Übler Trickbetrug – 75-Jährige mit Lüge aus Dortmund zum Amtsgericht Düsseldorf gelotst und bestohlen

Juli 22, 2021

Die Dortmunder Polizei warnt erneut vor den dreisten Methoden von Trickbetrügern, die ihre Opfer mit „Schockanrufen“ zu Geldübergaben verleiten. So auch am Mittwoch (21.7.2021) in der Dortmunder Innenstadt. Zur Geldübergabe kam es knapp 70 Kilometer entfernt in Düsseldorf.

Um 13.30 Uhr rief eine „Frau Meier“ – angeblich beschäftigt beim Amtsgericht Düsseldorf – eine 75-jährige Frau aus der Dortmunder Innenstadt an. Die Anruferin gab an, dass die beiden Töchter der Seniorin in einen Unfall verwickelt seien und dabei eine Frau ums Leben gekommen sei. Die Seniorin müsse nun an der Werdener Straße beim Amtsgericht Düsseldorf eine Kaution in Höhe von 75.000 Euro hinterlegen, damit die Töchter aus dem Gefängnis entlassen werden können. [Read more]

Polizei warnt vor falschen IT-Spezialisten – Trickbetrüger sehr aktiv

November 16, 2020

In den letzten Tagen häuften sich in Düsseldorf die Anrufe von falschen Mitarbeitern einer Softwarefirma. Die teils englisch- teils, deutschsprachigen Anrufer gaben sich als Mitarbeiter eines bekannten Betriebssystemherstellers aus und wiesen ihre Opfer auf einen vermeintlichen Virenbefall ihres Computers mit Schadsoftware hin. Teilweise wurde behauptet, der Computer des Opfers würde Viren und Trojaner im Internet verteilen, oder es soll ein Versagen des Betriebssystems unmittelbar bevorstehen.

Die Täter boten an, den Computer gegen Zahlung von 80 bis 200 Euro zu reparieren. Hierzu wurde das Opfer überredet, eine Fernwartungs-Software aus dem Internet herunterzuladen und zu installieren. Die Täter bekamen so umfassenden Zugriff auf den Computer und somit auch auf die gespeicherten Daten. So konnten auch Bank- oder Kreditkatendaten ausgespäht werden. In einzelnen Fällen wurden die Angerufenen dazu gedrängt, angebliche „Testüberweisungen“ in Höhe von mehreren Tausend Euro auf Konten der Täter durchzuführen. Weigerten sich die Opfer, wurde manchmal mit einer Strafanzeige gedroht.

Die Polizei Düsseldorf rät daher:

   - Werden Sie misstrauisch, wenn Sie ohne erteilten Auftrag Anrufe 
     von   Mitarbeitern einer Computerfirma bekommen. Ferndiagnosen 
     ohne Auftrag - auch bei Virenbefall - gibt es nicht!
   - Kommen Sie den Aufforderungen des Anrufers nicht nach!
   - Beenden Sie das Gespräch umgehend!
   - Geben Sie keine Daten preis!

Das Kommissariat für Prävention und Opferschutz bietet eigens die Möglichkeit einer telefonischen Beratung an:

Sicher im Netz unterwegs – Passwortsicherheit: Donnerstag, 12., 19. und 26. November von 16 bis 17.30 Uhr

Bürgerinnen und Bürger, die Tipps zum sicheren Umgang im Netz benötigen oder wissen möchten, wie man sicherere Passwörter erstellt und wann man den Anhang einer Mail besser nicht öffnet, können zur Beratungszeit unter Telefon 0211 870-5249 anrufen.

88-Jährige als „falscher Polizist“ beraubt – Wer kennt diesen Betrüger?

November 11, 2020

Der Tatverdächtige am Bankautomaten – Foto: Polizei Düsseldorf

Bereits am 27.August 2020, kam es in Düsseldorf-Flingern zu einem  Betrug durch „falsche Polizeibeamte“. Das Opfer war eine 88-jährige Frau Die Polizei Düsseldorf fahndet nun mithilfe von Bildern aus der Überwachungskamera eines Geldautomaten nach einer Tatverdächtigen.

Die perfiden Betrüger überzeugten die Seniorin durch geschickte Gesprächsführung und gaben sich als Polizeibeamte aus. Die Täter gaukelten der Geschädigten eine Gefahr für ihre Wertsachen vor. Nachdem die 88-Jährige den Anrufern Glauben schenkte, wurde sie zur Übergabe von Schmuck und ihrer EC-Karte überredet. Hierbei nannte sie auch die PIN für eine angebliche Sperrung ihrer Karte.

Kurz darauf wurde die Karte von einer unbekannten Tatverdächtigen an Geldautomaten in Düsseldorf-Oberbilk, Ahlen, Dortmund-Stadtmitte und Dortmund-Wickede zu Abhebungen in Höhe von 5000,00 Euro eingesetzt. Die Ermittler fragen nun: „Wer kann Hinweise auf die Identität oder den aktuellen Aufenthaltsort der abgelichteten Person geben?“ Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Düsseldorf, Kriminalkommissariat 31 unter der Telefonnummer 0211-870-5231 (zu Bürozeiten) oder 0211-870-0.