Erdogan in Düsseldorf: Pro NRW meldet Gegendemo an

Februar 17, 2011 by  

Düsseldorfs Polizeipräsident Herbert Schenkelberg und seine Beamten werden viel zu tun bekommen: Die als rechtsextrem eingestufte Bürgerbewegung Pro NRW will anlässlich der Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan (Foto) im Düsseldorfer ISS Dome am 27. Februar gegen ihn demonstrieren. Eine Demo, direkt vor dem ISS Dome, sei für den Zeitraum 17 und 20 Uhr bereits angemeldet.

Das Thema der Mahnwache laute: ”Für eine bessere Integration statt islamistischer Parallelgesellschaften. Die Freiheit verteidigen gegen den radikalen Islam der Marke Erdogan – Nein zum EU-Beitritt der Türkei.”

Markus Beisicht, Vorsitzender von Pro-NRW: “Wir werden Herrn Erdogan lautstark zeigen, was wir von seinem erneuten Redeauftritt in NRW halten”. Erdogan habe schon in der Kölner Sporthalle (DW: 2008) “mit seinen türkisch-nationalistischen und islamistischen Sprüchen die einheimische Bevölkerung provoziert.” Großformatige Werbeplakate in türkischer Sprache hätten über Wochen “zu dieser türkisch-islamischen Machtdemonstration mitten im Herzen der Domstadt” aufgerufen. Erdogan hatte bei dieser Rede die Assimilierung der Türken in Deutschland als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit’ verurteilt.

Siehe auch: Der türkische Ministerpräsident Erdogan kommt nach Düsseldorf und spricht im ISS Dome zu seinem Volk

Kommentare

2 Responses to “Erdogan in Düsseldorf: Pro NRW meldet Gegendemo an”

  1. Mohamed on Februar 22nd, 2011 20:42

    Hallo freunde,
    nicht nur PRO NRW machen den Erdogan zur Sau, sondern auch die Kurdische Jugend NRW wird gegen ihn demonstrieren !

    Mfg
    ROJ

  2. NDW on Februar 23rd, 2011 22:19

    Wir hatten vor einigen Tagen einen REP-Flyer im Briefkasten mit der Aufschrift ” Freiheit bewahren – Islamisierung verhindern”. Endlich sagt mal jemand, was viele Menschen in unserem Land denken. Weiter so Republikaner!!

    Wer in der Türkei für die Unterdrückung und Verfolgung von Christen und Kurden mitverantworlich ist, der darf in Deutschland keine öffentliche Plattform erhalten.