Innenstadt soll sicherer werden – Lenkungskreis gegründet

Mai 5, 2022

OB Dr. Stephan Keller (links) und NRW-Innenminister Herbert Reul stellten gestern ein Projekt für mehr Sicherheit in der Innenstadt vor – Foto: David Young

Mehr Sicherheit in der City – darum ging es bei einem Pressetermin gestern, bei dem die CDU-Politiker Innenminister Herbert Reul und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Pläne dafür erläuterten. Normalerweise hätte man bei diesem Thema Polizeichef Norbert Wesseler erwartet, doch – wie es aussieht – ist dessen Ablösung längst beschlossen.

Die Lage: An Wochenenden oder vor Feiertagen strömen vermehrt störende und gewaltbereite Personen – vorwiegend junge Männer mit auswärtigem Wohnsitz – in die Düsseldorfer Innenstadt, die Altstadt oder ans Rheinufer. Polizei und Ordnungsamt verzeichnen eine Zunahme von Provokationen, Beleidigungen und Konflikten der Gruppen untereinander und gegenüber Dritten. Zu beobachten ist besonders ein Verlust von Respekt gegenüber Ordnungs- und Sicherheitsbehörden sowie eine erhebliche Zunahme von Gewalt gegenüber diesen: Die Zahl der Fälle hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Düsseldorf mehr als versechsfacht.

 

Maßnahmen bündeln – Lenkungskreis wird eingerichtet

 

Der Lösungsansatz: Ab jetzt sollen Maßnahmen gebündelt und von einem Lenkungskreis auf höchster Ebene, sowohl der Stadt als auch der Polizei gesteuert werden. Innenminster Reul: „Die Waffenverbotszone, Beleuchtungskonzepte, Videoüberwachung und künftig auch eine gemeinsame Anlaufstelle von Stadt und Polizei sind Teile eines wirksamen Schutzschilds. Und ich bin sicher, dass der behördenübergreifende Ansatz hier der einzig richtige ist. Die noch kürzeren Wege und die engere Zusammenarbeit von Stadt und Polizei werden dabei helfen, Düsseldorf noch ein Stück sicherer zu machen.“

Der Oberbürgermeister: „Dieses Projekt signalisiert in besonderem Maße, wie wir unsere gemeinsamen Anstrengungen, die Situation in der Innenstadt, insbesondere im Bereich der Altstadt, verbessern, vorantreiben. Besucherinnen und Besucher des Düsseldorfer Stadtzentrums sollen sich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher aufhalten können.“

Projektleiter wird der Leitende Polizeidirektor a.D. Harald Wilke, der als zentraler Ansprechpartner für den Lenkungskreis und die Projektgruppen fungiert. Wilke war selbst einige Zeit Leiter der Polizeiinspektion Düsseldorf-Mitte und ist mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut.

Hervorragend: Polizei in Düsseldorf ab sofort mit Taser ausgerüstet

März 3, 2022

Eine gute Nachricht für alle Polizistinnen und Polizisten Düsseldorfs: Ab sofort steht ihnen das sogenannte Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) , bekannt als Taser, zur Verfügung. Der Taser, mit dessen Hilfe Angreifer außer Gefecht gesetzt werden können, ist eine Distanzwaffe, die eine nicht-tödliche Alternative zur Pistole darstellt.

Im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts waren die Geräte im vergangenen Jahr zunächst vom Einsatztrupp PRIOS und der Polizeiinspektion Süd erfolgreich getestet worden. Mittlerweile sind auch Streifenteams der Wachen Lohausen, Mörsenbroich und Stadtmitte mit dem DEIG ausgerüstet. 

„Unsere Erfahrungen im täglichen Dienst haben gezeigt, dass das DEIG eine hohe deeskalierende Wirkung hat. Es ist damit ein weiteres wichtiges und willkommenes Element für einen besseren Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen“, sagt Polizeipräsident Norbert Wesseler. Erfreulich ist, dass das DEIG in über 80 Prozent der Fälle gar nicht zum Einsatz kommen musste.

