega-Moschee.

Kommentare

7 Responses to “WDR-Dokumentation “Koran im Kopf” belegt: Kölner Moschee produziert Islamisten”

  1. Barino B. on August 7th, 2007 17:35

    Äußerung von Barino B. zum Film „Koran im Kopf“

    Man bezeichnet mich als Fundamentalist, Islamist, Koranist. Ich selber bezeichnete mich als Fundamentalist, um deutlich zu machen, dass die Grundlage eines jeden Moslems nichts anderes sein kann als die Fundamente seiner Religion, sprich, der Koran und die Aussprüche und Traditionen des Propheten Mohammed (Sunnah) und der daraus abgeleiteten Scharia. Wenn ich den Begriff des Fundamentalisten also so definiere, muss jeder normale Moslem ein Fundamentalist sein. Ihr Heuchler, der Islam, und somit auch seine Fundamente, der Koran und die Sunnah, sind als ordentliche Religion anerkannt. Wie könnt ihr dann Jemanden, der seine Religion auch praktizieren möchte verfluchen und als Terroristen darstellen? Als ungelebte Theorie ist euch der Islam recht, wird er aber praktiziert, dann ist er euer größter Feind. Eure Heuchelei zeigt sich darin, dass ihr euren Feind nicht beim Namen nennt. Ihr sagt nicht:“Der Islam und seine Lebensweise ist uns zuwieder und er muss bekämpft werden.“. Nein, ihr gebt eurem Feind den Namen Fundamentalismus. So zieht ihr auch die nicht praktizierenden Muslime mit, die ihren Glauben auf ihren Wunschvorstellungen aufbauen und nicht auf den Fundamenten ihrer Religion, und sich somit auch nicht angesprochen fühlen. Genial! Ihr verblendeten, ihr sagt, dass das westliche Gedankengut für einen Moslem zu komplex ist und er sich daher im einfach strukturiertem Islam wohler fühlt.
    Euch scheint der Islam mit seinen politischen, ethischen und rechtlichen Lehren allerdings so komplex zu sein, dass ihr ihn immer wieder auf einen einzelnen Menschen oder eine ethnische Gruppe herunter brecht. Ich habe noch keine öffentliche Diskussion über den Islam als komplexes Glaubensgebilde, bestehend aus einer eigenen Ethik, Recht und Politik gesehen sondern nur als Begleiterscheinung eines Integrationsproblems.
    Man zitiert mich mit folgender Aussage: „Es besteht kein Zweifel, dass es das Größte ist, für Allah zu sterben.“ Die Schreiber der renommierten Zeitungen sind über diese Aussage entsetzt.
    Diese Aussage kann doch nicht neu für euch sein. Jeder der sich mit dem Islam, nicht mit den Muslimen, sondern mit dem wahren Islam auseinander setzt, wird schnell auf diese Aussage stoßen. Das ist doch kein Geheimnis. Ich habe mir das nicht ausgedacht, sondern auch lediglich zitiert. Ich bin entsetzt über die Scheinheilichkeit, der Öffentlichkeit und deren Unvermögen diese Verse und Aussagen im Lichte des Islams zu diskutieren. Sie haben ihren Grund, ihre Entstehungsgeschichte und ihren Kontext. Dies kann sachlich und neutral aus islamischer Moral heraus analysiert und dargestellt werden. Vorausgesetzt natürlich, man ist an objektiver Aufklärung interessiert.
    Die Moschee wird dargestellt, als würden ihre Prediger mich radikalisieren. Das ist schlicht weg falsch und zeigt nur eure Ignoranz oder eure Ohnmacht vor der Komplexität des Islam. Ich zitiere keine Prediger sondern die Fundamente des Islam.
    Warum versucht ihr den Islam durch die Menschen zu erfahren, die in der Allgemeinheit den Islam mehr schlecht als recht leben und kennen? Warum nicht durch seine unverrückbaren Quellen, die den Islam definieren? Meine Absicht ist es, den Islam, nicht die Muslime, in den Mittelpunkt zu rücken, und ihn mit seinen Fundamenten zu erörtern und zu verstehen. Ich bitte die interessierten darum, den Islam nicht auf die Kopftuch-Frage, die Integrationsprobleme oder den Irak-Krieg zu reduzieren, sondern ihm den Respekt zukommen zu lassen, den er als ganzheitliche Lebensweise verdient hat.

    Barino

    barinob@yahoo.de

  2. hanlonsrazor on August 7th, 2007 21:58

    Ich bitte die interessierten darum, den Islam nicht auf die Kopftuch-Frage, die Integrationsprobleme oder den Irak-Krieg zu reduzieren, sondern ihm den Respekt zukommen zu lassen, den er als ganzheitliche Lebensweise verdient hat.

