Kampfmesser im Hosenbund – Mann in der Altstadt mit Taser kampfunfähig gemacht und in Psychiatrie eingewiesen

Juni 20, 2022

Ein Mann mit einem Kampfmesser im Hosenbund war gestern Nachmittag der Auslöser eines Polizeieinsatzes auf der Bolkerstraße in der Altstadt. Da der augenscheinlich psychisch auffällige Mann auf Ansprache der Beamten nicht reagierte, setzten sie das DEIG (Distanzelektroimpulsgerät) ein. Ein Amtsarzt ordnete die Unterbringung in einer Klinik an.

Den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Mitte wurde ein Mann gemeldet, der auf der Bolkerstraße mit einem Kampfmesser hantieren sollte. Die Polizisten trafen den Mann vor einer Lokalität an. An seinem Gürtel erkannten sie ein etwa 20 cm langes Messer.

Die Polizisten sprachen den Mann mehrfach an und gaben ihm deeskalierende Anweisungen, welchen er jedoch nicht nachkam. Daher setzten die Polizisten, nach vorheriger Androhung, das DEIG ein und überwältigen den Mann. Er wurde nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus in eine Klinik eingewiesen. Der 53 Jahre alte Deutsche war bereits in der Vergangenheit psychisch auffällig. Das Messer stellten die Polizisten sicher.

Unglaublich: Vier Frauen helfen Opfer einer Prügelei – im Anschluss belästigt er sie sexuell

Juni 20, 2022

Nachdem es vergangenen Samstagabend in der Altstadt zu einer Schlägerei gekommen war, gingen vier Frauen „dazwischen“, halfen einem Mann und informierten die Polizei. Das vermeintliche Opfer der Körperverletzung dachte allerdings nicht daran, sich bei den Helferinnen zu bedanken, sondern begrapschte sie. Hinzugerufene Beamte nahmen den offensichtlich unter Drogen stehenden Mann in Gewahrsam. Er leistete erheblichen Widerstand und führte zudem Betäubungsmittel mit. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Der 25 Jahre alte Tatverdächtige mit afghanischer Nationalität stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Oberbilk: Bewaffneter Überfall auf Frau in ihrer Garage

Mai 6, 2022

Nach dem Überfall auf ein Paar in Flingern-Nord diese Woche ereignete sich jetzt erneut ein Überfall im privaten Raum. Die Polizei sucht Zeugen eines Raubes, der sich gestern am frühen Abend in Oberbilk ereignet hat. Eine Frau wurde überfallen, als sie ihr Auto in ihrer Garage parkte. Die Täter flohen anschießend mit ihrer Beute.

Eine 49-jährige Frau war mit ihrem Pkw in ihre Garage auf der Dreieckstraße gefahren, als plötzlich zwei Männer gleichzeitig Fahrer- sowie Beifahrerfenster einschlugen.

Einer der Tatverdächtigen bedrohte die Frau dann mit einer Schusswaffe, während der zweite Mann die Handtasche vom Beifahrersitz raubte. Die beiden Unbekannten flüchteten anschließend mit einem dunklen Fahrzeug in unbekannte Richtung. Nun sucht die Polizei nach Zeugen der Tat.

Einer der Männer hat schwarze Haare und trug eine schwarze medizinische Maske sowie eine Brille. Er führte eine Schusswaffe mit sich.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.

Gertrudisplatz, Eller: Ausländer-Duo im Handwerker-Look bei Einbruchsversuch erwischt

Februar 24, 2022

In Blaumann und Maleranzug versuchten zwei Männer in einen Kiosk am Gertrudisplatz einzubrechen. Als die Polizei anrückte, ergriffen die Männer die Flucht. Ein 49-jähriger Kroate und ein 57 Jahre alter Mann mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit stehen jetzt vor dem Haftrichter.

Als um 3 Uhr der Anruf bei der Leitstelle der Polizei Düsseldorf einging, machten sich sofort mehrere Streifenteams auf den Weg zum Gertrudisplatz. Ein Zeuge hatte gute Hinweise auf den gerade stattfindenden Einbruch in den Kiosk gegeben.