 

Drohung reicht aus

 

„Ein bloßes Zeigen des DEIG oder ein angedrohter Einsatz haben den Polizistinnen und Polizisten in den meisten Fällen ausgereicht. Brenzlige und gefährliche Situationen konnten gelöst werden, ohne dass jemand Verletzungen davon getragen hat“ resümiert der Projektverantwortliche des PP Düsseldorf, Polizeioberrat Christian Müller.

Das DEIG in der Signalfarbe Gelb wird gut sichtbar mitgeführt. Potentielle Angreifer sollen so davon abgehalten werden, Polizistinnen und Polizisten überhaupt anzugreifen. Falls das DEIG doch zum Einsatz kommen muss, gibt das Gerät nach Abschuss zweier Elektroden Stromimpulse auf den Körper ab. Der Getroffene wird sofort kurzzeitig handlungsunfähig und der Angriff wird abgewehrt.

Für mehr Sicherheit: Vier neue Überwachungskameras in der Altstadt – „Wichtig für Bekämpfung von Kriminalität an Brennpunkten“

September 24, 2021

Erneut hat die Düsseldorfer Polizei ihr Konzept für die Sicherheit in der Düsseldorfer Altstadt um einen wichtigen Baustein erweitert. Insgesamt vier neue Kameras an den Standorten Grabbeplatz und Marktplatz / Bolkerstraße sowie an der Mertensgasse sind nun, zusätzlich zu den bereits zehn bestehenden, erfolgreich installiert worden.

„Ich bin sehr zufrieden, dass den Beamtinnen und Beamten zukünftig vier zusätzliche Kameras zur Verfügung stehen werden, um einen weiteren Teil der Altstadt im Auge zu behalten. Unsere langjährigen Erfahrungen haben gezeigt, dass dies sicherlich ein wichtiger Bestandteil des Konzepts zur Bekämpfung von Kriminalität an Brennpunkten ist“, so Polizeipräsident Norbert Wesseler (Foto).

Zum 50. Mal: Großer Empfang für rheinische Prinzenpaare in der Hausbrauerei „Zum Schlüssel“

Januar 16, 2018

Gastgeber Karl-Heinz Gatzweiler (rechts) mit OB Thomas Geisel

Der große Prinzenempfang in der Hausbrauerei „Zum Schlüssel“, eine Tradition im 50. Jahr! Kein Wunder, dass zum Jubiläum der Andrang der Gäste besonders groß war. Neben dem amtierenden Düsseldorfer Prinzenpaar begrüßte Inhaber Karl-Heinz Gatzweiler zehn weitere Prinzenpaare aus dem Umland. Unter den Gästen: OB Thomas Geisel, Caterer Georg W. Broich, Engelbert Oxenfort, Oliver Raths (Große Karnevalsgesellschaft) Chocolatier Heinz Richard Heinemann, Josef Nagel, Polizeipräsident Norbert Wesseler  Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianus Schützen von 1316, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven, Steigenberger-Chef Carsten FritzMichael Ohmen (CC), die Ex Prinzen Harald Müller, Jürgen Kieruj, Dr. Rüdiger Dohmann, Josef Hinkel und Simon Lindecke. Der Prinzenempfang wurde moderiert von Thomas Merz. Friedhelm Riegel (Foto) hatte diese Rolle einige Dutzend Male übernommen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Sicherheit Themen beim Titularfest der St. Sebastianus Schützen von 1316

Januar 7, 2018

„Volles Haus“, zahlreiche Ehrengäste – Titularfest der Düsseldorfer St. Sebastianus Schützen von 1315 in der Rheinterrasse

„Der Gesellschaft kann es nur gut gehen, wenn alle zusammenstehen“, gab Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316, heute beim Titularfest als Motto vor. Die Prinzipien des St. Sebastian, Patrons der Schützen, der zu seinen Überzeugungen gestanden habe und dafür gestorben sei, seien nach wie vor die der Schützen.

