Spannende Neuproduktionen und große Premierenvielfalt – Oper und Ballett am Rhein präsentieren Saisonprogramm

Juli 1, 2021

Endlich wieder Kultur – die Spielzeit wird hochinteressant – Foto: Andreas Endermann

Mit Vorfreude und Optimismus blickt die Deutsche Oper am Rhein auf die Spielzeit 2021/22. Verbunden mit der Zuversicht, die kommende Saison ohne pandemiebedingte Unterbrechungen und mit zunehmend weniger Einschränkungen gestalten zu können, plant sie ab 3. September rund 260 Opern- und Ballett-Vorstellungen auf den beiden großen Bühnen im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg.

Durch eine Fülle spannender Neuproduktionen, die bisher noch nicht gezeigt werden konnten, ist die Premierenvielfalt diesmal besonders groß: Mit Premieren von elf Opern- und sieben Ballettproduktionen, zwölf Werken aus dem Opernrepertoire, Gala- und Sonderveranstaltungen beider Sparten will sich die Deutsche Oper am Rhein ihre beiden großen Bühnen Stück für Stück zurückerobern. Erneut gewachsen ist das Angebot für Kinder und Jugendliche: Sie können Musiktheater und Tanz auf den großen und kleinen Bühnen beider Häuser, in Kitas und auf Schulhöfen erleben. Das neue Projekt „UFO – Junge Oper Urban“ macht mit seiner eigenen mobilen Spielstätte an vier verschiedenen Orten in Düsseldorf und Duisburg Station und feiert vier Uraufführungen.

Eröffnet wird die Saison mit einer spartenübergreifenden Produktion von Oper und Ballett: Béla Bartóks Meisterwerk „Herzog Blaubarts Burg“ kommt in einer Inszenierung von Ballettdirektor [Read more]

„Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ hinterfragt Religion im Zakk

April 17, 2011

Fragen über Fragen: Was hat Religion eigentlich mit Bildung zu tun? Warum gibt es Religionsunterricht? Warum gibt es in NRW noch Konfessionsschulen? Was macht die Bildungspolitik und wie meldet man sich vom Religionsunterricht ab? Warum bekommen unsere Kinder die spannendsten Fragen des Lebens von Religionen mit Wahrheitsanspruch beantwortet? Wie finden wir diese religiösen Antworten? Wer will den „bekenntnisorientierten Islamunterricht“? Kommen die wahrhaft spannenden Fragen der Naturwissenschaft in der Grundschule zu kurz? Finden wir es noch zeitgemäß, dass die neugierigen Kleinen zwar so manche Story aus der Bibel aber noch lange nichts von der Evolution erfahren?

Antworten will der Düsseldorfer Aufklärungsdienst liefern, der am Dienstag, dem 3. Mai (20 Uhr), zu Vortrag und Diskussion zum Thema: „Religion ist kein Unterricht!“ einlädt. Der „Düsseldorfer Aufklärungsdienst“ ist eine neue Veranstaltungsreihe und versteht sich als säkulare Variante des „Gottesdienstes“, als „Feier für Vernünftige“, oder einfach nur erste, verlässlich säkulare Institution der Stadt Düsseldorf “ mit immerhin 46% konfessionsfreien Einwohnern“.

Bei der Veranstaltung kooperieren zakk und die Giordano-Bruno-Stiftung, in der Künstler Jacques Tilly und seine Frau Ricarda Heinz führend engagiert sind.  Giordano-Bruno (Zeichnung) war ein italienischer Priester und Philosoph, den die katholische Kirche im 16. Jahrhundert auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Eine intelligente Darlegung der Thesen der Stiftung sehen Sie hier, kurz und knapp, in diesem Video.

Armin Laschet: Eine kleine Bilanz der Regierungsarbeit des Mannes, der Jürgen Rüttgers als Parteichef der CDU in Nordrhein-Westfalen folgen möchte

August 8, 2010

Armin Laschet, der als Integrationsminister vielerlei Fehleinschätzungen unterlag und Integration überwiegend als Aufgabe der Aufnahmegesellschaft sah, will nun Jürgen Rüttgers als Chef der CDU in NRW nachfolgen. In der letzten Woche warf er seinen Hut in den Ring und düpierte damit den Umweltminister Norbert Röttgen, der sich gleichfalls Chancen auf das Amt ausrechnet. Hier ein kleiner Rückblick auf zwei Jahre Regierungsarbeit Laschets, der sich in diesen Tagen mit konservativen Äußerungen zu Wort meldet – ein Novum.

