NEWS aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf

August 5, 2020

 

  • Kommunalwahlausschuss hat über Zulassung der Wahlvorschläge entschieden
    Der Kommunalwahlausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, 4. August, die Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl am 13. September zugelassen. Mit insgesamt 1.548 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich so viele Personen wie noch nie um das Amt der Oberbürgermeisterin bzw. des Oberbürgermeisters (15 Bewerbungen), um die 82 Mandate im Rat (703), die 190 Sitze in den zehn Bezirksvertretungen (754) und die zehn Sitze im Integrationsrat (76). weiter…
  • Unfallkommission: Mindener Straße sofort von der Werdener Straße abbinden
    Die Unfallkommission hat sich aufgrund des Verkehrsunfalls vom Montag, 27. Juli, bei dem ein Radfahrer ums Leben kam, am Freitag, 31. Juli, am Unfallort getroffen, um sich intensiv mit dem Unfallgeschehen zu befassen. Ergebnis ist, den geplanten Verkehrsversuch zur Abbindung der Mindener Straße von der Werdener Straße sofort zu starten. Für einen Zeitraum von rund einem Jahr wird die Mindener Straße nun mit Hilfe von Steckpfosten von der Werdener Straße abgebunden. weiter…
  • Oberbürgermeister Thomas Geisel besuchte Düsseldorfer Chabad-Zentrum
    Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Dienstag, 4. August, das Chabad-Zentrum Düsseldorf besucht. Er folgte damit einer Einladung von Rabbiner Chaim Barkahn. weiter…

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Düsseldorf Headlines, Mittwoch, 19. Juni 2019

Juni 19, 2019

BILD Düsseldorf: BRAUT BEIM SEX TOTGEFOLTERT – 8 Tage nach der Hochzeit.

EXPRESS DÜSSELDORF: RABBI MITTEN IN DÜSSELDORF BEDROHT – Auf seiner Facebook-Seite macht Cham Barkahn den Fall öffentlich. 

RHEINISCHE POST: PROTEST GEGEN BELEIDIGUNG VON RABBINER – Der Geistliche sagt, er habe den Vorfall publik gemacht, um „vorzuwarnen“ – gerade, weil er sich als Jude in Düsseldorf immer wohl gefühlt habe. Aus der Stadtgesellschaft gibt es viele Unterstützung für die jüdische Gemeinde.

WESTDEUTSCHE  ZEITUNG: RABBI VERFOLGT UND BESCHIMPFT: SIND JUDEN IN DÜSSELDORF NOCH SICHER? – 21 antisemitische Vorfälle im vergangenen Jahr. Jüdische Gemeinde beklagt zunehmenden Antisemitismus. 

Antenne Düsseldorf

News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf

April 18, 2018

  • KAP1: Vorbereitungen für die städtischen Ausbaumaßnahmen laufen
    Die Stadt Düsseldorf bereitet sich derzeit auf die notwendigen Ausbaumaßnahmen im ehemaligen Postgebäude am Konrad-Adenauer-Platz vor. weiter…

 

  • So sieht der Konrad-Adenauer-Platz in Zukunft aus
    25 Teams haben sich der Herausforderung gestellt, den Konrad-Adenauer-Platz als Aufenthalts-, Begegnungs- und Orientierungsraum neu zu gestalten. Alle Entwürfe sind – nachdem eine Jury die Siegerentwürfe gekürt hat -, vom 24. April bis 4. Mai im Foyer des Rathauses zu sehen. weiter…

 

  • Ab Samstag gibt es die Karten für die Düsselferien
    Die Karten für die Düsselferien, die begehrte Kinderbetreuung während der Sommerferien, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab Samstag, 21. April, 10 Uhr, sichern. weiter…

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News aus dem Rathaus der Stadt Düsseldorf

