Frauen belästigt – Sexualdelikte in Oberkassel, Niederkassel und Lörick – Polizei fahndet und sucht weitere Geschädigte

April 3, 2020

Nach mehreren Sexualdelikten seit Januar dieses Jahres fahndet das Fachkommissariat der Düsseldorfer Polizei nach einem bislang unbekannten etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann. Möglicherweise kam es noch zu mehr Sachverhalten, die bislang jedoch nicht angezeigt wurden. Die Spezialisten des KK 12 bitten darum, dass sich die Frauen melden.

Hinweise von weiteren Geschädigten und/oder Zeugen werden laut Polizei vertraulich behandelt. Bislang zählt die Polizei sieben Sachverhalte, bei denen es sich um denselben Mann handeln könnte. Der Verdächtige hatte sich zu unterschiedlichen Zeiten, meistens an ihren Wohnadressen, den Frauen genähert, sich in schamverletzender Weise gezeigt und sie auch teilweise angefasst. Schwere gewalttätige Übergriffe blieben bislang aus.

Zwei Tatorte waren auf der Lütticher Straße, einer auf der Emanuel-Leutze-Straße, einer auf der Walkürenstraße und drei auf der Hansaallee.

Nach Abgleich der entsprechenden Zeugenaussagen ergibt sich folgende Täterbeschreibung:

Etwa 25 bis 30 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß und schlank. Auffallend blass mit sehr schmalem (spitzem) Gesicht. Mehrere Geschädigte sprachen von einem osteuropäischen Aussehen.

Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat 12 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 – 870-0.

Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen Klüh-Gruppe wächst in den Kernbereichen um 7,1 %

April 2, 2020

Rechnet mit verhaltenem Aufschwung nach Abklingen der Corona-Krise: Frank Theobald, Sprecher der Geschäftsführung von Klüh Service Management

Die international tätige Klüh Service Management GmbH blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden: Mit rund 852 Mio. Euro erzielte das Unternehmen 2019 ein Plus von rund 46 Mio. Euro. Das entspricht einer organischen Wachstumsrate von 5,7 %. Dabei konnte das starke Kerngeschäft der Gruppe mit der Gebäudereinigung sowie mit der Catering und Security-Sparte einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 7,1 % verzeichnen.

 Frank Theobald, Sprecher der Geschäftsführung: „Unsere Strategie geht auf – wir sind mit unseren Kernbereichen Gebäudereinigung, Catering und Security stark gewachsen und werden den Fokus auch in den nächsten Jahren weiter auf die Entwicklung dieser Bereiche legen. Dank unserer Innovationsfähigkeit schaffen wir es immer wieder, sowohl neue als auch Bestandskunden von der Qualität unserer Dienstleistungskonzepte zu überzeugen und sie dauerhaft an uns zu binden. Dabei sind Innovationen oft untrennbar mit den Chancen verbunden, die sich aus der digitalen Transformation ergeben. Unser hauseigenes ,Center of Digital Excellenceʻ entwickelt für alle Fachbereiche digitale Tools und Möglichkeiten, mit denen wir mehr Effizienz und Transparenz erzielen und einen Mehrwert für Kunden und Unternehmen bieten.“

Die Kennzahlen für den deutschen Kernmarkt weisen 2019 eine Wachstumsrate von 5,2 % aus. Das internationale Geschäft der Klüh-Gruppe legt sogar um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Mehr als 52.000 Mitarbeiter*innen in acht Ländern tragen zum Unternehmenserfolg bei. Weiterführende Informationen finden Sie im digitalen Geschäftsbericht unter https://report.klueh.de/geschaeftsbericht-2019.

Infolge der aktuellen Corona-Krise steht die gesamte FM-Branche vor enormen Herausforderungen, deren Gesamtausmaß sich auf Grund der anhaltenden schwierigen Lage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen lässt. Das Düsseldorfer Familienunternehmen Klüh sieht sich Dank des kontinuierlichen Wachstums der letzten Jahre für die herausfordernden Zeiten gut gerüstet und rechnet ab Ende 2020 wieder mit verhaltenen Wachstumsraten.

