Ludenberg: Pizzabote brutal überfallen

August 11, 2022

Nicht nur Träger teurer Armbanduhren sind potenziell Opfer gewalttägiger Straßenräuber, es traf in Gerresheim jetzt sogar einen Pizzaboten. Der 49-Jährige wollte Dienstagabend auf einem Parkplatz an der Rennbahnstraße eine Bestellung ausliefern. Hier wurde er von mehreren Tätern bedroht, geschlagen und aus einer Schreckschusswaffe beschossen.

Anschließend flüchteten die Täter mit dem Portemonnaie des Geschädigten in einem Pkw vom Tatort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der 49-Jährige aus Ratingen von dem Tätertrio mit der telefonischen Bestellung auf den Parkplatz gelockt. An der angegebenen Lieferörtlichkeit gingen die Täter den Pizzaboten sofort mit Schlägen, vermutlich mit einem Hammer, gegen den Kopf an. Dabei wurde auch mehrfach mit einer Schreckschusswaffe in Richtung des Geschädigten geschossen. [Read more]

Messerstecherei am Mannesmannufer – Polizei liefert Personenbeschreibungen, sucht Zeugen

August 11, 2022

Ein 29-Jähriger war am Sonntagmorgen bei einer Attacke am Mannesmannufer durch einen Messerstich verletzt worden. 

  • Nach Zeugenvernehmungen können jetzt zwei der Täter wie folgt beschrieben werden: Der Täter mit Messer wird als 16 bis 18 Jahre alt und mit südländischen Aussehen beschrieben. Er war 1,70 Meter groß und von dünner Statur. Der Mann hatte schwarzes lockiges Haar, das an den Seiten rasiert war.
  • Der zweite Täter kann als kräftig und größer als 1,76 Meter beschrieben werden. Nähere Angaben sind nicht bekannt. Zur Tatzeit waren mehrere Personen vor Ort gewesen, welche an den Beteiligten vorbeigegangen seien.

Die Kriminalpolizei Düsseldorf fragt nun: Wer kann Hinweise zur Identität, dem Aufenthalt oder weitere Informationen, die zur Ergreifung des Täters führen können, geben? Zeugen melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 36 unter der Rufnummer 0211-8700.

Mit Phantombild: Polizei sucht Vergewaltiger

August 11, 2022

Mit einem Phantombild wendet sich die Düsseldorfer Kriminalpolizei an die Öffentlichkeit und sucht nach einem bislang Unbekannten. Der Mann steht in Verdacht, Anfang März dieses Jahres eine Frau in sein Auto gezerrt und sie an einer unbekannten Örtlichkeit vergewaltigt zu haben.

In der Nacht von Mittwoch, 2. März 2022 zu Donnerstag, 3. März 2022 war eine Frau zu Fuß im Bereich der Kölner Straße unterwegs, als sie plötzlich von einem Mann in einen Pkw gezerrt und im Anschluss von ihm an einer ihr unbekannten Örtlichkeit in dem Auto vergewaltigt wurde. Da die bereits getätigten intensiven Ermittlungen nicht zu der Identifizierung des Täters führten, fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft nun öffentlich mit dem Phantombild und bitten um Mithilfe. [Read more]

Auf’m Hennekamp: Motorradfahrer tödlich verunglückt – beteiligte Autofahrerin flüchtet

Juli 14, 2022

Heute Morgen stürzte ein Motorradfahrer nach einem Ausweichmanöver Auf’m Hennekamp und schleuderte gegen einen Baumschutzbügel. Der 60-jährige Biker aus Düsseldorf musste vorher einer Autofahrerin ausweichen, die offenkundig verbotswidrig wendete. Die Fahrerin selbst flüchtete vom Unfallort. Der Biker erlag wenig später seinen Verletzungen.