November 23, 2016

  • „Freundschaft“ und „Gemeinsam hier“ im Stadtmuseum
    Das Stadtmuseum weist auf Veranstaltungen am Donnerstag, 24. November, und Samstag, 26. November, hin. rathauswappenweiter…
  • Fritz Langs „Metropolis“ in der Black Box
    Zum 10-jährigen Jubiläum der Filmreihe „Architektur und Film“ zeigt die Black Box Fritz Langs Meisterwerk „Metropolis“ am Mittwoch, 30. November, 20 Uhr. weiter…
  • Vortrag: „Starke Frauen in Düsseldorf“
    Die Autorin Antje Kahnt wird am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr, im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, im Rahmen der Ausstellung „Wege der Emanzipation – Dichterinnen in Düsseldorfer Straßennamen“ ihr aktuelles Buch „Düsseldorfs starke Frauen“ vorstellen. weiter…

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PSD Bank Rhein-Ruhr ordnet Vorstand neu

Januar 6, 2014

 

Neue Doppelspitze: Dr. Stephan Schmitz (46/links) und August-Wilhelm Albert (53)

  • Nach Ausscheiden von Erhardt Fellmin als Vorsitzender des Vorstands wird die Düsseldorfer Genossenschaftsbank von den Vorständen August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz gemeinsam geführt.

Nach dem geplanten Ausscheiden von Erhardt Fellmin als Vorstandsvorsitzender zum Jahreswechsel wird die PSD Bank Rhein-Ruhr eG seit dem 1. Januar 2014 gemeinsam von den beiden Vorständen August-Wilhelm Albert und Dr. Stephan Schmitz geführt.  [Read more]

Euro-Gegner Professor Starbatty in Ratingen: „Entweder die ganze Sache platzt oder wir werden zur Transferunion“

November 16, 2011

Statt der erwarteten 80 Zuhörer kamen 170 zum Vortrag von Professor Starbatty in Ratingen

Er ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, Autor zahlreicher Fachbücher – und: er war von Anfang an gegen den Euro, hatte 1997 gegen die Einführung geklagt. Gestern war Prof. Joachim Starbatty (Foto unten) zu Gast bei der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT)  in Ratingen und leuchtete rücksichtslos grell den Hintergrund der Eurokrise aus.

Zu Beginn stand ein Scherz von MIT Ratingen-Chef Hanno Paas: „Jeder der noch Euros umtauschen will, kann jetzt nach vorne kommen, wir geben die Quote gleich bekannt“.

Am Ende dann die Bemerkung von Rechtsanwalt Wolfgang Leyendecker (Landesvorstand MIT): „Eines ist offensichtlich sicher: Alles ist unsicher“.

Dazwischen ein Feuerwerk an Fakten von dem eloquenten Tübinger Professor, der just wieder (mit Co-Autoren Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl-Albrecht Schachtschneider und Dieter Spethmann ein  Euro-Buch veröffentlicht hat („Das Euro-Abenteuer geht zu Ende – Wie die Währungsunion unsere Lebensgrundlage zerstört“).

Er habe „noch keine Zeit erlebt, die so spannend ist wie diese Euro-Krise“, bekannte Starbatty zu Beginn, es sei „eine Zeit, in der einem das Wort im Mund veraltet.“

Wie lang wird es den Euro noch geben? Dazu lieferte der Euro-Gegner eine Anekdote. Ein politischer Entscheider habe ihm dazu gesagt: „Die Frage ist, wie lange die Deutschen zahlen wollen„. Daraufhin habe er, Starbatty, geantwortet: „Und die andere Frage ist: Wie lange kann Frankreich zahlen.“

Starbatty brachte den Gästen der MIT im Ratinger Relexa-Hotel – full house trotz Fußballs – nur zwei gute Nachrichten. Die Italiener und Griechen hätten jetzt mit Mario Monti und Lucas Papademos zwei über alle Zweifel erhabene wirtschaftlichen Fachleute an der Spitze. Und: Die CDU habe dazu gelernt – nachdem die Rettung Griechenlands anfangs „alternativlos“ war, vertrete Merkel jetzt die Haltung, Griechenland könne durchaus austreten.