OB Thomas und Ehefrau Dr. Vera Geisel im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel

Es sei „Kern des Schützenwesens, Menschen zu schützen, die sich nicht helfen können.“ Als aktuelles Beispiel für das soziale Wirken führte Lothar Inden eine Versteigerung der Gesellschaft Reserve an, die bei nur 101 Teilnehmern einen Betrag von 15.000 Euro zugunsten des Kinderhilfezentrums Eulerstraße eingebracht habe. [Read more]

Glanzvoller historischer Festumzug der St. Sebastianer von 1316 im Hofgarten – Über eine Stunde marschierten 3.000 Schützen – Kapellen, Kutschen, Kanone

Juli 17, 2016

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Sie standen in der ersten Reihe (von links): Wolfgang Vollmer, 2. Chef der St. Sebastianer von 1316, Schützenkönig Andreas-Paul Stieber, OB Thomas Geisel, 1. Chef der 1316er Lothar Inden – Fotos: osicom

„Das ist nur ein kleiner Schauer“, orakelte Chocolatier Heinz-Richard Heinemann, der mit seinen Zwillingen gekommen war. Und er sollte Recht behalten: Nur wenige Tropfen störten die Jubiläumsparade der St. Sebastianer 1316 im 700. Jahr ihres Bestehens.
Im Jubiläumsjahr setzte das Pferd von Oberst Günther Pannenbecker eine besondere Note: Es musste erst mit sanftem Schenkeldruck mit den Gepflogenheiten auf der Reitallee vertraut gemacht werden…
Mit zahlreichen Ehrengästen, darunter OB Thomas Geisel mit Frau Dr. Vera Geisel, Erzbischof Dr. Heiner Koch aus Berlin, der Kölner Weihbischof und langjährige Düsseldorfer Stadtdechant Rolf Steinhäuser, Polizeichef Norbert Wesseler, Ex-OB Dirk Elbers (bemerkenswert erschlankt) mit Frau Astrid, Stadtdechant Dr. Ulrich Hennes, Prinzenclub-Chef Jobsi Driessen, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven und die MdB Sylvia Pantel und Thomas Jarzombek, feierten die 1316er die bislang glanzvollste Parade, bei der immer wieder das Sonnenlicht durch die Bäume brach.

Farbenprächtige Uniformen, historische Kostüme, eine antike Kanone und prächtige Kutschen – das war ein großes Schauspiel.

Jürgen Hilger-Höltgen kommentierte sensationell: detailreich, fachkundig und launig. Wir geben hier einen optischen Eindruck von dieser Jubiläumsparade.

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Mehr bei facebook, auf der Seite der Größten Kirmes am Rhein: https://www.facebook.com/groesstekirmesamrhein/

 

 

Kanzleramtsminister Peter Altmaier – Starker Applaus für Festrede zum 700-jährigen Jubiläum der St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316

Mai 11, 2016

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Riesenapplaus für den Bundeswehr-Nachwuchs – Studenten der Clara-Schumann-Musikschule musizierten unter der Leitung von Oberstleutnant Michael Euler, Dirigent der Big Band der Bundeswehr.

Das war ein großartiges Fest: Einhellige Begeisterung über das 700-Jahre-Fest der St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316 in der Tonhalle.  Aus Anlass des „Stephanientages“, an dem die Schützen traditionell der mildtätigen Ex-Düsseldorferin und späteren Königin von Portugal gedenken, richteten die St. Sebastianer eine denkwürdige Veranstaltung aus, bei der Festredner Kanzleramtsminister Peter Altmaier eine sehr empathische Ansprache hielt und trotz engsten Zeitplans bis zur Nationalhymne am Ende der Veranstaltung ausharrte.

„Grundpfeiler der Gesellschaft“

Altmaier, der seine mit starkem Applaus bedachte Rede mit einigen launigen Bemerkungen ausschmückte, bescheinigte den Schützen, „Tradition geschaffen zu haben“. Sie hätten stets Verantwortung übernommen und Werte verteidigt. Die Devise „Glaube, Sitte, Heimat“, das seien die Grundpfeiler der Gesellschaft. Das Schützentum trage zur Entwicklung von Bildung und Persönlichkeit bei und die Ausübung von Ehrenämtern sei stets Stabilitätsfaktor gewesen.