Den ersten Ermittlungen zufolge fuhr die Frau Auf’m Hennekamp in Richtung Witzelstraße. Kurz hinter der Unterführung, in Höhe der Redinghovenstraße, wendete die Fahrerin verbotswidrig. Der Kradfahrer fuhr in diesem Moment in Gegenrichtung Auf’m Hennekamp und versucht noch durch ein Brems- und Ausweichmanöver dem Fahrzeug der Frau auszuweichen. Hierbei verlor er jedoch die Kontrolle, stürzte zu Boden und schleuderte gegen den Metallschutzbügel eines Baumes.

Unfallzeugen schilderten, dass die tatverdächtige Frau noch anhielt, zu dem Verletzten ging und mit Verweis auf ihre Arbeit von der Unfallstelle flüchtete. Der Motorradfahrer starb wenig später in einem Krankenhaus. Die 40-jährige Düsseldorferin konnte mithilfe von Zeugenaussagen an ihrer Arbeitsstelle ermittelt werden. Der Führerschein und ihr Fahrzeug wurden sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Krisenort Altstadt: Wieder schwere Unruhen – vier Einsatzkräfte verletzt – neun Festnahmen

Mai 27, 2022

Nach einer ereignisarmen Mittwochnacht und einem ruhigen Feiertag hatten die Einsatzkräfte in der Nacht von Gestern auf Heute eine hohe Anzahl an Einsätzen in der Altstadt zu bewältigen. Hierbei stachen insbesondere zwei Sachverhalte, in deren Rahmen auch vier Beamte verletzt wurden, hervor:

In der Donnerstagnacht gegen 1:00 Uhr, wurden Videobeobachter der Polizei Düsseldorf auf einen Streit zwischen zwei Gruppen im Bereich Hunsrückenstraße / Bolkerstraße aufmerksam. Während der Sachverhaltsklärung vor Ort erwies sich der Hauptaggressor, das Mitglied einer Hobby-Fußballmannschaft aus Rheinland-Pfalz, als besonders renitent. Der 29-jährige deutsche Staatsbürger verhielt sich während der Personenüberprüfung zunehmend uneinsichtig und aggressiv. Trotz mehrmaliger Ansprache kam der Mann den polizeilichen Maßnahmen nicht nach und verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises.

Aufgrund seines Verhaltens wollten die Beamten den Mann daraufhin nach Ausweisdokumenten durchsuchen. Hierbei leistete er Widerstand. Zu allem Überfluss versuchten Mitglieder seiner „Mannschaft“ ihn zu unterstützen und ihn zu befreien. Die Beamten mussten nach mehrfacher Androhung Reizgas gegen diese Personen einsetzen. Insgesamt neun Personen wurden in Gewahrsam genommen. Zwei Strafanzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes, der Gefangenenbefreiung und der gefährlichen Körperverletzung (Wurf eines Feuerzeuges aus der Gruppe) wurden gefertigt. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

 

Tunesischer Boxer

 

Gegen 1:50 Uhr wurden Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Streife im Bereich der Bolkerstraße auf ein streitendes Pärchen aufmerksam. Während der Sachverhaltsklärung trat ein Dritter an die einschreitenden Beamten heran. Da er wiederholt die polizeilichen Maßnahmen störte, wurde er aufgefordert, sich zu entfernen. Der Mann, ein 27-jähriger tunesischer Staatsbürger, gab daraufhin zum Besten, dass er Boxer sei und zeigte einen „Boxerausweis“ vor. Da sich alle Personen vor Ort sowohl aggressiv als auch unkooperativ gegenüber den Beamten zeigten, wurden sie aufgefordert, sich mit einem amtlichen Dokument auszuweisen. Der männliche Part des streitenden Pärchens, ein 30-jähriger tunesischer Staatsbürger gab an, keinen Ausweis bei sich zu haben. Daraufhin sollte der Mann durchsucht werden. Dieser polizeilichen Maßnahme widersetzte sich der Tatverdächtige. Letztlich konnte er mit Handfesseln fixiert werden.