Allerdings beunruhige ihn die Merkel-Ankündigung sehr, man müsse in Europa „durchregieren“ können. Dies bedeute nicht weniger als dass das Königsrecht der Parlamente, die Verfügung über das Budget, beschnitten werden solle. [Read more]

Dirk Krüssenberg darf sich jetzt als Rekordhalter fühlen

September 15, 2011

Diese Drei hüteten viele Kästen: Dirk Krüssenberg (links) debütierte als Torwart 1966 bei Fortuna Düsseldorf, Sepp Maier und Olli Kahn schwangen mit ihm den Golfschläger in Österreich

Seit Jahren ist der Düsseldorfer Marketing Club Präsident Dirk Krüssenberg einer der drei Vorstände der GOFUS in Österreich, einer Vereinigung der Golfs spielenden Fußballer und Skifahrer, die just in Kitzbühel ihr alljährliches Charity-Turnier absolvierte. Unter den Teilnehmern waren  neben den Ex-Kickern  Dieter Hoeness und Stefan Reuter auch die Torwart-Legenden Sepp Maier und Olli Kahn. Ergebnis des Turniers: 10.000 Euro für Spielplätze in armen österreichischen Gemeinden.

Dirk Krüssenberg erfuhr dieser Tage, dass er einen Rekord hält, von dem er selbst nichts wußte. Der Leverkusener Torhüter Bernd Leno wurde, nachdem er drei Spiele ohne Rundes im Eckigen absolvierte, dass nur Dirk Krüssenberg noch längere Zeit „ohne“ überstanden habe. Der Ex-Fortune Dirk fing sich nach 310 Spielminuten den ersten Ball ein, das waren immerhin dreieinhalb Spiele… Ja, ein bisken stolz ist er schon darauf…

PS: Wikipedia (englisch) hatte den Rekord schon registriert.

Hunger weltweit – Gabriels Biosprit-Wahn trägt Mitschuld

April 13, 2008

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Protest gegen hohe Lebensmittelpreise in Haiti – Foto: Reuters

Wenn das Problem nicht so ernst wäre, könnte man sich jetzt in Häme suhlen: Ausgerechnet die fehlgeleiteten Ökofreaks vom Schlage Sigmar Gabriel, Claudia Roth & Co. tragen mit ihrer Biosprit-Propaganda zum Hunger in der Welt bei.

Hunger weltweit, ein großes Thema bei der Frühjahrskonferenz des Internationalen Weltwährungsfonds (IWF). Der IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn malte ein rabenschwarzes Szenario:

„Wenn die Lebensmittelpreise sich weiter so entwickeln wie zur Zeit…, werden die Auswirkungen schrecklich sein“, sagte Strauss-Kahn auf einer Pressekonferenz. „Hunderttausende werden an Hunger sterben…, was zur Zerrüttung des wirtschaftlichen Umfelds führen wird“.

In Ländern wie Haiti und Ägypten waren bereits Zehntausende auf die Straße gegangen und hatten gegen die hohen Brotpreise demonstriert, die im hohen Maße dadurch zustande kommen, dass weltweit zunehmend Flächen für den Anbau von Raps zur Biosprit-Erzeugung genutzt werden.

Öko-Autor Franz Alt listet die drei Punkte des Raps-Dilemmas auf seiner „Sonnenseite“ auf:

Erstens: Weil Raps relativ wenig Biomasse produziert, kann selbst bei großflächigen Anbau relativ wenig Ökoenergie daraus gewonnen werden. Deshalb wird immer mehr Biosprit aus Übersee importiert. Dadurch aber werden dort wertvolle Regenwälder zerstört und Monokulturen gepflegt – beides ist nicht ökologisch.
Zweitens: Die großen Ölkonzerne interessieren sich nicht für die Ökologie, sondern nur für ihren Profit und kaufen Biosprit als Beimischung zum herkömmlichen Diesel auch für deutsche Autos dort, wo er am billigsten  ist. So aber wird Bioenergie zum Klimakiller statt zum Klimaretter.
Und drittens: Mindestens zehnmal soviel  Autos wie bisher von der Autowirtschaft angegeben vertragen die geplante Biosprit-Beimischung noch nicht.

Entwicklungshilfe-Ministerin Heide Wieczorek-Zeul bei der IWF-Tagung laut Spiegel Online: Die Beimischungspflichten für Agrarkraftstoffe zu normalen Kraftstoffen müssten daher erst einmal ausgesetzt werden. Nach ernstzunehmenden Untersuchungen gingen 30 bis 70 Prozent der Nahrungsmittel-Preissteigerungen auf den forcierten Anbau und die Verwendung von Pflanzen für Kraftstoffe zurück. „Die Beimischungsziele für Agrarkraftstoffe weltweit müssen auf den Prüfstand“, forderte sie daher.

