Kirmes ohne „Kotzhügel“ – Handelsblatt über den Unterschied zwischen Oktoberfest und unserer Kirmes

Juni 19, 2018

Das „Handelsblatt“ heute: 

„Die Düsseldorfer Kirmes ist längst nicht so bekannt wie das Münchener Oktoberfest. Dabei hat das Volksfest am Rhein mit seinen zahlreichen Bierzelten gar nicht mal so viel weniger Besucher als die Wiesn. Einen gravierenden Unterschied gibt es aber: Während in München jährlich fast 700 Menschen wegen einer Alkoholvergiftung medizinisch betreut werden und weitere auf dem berüchtigten „Kotzhügel“ ausnüchtern, müssen in Düsseldorf nur wenige Dutzend Menschen ausnüchtern.“

Richtig interessant, was dann kommt, liebe Freunde: Es liegt am Altbier. Genauer: An den Altbiergläsern. 

In München, so das Handelsblatt, fasse die traditionelle Maß einen Liter, das Düsseldorfer Altbierglas dagegen nur 200 Milliliter. Fazit: „Mit Altbier lässt es sich leichter ans Limit herantasten.“

Ich sach mal so: Vielleicht liegt es auch daran, dass unser Altbier bekömmlicher ist.

Düsseldorfs „Größte Kirmes“: Dank Verlängerung wird sie bundesweit die Nr. 2 – trotz großer Marketingschwächen

Juni 1, 2011

Nur noch sieben Wochen bis zur Eröffnung der „Größten Kirmes am Rhein“, die trotz ihres völlig marketinguntauglichen Namens nach Tagesbesuchern das zweitgrößte Volksfest Deutschlands ist und in diesem Jahr wohl auch nach Gesamtbesuchern deutlich den 2. Platz hinter dem Oktoberfest belegen wird.

Wie man hier nachlesen kann, hat unsere Kirmes, die man einprägsamer auch „St. Sebastianus-Kirmes“, „Apollinaris-Kirmes“ oder „Rhein-Kirmes“ nennen könnte, mit 470.000 Besuchern täglich mehr Zuspruch als das Oktoberfest.

In der Summe hat das Oktoberfest mehr Besucher, was daran liegt, dass die Münchner „Wies’n“ 17 Tage dauert, während unsere Noname-Kirmes bislang nur neun Tage geöffnet hatte und dieses Jahr endlich auf zehn Tage verlängert.

Bislang kam das Oktoberfest auf 6,5 Millionen Besucher, die „Größte Kirmes“ auf 4,6 Millionen. In diesem Jahr wird der Wert für Düsseldorf sich wegen der Ausweitung auf zehn Tage deutlich steigern, wir werden somit auch die Cranger Kirmes und die Cannstatter Wasen übertrumpfen und damit deutlich das zweitgrößte Volksfest Deutschlands sein. Das mit der besten Location ist es sowieso.

Eine professionelle Tourismuswerbung würde dieser Kirmes das verdiente Mehr an Zulauf bringen. Peinlich: Im Internet trägt unsere Superkirmes die rote Laterne: google findet 3.470.000 Einträge für „Oktoberfest München“, 324.000 für die „Cannstatter Wasen“, 111.000 für die „Cranger Kirmes“ in Herne, aber nur mickrige 109.000 für „Größte Kirmes Düsseldorf“.  Das liegt erstens am Namen und zweitens an fehlendem Marketing.

Düsseldorfs „Größte Kirmes“ hat nicht einmal eine eigene Website! Lediglich eine schwache Unterseite auf www.duesseldorf-tourismus.de informiert über unser Volksfestspektakel.

Aber vielleicht wird ja die Berichterstattung über die extremen Sicherheitsmaßnahmen und den Wegfall des attraktivsten Zeltes von „Füchschen“-Chef Peter König (Foto) den google-Wert ein wenig anheben.

Bei Facebook existiert eine lieblose Seite (Wikieintrag) zur Düsseldorfer Kirmes mit bärenstarken 40 „Freunden“, das Oktoberfest bei Facebook hat über 81.000 Fans. Fehlanzeige auch bei Twitter.