Über Klüh:

Die Klüh Service Management GmbH ist ein international agierender Multiservice-Anbieter. Im Jahr 1911 gegründet, verfügt das Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich infrastruktureller Dienstleistungen. In den Fachbereichen Cleaning, Catering, Clinic Service, Security, Personal Service, Airport Service und Integrated Services werden sowohl Einzeldienstleistungen als auch Multiservice-Konzepte angeboten. Das Unternehmen setzt mit mehr als 52.000 Mitarbeiter*innen in acht Ländern rund 852 Mio. Euro (2019) um.

Waffen + Drogen -Staatsschutz ermittelt in Düsseldorf, Neuss und Herne

April 1, 2020

 Ermittler des Düsseldorfer Staatsschutzes führten heute Morgen Durchsuchungsmaßnahmen bei insgesamt drei Beschuldigte in Neuss, Düsseldorf und Herne durch. Hinweise hatten ergeben, dass drei Männer im Alter von 42, 43 und 49 Jahren, mit Bezügen zu einer rechten Düsseldorfer Gruppierung, illegale Waffen und Rauschgift besitzen sollen.

Die Staatsanwaltschaft hat den Anfangsverdacht von Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz bejaht und hierauf gestützt Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt.

Bei einem Beschuldigten, der im Besitz waffenrechtlicher Erlaubnisse ist, wurden Gegenstände sichergestellt, welche den Verdacht begründen, dass diese ohne waffenrechtliche Erlaubnis besessen wurden (Messer, Elektroschocker). Zudem wurden Verstöße gegen die Aufbewahrungspflichten von Waffen und Munition festgestellt. Bei einem der Beschuldigten wurde eine Substanz sichergestellt, bei der es sich mutmaßlich um Betäubungsmittel handelt. Die Ermittlungen dauern an.

Sparkassen-Chefin: Wir haben mit dem Soforthilfeprogramm für Firmenkunden einen Nerv getroffen

April 1, 2020

Düsseldorfs Unternehmen im Corona-Stresstest. Überall fehlt Liquidität, abgesichert geglaubtes Einkommen fällt weg, Kosten laufen weiter. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat ein kurzfristiges Hilfsprogramm aufgelegt. Kurzinterview dazu mit der Vorstandsvorsitzenden Karin-Brigitte-Göbel.

Düsseldorf Blog: Frau Göbel, auch die Düsseldorfer Unternehmen tragen schwer an der Corona-Krise. Jetzt haben Sie ein Kreditprogramm zur Soforthilfe aufgesetzt. Was genau ist „sofort“?

Karin-Brigitte Göbel: Sofort, das heißt für uns, dass wir höchst unbürokratisch und schnell helfen. Bei Beantragung von Krediten bei den Förderbanken kann unter Umständen eine Zeit vergehen, bis das Geld auf dem Konto ist. Wir überbrücken diese Zeit mit eigenen Mitteln, damit die Kunden schnell an Geld kommen. Das Virus hat neue Umstände geschaffen, darauf haben wir uns eingestellt und mit einem großen Team von mehr als 60 Mitarbeitern die Grundlage gelegt, um eine Kreditanfrage im Idealfall innerhalb von Stunden oder weniger Tage abschließend zu bearbeiten.“

Düsseldorf Blog: Nun gibt es ja verschiedene Firmengrößen – von der Zwei-Mann-GmbH bis zu Unternehmen mit zigtausend Mitarbeitern. Gilt Ihr Kreditprogramm für alle Unternehmen gleichermaßen?

Karin-Brigitte Göbel: Selbstverständlich, das war uns sehr wichtig. Gerade der kleine Blumenladen an der Ecke oder der Messebauer, der jetzt keine Arbeit hat, ist im Fokus, nicht nur Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern.

Probleme mit der Abarbeitung?

Düsseldorf Blog: Innerhalb weniger Stunden, hatten Sie gemeldet, hätten bereits 200 Unternehmen Anträge nachgefragt. Wie entwickelt sich die Nachfrage, wird das Programm stark angenommen?

Karin-Brigitte Göbel: Wir haben mit unserem Kreditprogramm ganz offensichtlich einen Nerv getroffen. Wir rechnen mit einer sehr lebhaften Nachfrage auch in den kommenden Tagen und Wochen.

Düsseldorf Blog: Das heißt, Sie haben jetzt vermutlich Probleme mit der Abarbeitung?

