Die 751 “No Go-Zonen” in Frankreich

November 29, 2006

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Aufruhr in Frankreich – Staat verliert Kontrolle

Wenn Sie planen, Frankreich zu besuchen – zu Weihnachten oder über Neujahr, meiden Sie vielleicht besser die folgenden Straßen – dies sind die 751 offiziellen “No Go Zones” in Frankreich – Regionen, die Sie meiden sollten. Hintergrund: Sogar die renommierte jedoch in letzter Zeit politisch mitunter blinde Agentur Reuters schreibt wie folgt: “Mit Steinen beworfen, geschlagen und beleidigt, ihre Autos von Horden feindlicher Jugendlicher angezündet, die französische Polizei steht einem städtischen Guerilla-Krieg gegenüber, wenn sie die heruntergekommenen Stadtviertel betritt, die die Außenbezirke der größten Städte bilden”. Weiter geht’s hier, leider nur auf englisch. Die “No Go Zonen” Frankreichs werden euphemistisch “Zones Urbaines Sensibles” genannt, berichtet der Blog “danielpipes.org“, (auf deutsch: “Sensible Städtische Zonen”). bei der letzten Zählung waren es 751. Es handelt sich dabei, so der gut informierte Blog, “um Orte, die der französische Staat nicht (mehr) kontrolliert. Sie reichen von zwei Zonen in der mittelalterlichen Stadt Carcassonne bis zu zwölf in der stark muslimischen Stadt Marseilles.” (Eindrucksvolle Bilder HIER von einer amerikanisch-israelischen Website).

Deutsche Jugendrichter sehen “Voodoo-Kriminalpolitik”

Januar 12, 2008

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Initiierte breite Diskussion: U-Bahn-Schlägerei 

Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) lehnt laut FAZ die Forderungen nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts ab. Für die Behauptung, harte Strafen schreckten ab, gebe es keine empirischen Erkenntnisse.

Es gibt auch keine empirischen Erkenntnisse über die Unfehlbarkeit deutscher Richter, wohl aber berechtigte Klagen über Opfer- statt Täterschutz und darüber, dass Jugendliche die “Härte des Gesetzes” nicht zeitnah zur Strafverübung spürten.

Wolfgang Heinz, Kriminologe und DVJJ-Funktionär erklärt (laut FAZ von heute), es ließen sich keine zuverlässigen Aussagen über eine höhere Neigung zur Kriminalität bei Jugendlichen aus Einwandererfamilien ausmachen. Nicht härtere Strafen seien angebracht, sondern es müsse etwas gegen die Perspektivlosigkeit und die Gewalt in den Familien getan werden.

Oberstaatsanwalt Roman Reusch aus Berlin hat sich zum Thema ausländische Intensivtäter im Sommer letzten Jahres und aktuell zu Wort gemeldet. Reusch ist der Mann an der Front, der die No-Go-Zones für Deutsche und die herrschenden Brutalo-Youngsters bestens kennt. Er würde den merkwürdigen Thesen der “Alles ist gut”-Fraktion der Jugendrichter – siehe insbesondere hier den Beitrag über “Voodoo-Kriminalpoltiik” – wohl energisch widersprechen, die etwa nahelegen, ein verändertes Anzeigeverhalten verfälsche Statistiken.

Pulverfass Paris

November 26, 2007

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Feuer in Pariser Vorort

Letztes Jahr ging’s genauso los: Zwei Jugendliche tot – und die Vorstädte brennen. Der Aufstand in den Banlieus, den No-Go-Zones, kam 2006, nachdem zwei Jugendliche vor der Polizei flohen und in einer Trafostation den Tod fanden – weil sie sich dort versteckt hatten.

Dieses Jahr knallten zwei offenbar marokkanische Jugendliche ohne Helm auf einem geklauten Motorrad in einen Polizeiwagen. Die Staatsanwältin sagt, nach aktuellem Ermittlungsstand hätten die Polizisten die Beiden gar nicht sehen können, bis zum Aufprall. Zeugen bestätigen die Aussagen der Polizisten. Dennoch: Aufstand in den Vororten, 26 verletzte Polizisten und Feuerwehrleute, brennende Autos, darunter auch ein Polizeiwagen; eine Polizeistation, ein Bus gingen in Flammen auf.

Mit dem Kärcher, kündigte letztes Jahr der damalige Präsidentschafskandidat Nicolas Sarkozy martialisch an, werde er die Banlieus säubern. Doch der gewaltige Reformstau des Landes setzt andere Prioritäten, Frankreich, traditionell sehr streikfreudig, streikt gegen den Abbau überkommener Privilegien. Die Probleme schwelen weiter, Paris bleibt ein Pulverfass. Und nicht nur in der Hauptstadt brodelt es. Wie Großbritannien hat Frankreich ein massives Migranten-Problem.