Unsere schöne KÖ – Kartengruß aus den 40er Jahren

Juni 19, 2006 by  

KOE_8.jpg

Wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt: Tritonengruppe

Die Tritonengruppe am Kö-Graben diente besonders häufig als Postkarten-Motiv. Diese Karte aus den Vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, stammte vom Verlag Theodor Schnitzler, Bahnhofsbuchhandlung, Düsseldorf. Die neobarocke Tritonengruppe wurde 1897 vom Verschönerungsvereins initiiert, der als Aufgabe stellte, “einen architektonisch-dekorativen Abschluss des Kö-Grabens in Verbindung mit einem halbkreisförmigen Ausbau- (und einen) entsprechenden Wasserauslauf zu schaffen”. Die Ausschreibung gewann der in Longville bei Metz geborene Bildhauer Fritz Coubillier, der früh nach Düsseldorf gekommen war und sich hier bei der Düsseldorfer Akademie einschrieb.Die Gruppe aus Euville-Kalkstein zeigt einen Triton, eine Meeresgottheit mit fischartigem Unterleib, der eine Lanze gegen einen großen Fisch richtet, aus dessen Maul das Wasser schwallt. Zwei Kinder, so genannte Amoretten, sind Bestandteil der Gruppe. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tritonen-Denkmal ebenso wie die Balustrade stark beschädigt. Der Künstler half bei der Restaurierung. Danach gab es eine Vielzahl mutwilliger Beschädigungen. Mal wurde die Flosse zerstört, mal ein Bein, mal die Vase oder andere Teile des Ensembles. Die Tritonengruppe – eines der steinernen Symbole Düsseldorfs.

Kommentare