Karin-Brigitte Göbel: Ich bin dankbar für die Frage, denn es ist ja so, dass Unternehmen in solchen Situationen befürchten, sie seien zu spät dran und müssten sich hinten anstellen. Wir haben mit großem Engagement die Kapazitäten geschaffen, um allen Unternehmen schnell zu helfen. Auch unsere Kunden können jedoch mithelfen, den Prozess zu beschleunigen. Auf der Homepage der Stadtsparkasse Düsseldorf ist ein einfaches Erklärvideo hinterlegt, das die Kunden bestens informiert. Mit Hilfe des von uns extra erarbeiteten Liquiditätsrechners (Screenshot unten), der einfach auszufüllen ist, kann der Kunde eine weitgehend automatisierte Abwicklung anstoßen und der schnellen Kreditentscheidung steht nichts im Wege.

 Düsseldorf Blog: Handelt es sich denn dabei um einen „normalen“ Kredit, ist er langfristig angelegt?

Karin-Brigitte Göbel: Unser Ziel ist es, Insolvenzen zu verhindern bzw. ihre Zahl höchst gering zu halten. Deshalb decken wir mit diesem Hilfsprogramm mit zügiger Auszahlung eines guten Teils des erforderlichen Kapitalbedarfs sofort ab. Wie hoch der Bedarf ist, wird mit dem Liquiditätsrechner deutlich. Sobald dann öffentliche Gelder geflossen sind, kann dieser Kredit ausgeglichen werden. Wir helfen den Kunden mit der Überbrückung eines Engpasses, bis die KfW gezahlt hat. Darüber hinaus setzen wir natürlich auch Mittel wie Stundungen bei Zahlungsproblemen ein.

Düsseldorf Blog: Dann weiterhin viel Erfolg, danke für das Gespräch!

 

Motorradfahrer flüchtet mit Tempo 200 vor der Polizei

April 1, 2020

Wegen eines überlauten Auspuffs sollte gestern Abend zunächst auf der Rheinuferstraße ein Motorradfahrer von einem Spezialisten des Verkehrsdienstes überprüft werden.

Er wurde aufgefordert anzuhalten. Statt zu stoppen, fuhr der Verdächtige zunächst über innerstädtische Straßen, teilweise unter Missachtung roter Ampeln, bis zum Nördlichen Zubringer. Schließlich gab der Überprüfte Vollgas und flüchtete zeitweise mit 200 km/h über den Nördlichen Zubringer bzw. die A 52 in Richtung Flughafen.

Der Motorradpolizist brach die Verfolgung ab. Der Beamte des Verkehrsdienstes hatte jedoch das Kennzeichen abgelesen. So konnte der 23-Jährige kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift in Mörsenbroich ermittelt werden. Wie sich herausstellte, war der Beschuldigte nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Hamsterkäufe in Düsseldorf verboten

März 31, 2020

Die Stadt Düsseldorf hat Hamsterkäufe verboten, hier Bericht bei rp-online. Bislang werden hauptsächlich Hygienefeuchttücher, Nudeln, Reis und Toilettenpapier gehamstert. 

Nachdem viele Supermärkte und Drogeriemärkte wie Rossmann bereits entsprechende Hinweise angebracht haben, hat die Stadt Düsseldorf nunmehr verordnet, dass nur „haushaltsübliche“ Mengen erworben werden dürfen.

 

 

Stadtsparkasse Düsseldorf: Komplett neues Kreditprogramm als Soforthilfe für Unternehmen in Düsseldorf und Region

März 31, 2020

Das Corona-Virus belastet alle Bereiche unserer Gesellschaft – natürlich ganz besonders die Unternehmenswelt. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat in kürzester Zeit ein komplett neues Kreditprodukt aufgesetzt, verfeinert, live geschaltet und erste Anträge genehmigt. Dabei steht die schnelle und unbürokratische Unterstützung bei Liquiditätsengpässen im Fokus.

„Uns ist bewusst, dass die Unternehmen vor großen Herausforderungen stehen“, so Vorstandsvorsitzende Karin-Brigitte Göbel. „Wir erkennen, dass viele Unternehmen unverschuldet durch die Corona-Pandemie vor große Probleme gestellt werden. Viele verfügen über ein erfolgreiches Geschäftsmodell, das aber in der jetzigen Zeit nicht mehr greift. Diesen Unternehmen wollen wir gezielt – und zwar kurzfristig – helfen. Wir sehen es als unsere Aufgabe als regionale Bank in Düsseldorf an, unsere Kunden nicht alleine zu lassen, sondern mit konkreten Maßnahmen nachhaltig zu unterstützen.“

Die aktuellen Zahlen belegen: Die Nachfrage ist riesig. Mehr als 200 Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, haben das Kreditsofortprogramm bereits in den ersten Stunden nachgefragt.

