Schadowstraßenfest fehlt es an Kreativität und Besuchern

August 25, 2007 by  

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Rummel auf der Schadowstraße, viele Verkaufsstände, wenige Höhepunkte  –  Foto: Düsseldorf Blog

Heute mal eine Stunde (gegen 15 Uhr) beim Schadowstraßenfest vorbei geschaut. Samstag-Resüme: Die hochtrabenden Ankündigungen, man erwarte bis zu einer Million Besucher, gehen weit an der Realität dabei – 100.000 bis 150.000 Besucher an beiden Tagen scheinen realistisch.

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Top: Das Technische Hilfswerk (THW) weiß, was Jungen mögen – Louis (8) lernt Bagger fahren 

Positiv: Die Aktivitäten für Kinder vor dem Schauspielhaus. Wenn Sie ein Kind haben, gehen Sie morgen hin, es lohnt sich. Hüpfburg und Profi-Trampolin-Installation mit witzigem Hamburger Betreiber, Enten-Angeln, Kettenkarussel, Torwand-Schießen und diverse Spiele machen den Gustaf-Gründgens-Platz, den hässlichsten der Stadt, an diesem Wochenende zu einem schönen Ort für Kinder. Besonders bemerkenswert die Jungs vom Technischen Hilfswerk. Nägel kloppen, mit Absicherung einen Getränkekisten-Turm bauen und – vor allem – einen Bagger richtig bedienen dürfen – da schlagen Kinderherzen doch höher. Die “Partymeile” entpuppte sich denn weitgehend als Verkaufsausstellung. Dem Handel mangelt es – wen wundert das! – an Kreativität. Doch was auf den Bühnen zum Teil geboten wird, kann sich gleichwohl hören lassen. Hier noch mal das Programm (pdf).  

Kommentare

6 Responses to “Schadowstraßenfest fehlt es an Kreativität und Besuchern”

  1. timjansen on August 26th, 2007 12:06

    Ich hab’s mir dieses Jahr ja gespart, daher kann ich zum aktuellen Stand nichts sagen. Aber ich bin noch vom letzten Mal traumatisiert. 5 Buehnen und nichts Coverbands. Da fluechtet man von der ersten, wo man (mal wieder) Katrina & the Waves Cover hoert, zur naechsten, nur um 5 min wieder denselben Titel zu hoeren. Dann geht man zur naechsten Buehne, und hoert wieder die Titel, die man schon an den ersten beiden gehoert hat, und so weiter. Sehr Murmeltiertagsmaessig, und ziemlich unertraeglich. Gibt es keine Bands auf dieser Welt, die Titel spielen, die man nicht schon eine Million mal gehoert hat, und dann meistens auch noch besser gesungen…?

  2. alfred on August 27th, 2007 10:30

    Ja es fehlte etwas Kreativität .Ein Buntes Programm für die Kinder wurde geboten.Das Wetter perfekt.Ja die Coverbands ein leidiges Thema aber ein Garant ..weil Wiedererkennungswert.. für Gute Laune. Und doch eine Band die Rubber Ducky haben ihre eigenen Songs gespielt. Erfrischend anders, toll gemacht . Die Preise Bier etc man kennt es ja, Normal teuer. Nicht wirklich etwas für Familien .

  3. Dirwer on August 27th, 2007 16:39

    Ich fand es einfach nur furchtbar. Die Macher sollten sich mal beim ZAKK – Strassenfest erkundigen, wie man ein vernünftiges Musikprogramm auf die Beine stellt. Grausam auch die diversen als Verlosungsaktionen getarnten Adresssammler auf der Schadowstrasse.
    Fazit : Ein Fest mit null Flair auf Ballermann – Niveau, einer Landeshauptstadt nicht würdig.

  4. jan .s on März 18th, 2009 23:52

    Ich fand’s total langweilig. Auch die Zeit, viel zu kurz. Samstags bis 22h statt wie früher 24h. Sonntags schlappe 21h. Zum Kotzen:Sch… Cover Bands.

  5. Axel H. on April 16th, 2009 08:36

    Liebe frustrierte Freunde, sicherlich ist auch bei solch einem schönen Fest kein unbegrenztes Budget vorhanden, um die ganz großen Stars ein zu kaufen. Das Festareal zieht sich von der Tonhallenstraße bis zum Schadowplatz. Jede teilnehmende Firma des Citytreffs möchte sich ansprechend berücksichtigt wissen.
    Gute Coverbands haben deshalb ihre Berechtigung und sind mir lieber als Originale, die nichts können und deshalb mit Vollplayback anrücken. Allerdings gibt es bei diesen ach so verschmähten Coverbands auch gewaltige Qualitätsunterscheide.
    Viele dieser Cover Bands haben auch eigene Stücke, Lieder die die Welt nicht braucht, die nicht wirklich Stimmung erzeugen. Stimmung ist aber auf solch einem Fest gefordert. Ich kenne durchaus Coverbands, die vom Handwerklichen her in der Lage sind, Stücke in Originaltonarten an zu bieten, die man nicht jeden Tag auf einer Bühne und vom Originalinterpreten selbst kaum noch geboten bekommt.
    Ich denke da an Stücke wie Mama, Music, Child in time, We are the campions, Burn, Live an let die, Highway star, Paradise City u. v. m. Bands die sich an die großen Werke des Classic Rock heranwagen, müssen schon exzellente Musiker und Stimmen haben, die selbst bei Originalinterpreten kaum zu finden sind.
    Die Künstler von der Mundart- und Mallorcafraktion bietet bei einem Livemusikevent dieser Art meist ebenfalls Vollplayback an und die meisten Zuschauer erkennen das noch nicht einmal!
    Also lassen wir uns doch einfach überraschen, was den Veranstaltern dieses Mal einfällt, um die Leute über eine recht lange Zeit auf mehreren Bühnen bei Laune zu halten. Die Hauptakts bei den Abendkonzerten dürften sicherlich toll werden.

  6. Silke H. on August 11th, 2009 05:36

    Wir waren schon 2007 beim Kinderfest mit dabei “damals allerdings auch mit Coversongs und einem eigenen Lied”. Am 30. August könnt Ihr uns mit unseren eigenen Liedern erleben. Mit im Gepäck haben wir ganz aktuell auch 2 ganz neue Lieder die bisher noch nicht Live von uns gespielt wurden. Besucht uns doch mal auf unseren Webseiten. Eine kleine Überraschung gibt es auch noch… Unter anderem werden wir Lea Sofia “KiKa Beste Stimme 2009” als Backingband bei dem Silbermond Cover “Das Beste” unterstützen.