Am 7.1.2008 berichtet die Rheinische Post über eine Pannenserie Laschets, der in einem autorisierten Interview die Städte Bedburg-Hau und Neukirchen-Vluyn ebenso verwechselte wie eine offene Jugendhilfeeinrichtung mit einem Erziehungscamp.

Am 30. 1.2008 berichtet die FAZ über einen von Armin Laschet initiierten Offenen Brief, mit dem der NRW-Integrationsminister Roland Koch in den Rücken fällt. Tenor: Die Einbindung von Einwanderern sei „so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zu einem schnellebigen Wahlkampfthema degradiert werden“ dürfe. Laschet unterschrieb in feiner Gesellschaft: Unter den 17 Unterzeichnern: Ruprecht Polenz (kämpft verbissen für einen Türkei-Beitritt der EU), der damalige Kölner OB Fritz Schramma (islamophil, hält öffentlich Händchen mit DITIB-Funktionär Yildirim) und die Parteilinke Rita Süßmuth.

Die Rheinische Post interviewt am 3.5. 2008 den promovierten Islamwissenschaftler Michael Kiefer über eine „Handreichung“ des Laschet-Ministeriums (link mittlerweile gelöscht!). Kiefer: „Ich halte die gesamte Handreichung aus dem Laschet-Ministerium für weit übers Ziel hinaus geschossen. Würden die Schulen den Empfehlungen folgen, würden sie doppelte Standards einführen und müssten praktisch für alle Sonderfall-Regelungen einführen. Das kann es nicht sein.“

[Read more]

Muslimischer Gebetsraum im Gymnasium: NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) erfreut über Gerichtsentscheidung

Oktober 1, 2009

Das Berliner Verwaltungsgericht hat diese Woche entschieden, der Klage eines 16-jährigen Gymnasiasten auf Einrichtung eines Gebetsraums in seinem Gymnasium in Wedding stattzugeben. Diese Entscheidung ist höchst umstritten.

Der SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky erklärte:

„Es steht nicht in meiner Kompetenz, ein Urteil der unabhängigen Gerichtsbarkeit zu kommentieren. In der Sache macht es die Integration nicht leichter. Das ist ein weiterer Schritt zur Verfestigung der Parallelgesellschaften und zur Spaltung der Gesellschaft. Glaubensfragen sind Privatsache. Es ist nicht Aufgabe des Staates, öffentliche Räume für religiöse Handlungen zur Verfügung zu stellen“.

BILD fragt aus diesem Anlass heute „Kuschen wir zu viel vor dem Islam?“ Der jüdische Publizist Ralph Giordano erklärt in dem Artikel:

„Ich bin entsetzt. Wenn das Schule macht, müssen demnächst ganze Turnhallen dafür leer geräumt werden. Für mich ist die Nadchgiebigkeit der deutschen Justiz der eigentliche Skandal. Denn der Grundsatz der Trennung von Kirche und Staat wurde hier aufgehoben.“

NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU / Foto) dagegen zeigt sich erfreut über das Urteil und outet sich damit als Vertreterin der Linie ihres Parteikollegen Armin Laschet, der Integration stets so versteht, dass die Gesellschaft Forderungen der Muslime bereitwilligst nachzukommen habe.

Sommer in der Neuen Westfälischen Zeitung:

„Wir wollen es den muslimischen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihren Glauben in den Schulalltag zu integrieren. So sind die Schulen aufgefordert, die besondere Situation muslimischer Schülerinnen und Schüler zu respektieren und auch darauf einzugehen“

Sommer will sogar noch weiter gehen: Muslimische Feiertage sollen an Schulen geachtet werden, für den Schwimmunterricht habe sich mit dem Burkini (Ganzkörperanzug) eine Lösung gefunden und Prüfungstermine sollten nicht auf islamische Feiertage gelegt werden.

CDU-Mitgliedern stellt sich hier die Frage, was an Frau Sommers Haltung christdemokratisch ist. Als Demokrat muss man fragen, ob Frau Sommer anerkennt, dass dieser Staat ein säkularer Staat ist.

Barbara Sommer und Sexualaufklärung für Acht- bis Zwölfjährige

FDP Düsseldorf: Ratsfrau will Muslimas Badeanzüge kaufen: Frau Strack-Zimmermann, bitte übernehmen Sie!