„Die Entwicklung des Programms erfolgte dabei in einem agilen Projektformat, das es in dieser Größe und Art bisher in kaum einer Sparkasse gegeben hat. Über 60 Mitarbeiter der Stadtsparkasse haben an der Lösung mitgewirkt. Die KI-Group hat uns dabei unterstützt“ so Projektleiter Robin Nehring.

Interessierte Unternehmen finden alle wichtigen Informationen sowie einen Liquiditätsrechner zur Ermittlungen des individuellen Kreditbedarfs unter www.ssskduesseldorf.de/soforthilfe

Karin-Brigitte Göbel: „Die Stadtsparkasse Düsseldorf steht als verlässlicher Partner für mittelständische Wirtschaft in Düsseldorf und der Region. Diesen Auftrag nehmen wir an. Gerade in dieser besonderen Zeit stehen wir an der Seite unserer Kunden.“

 

 

Neu: Die Corona-Masche der Trickbetrüger

März 25, 2020

Auch in diesen schwierigen Zeiten machen Trickbetrüger keinen Halt und versuchen auf besonders perfide Weise die Angst und Hilflosigkeit älterer Menschen auszunutzen. Zuletzt kam es vermehrt zu Anrufen bei Seniorinnen und Senioren mit einer Abwandlung des bekannten „Enkel-Tricks“.

Die Täter gaben vor, Angehörige zu sein, welche sich aktuell mit dem Corona-Virus angesteckt hätten und nun für eine medizinische Behandlung und teure Medikamente Geld benötigten. Hierzu würde ein Bekannter bei den Angerufenen vorbeikommen, um das benötigte Geld abzuholen. Glücklicherweise scheiterten alle bisher bei der Polizei bekannt gewordenen Versuche und es entstand kein Schaden.

Daher gibt die Polizei erneut folgende Tipps:

   -	Übergeben Sie niemals Geld und Wertgegenstände an Fremde! -	
Teilen Sie keine persönlichen Informationen zu familiären und 
finanziellen Verhältnissen mit! -	Raten Sie nicht, wer anruft. 
Fordern Sie stattdessen den Anrufer auf, seinen Namen zu nennen! - 
Rufen Sie sofort die Polizei!

Eine weitere Masche sind die Taten mit angeblichen Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. Die Täter versuchen durch telefonische Vorankündigung oder direktes Klingeln an der Haustür in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen, um vorgebliche Corona-Tests durchzuführen. Hier haben sie es dann auf Bargeld und Wertgegenstände im Wohnungsinneren abgesehen.

Auch hier rät die Polizei:

   -	Seien Sie stets misstrauisch und lassen sich nicht verunsichern!
-	Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, auch wenn sich diese als mutmaßliche Amtsträger legitimeren! Rufen Sie die betreffendeInstitution unter der Ihnen persönlich bekannten oder von Ihnen 
recherchierten Telefonnummer an! -	Nehmen Sie keine kostenpflichtigen
Corona-Tests in Anspruch und kontaktieren umgehend die Polizei!

Weisen Sie bitte alle Angehörigen (insbesondere Seniorinnen und Senioren), Freunde und Bekannten auf die Gefahren und Risiken hin.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommissariats für Prävention und Opferschutz unter der Nummer 0211-8700 zur Verfügung. Im Notfall kontaktieren Sie bitte die 110.

Neben Sorge um Ansteckung rückt die um die Wirtschaft in den Fokus – Stadtsparkasse unterstützt mit Sofortprogramm

März 25, 2020

Die Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt mit einem Sofortprogramm den regionalen Mittelstand und baut die Betreuung für alle ihre Kunden aus

  • Vor Abruf staatlicher Fördermittel geht die Stadtsparkasse Düsseldorf für eigene Kunden in Vorleistung

„Schnelle, wirksame und unbürokratische Hilfe sind in diesen Tagen mehr denn je unsere Top-Priorität, denn wir wissen um die großen Herausforderungen, vor denen unsere Kunden stehen“, sagt Karin-Brigitte Göbel, Vorstandsvorsitzende der Stadt­sparkasse Düsseldorf, und stellt ein entsprechendes Sofortprogramm vor. „Die Mit­arbeitenden der Stadtsparkasse sind sich dieser Verantwortung bewusst. Daher set­zen wir gemeinsam alles daran, die wirtschaftliche und finanzielle Infrastruktur auch unter den aktuellen schwierigen Bedingungen aufrecht zu erhalten.“ Wesentlich sei hier, den Schutz der Kunden und der Mitarbeitenden zu gewährleisten.