    . Er hat Recht! Der Islam läßt sich nicht auf Koptuch- oder Integratiosdebatte reduzieren. Wer, wie der Hamburger Senat, über ein Verbot der Scientologysekte als eine totalitäre Organisation nachdenkt und erklärt

    „Scientology ist eine Gefahr für Menschen und Gesellschaft und eine verfassungsfeindliche, extremistische Organisation“

    , der sollte sich insbesondere gerade mit dem Islam grundsätzlich auseinandersetzen, denn dieser geht in seiner radikalen Ideologie noch wesentlich weiter. Der Islam muss endlich als das benannt werden, was er tatsächlich ist, nämlich als faschistoide Ideologie, die die Unterwerfung aller Individuen unter sein mittelalterliches totalitäres Weltbild zum Ziel hat und zur Anwendung von Gewalt ausdrücklich auffordert. Die lebensfeindliche Intoleranz des Islam ist die Hebamme des Fanatismus.

  3. Hogzilla on August 8th, 2007 08:09

    Wenigstens nimmt Barino kein Blatt vor den Mund und sagt offen, was er denkt.

    Dieses ganze Multikultigelaber lenkt nur davon ab, um was es hier geht: Naemlich darum, dass Vertreter eine bestimmten “Religion”, ihre totalitaere Weltsicht durchsetzen wollen.

    Ein Weltsicht, die vom korrekten Urinieren im Stehen (dazu gibt es sogar eine Fatwa!) bis hin zu den zwischenmenschlichen und innergesellschaftlichen Beziehungen alle Aspekte menschlichen Lebens regeln und damit umfassende Macht ausueben will.

    Bestehende Traditionen, Gesetze und Institutionen sollen durch Gesetze aus der spaeten Voelkerwanderungszeit sowie eine Theokratie ersetzt werden, die Ehebruch, Homosexualitaet usw. mit dem Tode bestraft.

    Wer daran Glauben will, soll damit gluecklich werden. Wer aber daraus eine Rechtfertigung zur Gewaltausuebung ableitet, der muss mit aller Haerte des Gesetzes bestraft werden oder aber in Laender auswandern, in denen er sein perfekte “Religion” leben kann, also z.B. Saudi-Arabien oder den Iran.

  4. Locuta on August 8th, 2007 11:57

    Es ist schon unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit dieser Irre die Thesen des durchgeknallten Beduinen vertritt. Er glaubt wohl, daß die Zeit des “Jihads der Hand” gekommen sei. Eigentlich eine Steilvorlage für die Justiz und Polizei, hier gnadenlos aufzuräumen!
    Und, was passiert tatsächlich?
    Dhimmimäßige Verharmlosung und Totschweigen in den Medien!
    Ach ja, er will ja nur spielen!

  5. firefighter on August 10th, 2007 13:57

    Wer das liest und verantwortlich denken und handeln kann,der kann nicht anders denn sich dem verehrten Herren Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, G.W. Bush (Friede sei auf ihm), anzuschließen. Dieser prägte vollkommen zurecht das Wort von den “islamic fascists” und jüngst hat es ein unerschrockener niederländischer Parlamentarier ebenso beim Namen genannt: der Koran ist ein faschistisches Lesebuch. Der Islam ein Faschismus in Gottes Namen. Mohamed ein Faschist wie er im Gesangsbuch steht. Lassen wir Mohamed selber zu Wort kommen. Dieser sagte in einem berühmten,authentischen Hadith folgendes: “Meine Mission ist durch TERROR erfolgreich gemacht worden.” (…) Noch irgendwelche Fragen ??

  6. Morris on August 11th, 2007 02:41

    Grüße an allen Zuhörer des WDR-Programm “Koran im Kopf” von Mo 6.8.2007, 22:45 Uhr. Zu den Versen die dort zitiert wurden, gibt es in eBay Postkarten zum geringen Preis, nur material- und Versandkosten. eBay-Suchbegriff: “islamische Postkarten” oder “Koran im Kopf”. Bem: in PHOENIX wird der Film noch zwei mal am 27.08.2007 um 13:30 und 18:00 Uhr ausgestrahlt. Erzählt das weiter, was der Zeug hält; ganze Deutschland muss die Wahrheit erfahren.

  7. Pro Patria » Koran im Kopf on August 12th, 2007 12:28

    […] Im Düsseldorf-Blog meldete sich Barino B. sogar höchstpersönlich zu Wort. Er erklärt dort noch einmal ausführlich warum er sich als Fundamentalist bezeichnet. Gleichzeitig liefert er ein paar sehr gute Argumente gegen den Islam. Eigentlich muss man sagen er fordert sogar dazu auf, dem Islam den Kampf anzusagen anstatt zwischen Islamismus und Islam zu unterscheiden, was für ihn lächerlich ist da es einen solchen Unterschied nicht gäbe. Diese politisch korrekte Unterscheidung ist in seinen Augen Ausdruck größter Feigheit.23 vgl. Düsseldorf-Blog – WDR-Dokumentation “Koran im Kopf” belegt: Kölner Moschee produziert Islamisten [↵]vgl. Düsseldorf-Blog – Barino, der Fundamentalist aus der gestern gesendeten WDR-Doku “Koran im Kopf”, meldet sich beim Düsseldorf Blog [↵]vgl. Düsseldorf-Blog – Dem Kölner Islam-Fundamentalisten Barino (”Koran im Kopf” – WDR) gefällt, dass über ihn diskutiert wird… [↵]Lesezeichen setzen (No Ratings Yet)  Loading … […]