Mai 27, 2009

Die Stadt Düsseldorf soll für Muslimas Badeanzüge kaufen, die den gesamten Körper vom Kopf bis zu den Waden bedecken. Das fordert ausgerechnet eine FDP-Ratsfrau. Monika Lehmhaus (Foto) setzte sich, wie die Rheinische Post heute berichtet,  am Montag bei einer Sitzung des Ausländerbeirats dafür ein, dass die Stadt per Kauf so genannter Burkinis Schülerinnen das Schwimmen ermöglicht, die bisher aus „religiösen Gründen“ nicht am Schwimmunterricht teilnehmen.

So ein dummes Zeug von einem FDP-Mitglied!

  • Das Oberverwaltungsgericht Münster hat letztinstanzlich entschieden, dass Muslimas am Schwimmunterricht teilzunehmen haben. Ohne Wenn und Aber. Aktenzeichen: 19 B 1362/08. Hier Bericht dazu.
  • Auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat 2005 und zuletzt in diesem Monat entschieden, dass Muslimas am Schwimmunterricht teilnehmen müssen. Die Absurdität und Skurrilität der angeblich religiös begründeten Fitness-Verweigerung zeigt dieser Artikel auf spiegel online sehr gut auf.

Bei dem Verbot der Teilnahme am Schwimmunterricht geht es nicht um Religion sondern um [Read more]

Gefährliche „Südländer“, der Maulkorb von Ingo Wolf und ein Integrationsminister Laschet, der dazu lernt

März 10, 2009

Die Landesregierung, namentlich Innenminister Ingo Wolf, FDP (Foto), hatte sich in einem Runderlass im Dezember „mit Regelungen zum Schutz nationaler Minderheiten vor Verwendung diskriminierender Minderheitenbezeichnungen durch Polizeibehörden befasst.“

Dazu gehört, knapp gesagt, dass die Nationalität von Tätern nicht mehr genannt werden darf, bzw. nur dann, „wenn sie für das Verständnis eines Sachverhalts oder für die Herstellung eines sachlichen  Bezuges zwingend erforderlich ist.“

Die politische Korrektheit und Sorge, Minderheiten zu stigmatisieren, man könnte auch sagen, die Absicht Dinge beim Namen zu nennen, führte  schon vor längerer Zeit zur Einführung des Begriffs der Südländer. Das Südland findet man nicht im Atlas, doch seine Bewohner spielen in der Kriminalstatistik eine gewichtige Rolle. In Berlin hat man die Nationalitäten von Gewalttätern erfasst, in Hamburg nicht, doch  Welt Online kümmerte sich darum.  [Read more]

DRK-Jugend wirbt für Kopftuch in der Schule – in Düsseldorfs Uni wird das „Schamtuch“ Freitagnachmittag diskutiert

Januar 22, 2009

Wer gedacht hatte, Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes sei es, Blutspenden zu organisieren und soziale Dienste zu erbringen, mag sich bei diesem Motiv wundern: Das Jugendrotkreuz stellt eine Schülerin mit Kopftuch in den Mittelpunkt einer Kampagne. Details siehe hier: www.deine-staerken.org. Hier erfährt man, dass unsere ganz und gar nicht christdemokratische Familienministerin und Gender Mainstreaming-Förderin Ursula von der Leyen zu den Unterstützern gehört.

„Aufklären statt verschleiern – Islam in Deutschland – Kopftuchfreie Schulen, auch für Schülerinnen“, das ist das Motto einer großen Podiumsdiskussion, die am Freitag, dem 30. Januar, 16 Uhr,  in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Hörsaal 3E Gebäude 23.21 über die Bühne geht.

Veranstalter sind: der Zentralrat der Ex-Muslime, Kritische Islamkonferenz, Hintergrund-Verlag, Children First Now, I.so.L.De

Die prominenten Diskutanten:

  • Mina Ahadi, die exil-iranische Menschenrechts-Aktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, den sie gegründet hat
  • Autor Ralph Giordano
  • Emel Zeynelabidin (hat nach 30 Jahren das Kopftuch abgelegt)
  • Gabi Schmid, Sozialpädagogin in der Lern- und Sprachförderun (ging wegen der Untersagung des Kopftuchverbots an der Düsseldorfer Anne-Frank-Realschule mit einer Petition an den Landtag)
  • Sonja Fatma Bläser (Autorin von Hennamond, in der Migrantenberatung tätig)
  • Collin Schubert, Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau e.V.

Die Tänzerin Parvaneh Hamidi, gebürtige Perserin, einst Schah-Gegnerin, nach Deutschland geflohen und jetzt hierzulande als Kabarettistin unterwegs, setzt das Thema Kopftuch künstlerisch um. Dr. Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) moderiert. Der Eintritt kostet 10 Euro.