Nah dran – auch ohne direkten Kontakt

Dafür konzentriert die Stadtsparkasse Düsseldorf ihren Vor-Ort-Kundendienst auf elf Filialen. Die Bargeldversorgung durch Bank-Automaten und die SB-Bereiche bleiben  auch an den anderen Standorten erhalten. Gleichzeitig baut die Sparkasse den kontaktlosen Kundendienst aus. Karin-Brigitte Göbel: „In kurzer Zeit haben wir eines der größte virtuellen Call-Center in der Sparkassenorganisation aufgebaut.“ So werde sichergestellt, dass Kunden die Stadt­sparkasse auch in diesen Zeiten noch persönlich erreichen, selbst, wenn viele Mit­arbeiter in Quarantäne geschickt werden müssten.

Dafür haben Teilzeitkräfte kurzfristig auf Vollzeit umgestellt. Unterstützt werden sie von vielen weiteren Mitarbeiter aus anderen Bereichen. „Unser Team der Fir­men-Kundenbetreuung geht auch aktiv auf Kunden zu, um frühzeitig Hilfe anzubie­ten“, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse. „In der vergangenen Woche haben sie über 7.000 Gespräche geführt, die teilweise sehr emotional waren. Gut, wenn wir schnell, unbürokratisch und vor allem wirksam helfen können. Mein Dank gilt allen, die so engagiert daran mitwirken!“

Digitale Unterstützung für einfache Problemlösung

Gleichzeitig hat die Stadtsparkasse in den letzten Tagen an einer Online-Anwendung gearbeitet, über die Firmenkunden sehr einfach ihren Liquiditätsbedarf errechnen und entsprechende Anträge für Kredite stellen können. Sie wird voraussichtlich am Dienstag, den 24. März 2020, online gehen (www.sskduesseldorf.de/soforthilfe).

Wichtig ist hier, dass die Kunden selber aktiv werden und die Anträge möglichst vollständig ausgefüllt einreichen. Dann können diese schnellstmöglich abschlie­ßend bearbeitet werden. Über die staatlich angekündigte Hilfe hinaus reagiere die Stadtsparkasse auch mit einem Sofortprogramm, so Göbel: „Viele unserer Kunden können nicht warten, bis die Hilfen der NRW.Bank und Kreditanstalt für Wiederauf­bau (KfW) anlaufen. Deswegen gehen wir mit unserem Liquiditätsprogramm in die Soforthilfe.“

Im Info-Portal „Corona-Spezial“ bietet die Stadtsparkasse darüber hinaus viele Infor­mationen und praktische Tipps für den neuen Alltag zu Hause an – von Kulturange­boten im Internet bis hin zu online Fitness-Kursen für Daheim (www.sskduesseldorf.de/infoportal).

Vorstandsvorsitzende Göbel betont, wie dankbar sie dafür ist, dass sich alle gemein­sam für die Aufrechterhaltung des Zahlungs- und Bankverkehrs einsetzen: „Mein Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die wir gleichzeitig durch die Maßnahmen vor einer Ansteckung schützen wollen. Er gilt aber auch unseren Kundinnen und Kun­den, die nun vermehrt die Chancen der telefonischen Kontaktaufnahme sowie unser Online-Angebot nutzen. Mein Appell an Sie: Bitte weichen Sie zu ihrem eigenen Schutz und zur Sicherheit unserer Mitarbeitenden weiter verstärkt auf diese kontakt­losen und damit sicheren Angebote aus!“

Der Japantag fällt aus!

März 24, 2020

Der diesjährige Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit dem Japanischen Feuerwerk über dem Rhein kann nicht wie geplant am 16. Mai stattfinden. Stadt, Land und Japanische Gemeinde haben heute vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus‘ das Freundschaftsfest mit Bedauern abgesagt. Die derzeitigen behördlichen Auflagen erlauben eine Durchführung nicht. Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW2020 fällt somit leider aus, einen Nachholtermin in diesem Jahr wird es nicht geben. Der nächste Japan-Tag Düsseldorf/NRW ist am 29. Mai 2021 geplant. Eine Entscheidung zur Durchführung des diesjährigen Wirtschaftstag-Japan am 18. Mai wird Mitte April getroffen.