Altmaier schlug in seiner Rede auch politisch konservative Töne an, bedankte sich ausdrücklich bei den Polizeibeamten, gesondert denen Düsseldorfs und versicherte dem Publikum in der vollbesetzten Tonhalle: „Wir werden unseren dominierenden Lebensstil verteidigen, die Auseinandersetzung gewinnen und uns unseren westlichen Lebensstil von keinem Terroristen wegbomben lassen.“

Zur Frauendiskriminierung durch männliche Muslime zeigte Altmaier Kante: „Wenn jemand in einem Amt kein Geld von einer Frau annehmen will, dann bekommt er eben keins.“

Gleichwohl verteidigte Altmaier die Entscheidung Merkels, die Grenzen zu öffnen und lobte das Wirken der Regierung in dem Kontext: „Wir schaffen das“ sei mittlerweile zum geflügelten Wort geworden. Und tatsächlich könne sich Deutschland viel erlauben: „Geringe Arbeitslosigkeit, seit Jahren keine Neuverschuldung, starke Wirtschaftskraft“, Deutschland stehe gut da.

Auch Oberbürgermeister Thomas Geisel, Schirmherr des Jubiläumsjahres und selbst Mitglied, strich das Engagement der Schützen in dieser Beziehung heraus. Zur sittlichen Ausrichtung der Schützen gehöre auch, dass man Menschen helfe, „die bei uns Zuflucht suchen“.

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Lothar Inden (Foto), „Erster Chef“ der St. Sebastianer von 1316, sieht die Schützen als „sehr bedeutenden Teil des Kitts, der diese Gesellschaft zusammen hält. Inden: „Wir stehen für die Unterstützung derer, die nicht in der Sonne stehen. Das Schützentum grenzt nicht aus und schränkt nicht ein. Uns ist jeder willkommen und wir lehnen niemanden ab – weder wegen seiner Herkunft oder Hautfarbe, seiner Religion oder seiner parteipolitischen Ausrichtung.“ Insofern sei das Schützentum „eine diskriminierungsfreie Zone“. Verpflichtende Voraussetzungen für die Schützen seien Achtung vor dem Mitmenschen, der Respekt vor Regeln und der Wunsch, Menschen zu helfen, die unserer Hilfe bedürftig sind.“

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Zu den zahlreichen Ehrengästen gehörten Landtagspräsidentin Carina Gödecke, OB Thomas Geisel mit Ehefrau Dr. Vera Geisel, Mitglieder des Diplomatischen Korps wie Honorarkonsul Hanspeter Sauter (Schweiz) und Konsul Klaus D. Nielen (Angola), Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Stadtkämmerin Dorothee Schneider, Beigeordneter Dr. Stephan Keller, Bundestagsvizepräsident a.D. Dr. Burkhard Hirsch, Ehrenoberbürgermeisterin Marlies Smeets, Düsseldorfs Ehrenbürger Albrecht Woeste, Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven, Regimentskönig Andreas-Paul Stieber, die Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel, Thomas Jarzombek („akquirierte“ Minister Altmaier) und Andreas Rimkus, Polizeipräsident Norbert Wesseler, Engelbert Oxenfort (Ehrenpräsident Comitee Düsseldorfer Carneval) und Peter Haseley, Direktor der Clara-Schumann-Musikschule, deren uniformierte Schüler der Bundeswehr mit schmissigen Wiener und rheinischen Melodien unterhielten und mit rauschendem Beifall bedacht wurden.

Die Verbundenheit mit der Stadt Düsseldorf zeigten die Schützen auch mit der Bewirtung: Zu den belegten Broten zapften alle vier Hausbrauereien an eigens eingerichteten Ständen in der Rotunde das leckere Düsseldorfer Alt. Zufriedenster Gast war wohl Annegret Lodewick (Foto unten), die für ihren Verein HISKO, der Schwangeren in Not hilft, eine Schützenspende von 5.000 Euro entgegen nehmen konnte.

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Silvesterkriminalität: Schreckliche Bilanz wird bekannt – alle vier Minuten eine Straftat! Und das „Maghreb-Viertel“ macht nun sogar Schlagzeilen in der Schweiz

Januar 21, 2016

Erschreckend, was der EXPRESS jetzt enthüllte: In der Silvesternacht wurde in der Altstadt alle vier Minuten ein Delikt verzeichnet – Diebstahl, vorsätzliche Körperverletzung – und sexuelle Nötigungen in Reihe!