In diesem Moment mischte sich der 27-Jährige erneut in die polizeilichen Maßnahmen ein. Trotz mehrfacher Aufforderung sich zu entfernen, näherte er sich in aggressiver Haltung den Beamten. Er musste mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und ebenfalls gefesselt werden. Bei den massiven Widerstandshandlungen der beiden Tatverdächtigen wurden vier Beamte leicht verletzt. Beiden Männern wurde eine Blutprobe entnommen und es wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes eingeleitet. Sie blieben bis zu ihrer Ausnüchterung in polizeilichem Gewahrsam.

Mörsenbroich: Versuchter schwerer Raub mit Pistole

Mai 25, 2022

Wegen der heftigen Gegenwehr eines 37-Jährigen scheiterte gestern Nachmittag ein schwerer Raub in Mörsenbroich. Zwei Männer hatten versucht, ihm im Hausflur unter Einsatz einer Schusswaffe die teure Armbanduhr und einen Ring zu rauben. Nach den Männern wird gefahndet. Die Spezialisten des Raubkommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen.

Nach den bisherigen Ermittlungen betrat der 37-Jährige das Treppenhaus seiner Wohnanschrift an der Münsterstraße (zwischen Stieglitzstraße und Wrangelstraße), als sich hinter ihm zwei Personen ebenfalls in das Treppenhaus drängten. Der Geschädigte wurde vor seiner Wohnungstür im Erdgeschoss durch die beiden Unbekannten körperlich angegangen und in den „Schwitzkasten“ genommen. Die Tatverdächtigen versuchten nun, ihm seine teure Armbanduhr und einen wertvollen Ring vom Arm bzw. Finger zu reißen. Einer der Räuber zog zusätzlich eine schwarze Schusswaffe und hielt dem Geschädigten diese an den Kopf. Als ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam wurde, flüchteten die Täter ohne Beute mit einem vor dem Haus abgestellten hellgrauen VW Golf in Richtung Innenstadt. [Read more]

Häuslicher Streit in Hassels – zwei Personen mit lebensgefährlichen Stichverletzungen

April 21, 2022

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln seit der vergangenen Nacht wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Hassels. Ein Streit unter vier Personen war offensichtlich derart eskaliert, dass ein Mann und eine Frau anschließend in Krankenhäusern mit lebensgefährlichen Stichverletzungen notoperiert werden mussten. Ein weiterer Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der 42-jährige Tatverdächtige konnte noch in der Nacht in der Wohnung festgenommen werden.

In der Nacht zu Donnerstag wurden der Leitstelle der Polizei Hilferufe aus einer Wohnung an der Straße In der Donk im Düsseldorfer Stadtteil Hassels gemeldet. Die alarmierten Streifenteams trafen am Einsatzort auf drei Personen mit Stich- und Schnittverletzungen. Ein 42 Jahre alter Tatverdächtiger konnte in der Tatortwohnung festgenommen werden. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Personengruppe vor der Tat gemeinsam den Abend in der Wohnung des Mehrfamilienhauses verbracht hat. Aus bislang nicht näher bekannten Gründen kam es dann zu einem Streit.

Dem 42 Jahre alten Mann mit polnischer Staatsangehörigkeit wird vorgeworfen, den Rest der Gruppe plötzlich mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt zu haben. Eine 46 Jahre alte Frau und ein 41-jähriger Mann erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Ein 45-jähriger Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Eine Mordkommission der Düsseldorfer Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatverdächtige soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Nach Flucht vor der Polizei: Pkw-Fahrer kollidiert mit zivilem Einsatzfahrzeug – 36-Jähriger ohne Führerschein und unter Einfluss von Drogen unterwegs