Als die Polizistinnen und Polizisten eintrafen, versuchten die zwei Tatverdächtigen vergeblich Fersengeld zu geben. Nach einer kurzen Flucht wurden beide gestellt. Zwischen Türblatt und -zarge der Eingangstür steckten noch zwei Schraubendreher. Außerdem hatte das Duo schon Tüten und Decken zum Abtransport möglicher Tatbeute bereitgelegt. Die beiden wohnungslosen Männer sind der Polizei bereits wegen der Begehung von Eigentumsdelikten bekannt. Sie wurden im beschleunigten Verfahren einem Haftrichter vorgeführt.

Gestern in Derendorf: Verbrecher klingelt kaltschnäuzig und dringt in eine Wohnung ein – Polizei fahndet

Februar 24, 2022

Opfer eines Raubdelikts wurde gestern Vormittag ein älteres Ehepaar in Derendorf. Nach dem etwa 35 Jahre alten Täter wird gefahndet. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 11 Uhr klingelte es an der Wohnungstür des Ehepaars an der Spichernstraße. Der 76-jährige Bewohner öffnete die Tür und mit den Worten: „Ich wurde von meinem Vater geschickt, ich soll etwas abholen“, betrat der Täter unaufgefordert die Wohnung.

Anschließend durchsuchte der Mann mehrere Räume und entwendete u.a. eine Uhr und einen Ring im Wert von mehreren Tausend Euro. Beim Herausgehen stieß der Täter den Geschädigten und seine 83-jährige Ehefrau gegen die Wand. Danach flüchtet der Mann in unbekannte Richtung.

Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt und 1,75 Meter groß beschrieben. Er war mit einer braunen Jacke bekleidet und hatte eine schwarze Plastiktüte mit Aufdruck dabei. Er sprach gebrochen Deutsch.

Hinweise zu dem Mann werden erbeten an das Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211 – 870-0.

Nach beinahe tödlichem Messerangriff in der Altstadt: 16-Jähriger unter dringendem Tatverdacht festgenommen

Februar 11, 2022

Dreieinhalb Monate nach dem beinahe tödlichen Messerangriff auf einen 17-jährigen Jugendlichen in der Düsseldorfer Altstadt ist den Ermittlern der „MK Hunsrücken“ jetzt ein spektakulärer Ermittlungs- und Fahndungserfolg gelungen. Ein 16-jähriger Jugendlicher aus Essen konnte am Dienstagabend in seiner Heimatstadt von Essener Polizisten festgenommen werden. Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter vorgeführt. Ein Jugendrichter ordnete die Untersuchungshaft an.

Da der festgenommene Jugendliche in Essen wohnhaft ist, liegt die staatsanwaltschaftliche Zuständigkeit des Ermittlungsverfahrens gemäß Jugendgerichtsgesetz (JGG) bei der Staatsanwaltschaft in Essen.

Sofort nach der Tat hatte die Mordkommission der Düsseldorfer Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Nur durch das sofortige Eingreifen zufällig anwesender Ärztinnen vor Ort hatte der junge Mann die Tat damals überlebt. Im Zuge der akribischen und umfangreichen Ermittlungsarbeit erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 16-Jährigen aus Essen. Im Weiteren verdichtete sich die Beweislage derart, dass die Staatsanwaltschaft in Essen einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erwirkte.

Am Dienstag erfolgte dann die Festnahme. Der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle. Seitdem befindet sich der 16-Jährige in Haft. Die Ermittlungen der „MK Hunsrücken“ und der Staatsanwaltschaft Essen dauern an.

Rumänischer Taschendieb von Supermarkt-Mitarbeiter an der Nordstraße gestellt

Januar 13, 2022

Nach einem Taschendiebstahl gestern Nachmittag in Pempelfort soll ein 42-jähriger Tatverdächtiger heute von den Spezialisten des Kriminalkommissariats 15 im beschleunigten Verfahren dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit ist in den vergangenen Wochen bereits mehrfach wegen Taschendiebstahls aufgefallen.

