Was “Pilzflüsterer” Jürgen Schnieber uns über die Delikatesse aus unserer Natur erzählen kann

September 21, 2017

 
Die meisten von uns freuen sich auf die Pilzsaison. Restaurants und Märkte präsentieren variantenreiche Gerichte und eine Vielfalt der schmackhaften Gewächse. Aber jetzt wachsen sie auch im Wald, im Park und laden zur Selbstbedienung ein. Doch: Welche Pilze gibt es bei uns? Und, vor allem: Wo und wie findet man sie? Wir haben Jürgen Schnieber gefragt. Er ist ein engagierter Mykologe – man nennt den Düsseldorfer Experten auch den „Pilzflüsterer“. Im Aaper Wald waren wir mit ihm auf Pilzpirsch.

Jürgen Schnieber, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (Pilzwissenschaft), kennt viele Pilzarten, die bei uns wachsen. Sortenvielfalt erstaunt den Laien. Mehrere hundert verschiedene Speisepilze gibt es allein in unseren Breiten. Sie ernähren sich von totem Holz oder Pflanzenkompost, manche Arten wachsen als Parasiten. Sie tragen Hut oder haben Köpfchen. Viele führen absonderliche Namen, deren Klang uns in einen Märchenwald versetzt: Falscher Frauentäubling, Wohlriechender Schneckling, Behangenerer Mürbling, Mohrenkopf-Milchling (gegen alle political correctness), Totentrompete oder Schopftintling. Allesamt allerdings Speisepilze der eher seltenen Art.
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