Bei Volksfesten wie dem Japan-Tag Düsseldorf/NRW ist zu berücksichtigen, dass bei größeren Menschenmengen eine latente und erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Jede Nichtdurchführung einer solchen Veranstaltung dient dem Schutz der Bevölkerung, da so das Risiko einer Ansteckung verringert wird. Dies kann weitere Infektionen verzögern, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten und die erforderlichen Kapazitäten für die Behandlung der Erkrankten, aber auch sonstiger Krankheitsfälle bereit zu halten.

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf: „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, den Japan-Tag Düsseldorf/NRW 2020 abzusagen. Der Japan-Tag ist das größte Fest seiner Art in Europa und hat für die Freundschaft zwischen Japan und Deutschland eine große Bedeutung. In der aktuellen Situation ist es aber einfach nicht möglich, an einer Veranstaltung festzuhalten, zu der Jahr für Jahr um die 600.000 Gäste kommen.“

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: „Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW ist ein seit vielen Jahren etabliertes Fest der engen Freundschaft Nordrhein-Westfalens und Japans. Die Entscheidung zur Absage ist uns dementsprechend sehr schwer gefallen, aber die Gesundheit der zahlreichen Gäste hat oberste Priorität. Auch wenn damit leider in diesem Jahr die persönliche Begegnung ausbleiben muss, stehen wir fast täglich durch Telefon- und Videokonferenzen mit unseren japanischen Freundinnen und Freunden in Nordrhein-Westfalen wie auch in Japan in Kontakt.“

Kiminori Iwama, japanischer Generalkonsul in Düsseldorf: „Dass der für mich erste Japan-Tag abgesagt werden muss, bedaure ich wirklich sehr, doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es wichtig, die Ausbreitung des Coronavirus‘ mit allen erdenklichen Maßnahmen einzudämmen. Gemeinsam werden wir die Krise überwinden und dann können wir unsere Vorbereitungen wieder aufnehmen. Ich freue mich jetzt schon darauf, – auch im Hinblick auf das bevorstehende 160-jährige Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen 2021 – mit allen Beteiligten ein großartiges Kultur- und Begegnungsfest zu gestalten.“

Die Stadt Düsseldorf, das Land NRW und die Japanische Gemeinde veranstalten den Japan-Tag gemeinsam. Die Partner haben sofort Kontakt zueinander aufgenommen, um sich zur Durchführung im Jahr 2021 miteinander abzustimmen. Als Termin für den dann 19. Japan-Tag wurde Samstag, der 29. Mai 2021, festgelegt. Mehr Informationen: www.japantag-duesseldorf-nrw.de

 

Zwei 17-Jährige, ein 19-Jähriger wegen Vergewaltigung verhaftet

März 20, 2020

Nach schwerem Sexualdelikt – Erfolgreiche Ermittlungen, Durchsuchungen und Festnahmen – Drei junge Männer in Untersuchungshaft – Ermittlungen dauern an

Spezialisten des Kommissariats für Sexualdelikte (KK 12) haben heute im Morgengrauen drei junge Männer im Alter von 17, 17 und 19 Jahren in ihren Wohnungen in Düsseldorf festgenommen. Gegen sie bestehen Haftbefehle wegen des Verdachts des besonders schweren Falls der Vergewaltigung nach § 177 StGB. Sie sollen im Herbst letzten Jahres gemeinsam zwei junge Mädchen (14 und 15 Jahre alt) vergewaltigt haben. Das Tatgeschehen wurde von den Beschuldigten gefilmt. Entsprechendes Beweismaterial liegt vor. Die Ermittlungen dauern an.

Im Herbst vergangenen Jahres wurde der Sachverhalt zur Anzeige gebracht. Danach waren die beiden jungen Mädchen durch die Beschuldigten bei einem gemeinsamen Treffen durch hochprozentigen Alkohol willenlos gemacht worden. Anschließend kam es dann in einer Wohnung im Kreis Mettmann zu den massiven sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Im Zuge der Ermittlungen konnten die Drei namentlich ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um rumänische Staatsangehörige. Im Februar 2020 erfolgten dann entsprechende Durchsuchungen, bei denen belastendes Beweismaterial (Videos) aufgefunden wurde. Daraufhin erließen die Behörden Haftbefehle, die heute Morgen an den Wohnadressen in Eller und Reisholz umgesetzt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Wie die Stadtsparkasse Düsseldorf auf Corona reagiert

März 17, 2020

Die Ausbreitung des Coronavirus lässt sich nur mit solidarischen und entschiedenen Maßnahmen verlangsamen. Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat daher eine Reihe von wichtigen Vorsichtsmaßnahmen beschlossen.

