EUnsinn kriminalisiert die Jugend

Dezember 10, 2007 by  

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Wieder mal ein Beweis dafür, wie unsagbar weltfremd in Brüssel agiert wird und dass gesunder Menschenverstand an allen Ecken fehlt: In offensichtlicher Überschreitung ihrer Kompetenzen will die EU sexuelle Kontakte unter Jugendlichen unter Strafrecht stellen. Der Gesetzentwurf ist nach Auffassung von Juristen geeignet, Millionen Jugendliche zu kriminalisieren.

Spiegel Online nennt ein Beispiel:

“Doch nach den EU-Vorgaben macht sich nun auch strafbar, wer eine 16- oder 17- Jährige “missbraucht”: Das wäre schon der Fall, wenn ein Oberstufen-Schüler eine Bekannte ins Kino einlädt, in der Hoffnung, dass sie sich dafür dort zu sexuellen Handlungen bewegen lässt. Das Streicheln ihrer Brüste etwa wäre schon strafbar, weil die Einladung dann als “Entgelt” gilt. Auch wenn sie bereitwillig mitmacht, wäre er dran – und wenn sie sich selbstbewusst seinen Avancen entzieht, muss er immer noch mit Strafverfolgung rechnen, denn nach dem Willen der EU soll schon der “Versuch” künftig unter Strafe stehen.”

Der Bundestag soll diesen Mist, der zu Beschnüffelungen unserer Jugend und zu einer Vielzahl von Verfahren wie sie jetzt der in der Türkei gefangene Marco W. durchleidet führen würde, in dieser Woche beschließen. Herr, laß Hirn regnen und den Bundestag diesen Unsinn nicht beschließen!

Nachtrag: Süddeutsche zum gleichen Thema: “Gefährliche Liebschaften

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