Januar 18, 2022

Nachdem Beamten in der Nacht zu heute einen Fahrzeugführer aufgrund des Verdachts eines Umweltdelikts kontrollieren wollten, flüchtete der Mann mit seinem Pkw über innerstädtische Straßen und kollidierte im weiteren Verlauf mit einem zivilen Wagen der Polizei. Seine Fahrt endete schlussendlich vor einem Ampelmast. Der 36-Jährige hat keinen Führerschein und hatte nach eigenen Angaben Drogen konsumiert. Auch der Pkw war nicht zugelassen und die Kennzeichen gefälscht. Der Mann kam leicht verletzt in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Kurz vor Mitternacht fiel einem zivilen Beamten an der Heerstraße / Mindener Straße ein Mann auf, der gerade einen Kühlschrank an den Straßenrand stellte, in seinen VW stieg und davonfuhr. Der Zivilfahnder beabsichtigte den Pkw-Fahrer durch einen Streifenwagen kontrollieren zu lassen. Als die Polizisten eintrafen und dem Fahrer Anhaltezeichen gaben, beschleunigte er stark und flüchtete über innerstädtische Straßen.

Vor der Kreuzung Münchener Straße / Ickerswarder Straße kollidierte er mit dem zivilen Wagen der Polizei, der mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn ebenfalls an der Verfolgungsfahrt beteiligt war. Trotz des Aufpralls setzte der VW-Fahrer seine Flucht fort und beabsichtigte auf die Itterstraße abzubiegen. Hierbei verlor er offensichtlich die Kontrolle über das Auto und prallte gegen einen dortigen Mast einer Ampel / Laterne. Der 36-Jährige und seine Beifahrerin kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die Beamten fertigten aufgrund diverser Delikte (u.a. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung..) eine Strafanzeige gegen den Deutschen aus Düsseldorf.

Rumänischer Taschendieb von Supermarkt-Mitarbeiter an der Nordstraße gestellt

Januar 13, 2022

Nach einem Taschendiebstahl gestern Nachmittag in Pempelfort soll ein 42-jähriger Tatverdächtiger heute von den Spezialisten des Kriminalkommissariats 15 im beschleunigten Verfahren dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit ist in den vergangenen Wochen bereits mehrfach wegen Taschendiebstahls aufgefallen.

Der Beschuldigte hatte am Mittwochnachmittag in einem Supermarkt an der Nordstraße einer Frau die Geldbörse entwendet und war damit geflüchtet. Mitarbeiter stellten den 42-Jährigen nach kurzer Verfolgung auf der Kaiserswerther Straße und übergaben ihn der Polizei. Er wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeipräsidium gebracht. Heute wird er dem Haftrichter vorgeführt.

Flinger Broich: Einbrecher machten Bekanntschaft mit Diensthund „Sputnik“

Januar 12, 2022

Stellte mutmaßliche Einbrecher: Diensthund Sputnik – Foto: Polizei                                                           

Zwei mutmaßliche Einbrecher machten gestern am späten Abend in Flingern Nord eine beeindruckende Erfahrung mit dem Diensthund Sputnik. Die 21 und 24 Jahre alten Männer hatten sich auf einem Privatgelände versteckt und kauerten aus Angst vor dem Polizeihund regelrecht bewegungslos unter Planen.

Eine aufmerksame Zeugin wählte um 23:10 Uhr die 110 und gab an, dass gerade zwei Männer mit einer Brechstange versuchen würden in ein Privatgebäude am Flinger Broich einzubrechen. Von da an hatten die beiden mutmaßlichen Einbrecher schlechte Karten: Das Gelände war schnell durch zahlreiche Streifenteams umstellt.

Die uniformierten Beamtinnen und Beamten überließen dem Hundeführer mit seinem vierbeinigen Kollegen in der Dunkelheit das Feld. Sputnik nahm schnell die Fährte auf und konnte die beiden Männer in einem Holzverschlag unter Planen ausmachen. Während der Diensthund die beiden Tatverdächtigen laut anbellte, konnten seine Kollegen die beiden Männer widerstandslos festnehmen. Beide standen immer noch deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Bei ihrer Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei eine Brechstange und einen Totschläger. Die beiden Tatverdächtigen verbrachten im Anschluss eine Nacht im Polizeigewahrsam. Sie sind der Polizei wegen der Begehung anderer Straftaten bereits bekannt. Die Männer erwartet jetzt ein weiteres Strafverfahren.