Der Beschuldigte hatte am Mittwochnachmittag in einem Supermarkt an der Nordstraße einer Frau die Geldbörse entwendet und war damit geflüchtet. Mitarbeiter stellten den 42-Jährigen nach kurzer Verfolgung auf der Kaiserswerther Straße und übergaben ihn der Polizei. Er wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeipräsidium gebracht. Heute wird er dem Haftrichter vorgeführt.

Wer kennt diese Frau?

Dezember 1, 2021

Mit diesem Foto aus der Überwachungskamera eines Geldinstituts fahndet die Polizei nach einer unbekannten Geldabheberin. Die Frau hob mit einer im August gestohlenen EC-Karte mehrfach Bargeld bei einem Geldinstitut an der Rethelstraße ab. Sie erbeutete so insgesamt 1.000 Euro.

Wer kann Angaben zu der abgebildeten Frau machen?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 15 der Düsseldorfer Polizei unter der Telefonnummer 0211 – 8700 entgegen.

In direkter Kö-Nähe: Zwei Straßengangster raubten einem 83-Jährigen wertvolle Armbanduhr

November 29, 2021

Nach der Serie von Kiosk- und Tankstellen-Überfällen grassiert seit einiger Zeit der brutale Straßenraub, wobei Passanten in der Regel eine wertvolle Armbanduhr entrissen wird. So auch bei diesem Fall vom späten Freitagabend. Zwei unbekannte Männer, schwarz gekleidet und – nach Zeugenaussagen – arabischen Aussehens,  hatten einem 83-Jährigen seine hochpreisige Armbanduhr entwendet und waren im Anschluss mitsamt der Beute geflüchtet.

Einer der beiden Täter hatte den Mann auf der Steinstraße angesprochen und nach einer Zigarette gefragt. Als dies abgelehnt wurde, heilten der Unbekannte und ein weiterer Mann den Senior fest. Einer der Männer riss dem 83-Jährigen seine Uhr vom Handgelenk und beiden flüchteten im Anschluss zu Fuß in Richtung Bismarckstraße. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Die Täter sind männlich, etwa 25 Jahre alt und circa 1,70 bis 1,80 Meter groß. Sie haben schwarze Haare und waren dunkel gekleidet. Laut Zeugenaussagen haben sie ein arabisches Aussehen.

Mörsenbroich: Dealer mit Drogen auf dem Beifahrersitz

November 17, 2021

Einem Streifenteam der Polizeiwache Mörsenbroich ging am späten Montagabend ein verurteilter Drogendealer bei einer Verkehrskontrolle ins Netz. Auf dem Beifahrersitz konnten die Beamten 294 Gramm Amphetamin auffinden. Der Bewährungsversager stand selber unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein. 1.800 Euro Dealgeld wurden beschlagnahmt. Gestern wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt.

Nachdem der 39-jährige Düsseldorfer den Streifenwagen auf dem Höherweg erblickte,  stellte er seinen Pkw schnell auf dem Seitenstreifen ab und versuchte, sich unauffällig zu Fuß  zu entfernen. Das aufmerksame Streifenteam konnte ihn aber direkt stellen und schnell den Grund für das auffällige Verhalten ermitteln: In einer Tasche auf dem Beifahrersitz befanden sich 294 Gramm Amphetamin und im Fußraum lagen gestohlene Kennzeichen mit gefälschten Siegeln.

Ein Drogenvortest verlief positiv und einen Führerschein konnte der 39-Jährige nicht vorzeigen. Noch vor Ort klickten die Handschellen. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten 1.800 Euro Dealgeld in seiner Hosentasche. Der 39-jährige Deutsche ist bereits rechtskräftig wegen Handels mit Betäubungsmitteln zu einer bestehenden Bewährungsstrafe verurteilt worden. Jetzt muss er sich erneut vor dem Haftrichter verantworten.