[Read more]

Mutiger Schulleiter: Rüffel im Kopftuchstreit

Oktober 13, 2008

Bernd Hinke, Leiter der Anne-Frank-Realschule an der Ackerstraße, hat sich – wir haben berichtet – gegen Kopftücher an seiner Schule ausgesprochen. Begründung: Wir lebten „in einem Land, das an christlichen und demokratischen Werten orientiert ist. Das Kopftuch wird von uns als Symbol der Unterdrückung der Frau und fehlender Gleichberechtigung betrachtet. Es widerspricht somit nicht nur den entsprechenden Bestimmungen des Grundgesetzes, sondern auch den Werten, die wir unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln wollen.“

Jetzt hat die Bezirksregierung den Schulleiter dafür gerüffelt. Hinke kündigte in BILD heute eine Erklärung an, man darf gespannt sein. Der engagierte Pädagoge hatte kürzlich eine verbindliche Schulkleidung (siehe Foto) eingeführt, für die sich bereits rund 350 von 500 Schülern entschieden. Als Kopfbedeckungen gibt’s Baseball Caps und Ohrwärmer, Kopftücher sind nicht dabei. [Read more]

Claudia Roth: Wahrnehmungsdefizite

Februar 17, 2008

Die Grüne Claudia Roth hat ganz offensichtliche Wahrnehmungsdefizite. Erdogans „bemerkenswerter Besuch“ habe dazu beigetragen, „negative Emotionen zu mindern“, verbreitet sie auf ihrer Homepage. Außerdem habe er „als erster türkischer Ministerpräsident so klar dazu aufgerufen, sich zu integrieren“.

Erdogans nationalistischen Auftritt hatten parteiübergreifend Politiker abgelehnt. Hier die schreckliche Rede, von der WELT im Wortlaut dokumentiert und auf Korrektheit geprüft.

Claudia Roth ist nicht nur beeindruckt von Erdogan, sie liebt auch die Türkei von Herzen, wie dieses Video demonstriert.

Hier ein Offener Brief von Schriftsteller Dr. Ralph Giordano an Kölns OB Fritz Schramma aus Anlass der Rede Erdogans.

Deutschland kapituliert vor der „Tagesschau“

Dezember 12, 2007

tagesschau1.jpg

Das Info-Sturmgeschütz der ARD, die „Tagesschau“, ist ein Rohrkrepierer. Was unsereiner sich schon lange dachte und mit dieser Einstellung nicht allein war, hat jetzt eine von der Fernsehzeitschrift TV DIGITAL durchgeführte Umfrage belegt: Deutschlands Fernsehzuschauer kapieren die „Tagesschau“ nicht.

Man könnte es auch anders formulieren: Die Tagesschau-Redaktion ist zu blöd, Inhalte so zu vermitteln, dass sie beim Zuschauer ankommen. Mit in der „Tagesschau“ häufig verwendeten Begriffen wie „Vorteilsabschöpfung“, „Koalitionsfreiheit“, „Schutzschrift“ und „Pflegestützpunkt“ können die Zuschauer nichts anfangen. ARD Aktuell Chefredakteur Dr. Kai Gniffke zu TV DIGITAL über die hohe Schule der Informationsvermittlung: „Gelegentlich gibt es bei uns starken Zeitdruck. Es würde die 15-minütige ‚Tagesschau‘ überfordern, wenn sie sich wie die Volkshochschule der Nation aufführte.“

Türkeistudien mit viel Alkohol

November 21, 2007

Faurk%20Sen.jpg

Im Visier des Rechnungshofs: Faruk Sen 

Faruk Sen, Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen, steht schwer im Feuer. Der lebenslustige Türke, ein häufiger Gast in Düsseldorf, verblüffte den Rechnungshof mit spektakulären Bewirtungsrechnungen, wobei der Alkoholkonsum besondere Aufmerksamkeit erregte. Auch seine persönlichen Bezüge – mehr als 8000 Euro im Monat, Dienstwagen, fette Pensionsansprüche von 60.000 Euro jährlich – gruben den Rechnungsprüfern Sorgenfalten in die Stirn. Hier eine Zusammenstellung von Artikeln über den Sachverhalt. Hier Beiträge im Düsseldorf Blog über das Institut:

Institut für Türkeistudien will stärkeren Islam in Deutschland – Ratsmodell soll’s regeln