Dazu zwei Fragen:

1.) Die „Rote Heidi“ und Umweltbengel Gabriel sitzen in einer Regierung. Reden die nie miteinander?  

2.) Gabriel produziert nur Probleme anstatt sie zu lösen. Wozu brauchen wir einen Umweltminister, wenn er nur zur Schädigung der Umwelt beiträgt (auch mit Soloflügen im Jet)?

Düsseldorf Headlines, Montag, 17. September

September 17, 2007

BILD: Für 76 Millionen! ALLES NEU BEI DER RHEINBAHN – Mehr Service für 700.000 Fahrgäste

EXPRESS: Markenware gefälscht – Razzia auf der GDS – SCHLAG GEGEN DIE SCHUH-MAFIA

NRZ Düsseldorf: DER ANDI UND DER DOC – Geschichte. Cyrus Kahnamui, Chirurg in der Ulmer Höh‘, hatte Top-Terrorist Andreas Baader über sechs Monate in seiner Obhut

RHEINISCHE POST: STREIT UM RATHER MOSCHEE – Der Plan der muslimischen Gemeinde, im Rather Bahnhof Gebetsräume einzurichten, stößt auf Kritik. Die Moschee ziehe Besucherströme aus dem Umland an, argumentieren Gegner. Eine Baugenehmigung steht noch aus.

WZ Düsseldorfer Nachrichten: ZOLL SPÜRT 343 PLAGIATE AUF – Schuhmesse. Die Ermittler aus Essen gingen auf der Schuhmesse GDS/GKS gegen Produktpiraten vor.

Hinweis: Zeitungen in alphabetischer Reihenfolge. Eigentliche Headline in Versalien.

Düsseldorf ist deutsche Werbehauptstadt

Juni 14, 2007

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Werbung aus Düsseldorf (TBWA) – Olli Kahn hechtet für adidas über die Autobahn am Münchner Flughafen. Die Werbeidee hat Chancen, in Cannes einen „Löwen“ zu gewinnen. 

Düsseldorfs Werbeagenturen erwirtschafteten im Jahr 2005 einen Umsatz von 4,24 Milliarden Euro. Das hat die städtische Wirtschaftsförderung ermittelt. Damit ist Düsseldorf Deutschlands Werbehauptstadt und verweist Hamburg, Köln, Frankfurt und München auf die Plätze. Seit zwölf Jahren in Folge sei damit die Landeshauptstadt der erfolgreichste Werbestandort Deutschlands.

Dabei sind in Düsseldorf mit 971 Agenturen nur etwa halb so viele Unternehmen ansässig wie beispielsweise in Hamburg (1.889 Agenturen). Auch München (1.824 Agenturen) und Köln (1.253) verfügen über mehr Unternehmen.

In Punkto Umsatz machen jedoch die Agenturen aus Düsseldorf das Rennen. Sie erwirtschafteten fast die Hälfte des NRW-Werbeumsatzes und deutlich mehr als die Werbekonzerne aus den Konkurrenzstandorten Hamburg (2,05 Milliarden Euro), Köln (1,72 Milliarden Euro), Frankfurt (1.55 Milliarden Euro) und München (1,12 Milliarden Euro). Die Düsseldorfer Agenturen beschäftigen rund 6.600 Mitarbeiter.

Zur Spitzengruppe der Agenturen in Düsseldorf gehören BBDO, TBWA, Grey Global Group, die Publicis Gruppe und Euro RSCG. Dirk Krüssenberg, Präsident des Marketing Club Düsseldorf: „Der Erfolg der Agenturen in Düsseldorf beruht auf dem kreativen Potenzial in dieser Stadt. Die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen im Marketing Club unserer Stadt reflektiert den Erfolgstrend.“

Ja, das ist Werbung 2007!