Das Gewalt-Problem in der Altstadt – Die Last für die Umsetzung zielführender Maßnahmen darf nicht allein auf den Schultern der Polizeibeamten liegen

Oktober 28, 2021

Der heutige OB Stephan Keller hatte im Wahlkampf vor einem Jahr die Sicherheit in der Stadt zu einem zentralen Thema gemacht – Foto: CDU
 
In Düsseldorf wird nach zwei Bluttaten in der Altstadt das Thema „Messerverbot“ diskutiert. Dem Polizeipräsidenten #Norbert_Wesseler (Foto) wird zu wenig Engagement attestiert, FDP-Chefin #Marie_Agnes_Strack_Zimmermann fordert sogar seinen Rücktritt. Oberbürgermeister #Stephan_Keller (CDU) bekennt sich unterdessen erneut zum „Null-Toleranz-Prinzip“, das bei der Polizei auch als „Broken Windows Theory“ bekannt ist.
Erfolgreich eingesetzt hat New Yorks einstiger Bürgermeister #Rudolph_Giuliani diese Methode, deren Prinzip es ist, selbst kleinste Verstöße gegen die Ordnung rigoros zu ahnden. Für Giuliani und seinen legendären Polizeichef gehörten Graffiti und Gewalt zusammen. Jegliche Abweichung von der Norm, die als schädlich angesehen wurde, wurde sanktioniert – Wildpinkeln, Einsatz von Ghetto Blasters und ähnliches. Bis zu 2000 junge Menschen täglich wurden verhaftet.
 
Zahl der Morde sank
 
Giuliani wurde im liberalen New York für diese Methoden als Nazi beschimpft. Doch von mehr als 2016 Morden 1994 (Quelle: FBI) sank die Zahl bis zum Ende seiner Amtszeit 2001 auf 960, die Zahl der Raubüberfälle in dieser Zeit halbierte sich. 2018 lag die Zahl der Morde bei 298.
Die damals geübte Kritik wegen der Diskriminierung Schwarzer stellt auch für Düsseldorf und jede andere Großstadt mit ähnlichen Schwerpunkten ein Problem dar. Werden künftig hauptsächliche junge Männer mit auf Migrantenstatus deutenden Phänotyp kontrolliert, wird es entsprechende Diskriminierungsvorwürfe geben. Polizeipräsident Wesseler schob die Durchführung relevanter Maßnahmen in einem Statement auf seine „erfahrenen“ Beamten. Damit macht er es sich jedoch zu leicht.
Nur in einem abgestimmten Miteinander, in einem Zusammenspiel zwischen Innen- und Justizministerium und Stadt können Verfahren, Vorgehensweisen und Sanktionen entwickelt werden, die Düsseldorf (und andere Städte in NRW) nachhaltig zu einem sicheren Ort machen.
Es kann nicht angehen, dass die Last auf die Schultern der Polizeibeamten gelegt wird.
Wolfgang Osinski

Max (19), das Opfer der Burgplatz-Schlägerei, starb nach langem Todeskampf

Oktober 20, 2021

Max (19) aus Bottrop freute sich über seinen neuen Job und wollte feiern. Jetzt trauert seine Familie um ihn. Er starb wegen des zu hohen Blutverlustes nach lebensgefährlicher Verletzung durch einen Glasscherben-Stich ins Herz. Hier Bericht in BILD.

Bei einer größeren Schlägerei zwischen zwei Personengruppen Samstagnacht auf dem Burgplatz hatten Zeugen einen verletzten Mann an der Freitreppe gemeldet.

Die Verletzungen des 19-Jährigen erwiesen sich noch während Rettungsmaßnahmen vor Ort als akut lebensgefährlich. Nach ersten Ermittlungen wurde der junge Mann durch einen noch unbekannten Täter mit einer Flasche angegangen. Der Täter flüchtet anschließend in unbekannte Richtung.

Max (19) wurde noch in der Nacht notoperiert und kämpfte dann um sein Leben – vergebens.

Jetzt sucht die eingesetzte Mordkommission dringend nach Zeugen. Konkret fragt die Polizei: ‚Wer kann Hinweise zur Identifizierung des Täters, seinen Aufenthaltsort oder zur Fluchtrichtung geben?“ Zeugen melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0211-8700.