Deutsch-Türken unter uns sehen „Kampf der Kulturen“

Ralph Giordano: Koran ist „Lektüre des Schreckens“

Soziologin Necla Kelek: Kölner Moscheebau eine politische Demonstration des türkischen Islam in Stein

Oktober 24, 2007

kelek11.jpg

Das Magazin CICERO hat für seine aktuelle Ausgabe die in der Türkei geborene Soziologin Necla Kelek (Foto) zum Thema Moschee einvernommen. Die Autorin einer Reihe von Büchern bringt die Dinge wie stets auf den Punkt, nennt das Kopftuch „politische Mode“ und den Tschador ein „Gesinnungszeichen, das für die Trennung der Gesellschaft in Mann und Frau wirbt.“

Auszug: Frau Kelek, wenn man kein Islamexperte ist, fällt es schwer zu unterscheiden, wie verschiedene Ausdrucksformen des muslimischen Glaubens gemeint sind. Nehmen wir den Kölner Moscheebau.

„Glauben ist eine persönliche, Religion eine öffentliche Sache. Die geplante Dimension des Kölner Moscheebaus ist eine politische Demonstration des türkischen Islam in Stein. Die muslimische Gegengesellschaft will gesellschaftsfähig werden, und der Gemeinde wird durch die helal (reinen) Geschäfte auf dem Gelände bedeutet: Kauft bei Muslimen.“ Volles Interview hier.

Weitere Artikel zum Thema hier:

Nach Ralph Giordano: Auch Necla Kelek kritisiert heute in der FAZ den Bau der Kölner Mega-Moschee

Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma hält Händchen mit DITIB-Funktionär – WDR-Reportage wirft Schlaglicht auf Islamisierung Kölns

Moschee-Bau Köln – Gegenwind für OB Schramma

Oktober 21, 2007

Der Streit um den Bau der Kölner Mega-Moschee scheint zu eskalieren. Fritz Schramma, skandalgeschüttelter OB der Domstadt und engagierter Befürworter der Moschee, in deren Form er „betende Hände“ zu erkennen glaubt, bekommt Gegenwind. Bericht in BamS.

Auch DIE WELT schreibt was, z.B., dass Schramma glaubt, dass unter den Moscheegegnern „Geisteskranke“ seien. Passend dazu ein weiter Beitrag in der Welt über das Phänomen, dass Deutsche sich zu Islamisten wandeln: „Wie wird ein Mensch zum Heiligen Krieger?“ Hier ein Beitrag zur Kölner Moschee, den der streitbare Schriftsteller Ralph Giordano verfasste, dem kürzlich der Düsseldorfer Heine-Kreis den Preis für Zivilcourage verlieh.

„Auschwitz-Lüge auf Türkisch“

September 28, 2007

IMG_3057.jpg

Karl-Heinz Theisen (Heine-Kreis, rechts) besuchte Ralph Giordano in Köln – Foto: BILDZeitung, Norbert Ganser

Heute Abend erhält der streitbare 84jährige Kölner Autor Ralph Giordano vom Düsseldorfer „Freundeskreis Heinrich Heine“ im Schlösschen des Regierungspräsidenten den Preis für Zivilcourage. Als Laudatorin hat Freundeskreis-Vorsitzender Karl-Heinz Theisen die Publizistin Lea Rosh gewonnen.

In einem Interview mit der Rheinischen Post aus diesem Anlass bekannte Giordano gestern, dass er in seinem Leben bereits mehr als 1300 Todesdrohungen erhalten habe. Jüngst wurde er bedroht wegen seines Eintretens gegen den Bau der Mega-Moschee in Köln. Der Rheinischen Post sagte er: „Diese Morddrohungen von islamischer Seite waren von ganz anderer Qualität. Die Anrufe waren viel bedrohlicher, waren schauerlich. Ich werde sie bis an mein Lebensende nicht vergessen.“

Im Cicero keilt Giordano gleichwohl gegen die Vorgehensweise des Islam in Deutschland und gegen die „Auschwitz-Lüge auf Türkisch„, die den Genozid an den Armeniern leugnet.