Drogenkiosk am Worringer Platz aufgeflogen – Zwei Tatverdächtige festgenommen – Über 60.000 Euro Drogengeld beschlagnahmt – Impfausweise und Elektroschocker sichergestellt

Januar 10, 2022

Drogen, Bargeld und Impfausweise wurden beschlagnahmt – Foto: Polizei            Beamte des Einsatztrupp PRIOS (Präsenz und Intervention an offenen Szenen und Brennpunkten) setzten dem regen Handel mit Kokain aus einem Kiosk am Worringer Platz ein Ende. 64 „Bubbles“ mit Kokain, über 60.000 Euro Dealgeld, zwei offenbar zur Fälschung vorbereitete Impfausweise und ein Elektroschocker wurden beschlagnahmt. Zwei mutmaßliche Mitarbeiter des Kiosks wurden festgenommen und wurden einem Haftrichter vorgeführt.Während ihrer Streife wurden die Beamtinnen und Beamten gestern gegen 17 Uhr auf den Kiosk aufmerksam. Wiederholt konnten die Spezialisten für Betäubungsmittelkriminalität beobachten, wie mehrere Personen in den Kiosk gingen und dort offenbar Drogen kauften. Nach Verlassen des Büdchens wurden die Käufer angehalten und durchsucht. Die gekauften Betäubungsmittel wurden ihnen abgenommen. Es folgte ein schneller Zugriff.

Zwei mutmaßliche Mitarbeiter des Kiosks wurden noch am Verkaufstresen festgenommen. Ein Ermittlungsrichter ordnete die Durchsuchung des Kiosks, einer Privatwohnung und eines Pkws an. Es wurden insgesamt 64 sogenannte Bubbles mit Kokain und über 60.000 Bargeld aufgefunden. Weiter beschlagnahmte die Brennpunkteinheit der Polizei zwei offenbar zur Fälschung vorbereitete Impfausweise. Angebliche COVID-Impfungen waren bereits eingetragen. Die Ausweise waren zudem nicht personalisiert. Neben einem mutmaßlich gestohlenen Fahrrad wurden Mobiltelefone und ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker sichergestellt. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und werden noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Es handelt sich um zwei 21 und 39 Jahre alte Männer mit albanischer Staatsangehörigkeit. Beide sind der Polizei wegen der Begehung gleichgelagerter Delikte bereits bekannt.

Wer kennt diese Frau?

Dezember 1, 2021

Mit diesem Foto aus der Überwachungskamera eines Geldinstituts fahndet die Polizei nach einer unbekannten Geldabheberin. Die Frau hob mit einer im August gestohlenen EC-Karte mehrfach Bargeld bei einem Geldinstitut an der Rethelstraße ab. Sie erbeutete so insgesamt 1.000 Euro.

Wer kann Angaben zu der abgebildeten Frau machen?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 15 der Düsseldorfer Polizei unter der Telefonnummer 0211 – 8700 entgegen.

Nach Körperverletzungsdelikt auf der Bolkerstraße – Wer kennt den Schläger? – Polizei fahndet öffentlich mit Bildern einer Überwachungskamera

November 18, 2021

Mit den Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei nach einem unbekannten Mann. Am frühen Samstagmorgen, den 14. August 2021, geriet der Gesuchte auf der Bolkerstraße mit einem Mann aneinander und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Die Tat ereignete sich um 04:40 Uhr.

Bislang liefen alle Ermittlungen der zuständigen Kriminalpolizei ins Leere. So wenden sich die Fahnder jetzt an die Öffentlichkeit. 

