Noch zwei Vorstellungen und ein Expertengespräch zu Richard Wagners Oper „Parsifal“ zu Ostern im Opernhaus Düsseldorf

März 18, 2024 by  

 „Parsifal“ in der Inszenierung von Michael Thalheimer mit Daniel Frank (Parsifal), Sarah Ferede (Kundry) und Hans-Peter König (Gurnemanz) im Opernhaus Düsseldorf. FOTO: Sandra Then.

 

Rund um Ostern – am Karfreitag, 29. März, und Sonntag, 7. April 2024, um 17.00 Uhr – zeigt die Deutsche Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf zwei weitere Vorstellungen von Richard Wagners Oper „Parsifal“, die zu Spielzeitbeginn eine vielbeachtete Premiere feierte. In eindringlichen, auf das Wesentliche reduzierten Bildern erzählt Regisseur Michael Thalheimer Wagners spektakulär vertontes Gralsepos über Versuchung, Mitgefühl und Erlösung: Die einst mächtige Bruderschaft der Gralsritter leidet an einer kollektiven Wunde, seit ihr Anführer Amfortas den Heiligen Speer Christi durch eigene Schuld verlor. Ob Parsifal die Gemeinschaft erlösen kann? Generalmusikdirektor Axel Kober dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker, Solist*innen wie Nikolai Schukoff/Daniel Frank (Parsifal), Hans-Peter König (Gurnemanz), Bogdan Baciu (Amfortas) und Sarah Ferede (Kundry) sowie den Chor der Deutschen Oper am Rhein. Tickets und weitere Informationen gibt es über operamrhein.de.

Um „Parsifal“ und die wichtigsten Plattenaufnahmen geht es am Donnerstag, 28. März 2024, um 19.30 Uhr in einem hochrangig besetzten „Quartett der Kritiker“, das die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) ausrichtet. Im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses diskutieren Susanne Benda (Stuttgart), Albrecht Thiemann (Berlin) und Wolfram Goertz (Düsseldorf), drei bekannte Musikkritikerinnen und -kritiker, die der Jury des PdSK angehören, gemeinsam mit Axel Kober, dem langjährigen Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, der seine eigenen Erfahrungen mit dem Werk und musikalischen Interpretationen in die Diskussion einzubringt.

Im Verein Preis der deutschen Schallplattenkritik haben sich Musikkritiker und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen, um regelmäßig herausragende Musik- und Wortproduktionen in 32 verschiedenen Genres auszuzeichnen. Die maximal 160 Juroren arbeiten ehrenamtlich und unab­hängig, unbeeinflusst von den Interessen der Tonträger- und/oder Hörbuch­produzenten. Seit 2010 treten die Kritiker-Juroren des Vereins öffentlich auf. Sie setzen sich zu dritt oder viert zusammen, als Terzett (oft mit einem Gast) oder als Quartett, um live vor Publikum über ein Thema oder Werk zu diskutieren und verschiedene Interpretationen in Platteneinspielungen zu vergleichen. Am 28. März 2024 ist das Talkshow­format erstmals zu Gast an der Deutschen Oper am Rhein. Tickets gibt es für 10,– € (ermäßigt 5,– €) im Opernshop und über operamrhein.de.

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