Der andere kriminelle Hotspot Düsseldorfs, die mittlerweile als „Maghreb-Viertel“ bekannt gewordene Gegend am Hauptbahnhof, geht nicht nur bundesweit durch die Medien. Aktuell kommentiert auch die Neue Zürcher Zeitung: „Es geht nicht an, dass Länder wie Marokko junge Delinquenten gewissermaßen nach Europa auslagern, zum Beispiel in Problemquartiere wie das «Maghreb»-Viertel in Düsseldorf.“ Volltext hier. [Read more]

St. Sebastianus Schützen von 1316: Feierlicher Auftakt zum Jahr des 700-jährigen Bestehens – Zahlreiche Ehrengäste in den Rheinterrassen

Januar 10, 2016

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Lothar Inden, 1. Chef der „1316er“, heute im vollbesetzten Radschlägersaal – vor den Kulissen einer AWO-Sitzung, die gleich im Anschluss stattfand.

Mit einem entschiedenen Bekenntnis zu den Schützen, speziell den St. Sebastianus Schützen von 1316, würdigte Oberbürgermeister Thomas Geisel heute beim Titularfest in den Rheinterrassen „das großartige bürgerschaftliche Engagement“ der St. Sebastianer. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen und ist damit nur wenige Jahre jünger als die Stadt Düsseldorf, die ihre Stadtrechte 1288  verliehen bekam.

Geisel erinnerte an die Wurzeln der Schützen als Bürgerwehr und schlug einen Bogen zu den aktuellen Geschehnissen in der Silvesternacht und der daraus resultierenden Gründung von Bürgerwehren: „Damals gab es keine verfasste demokratische Grundordnung, die das Gewaltmonopol des Staates sichern konnte. Heute ist das anders. Deshalb kann es nicht sein, dass Bürgerwehren in Konkurrenz zur Polizei treten.“

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Johannes Klaus Bertram (2.v.links) hat die aktuelle Chronik zum 700-jährigen Bestehen erarbeitet. Die ersten Exemplare erhielten OB Thomas Geisel (links) und Landtagspräsidentin Carina Gödecke, rechts Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316

Geisel erinnerte daran, dass sogar Kurfürst Jan Wellem zwei Mal – in den Jahren 1681 und 1683, Schützenkönig war. Die St. Sebastianus Schützen von 1316, so Geisel, nach eigenem Bekunden „stolzes Mitglied im 5. Zug“, stellten eine „lebendige Verbindung zu unserer Stadtgeschichte dar“. [Read more]

„boot“ weiterhin auf Erfolgskurs – „Blue Motion“-Empfang bestens besucht

Januar 21, 2015

Viel Düsseldorfer Prominenz beim Empfang der „boot“

Der Empfang „Blue Motion“ der „boot“ ist ein Höhepunkt im Jahresverlauf des Düsseldorfer Stadtlebens. Auf hellem, weichem Teppichboden, umringt von luxuriösen Yachten der 15- 20-Meter-Klasse, flaniert Düsseldorfs Prominenz zwischen Champagnerständen und Gastro-Stationen. Gelegenheit zu entspanntem Smalltalk in attraktiver Umgebung.

Aussteller vermittelten alles in allem ein positives Bild. Ja, auch die Aussteller der edleren Yachten in Halle 6 geben sich zufrieden und Götz-Ulf Jungmichel, Chef der „boot“, bestätigt die Einschätzung. Dagegen scheint der Verkauf von Segelbooten zu schwächeln. Bei den Besucherzahlen, die Jungmichel auf ca. 240.000 hochrechnet – „womit wir im Plan liegen“ – sieht es erfreulich aus.