Das Gewalt-Problem in der Altstadt – Die Last für die Umsetzung zielführender Maßnahmen darf nicht allein auf den Schultern der Polizeibeamten liegen

Oktober 28, 2021

Der heutige OB Stephan Keller hatte im Wahlkampf vor einem Jahr die Sicherheit in der Stadt zu einem zentralen Thema gemacht – Foto: CDU
 
In Düsseldorf wird nach zwei Bluttaten in der Altstadt das Thema „Messerverbot“ diskutiert. Dem Polizeipräsidenten #Norbert_Wesseler (Foto) wird zu wenig Engagement attestiert, FDP-Chefin #Marie_Agnes_Strack_Zimmermann fordert sogar seinen Rücktritt. Oberbürgermeister #Stephan_Keller (CDU) bekennt sich unterdessen erneut zum „Null-Toleranz-Prinzip“, das bei der Polizei auch als „Broken Windows Theory“ bekannt ist.
Erfolgreich eingesetzt hat New Yorks einstiger Bürgermeister #Rudolph_Giuliani diese Methode, deren Prinzip es ist, selbst kleinste Verstöße gegen die Ordnung rigoros zu ahnden. Für Giuliani und seinen legendären Polizeichef gehörten Graffiti und Gewalt zusammen. Jegliche Abweichung von der Norm, die als schädlich angesehen wurde, wurde sanktioniert – Wildpinkeln, Einsatz von Ghetto Blasters und ähnliches. Bis zu 2000 junge Menschen täglich wurden verhaftet.
 
Zahl der Morde sank
 
Giuliani wurde im liberalen New York für diese Methoden als Nazi beschimpft. Doch von mehr als 2016 Morden 1994 (Quelle: FBI) sank die Zahl bis zum Ende seiner Amtszeit 2001 auf 960, die Zahl der Raubüberfälle in dieser Zeit halbierte sich. 2018 lag die Zahl der Morde bei 298.
Die damals geübte Kritik wegen der Diskriminierung Schwarzer stellt auch für Düsseldorf und jede andere Großstadt mit ähnlichen Schwerpunkten ein Problem dar. Werden künftig hauptsächliche junge Männer mit auf Migrantenstatus deutenden Phänotyp kontrolliert, wird es entsprechende Diskriminierungsvorwürfe geben. Polizeipräsident Wesseler schob die Durchführung relevanter Maßnahmen in einem Statement auf seine „erfahrenen“ Beamten. Damit macht er es sich jedoch zu leicht.
Nur in einem abgestimmten Miteinander, in einem Zusammenspiel zwischen Innen- und Justizministerium und Stadt können Verfahren, Vorgehensweisen und Sanktionen entwickelt werden, die Düsseldorf (und andere Städte in NRW) nachhaltig zu einem sicheren Ort machen.
Es kann nicht angehen, dass die Last auf die Schultern der Polizeibeamten gelegt wird.
Wolfgang Osinski

Nach Raub in Mörsenbroich: Polizei ermittelt zwei jugendliche Intensivtäter – Untersuchungshaft

Oktober 19, 2021

Intensive  Ermittlungen der Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten des Fachkommissariats zur Bekämpfung von Jugendkriminalität führten gestern zu Festnahmen zweier jugendlicher Intensivtäter. Die beiden stehen im Verdacht, Anfang dieses Monats einen Jugendlichen beraubt und dabei leicht verletzt zu haben. Bei Wohnungsdurchsuchungen der Verdächtigen fanden die Polizisten Beweismittel. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.

Nachdem es am Montag, 4. Oktober dieses Jahres zu einem Raub auf dem Vogelsanger Weg in Mörsenbroich gekommen war, bei dem zwei Jugendliche einen 16-Jährigen zu Boden gebracht, ihn getreten und das Mobiltelefon sowie die Geldbörse geraubt hatten, gelang den Beamten des Einsatztrupps Jugend die Festnahme der Verdächtigen.

Zuvor hatten die Polizistinnen und Polizisten umfangreich ermittelt und bei angeordneten Wohnungsdurchsuchungen Beweismaterial gefunden. Ein Haftrichter ordnete für die beiden Tatverdächtigen im Alter von 16 und 17 Jahren, die als jugendliche Intensivtäter gelten, Untersuchungshaft an.

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