Im Interview mit BILD Düsseldorf aus Anlass der Ehrung bekennt Giordano eine frühe Affinität zu Heinrich Heine, zu seinem Humor und seinem ambivalenten Verhältnis zu Deutschland. Außerdem sagt der Schriftsteller: „Ich habe ein tiefes Verhältnis zu Düsseldorf, dort habe ich mit Karl Marx, dem Herausgeber der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung, direkt nach dem Krieg gearbeitet. Ein väterlicher Freund, der meinen Lebensweg entscheidend beeinflusst hat. Hamburg ist meine Vaterstadt, mein Wohnort Köln und Düsseldorf sind meine Schicksalsstädte.“ Giordano, der Iim März seine Memoiren vorgelegt hatte, kündigt in dem Interview an, kein weiteres Buch mehr zu schreiben. Giordano: „Ich werde aber weiter kritisch den Rechtsradikalismus und die schleichende Islamisierung beobachten und anprangern.“

Weitere Morddrohungen gegen Islam-Kritiker

Der neue Manager verspricht beim „Schlüssel-Treff“ des EXPRESS: „Die Fortuna ist gut auf dem Weg“

September 19, 2007

MVO_9416.JPG

Jemand brachte ihnen ein Bild aus alten Zeiten mit: Hans-Joachim („Jobsi“) Driessen als LTU-Chef mit Karl-Heinz Gatzweiler

Zum elften Mal begrüßten Michael Grixa, Redaktionsleiter des EXPRESS und Karl-Heinz Gatzweiler (Inhaber der Hausbrauerei Zum Schlüssel) zum „Schlüssel-Treff“ – und 180 Gäste unterhielten sich bestens bei Appetithappen und einem leckeren Alt. „Samstag starten wir gegen Lübeck eine neue Serie“, kündigte der neue „Fortuna“-Manager Wolf Werner an – und gab sich optimistisch für die Zukunft: „Wir sind im Kommen“. Weiterhin auf Wachstumskurs ist Multidienstleister Klüh. Josef Klüh, der mit Topmanager Hans-Joachim („Jobsi“) Driessen kam, will international weiter expandieren und hat jetzt nach China und den Emiraten den indischen Subkontinent im Visier, wo er ein großes Unternehmen erwerben will. Driessen war erst tags zuvor aus der Türkei zurückgekehrt, wo er zwei Wochen auf einem Motorsegler unterwegs war. Josef Klüh hatte auf eigenem Schiff geurlaubt – Sardinien, Ibiza, Südfrankreich. Die Karnevalsfraktion war mit Hille Erwin („Karnevalsmuseum“, kam mit Tochter Angela), CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck und Ex-Prinz und Orthopäde Rüdiger Dohmann, Manfred Hildemann (mit Tochter und Ex-Venetia Daggi) und Dagmar Pagalies vertreten. Erstmalig beim „Schlüssel“-Treff: Karin Frankenhauser (LTU) mit Tochter Anja und Sohn Marc. Erster Auftritt auch für Sven Raffelsieper (ex Interconti), der als Leiter Sales & Marketing die „Schlüssel“-Expansion treiben soll. Sein Chef Karl-Heinz Gatzweiler kündigte im Talk mit Michael Grixa an, dass sich auch nach dem Stichtag 1. Januar Nichtraucher wie Raucher im „Schlüssel“ wohlfühlen würden: „Wir haben problemlos die Möglichkeit, einen Raucherbereich einzurichten.“

Künstleragentin Leonie Spiegel freute sich, ZDF-Moderator Ingo Nommsen („Volle Kanne“) in der Runde zu entdecken und die DEG-Legenden Hansi Sültenfuß und Walter Köberle hatten wie immer reichlich Gesprächsstoff. Charlie Büchter, die Düsseldorfer Nachtclublegende traf auf eine andere Clublegende der Landeshauptstadt: Harald Rehbock, den „Sinatra vom Rhein“. Weitere Gäste: Polizeipräsident Herbert Schenkelberg, WDR-Moderatorin Petra Albrecht, Jan-Niko Lafrentz (Geschäftsführer center.tv), Karl-Heinz Theisen (Heine-Kreis), der am 28. September Autor Ralph Giordano mit dem Zivilcourage-Preis auszeichnet (Lea Rosh wird die Laudatio halten), Volker Doppstadt (Getränke), Uwe Hagen (Audi), Heribert Klein (Dresdner Bank), Werber Michael Meyer (Meyer-Waldeck), Düsseldorfs quirlige Eventmanagerin Gabriela Picariello („Rheinlust“), die am 1. Oktober eine herbstliche „Tour de Menü“ startet (Infos auf www.rheinlust.de), Anwalt Rüdiger Spormann und Jonges-Baas Gerhard Welchering.

Der EXPRESS-Schlüssel-Treff wird organisiert von der osicom GmbH.

« Vorherige SeiteNächste Seite »