Juni 3, 2007

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Die größte Brücke in der City von Rotterdam. Die Brücke öffnet sich, der Smart fliegt – na ja, zumindest sieht’s so aus

Klassische Kommunikation, gemeinhin Werbung genannt, ist im kreativen Suchmodus. Die Aufmerksamkeit der Menschen verlagert sich stark von Print zum Internet, dadurch ändern sich Gewohnheiten, die Art, wie Wahrnehmung funktioniert. Die Düsseldorfer Agentur BBDO hat sich jetzt für den Bottroper Mercedes-Veredler Bodo Buschmann (Brabus) eine wirklich aufmerksamkeitsstarke Sonderwerbung einfallen lassen. Ein Smart-Brabus, ein Blechknubbel mit 101 PS, ist an einer zentralen Rotterdamer Brücke so plakatiert, dass beim Öffnen der Brücke der Eindruck entsteht, das Auto flöge hinüber. Auch im Hamburger Miniaturland, der größten Modelleisenbahnanlage Deutschlands, hinterließ BBDO Duftspuren. die Kampagne knallte, Verkaufserwartung erfüllt. Ähnlichkeiten mit der Kampagne für adidas mit Oliver Kahn während der WM sind rein zufällig. Man wird mehr von dem Zeugs sehen, freuen wir uns drauf. PS: Die Brabus-Miniraketen gibt’s für 35.000 Euro. Dafür sind sie aber mit wenig mehr als sechs Litern Verbrauch sparsam und sehen auch wirklich gut aus :-). Hinweis. Info entdeckt auf dem neuen Düsseldorfer Blog www.dus-blog.de.

Marketing Club Düsseldorf: Bleibt alles anders? Werbecracks Bernd M. Michael (Grey) und Hubertus von Lobenstein (TBWA) über Werbung im Wandel

Mai 20, 2007

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Hingucker: Olli Kahn hechtet für adidas am Airport München über die Autobahn. Fotos davon wurden weltweit in hoher Milionenzahl gedruckt

So eine „steile Lernkurve“ wie in jüngster Zeit habe er noch nicht erlebt, bekannte Hubertus von Lobenstein, CEO der Werbeagentur TBWA (u.a. adidas, apple, Nissan). Mit Werbe-Legende Bernd M. Michael (Grey) gestaltete der Chef der Düsseldorfer Agentur vor Mitgliedern des Marketing Club Düsseldorf eine spannende Tour d’Horizon durch 50 Jahre Werbung.

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Werbe-Legende Bernd M. Michael (links) und Werber Hubertus von Lobenstein (CEO TBWA) – Foto: Silvia Gertler

Was war, was bleibt, was wird? Werbisch der Slogan des Abends bei Grey: „Bleibt alles anders“. Werbung muss Marken bilden, Werbung muss verkaufen, das galt, das gilt. Lobenstein sprach mit dem Begriff der „Lernkurve“ die neuen innovativen Kommunikationswege an: Internet, PR durch massiv wirksame Einzelmaßnahmen, virale Kommunikation (die von Internet Usern weiter verbreitet wird (viral = sich wie ein Virus verbreitend) usw.. Für spektakuläre Einzelmaßnahmen steht u.a. der über die Autobahn am Airport München hechtende Olli Kahn, ein Motiv, das on- und offline weltweit ein Millionenhit war. Wie immer Werbung daherkommt, „das Produkt ist der hero“, da gibt’s für Bernd M. Michael kein Vertun. Er sprach damit den verhängnisvollen Fehler vieler Agenturen an, das beworbene Produkt mit einprägsamen und als lustig empfundenen Effekten zu überlagern, so dass man sich zwar an den Spot jedoch nicht mehr an das Produkt erinnert.

Weisheiten der Werber:

  • Testimonials in der Werbung (Produktwerbung mit Promis): Beide Werber sind skeptisch. Bernd M. Michael: „Was macht der Haribo-Bär ohne Gottschalk, wenn’s den mal nicht mehr gibt?“
  • Aktuelle und künftige Werbung: Immer neue Kommunikationsmöglichkeiten stellen eine kreative Herausforderung für die Markenführung dar
  • Zeitungen, Zeitschriften verlieren an Macht und Auflagenhöhe. Bernd M. Michael: „Verlagshäuser müssen sich als Content-Häuser begreifen.“ Nicht das Medium sei wichtig sondern die Inhalte und die Kompetenz.
  • Beispiel für Marketingfehler: Das Anbieter-, Produkt- und Tarif-Wirrwarr im Mobilfunkbereich
  • Beispiele für Marketing-Glücksfälle: Die line extension (Spreizung der Marke) bei Nivea – von der Creme in der blauen Dose zu einer Produktvielfalt rund um die Körperpflege für alle Zielgruppen.
  • Höhepunkte der Oldie-Spots: Das HB-Männchen („Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“), Camel Filter („Ich gehe meilenweit für Camel Filter“) BMW (Positionierung des Motorrad-Herstellers im Automarkt mit dem Slogan „Freude am Fahren“)

 

 

Warum wir heute die Gauchos in die Pampa jagen

Juni 30, 2006

Die Dortmunder RUHR NACHRICHTEN haben gleich 30 Gründe zusammen getragen, warum wir heute die Gauchos in die Pampa jagen:
1.Weil wir danach wieder in Dortmund spielen dürfen, und da sind wir bekanntlich unschlagbar (14 Spiele/13 Siege). Finaaale, ohoooooo!
 
2.Weil wir nicht wollen, dass dieser völlig durchgedrehte Diego Maradona noch in der geschlossenen Abteilung landet.
 
3.Weil bei uns ehemalige Taxifahrer nicht Bundestrainer, sondern höchstens noch Außenminister werden dürfen.
 
4.Weil Argentinien noch mehr Schulden hat als Schalke und Dortmund zusammen.
 
5.Weil Metze ohne Bart wieder so normal aussieht.
 
6.Weil Klinsi noch früh genug 1. Klasse nach Kalifornien fliegen wird (auf DFB-Kosten).
 
7.Weil die Media-Markt-Werbung mit den holländischen Verlierern und dem WM-Pokal („Das wäre ihr Preis gewesen!!!“) nach deutschen Siegen noch mehr Spaß macht.
 
8.Weil wir doch nicht blöd sind.
 
9.Weil Goleo ohne Hosen keinen Tango tanzen kann.
 
10.Weil wir argentinische Steaks immer schön weich klopfen.
 
11.Weil wir so gerne singen: Don‘t cry for me Argentina.
 
12.Weil Poldi im Kölner Dom für einen Sieg gebetet hat (schon vor der WM).
 
13.Weil wir die argentinischen Fußballer so haben wollen wie Gabriela Sabatini: hübsch anzusehen, aber meist erfolglos.
 
14.Weil die Gauchos zwar mehr Pferde haben, wir aber die besseren Reiter.
 
15.Weil uns 185 Millionen Brasilianer am Freitag die Daumen drücken werden.
 
16.Weil Argentinien von Argentum (lateinisch für Silber) kommt. Gold holen wir!
 
17.Weil die Argentinier zwar Feuerland haben – aber unsere Jungs Feuer im Hintern.
 
18.Weil wir die Engländer selbst besiegen wollen.
 
19.Weil wir vorher gerne auch Italien nach Hause schicken wollen.
 
20.Weil unser Geld noch was wert ist.
 
21.Weil die BILD Lothar Matthäus nie wieder als neuen Bundestrainer fordern darf.
 
22.Weil BILD für Klinsi sonst die fingierte Kündigung von Berti Vogts aus dem Jahr 1994 umtexten muss: Herr Klinsmann, bitte unterschreiben sie hier…
 
23.Weil Argentiniens Abwehrzwerge eher in unsere Vorgärten als in unser Olympiastadion passen.
 
24.Weil wir weiter singen wollen: „54, 74, 90, 2006 (…) mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein, werden wir Weltmeister sein.“
 
25.Weil unsere Jungs beim Elfmeterschießen fester draufhalten als die Schweizer.
 
26.Weil Olli Kahn es auf der Bank so schön findet. Also soll er da sitzen bleiben.
 
27.Weil wir einmal gemein sein dürfen (siehe Punkt 26).
 
28.Weil wir Lahm haben, aber nicht lahm spielen.
 
29.Weil unsere Jungs Franz Beckenbauer und seiner Heidi die Flitterwochen-Hubschraubertour nicht verderben.
 
30. Deshalb.