Die elementare Grundversorgung der Düsseldorfer mit Bargeld ist flächendeckend sichergestellt. Der persönliche Kundenservice wird auf die zwingend notwendigen Beratungsgespräche beschränkt. [mehr…]

Stresemannstraße: Mit Schusswaffe Supermarkt überfallen

März 16, 2020

Nach einem Raubdelikt mit Schusswaffe in Stadtmitte sucht die Polizei nach Zeugen und fahndet nach dem Täter. Gegen 15.30 Uhr betrat am Freitag ein Unbekannter einen Supermarkt an der Stresemannstraße.

Mit einer Schusswaffe forderte der Mann die Kassiererin auf, ihre Hände zu heben. Anschließend griff er in die geöffnete Kasse und entwendete mehrere hundert Euro. Danach verließ er das Geschäft und flüchtet über die Stresemannstraße in Richtung Stresemannplatz.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er soll laut Zeugenaussagen etwa 30 Jahre alt sein und dunkle Haare sowie dunklere Haut haben. Er trug schwarze Kleidung. Zusätzlich war er maskiert und hatte eine Wollmütze auf. Wer Hinweise zu der Tat oder den Täter geben kann, wird gebeten sich an das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211-870-0 zu wenden.

Wie die Rheinbahn auf Corona reagiert

März 16, 2020

Busse und Bahnen sollen nur noch für notwendige Fahrten benutzt werden. Aus dem Grund reduziert die Rheinbahn ihr Angebot in den kommenden Wochen: Ab Mittwoch,18. März, fährt das Unternehmen jeden Tag nach dem Sonntagsfahrplan. Über das Fahrplanangebot können Fahrgäste sich in der Rheinbahn App und hier informieren: www.rheinbahn.de

Die öffentlichen Einrichtungen des Unternehmens – Kundencenter, Fundbüro, Service Point, Büro für Fahrgeld-Einsprüche (EBE) – werden zunächst bis zum 19. April geschlossen.

Der Rheinbahn-Kundenservice ist per E-Mail (kundendialog@rheinbahn.de) oder über facebook.com/rheinbahn erreichbar. Fahrgäste können sich rund um die Uhr über die Schlaue Nummer 01806 50 40 30  (20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz / 60 Cent aus den Mobilfunknetzen) informieren.

Das Unternehmen hat entschieden, die vordere Tür der Busse zu schließen und den Ticketverkauf beim Fahrer einzustellen. Es geht darum, den Fahrdienst so gut wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen. Diese Maßnahme ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen erforderlich.

Gleiserneuerung in Gerresheim und Grafenberg: Busse statt Bahnen für U73 und 709 – Änderungen für weitere Linien – Umleitungen

März 13, 2020

Die Rheinbahn erneuert gleich an mehreren Stellen in ihrem Schienennetz die Gleise: Auf der Ludenberger Straße zwischen dem Staufenplatz und dem Pöhlenweg etwa 90 Meter Gleise, ebenfalls auf der Ludenberger Straße im Bereich der Kreuzung mit der Bender-, der Rennbahn- und der Bergischen Landstraße eine Weiche und etwa 16 Meter Gleise, im Bereich der Endhaltestelle „Gerresheim, Krankenhaus“ eine Weiche und etwa 6 Meter Gleise und auf der Heyestraße zwischen der Hatzfeldstraße und der Nachtigallstraße auf einer Länge von 120 Metern die Gleise – von Freitag, 20. März, 21 Uhr, bis Montag, 23. März, 4 Uhr. Davon betroffen sind die Stadtbahnlinien U73 und U83, die Straßenbahnlinie 709 und die Buslinien M1, 733, 737, NE4 und NE5. Auch für den Autoverkehr gibt es Einschränkungen, teilweise bis Dienstag, 24. März, 7 Uhr.

Alle Änderungen im Detail: [mehr…]

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