Nach Raub in Mörsenbroich: Polizei ermittelt zwei jugendliche Intensivtäter – Untersuchungshaft

Oktober 19, 2021

Intensive  Ermittlungen der Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten des Fachkommissariats zur Bekämpfung von Jugendkriminalität führten gestern zu Festnahmen zweier jugendlicher Intensivtäter. Die beiden stehen im Verdacht, Anfang dieses Monats einen Jugendlichen beraubt und dabei leicht verletzt zu haben. Bei Wohnungsdurchsuchungen der Verdächtigen fanden die Polizisten Beweismittel. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.

Nachdem es am Montag, 4. Oktober dieses Jahres zu einem Raub auf dem Vogelsanger Weg in Mörsenbroich gekommen war, bei dem zwei Jugendliche einen 16-Jährigen zu Boden gebracht, ihn getreten und das Mobiltelefon sowie die Geldbörse geraubt hatten, gelang den Beamten des Einsatztrupps Jugend die Festnahme der Verdächtigen.

Zuvor hatten die Polizistinnen und Polizisten umfangreich ermittelt und bei angeordneten Wohnungsdurchsuchungen Beweismaterial gefunden. Ein Haftrichter ordnete für die beiden Tatverdächtigen im Alter von 16 und 17 Jahren, die als jugendliche Intensivtäter gelten, Untersuchungshaft an.

Altstadt – Schlägerei zwischen zwei Personengruppen auf dem Burgplatz – Mann bleibt nach Attacke mit Glasflasche lebensgefährlich verletzt liegen – Mordkommission ermittelt und sucht Zeugen

Oktober 16, 2021

Nach einer größeren Schlägerei zwischen zwei Personengruppen in der Freitagnacht auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt meldeten Zeugen einen verletzten Mann an der Freitreppe. Die Verletzungen des 19-Jährigen erwiesen sich noch während der Rettungsmaßnahmen vor Ort als akut lebensgefährlich.

Nach ersten Ermittlungen wurde der junge Mann durch einen noch unbekannten Täter mit einer Flasche angegangen. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde so schwer verletzt, dass noch in der Nacht eine Notoperation stattfinden musste.

Die Ärzte konnten zeitweilig eine akute Lebensgefahr nicht ausschließen. Eine Mordkommission der Kriminalpolizei Düsseldorf hat aufgrund des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen der Tat. Konkret fragt die Polizei: ‚Wer kann Hinweise zur Identifizierung des Täters, seinen Aufenthaltsort oder zur Fluchtrichtung geben?“

Zeugen melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0211-8700.

Pempelfort: Räuberin mit plumpem Trick – klaut Autofahrer in seinem eigenen Auto die wertvolle Armbanduhr

Oktober 5, 2021

Die Polizei Düsseldorf sucht mit einer Personenbeschreibung nach einer unbekannten Räuberin. Die Frau hatte gestern Mittag einen Senior im Stadtteil Pempelfort in seinem Auto bedrängt und ihm eine hochwertige Armbanduhr vom Handgelenk gerissen.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen hatte der 78-jährige Düsseldorfer seinen Daimler an der Camphausenstraße geparkt und bereits die Fahrertür geöffnet, als sich plötzlich eine junge Frau ungefragt auf seinen Schoß setzte, ihn so fixierte und am Aussteigen hinderte. Er forderte die Unbekannte sofort energisch dazu auf, das Fahrzeug zu verlassen und ihn in Ruhe zu lassen. Daraufhin ließ sie von ihm ab, ging zunächst in Richtung Prinz-Georg-Straße und verschwand dann in Höhe Vagedesstraße aus den Augen des Düsseldorfers. Bei einem Blick auf sein Handgelenk stellte er fest, dass die Frau ihm offenbar seine hochwertige Armbanduhr gestohlen hatte. Die Kriminalpolizei sucht mit einer Beschreibung nach der Täterin:

Sie ist etwa 25 Jahre alt, circa 1,65 Meter groß und hat lange dunkle Haare. Sie trug eine hellblaue Strickjacke und eine Jeanshose. Während der Tatausführung habe sie spanisch gesprochen. Zeugenhinweise nehmen die Ermittler des Raubkommissariats KK 13 unter 0211-8700 entgegen.

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