Bei Gambas auf Salat, Vorarlberger Käse (köstlich) und wunderbarem Eis von Roberto Ghirloni, der jetzt in Stockum seinen dritten Laden eröffnet, gesehen: Bürgermeister Friedrich Conzen mit Ehefrau, Messechef Werner Dornscheidt, Großunternehmer Josef Klüh mit Frau Ahlem,  [Read more]

Taschendiebstahl und Glück im Unglück

September 2, 2014

Es war am Samstag, ca.14:30 Uhr, als ich bemerkte, dass meine Brieftasche verschwunden war. Inhalt: drei Kreditkarten, zwei
Maestro-Karten, Ausweis, Führer- und Kfz-Schein, Presseausweis, Organspenderausweis, Metro-Ausweis usw., dazu noch 75 Euro Bares.

In Gedanken arbeitet man in einem solchen Fall gleich eine virtuelle Checklist ab: Karten sperren, wann besorgt man was neu, welchen Zeitaufwand wird das mit sich bringen usw.

Auf der Altstadtwache:  Kontensperrung und Anzeige.

Während der Aufnahme der Verlustanzeige klingeln hintereinander sechs Damen und melden gestohlene Portemonnaies. „Für einen Samstag ist das wenig“, sagt der Polizeibeamte lakonisch. Wenig? Sechs Bestohlene in einer halben Stunde? Mir scheint, da hat der neue Polizeipräsident, Norbert Wesseler, eine Aufgabe.

Pech und Glück können Geschwister sein, zumindest in meinem Fall. Ich habe alle Kreditkarten gesperrt, die Verlustanzeige aufgegeben, eine halbe Stunde lang die aufgeregten Verlustmeldungen erlebt, da tritt eine junge Beamtin zufällig hinter ihren Kollegen, der meine Verlustanzeige gerade abschließen will. „Die haben wir doch, die Brieftasche ist doch abgegeben worden“, verblüft sie den jungen Beamten. [Read more]

Beth Ditto: Pfundiger Gast-Star bei Schuh-Party

Juli 31, 2014

Beth Ditto, Gaststar in den Schwanenhöfen, wurde mit Riesenapplaus empfangen und verabschiedet

So viel Aufmerksamkeit hat die Schuhbranche in Deutschland gewiss lange nicht genossen. Für die Neupositionierung der Messe für Schuhe und Accessoires, GDS, winkte Messechef Werner Dornscheidt einen siebenstelligen Etat durch. Und es sieht so aus, als hätte es sich gelohnt. Neben der eindrucksvollen Schuh-Expo auf der Kö und im Kaufhof ist das Thema Schuhe im Düsseldorfer Stadtbild hoch präsent und die GDS ist überdies üppig plakatiert.

Doch, nimmt man sich ein Beispiel an Berlin, war die Party für die Schuhbranche (Werner Dornscheidt: „Alle Großen sind da“) am Dienstag in den Schwanenhöfen gewiss das Highlight. Als Stargast hatte Kirstin Deutelmoser, Projektleiterin der morgen endenden Schuhmesse, die kultig-pfundige Beth Ditto engagiert, die den Erwartungen des Publikums gerecht wurde.

Selten wurde bei einer Party in letzter Zeit mehr Champagner („Veuve Cliquot“) ausgeschenkt als bei dieser Schuh-Party. Die Event-Mannschaften (Kollektiv K, Top-Event, Dortmund, Monkey’s Catering) arbeiteten perfekt zusammen und präsentierten den Gästen eine hochklassige Party, die trotz Regens die Stimmungskurve hoch hielt. Dazu trug auch die spezielle Atmosphäre in dem großen transparenten Zelt bei, das mit weißen Sitzmöbeln und Tischen und styligen Lampen top ausgestattet war. Mit dem Licht hatten es die Veranstalter so gut gemeint, dass immer mal wieder die Sicherungen kurz raussprangen.

Unter den Gästen, die Werner Dornscheidt begrüßte: 1. Bürgermeister Friedrich Conzen, Peter Wienen (Sprecher der Kö-Anlieger), Markus Wildhagen (Wandel Antik), Fortuna-Trainer Oliver Reck, Designer Thomas Rath mit Partner, Amin Peyman, Ex-Juror bei „Germany’s Next Top Model“,  Nora Schuster (WDR), und Polizeipräsident Norbert Wesseler.